- RB sehr dominant? Hilfe Beitrag #1
rattengirl
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Hallo an alle die das lesen,
ich habe seit Mai´14 einen Wallach als RB. Es ist ein wenig kompliziert. Der eigentliche Besitzer ist leider letztes Jahr verstorben. Der Vater (dem auch der Stall gehört) von dem Pferdebesitzer hat das Pferd vererbt bekommen. Leider wusste niemand so recht, wie das Pferd geritten wurde bzw. musste erstmal zwischen den drei verschieden Sättel geschaut werden, welcher eigentlich seiner war.
Da ihn seit dem nur eine Einstellerin ein paar mal geritten ist und er sonst ca. 1x die Woche in der Kutsche (zusammen mit einer Stute) gefahren wird, wurde eine RB gesucht. HIER BIN ICH
Jetzt im Sommer steht er zusammen mit 3 Pferden 24h auf der Weide.
Beim Probereiten bin ich ihn auf dem Platz geritten,dort war alles gut.
Danach bin ich jedes mal mit mindestens einem weiterem Pferd ins Gelände (Schritt-Trab-Schritt). Da ich mich mittlerweile nicht immer nach den anderen Einstellern richten wollte, wollte ich mit ihm alleine raus bzw. auf dem Platz.
Folgendes ist beim ersten mal alleine passiert: Ich kam zur Koppel, er kam auch direkt an, hab ihm Halfter und Strick umgebunden und wollte los.
Als er merkte "oh ich werde ja von meiner Herde getrennt" hat er ziemlichen Aufstand gemacht. Hat sich groß gemacht (muss sagen er ist echt rießig) stark geschnauft, laut gewiehert und wurde schneller im Schritt. Ich habe versucht ihn zu bremsen, bin ein paar volten gegangen, habe laut NEIN gesagt wenn er gewiehert hat und ihn gelobt wenn er still war.
Als ich mit diesem Verhalten endlich am Stall ankam, war er so nervös das ich ihn erstmal auf den Paddock gestellt habe. Da ist er direkt los gerannt, von einer zur anderen Ecke und als gewiehert. Ich konnte ihn garnicht beruhigen und traute mich auch ehrlich gesagt nicht hinein (nachher hätte er mich umgerannt). Darauf hin kam der Stallbesitzer und fragte was los sei. Sobald er den Stallbesitzer sah,wurde er schon etwas ruhiger. (von ihm wird er gefahren)
Frage: Kann es sein das er sich so angestellt hat weil ich noch zu fremd war/bin ?
Nach dieser Aktion bin ich ihn wieder nur mit anderen zusammen im Gelände geritten und nur Schritt,weil er beim Trab den Kopf extremst hoch reisst und mir das einfach noch zu gefährlich ist. Klar er hat Power, er wurde nun die ganzen Monate kaum bewegt.
Als ich mich einmal mit einer Einstellerin verabredet habe,die auf der anderen Koppel stand, sollte ich mit ihm ans andere Ende meiner Koppel kommen und von da aus ins Gelände gehen. Selbst da, als er merkte er wird wieder von seiner Herde weg bewegt, ging das ganze wieder los. Groß machen, schnauben, schneller Gang und wiehern. :eusa_think:
Ich bin keine ängstliche Reiterin. Ich hatte schon eine bissige Stute, die ich öfters ohne Sattel im Gelände in allen drei Gangarten geritten bin, deshalb würde ich nicht behaupten das ich Angst vor ihm habe. Sondern eher verunsichert, weil keiner mir genau sagen kann, wie er früher geritten bzw. behandelt wurde.
Eine Reitlehrerin gibt es bei uns am Stall nicht, da müsste ich mich nach einer Mobilen umschauen. Das Ding ist nur, er hatte vor 2 Monaten gelahmt, als der Tierarzt kam war natürlich der typische Vorführeffekt da und er hat nur fest gestellt das er sich vertreten/verrängt hat und er viel Schritt im Gelände gehen soll aber wenig Platz, da enge Wendungen erstmal nicht gut sei (ich war nicht dabei gewesen).
Ist dieses Verhalten reine Dominanz? (Er ist der Herdenchef) Was kann ich dagegen tun?
Longieren soll ich laut Tierarzt auch nicht.
An der Kutsche wäre er total brav. Ja das ist mir klar, er ist wenn ein anderes Pferd dabei ist auch total brav (bis auf den Kopf hoch reissen).
Laut Stallbesitzer, ist der Sohn früher nur alleine mit ihm ins Gelände.
Ich weiß echt nicht was ich machen soll.
ich habe seit Mai´14 einen Wallach als RB. Es ist ein wenig kompliziert. Der eigentliche Besitzer ist leider letztes Jahr verstorben. Der Vater (dem auch der Stall gehört) von dem Pferdebesitzer hat das Pferd vererbt bekommen. Leider wusste niemand so recht, wie das Pferd geritten wurde bzw. musste erstmal zwischen den drei verschieden Sättel geschaut werden, welcher eigentlich seiner war.
Da ihn seit dem nur eine Einstellerin ein paar mal geritten ist und er sonst ca. 1x die Woche in der Kutsche (zusammen mit einer Stute) gefahren wird, wurde eine RB gesucht. HIER BIN ICH
Jetzt im Sommer steht er zusammen mit 3 Pferden 24h auf der Weide.
Beim Probereiten bin ich ihn auf dem Platz geritten,dort war alles gut.
Danach bin ich jedes mal mit mindestens einem weiterem Pferd ins Gelände (Schritt-Trab-Schritt). Da ich mich mittlerweile nicht immer nach den anderen Einstellern richten wollte, wollte ich mit ihm alleine raus bzw. auf dem Platz.
Folgendes ist beim ersten mal alleine passiert: Ich kam zur Koppel, er kam auch direkt an, hab ihm Halfter und Strick umgebunden und wollte los.
Als er merkte "oh ich werde ja von meiner Herde getrennt" hat er ziemlichen Aufstand gemacht. Hat sich groß gemacht (muss sagen er ist echt rießig) stark geschnauft, laut gewiehert und wurde schneller im Schritt. Ich habe versucht ihn zu bremsen, bin ein paar volten gegangen, habe laut NEIN gesagt wenn er gewiehert hat und ihn gelobt wenn er still war.
Als ich mit diesem Verhalten endlich am Stall ankam, war er so nervös das ich ihn erstmal auf den Paddock gestellt habe. Da ist er direkt los gerannt, von einer zur anderen Ecke und als gewiehert. Ich konnte ihn garnicht beruhigen und traute mich auch ehrlich gesagt nicht hinein (nachher hätte er mich umgerannt). Darauf hin kam der Stallbesitzer und fragte was los sei. Sobald er den Stallbesitzer sah,wurde er schon etwas ruhiger. (von ihm wird er gefahren)
Frage: Kann es sein das er sich so angestellt hat weil ich noch zu fremd war/bin ?
Nach dieser Aktion bin ich ihn wieder nur mit anderen zusammen im Gelände geritten und nur Schritt,weil er beim Trab den Kopf extremst hoch reisst und mir das einfach noch zu gefährlich ist. Klar er hat Power, er wurde nun die ganzen Monate kaum bewegt.
Als ich mich einmal mit einer Einstellerin verabredet habe,die auf der anderen Koppel stand, sollte ich mit ihm ans andere Ende meiner Koppel kommen und von da aus ins Gelände gehen. Selbst da, als er merkte er wird wieder von seiner Herde weg bewegt, ging das ganze wieder los. Groß machen, schnauben, schneller Gang und wiehern. :eusa_think:
Ich bin keine ängstliche Reiterin. Ich hatte schon eine bissige Stute, die ich öfters ohne Sattel im Gelände in allen drei Gangarten geritten bin, deshalb würde ich nicht behaupten das ich Angst vor ihm habe. Sondern eher verunsichert, weil keiner mir genau sagen kann, wie er früher geritten bzw. behandelt wurde.
Eine Reitlehrerin gibt es bei uns am Stall nicht, da müsste ich mich nach einer Mobilen umschauen. Das Ding ist nur, er hatte vor 2 Monaten gelahmt, als der Tierarzt kam war natürlich der typische Vorführeffekt da und er hat nur fest gestellt das er sich vertreten/verrängt hat und er viel Schritt im Gelände gehen soll aber wenig Platz, da enge Wendungen erstmal nicht gut sei (ich war nicht dabei gewesen).
Ist dieses Verhalten reine Dominanz? (Er ist der Herdenchef) Was kann ich dagegen tun?
Longieren soll ich laut Tierarzt auch nicht.
An der Kutsche wäre er total brav. Ja das ist mir klar, er ist wenn ein anderes Pferd dabei ist auch total brav (bis auf den Kopf hoch reissen).
Laut Stallbesitzer, ist der Sohn früher nur alleine mit ihm ins Gelände.
Ich weiß echt nicht was ich machen soll.




