Abnehmen ab 50 - ein Ding der Unmöglichkeit

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  • Abnehmen ab 50 - ein Ding der Unmöglichkeit Beitrag #21
Stimmt! Weiß ich auch nicht. Kann aus der Liste gestrichen werden.
 
  • Abnehmen ab 50 - ein Ding der Unmöglichkeit Beitrag #22
Retic, deine Logik versteh ich nicht. Wieso sollte Fett mit Zucker zusammen anders absorbiert werden als ohne Zucker? Wo hast du das gelesen?

Wenn der Blutzuckerspiegel ansteigt, dann steigt auch der Insulinspiegel an. Insulin ist ein Speicherhormon und hält die Zellen schön offen. Deshalb landet Traubenzucker bei Sportlern ja oft im post workout Shake, damit die Muskelzellen schnell versorgt werden. Genauso werden aber Fettzellen "versorgt". Wer den Blutzuckerspiegel unten hält, der hat das Problem nicht.

Ausdauersport ist gerade gesund für den Körper um langfristig Gewicht zu verlieren, es muss ja nicht Joggen sein es kann auch Schwimmen, Radfahren, Walken etc sein. Dabei werden viele Muskelpartien beansprucht und das Herz-Kreislaufsystem gefordert was wiederum das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall reduziert. Reines Muskeltraining ohne Ausdauersport ist da an sich nicht sehr effektiv solang man nicht Leistungssportler auf diesem Gebiet ist.

Ich hab über Ausdauersport nichts anderes gesagt, man soll es machen und es ist gut fürs Herz. Rein zum Abnehmen ist Krafttraining aus den genannten Gründen trotzdem besser.

Ich berate beinah täglich meine Herzinfarkt-Patienten zur gesunden Ernährung und Gewichtsabnahme und kenne mich als Krankenschwester auch gut mit der Anatomie und Physiologie des Magen-Darm Systems und die Wirkung der Ernährung auf das Herz-Kreislaufsystem aus. Fett und Zucker sind egal ob zusammen oder allein nicht gesund wenn es zuviel ist und besonders das Fett aus Lebensmitteln sollte recht niedrig gehalten werden weil es ungesunde Fette sind die der Körper ohne Probleme absorbiert und einlagert und die obendrauf noch das LDL-Cholesterin steigern welches primär mitverantwortlich für Plaques in den Gefäßwänden ist. Der Körper braucht hochwertige Fette mit denen er auch arbeiten kann (mehrfach ungesättigte Fettsäuren).

Unter diesen Umständen ist es für mich kaum verwunderlich, dass heute fast jeder 2. an einer Herzkreislauferkrankung abnibbelt.
Es überhaupt keine Hinweise darauf, dass Fett alleine ein Problem ist. Immer wenn Fett in Studien zum Übeltäter gemacht wurde, waren auch Kohlenhydrate in mindestens moderaten Mengen dabei. Viel Fett alleine ist nicht das Problem.




Mit den "Fetten aus Lebensmitteln" meinst du hoffentlich die industriell gehärteten Fette. Ich hoffe doch, dass ihr euren Patienten nicht wichtige gesättigte Fettsäuren vorenthaltet, obwohl ich das schon irgendwie fürchte. :?

Falls jemand tatsächlich denkt, gesättigte Fettsäuren seien ungesund, hier:

Und die von dir angesprochenen mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind auch alles andere als unproblematisch. Oft geht mit die Aufnahme dieser Fettsäuren mit einer hohen Aufnahme an Omega 6 Fettsäuren einher. Davon nehmen wir aber schon zu viel zu uns. Omega 6 ist an sich schon problematisch, ein schlechtes Verhältnis zwischen Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren ist sehr ungesund.




Darüberhinaus sind die ungesättigten Fettsäuren instabil, weil ihnen ein Wasserstoffatom fehlt. Man sollte sie deshalb nur in Maßen zu sich nehmen, gerade mit Herzkrankheit!




Du kannst ja gerne mal die Makronährstoffverteilung posten, mit der ihr eure Patienten endgültig um die Ecke bringt. Da könnte ich wetten, dass die Hälfte an Energie durch Kohlenhydrate zugeführt werden soll, weil Fette ja so ungesund sind. Dabei erhöhen hohe Blutzuckerwerte gerade das Arterioskleroserisiko.
 
  • Abnehmen ab 50 - ein Ding der Unmöglichkeit Beitrag #23
Retic und Felix, ich weiss ja nicht, wie alt Ihr seid, aber ich stamme aus der eingefleischten "Müsli-Generation", geboren in den 60-igern. Ich lasse mir auf mein heiliges Müsli nix kommen :lol:, meiner Verdauung tuts gut, es sättigt und hält unendlich lange vor. Ein Körper braucht auch Kohlenhydrate und diese grade in letzter Zeit gefeierte "Protein-Hysterie" ist mir unglaublich fern. Fette waren und sind Dickmacher, vor allem tierische Fette. Aber auch pflanzliche Fette hauen rein. Merks ja hier in Spanien, wo alles in Olivenöl regelrecht gebadet und frittiert wird. Ein sparsamer Umgang mit Fetten aller Art, aber vor allem mit den tierischen Fetten kommt sowohl der Figur als auch der Gesundheit zugute.

Seit ich in Spanien lebe, kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass mein Cholesterinspiegel einwandfrei ist, vor allem habe ich sehr hohe Werte des "GUTEN" Cholesterin im Vergleich zum "SCHLECHTEN". Und die Blutzuckerwerte sind absolut Spitze, und das alles mit Genuss von Kohlenhydraten.

Kartoffeln sind ein ausgezeichnetes Lebensmittel, vorausgesetzt man isst sie gekocht und nicht frittiert. Nudeln und Reis ebenso, natürlich nicht jeden Tag, aber wie ich schon sagte, zu einer ausgewogenen Ernährung gehört ALLES dazu. Muss leider gestehen, dass ich, die ich einem Land lebe, in dem es millionen leckerer Fischrezepte gibt, Fisch abgrundtief hasse, wohl wissend, dass mir eines der gesündesten Lebensmittel dadurch durch die Lappen geht. Aber was Hänschen nicht lernt ...... - meine Eltern hassen Fisch, und ich habe Fisch zum ersten Mal in meinem Leben mit 22 Jahren gegessen. Da wars zu spät, kann mich nicht an den Geschmack gewöhnen. Nur einige Meeresfrüchte habe ich gelernt zu essen, immerhin (Tintenfisch, Calamares, Gambas, Langostinos ...).

Kann heute aber trotzdem ein Erfolgserlebnis verkünden: heute problemlos Hosen angezogen, die ich seit Ewigkeiten nicht mehr zugekriegt habe. Fühle mich schlussendlich doch bestätigt und mache noch bis Ende nächster Woche weiter (trotz kleiner Sünden gestern, in Form eines Bieres und des Abendessens ausser Reihe - aufgrund familiärer Stresssituationen und Zeitmangel gestern)
 
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