Haushund und Besuchshund verstehen sich nicht mehr

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  • Haushund und Besuchshund verstehen sich nicht mehr Beitrag #1
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Daria159

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Hallo alle zusammen.

Ich brauche dringend mal eure Hilfe...
Ich bin mit meinem Hund (Jack Russel mix Hündin heute 5 geworden :D) bei meinem Freund da seine Eltern im Urlaub sind und dann bin ich längere Zeit bei ihm und habe mein Hund mitgenommen.
Sein Hund bzw. von seiner Mama der Hund (Cocker Spaniel Rüde unkastriert 4 Jahre) lässt eigentlich kein Hund rein meine Hündin ist anscheindend eine Ausnahme.

Nun bin ich mit den 2 Hunden hoch gegangen in ein Zimmer habe mich nur kurz weg gedreht und dann habe ich den Rüden knurren hören habe mich direkt umgedreht konnte ihn aber nicht mehr packen, denn er war schon auf meiner Hündin drauf.
Meine Hündin ist ziemlich sensibel und hat sich direkt unterworfen aber der Rüder hat immer weiter gemacht habe dann den rüden weg gezogen dann hat er sich wieder losgerissen und ist wieder drauf als ich ihn dann wieder richtig hatte habe ich den rüden rausgetan un mein hund hat nur noch geschriehen und die pfote gehoben.

habe sie jetzt ins unterschiedlichen zimmern aber auch leider Streit mit meinem freund weil er meint ich sollte sie machen lassen das würden sie unter sich klären aber mein hund wehrt sich nicht und unterwirft sich nur.

Der rüde geht sogar draußen beim spazieren auf ein hund drauf wenn er ein stock hat und der andere nähert sich.

und wenn ein hund zu begrüßung zu der mutter von meinem freund kommt dann passt es ihm auch nicht un er geht auf den anderen drauf.


was kann man machen das es nicht wieder passiert? oder muss ich mit meinem hund nachhause?

Warum ist der Rüde so?
 
  • Haushund und Besuchshund verstehen sich nicht mehr Beitrag #2
Hallo, ich bin jetzt nicht so der Hundeexperte, würde aber sagen, dass das verschiedene Ursachen haben kann: angestaute Energie, sexuelle Frstration, schlechte Erziehung, falsches Zusammenführen,...

aber jetzt bin ich lieber wieder still und warte, bis sich die Experten zu Wort melden :D
 
  • Haushund und Besuchshund verstehen sich nicht mehr Beitrag #3
Es gibt Hunde die Ihr Eigentum immer verteidigen, egal was es ist. Ob es ein Stöckchen, ein Spielzeug oder ihr zu Hause ist, da darf denn kein anderer Hund in die Nähe oder eindringen.
Das habe ich selbst bei meinen sehr toleranten Rüden, der äußerst komisch wird, wenn bei uns plötzlich Besuch mit einem Rüden kommt.
Anders sieht es aus, wenn sie sich irgendwo treffen und Spielen und dann zusammen zu uns nach Hause kommen.

Aber auch das, geht einem andren Hund zu weit.
So einen Rüden hatte ich auch mal. Da durfte noch nicht mal ein Besuchs-Rüde an die Wasserschüssel, die bei uns im Garten stand, dann gab es Ärger.
 
  • Haushund und Besuchshund verstehen sich nicht mehr Beitrag #4
Hallo,
ich verstehe deinen Ausdruck : geht auf den Hund drauf...nicht so ganz.Könntest du das nochmal erklären. Meinst du er greift ihn zähnefletschend an und beißt zu....oder versucht er die anderen Hunde und deine Hündin zu bespringen(auf zu reiten)...? Das ist nämlich ein enormer Unterschied.

generell gibt es sicherlich eine Lösung...aber dafür bedarf es eben der Klärung wie genau der Rüde sich benimmt.

LG Suno
 
  • Haushund und Besuchshund verstehen sich nicht mehr Beitrag #5
Nur kurz etwas dazu, weil ich Sunos Fragen für äußerst wichtig für eine Klärung halte:
Der rüde geht sogar draußen beim spazieren auf ein hund drauf wenn er ein stock hat und der andere nähert sich.
und wenn ein hund zu begrüßung zu der mutter von meinem freund kommt dann passt es ihm auch nicht un er geht auf den anderen drauf.
Ressourcenverteidigung ist grundsätzlich weder unnormal noch asozial oder ungewöhnlich. Es ist ein Instinkt, der in jedem Hund steckt und der dem Überleben dient. Würde der Hund alles hergeben würde er verhungern, verdursten und hätte keinen Unterschlupf. Das einzige, was ich hier als Problem sehen würde, ist dass er die Mutter als seine Ressource sieht. Das würde ich mir verbitten, wäre es mein Hund.
Die Mutter ist allerdings gerade nicht da, wenn ich das richtig verstehe? Wie stehen denn dein Freund und der Hund zueinander? Hat er ihn »im Griff«?
In Abwesenheit der Bezugsperson lässt sich da m.E. nicht viel machen. Man kann Stressfaktoren wie Spielzeug wegräumen, aber in Sachen Erziehung was versuchen halte ich für keine gute Idee.
 
  • Haushund und Besuchshund verstehen sich nicht mehr Beitrag #6
Der Hund geht mit Zähnefletschend auf die Hündin und beißt zu

Also ich muss ehrlich sagen mein Freund hat den Hund besser im griff wie seine Mutter :uups:
Beim spazieren gehen hört der eigentlich garnicht auf seine Mutter.
Wenn mein Freund mit ihm geht, ist der total auf mein Freund fixiert.

Ich denke auch, wenn man der Mutter mal ein Tipp geben will bekommt sie alles in falschen Hals :uups:
Sie ist mal in die Hundeschule gegangen hat es aber dann auch aufgegeben weil ihr das glaube ziemlich unangenehm war, weil er jeden Hund angeknurrt hat Zähne gefletscht hat und dann angenfangen hat zu beißen.
Und wenn ihr dann gesagt wurde das sie sich mal durchsetzen soll lacht sie immer nur.:uups:
Kann das sein das der Hund dominant ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Haushund und Besuchshund verstehen sich nicht mehr Beitrag #7
Huhu,

kannst du vielleicht noch etwas mehr zu den Situationen sagen, in denen es zu dem Problem kommt?
Beim Fressen oder Trinken, beim durch die Türe gehen, wenn Spielzeug o.ä. in der Nähe ist? Oder passiert es die ganze Zeit im Haus?
 
  • Haushund und Besuchshund verstehen sich nicht mehr Beitrag #8
Huhu,

kannst du vielleicht noch etwas mehr zu den Situationen sagen, in denen es zu dem Problem kommt?
Beim Fressen oder Trinken, beim durch die Türe gehen, wenn Spielzeug o.ä. in der Nähe ist? Oder passiert es die ganze Zeit im Haus?



Also es ist drin wenn ich mit meinem Hund von oben nach unten komme, wenn ihn ein anderer Hund in die nähe kommt wenn er frisst, draußen eigentlich bei jedem Rüden der ihn im die quere kommt, wenn ein Hund zu der mutter kommt und sich dann freut, jetzt letztens als ich alleine mit beiden in das zimmer von meinem freund bin, wenn ein hund auf dem hof draußen sogar kommt, eigentlich bei sovielen sachen...
 
  • Haushund und Besuchshund verstehen sich nicht mehr Beitrag #9
Huhu,
ok so wie ich das sehe....hat niemand von euch (nicht böse gemeint) den Rüden im Griff. Offensichtlich meint dieser alles selbst regeln zu müssen...das hat weniger mit seiner Dominanz sondern mehr mit mangelndem Vertauen aufgrund eurer fehlenden Autorität zu tun. Damit meine ich nicht, ihr solltet den Rüden anbrüllen oder bestrafen - sondern ihm ein paar neue klare Regeln vorschreiben, euch selbst und ihn damit umerziehen.

Die Regeln sind einfach - allerdings müssen sie konsequent , von allen und für sehr lange (wenn nicht gar für immer) eingehalten werden - was vielen Menschen schwer fällt.

Dem Rüden muss dieser Druck alles selbst zu regeln, das ist nämlich sehr anstrengend für ihn , genommen werden. Dazu gibt es ein paar Basisdinge. Diese gelten nicht für Hunde die sowieso schon cool sind und ihrem Herrchen/Frauchen vertrauen - doch obwohl ich 2 solche Hunde habe ...mache ich immer wieder einige dieser Dinge zwischen meinen Hunden und mir klar:

auch wenn es sich merkwürdig anhört so funktioniert es doch:

1. ALLE Ressourcen (ausser frisches Wasser, das steht immer zur Verfügung) gehören den Menschen und werden von den Menschen "verteilt". Dazu gehören Futter / Spielzeug / auch Stöckchen und das Zusammentreffen mit Artgenossen und menschlichen Freunden. Nicht der Hund bestimmt wann er was will - sonder ihr. Das gibt ihm Sicherheit und hat nichts mit strenge oder Verboten zu tun.

2. ALLE Wege, sei es durch die Haustür,das Gartentor, ins Auto, die Treppe hoch oder auf dem Spaziergang werden von den Menschen freigegeben - nicht vom Hund selbst bestimmt. Absitzen lassen vor der Tür >/ Treppe / Auto und einen Befehl geben wenn es für den Hund los geht.

3. Das gleiche gilt auch für Couch und Bett....wenn sie drauf dürfen dann bitte nur nach menschlicher Freigabe und ab und zu mal diesen Platz für sich (Mensch) beanspruchen. Einfach dem Hund klar machen .... wenn ICH es freigebe (was auch immer) ist es gut und sicher, verlass dich auf mich.


Dann natürlich das Übliche:Auslastung von Körper und Geist - das verbindet und schafft ebenfalls Vertrauen.
Auch viele gemeinsame Übungen / Spiele und Spaziergänge mit dem Rüden und deinem Mädchen....das schafft ebenfalls Vertrauen und Gemeinschaft.

Wenn er "sein" Stöckchen / Spielzeug "verteidigt" (eigentlich normal nur darf es halt nicht in eine Beißerei ausarten) dann weg damit.
Wie gesagt, sofern es Probleme gibt muss man zurück zur Basiserziehung: der Mensch gibt frei und nicht der Hund selbst.

Das hört sich oft "streng" und nach unterdrückung an - allerdings nur aus menschlicher Sicht. Aus der Sicht des Hundes bedeutet es Sicherheit und Freiheit - denn sein Mensch kümmert sich um alles und nicht mehr der Hund selbst.

LG Suno
 
  • Haushund und Besuchshund verstehen sich nicht mehr Beitrag #10
Huhu,
ok so wie ich das sehe....hat niemand von euch (nicht böse gemeint) den Rüden im Griff.
LG Suno




Ich habe mit diesem Rüden ja nichts zu tun, das ist der Hund von der Mutter meines freundes dann brauche ich ihn nicht im griff zu haben aber sie sollte ihn im griff haben. aber wenn man ihr sachen erklärt und tipps gibt nimmt sie die meist nicht an und hat für alles eine ausrrede.

Und so gehen wir auch oft spazieren das klappt auch immer sehr gut sei denn der Rüde hat halt ein stock oder etwas anderes.

Ich traue mich eigentlich schon garnicht mehr mit zu meinem Freund zu nehmen da mein hund ziemlich sensibel ist und auch der der attacke jetzt wieder ziemlich verstört war.
kam ja jetzt schon mehr wie einmal vor.


Liebe Grüße Daria;)
 
  • Haushund und Besuchshund verstehen sich nicht mehr Beitrag #11
Huhu,
..hm, wie gesagt ich meine es überhaupt nicht böse oder aggro....aber doch, sobald du in das Haus deines Freundes kommst ist es für dich und den Rüden und deinem Mädchen wichtig, daß du alle "im Griff" hast.
Oh ja ...anderen Hundebesitzern (die Mutter deines Freundes z.B.) erziehungs Tips / Bitten oder Ansichten direkt zu geben oder zu unterbreiten ist ein heißes Thema....das kann ganz schnell nach hinten losgehen und sehr unschön persönlich werden...(ich nenne es gerne das Schwiegermutter-Syndrom) leider)

Deshalb, im Griff haben, damit meine ich nicht, daß du den Rüden allgemein erziehen sollst nur, aber Du betrittst als Mensch das Heim des Rüden und der Familie deines Freundes...Wenn du nun dem Rüden ruhig und bestimmt (deine Körperhaltung / Blick / Auftreten und auch mal ein Nein) klar machst, daß er vor allem dich und dann dein Mädel zu respektieren hat - auch im Sinne von er soll euch in Ruhe lassen...dann wird sich da einiges ändern. Voraussetzung ist natürlich, daß du deinen eigenen Hund richtig führst.

Ich bin viel unterwegs mit meinem Hund - auch viel bei Geschäftspartnern / Freunden (natürlich nach Absprache) mit eigenen Hunden und es liegt immer an meinem Auftreten wie sich die Tiere untereinander verhalten. Oft heißt es "wir können es ja probieren" da sich der andere Besitzer unsicher ist wie seine auf einen großen Schäferhund reagieren - aber das ist gar nicht die Frage. Die Frage ist wie reagieren die Hunde auf mich als besuchender Hundeführer.....und erst dann kommt das anerzogene Verhalten meines Hundes.

...und dein Freund müsste als "Herr im Haus" eingreifen...wenn der Rüde anfängt zu mobben...sollte eigentlich von ihm ein unmissverständliches "schhhht" kommen und eine Klärung der Situation bevor es los geht. Wenn nicht solltest du das machen ABER wie gesagt, dann kommt das Schwiegermutter - Syndrom....:silence:

LG Suno
 
  • Haushund und Besuchshund verstehen sich nicht mehr Beitrag #12
Mein Freund war ja bei dem letzten Vorfall nicht dabei da war ich ja alleine mit den 2 Hunden im Zimmer, ich habe ja in diesem Moment den Rüden von meiner Hüdin weg getan. So schnell wie der angefangen hat meine Hündin zu beißen konnte ich garnicht reagieren.

Wenn man sowas dann seiner mama erzählt sagt sie immer, die muss man lassen das klären die schon unter sich. Aber sie begreift einach nicht das meine Hündin total sensibel ist und sich einfach unterwirft und sich nicht wehrt.

Von dem Letzten Vorfall weiß sie ja noch garnichts weil sie ja im Urlaub ist.
Ich traue mich garnicht mehr meine Hündin mit dahin zu nehmen. :(:(:(
 
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