Shocking wie kann soetwas sein?!?

Diskutiere Shocking wie kann soetwas sein?!? im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Klar kann ich nachvollziehen Suno. Und da hast du auch recht, aber man muss immer die situation sehen. WIR kennen die Frau nicht. Manche Leute...
  • Shocking wie kann soetwas sein?!? Beitrag #21
Klar kann ich nachvollziehen Suno. Und da hast du auch recht, aber man muss immer die situation sehen. WIR kennen die Frau nicht. Manche Leute sind wirklich super Naiv und kennen den Hund nicht 100% und verarzten dann so ein Tier wo sie kein Maulkorb etc ranmachen obwohl der Hund schmerzen hat. Da so ein Tier NICHT reden kann, muss er sich einfach irgendwie wehren... Wenn mir jemand wehtut sitz ich auch nicht einfach nur so rum. ;)
 
  • Shocking wie kann soetwas sein?!? Beitrag #22
Off-Topic
Huhu,
doch ich kenne die Freundin von Sinura persönlich. Und zwar vor sowie nach dem Vorfall.Wie gesagt der Fairness halber habe ich sie über diesen Thread informiert und zum mitlesen eingeladen.


Aber ich denke es geht jetzt gar nicht direkt oder nur um die junge Frau - sondern den Vorfall im Allgemeinen.

Sei es wie Mido mich nachdenklich stimmte...und wir alle besser aufpassen müssen. Oder sei es um darüber nach zu denken wieweit die eigene Vertrauensseligkeit gegenüber der Aussagen von Organisationen /TH oder Vorbesitzern gehen darf.

Ich möchte nochmal betonen, daß ich es toll finde wenn sich jemand einen TH Hund oder Nothund etc. zulegt. Besonders wenn das Tier schon älter ist....nur muss man eben, wie Mido auch bereits sagte ----besonders sensitiv ran gehen.

LG Suno
 
  • Shocking wie kann soetwas sein?!? Beitrag #23
Off-Topic
Nein das ist mir schon klar. Ich meine wir kennen sie nicht, nicht das du sie nicht kennst ;)
 
  • Shocking wie kann soetwas sein?!? Beitrag #24
Suno, ich wollte keinesfalls sagen, dass sie eben selbst schuld ist und aus. Ich hatte lediglich den Thread bzw. einen Teil davon so verstanden, dass man sich nicht erklären konnte, wie es dazu kommen konnte. Und da sehe ich durchaus Gründe, sei es der Schmerz beim Verarzten, schlechte Erfahrungen etc.. Ob ich meinem eigenen Hund einen Maulkorb angelegt hätte – ich weiß es nicht. Wir wissen ja auch nicht, wie lange der Hund schon bei ihr war, als das ganze passiert ist. In den ersten Tagen wäre ich vll auch noch vorsichtig gewesen, nach ein paar Wochen schon nicht mehr.

Das war also keineswegs ein Vorwurf, sondern eher ein Versuch meinerseits zu erklären, wieso der Hund vll derart reagiert hat. Denn aus Sicht des Hundes hat sein Verhalten m.E. immer einen Grund.
 
  • Shocking wie kann soetwas sein?!? Beitrag #25
Hallo....

der Hund war über ein Jahr- sprich 15 Monate bei der jungen Frau....

Nun das Ganze zieht natürlich auch rechtliche Konsequenzen nach sich. Die Geschädigte erhält eben nur bis zu einem gewissen Grad krankenversicherungspflichtige Kostenübernahme, was die Rekonstruktion ihres Gesichtes betrifft. Und leider hat der Vorfall auch eine große Narbe in ihrer Seele hinterlassen, eine Posttraumatische Sache, die eben auch behandelt werden muss.

Könnte aber dem Verein eine grobfahrlässige Handlung (durch vorsätzliches Verschweigen) nachgewiesen werden,...sähe das bedingt - und ganz rechtsanwaltsmäßig eventuell schon wieder anders aus....man muss sehen. Keine Ahnung inwieweit beim "manipulieren" sprich verarzten des eigenen Hundes welche Schutzmassnahmen gesetzlich vorgeschrieben sind..... und wer , was wie "beweisen" kann , muss oder soll.

Nichts desto Trotz, erleichtert es einem Menschen der so etwas erlebt hat und nun auch mit den Konsequenzen leben muss die Heilung zumindest seelisch, wenn in diesem Fall der Verein, ein wenig Verständnis oder zumindest Besorgnis zeigen würde...

LG Suno
 
  • Shocking wie kann soetwas sein?!? Beitrag #26
Liebe Suno,
ich danke dir für dein mitschreiben.... ich war so geschockt, dass ich wohl etwas zu nah am Geschehen gewesen bin. Fakt ist das die Verantwortliche des Vereins besagte junge Frau in dem Glauben ließ, dass wenn der Hund nur lange genug bei ihr sei ein verarzten ohne Maulkorb möglich sein würde.
Nachdem sich das Tier bei vorherigen Blessuren immer wieder ohne Murren versorgen ließ vertraute sie der Aussage der 1. Vereinsvorsitzenden und ließ dem Tier nach 15 Monaten das erste Mal den Maulkorb unten. Suno vielleicht hast du dies nicht mehr auf dem Radar, da der Unfall schon einige Zeit vergangen ist. Der Verein zeigte sich mitfühlend und kooperationsbereit solange wie sie sich dazu bereiterklärte das Tier zu behalten - danach war Schluss mit nett! Im Gegenteil es wurde so auf sie verbal "draufgehauen" um sie so klein zu machen damit sie sich nur nicht traut nur ein Wort in der Öffentlichkeit darüber zu verlieren oder gar damit zu Antwalt zu gehen. Objektiv betrachtet hätte sie juristisch keine guten Karten gehabt, da alle Aussagen der 1. Vereinsvorsitzenden stehts mündlich getroffen wurde.

Es wurde eine Übergabe während eines gemeinsamen Spaziergangs vereinbahrt um es dem Hund "leichter" zu machen. Dies war bitte nicht die Idee des Vereins, sondern der geschädigten und traumatisierten Hundehalterin! Am vereinbarten Morgen wurde sie kurz vor ihrer Abfahrt zum vereinbarten Gassiort angerufen um ihr zu sagen, dass der Hund von einer Bekannten der 1. Vorstandsvorsitzenden vor Ort bei ihr abgeholt werden sollte. Wäre es nach dem Verein gegangen hätte sie das Tier einfach in den Kofferraum eines fremden Wagens bei einem fremden Menschen einladen sollen!
Als sie dies verweigerte und auf dem Gassigang bestand wurde sie nur schief angeschaut und es wurde abfällig kommentiert..... da kann man sich beinahe denken was der Hund zuvor erlebt haben muss.

Es wurde angemerkt sie hätte gedacht das Tier sei dankbar. Ich möchte dies für sie klarstellen, denn das hat sie nie erwartet oder gar gedacht sondern das er nach 15 Monaten Fairness Vertrauen gefasst hätte und realisierte das er nun bei Gutmenschen mit Hundeherz angekommen ist. Die junge Frau ist keine Hundeanfängerin. Sie wuchs mit Hunden auf und hatte schon immer Hunde. Gott sei Dank hatte sie damals 2 Hunde und auch wenn sie zu Beginn selbst Angst vor dem Zweithund hatte so war er derjenige der ihr das erste Quäntchen Vertrauen zurückbrachte. Hier sei anzumerken, dass der Zweithund ebenso aus dem TS stammt und 7 Jährig zu ihr kam - heute ist der 14 Jahre alt.

Ich hoffe ich konnte mich diesmal sachlicher ausdrücken damit es zu keinen Missverständnissen kommt.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hey,

ich denke niemand bezweifelt wie tiefgreifend es sein kann, wenn man ernsthaft von einem Hund verletzt wird.
Und ob das Verhalten der Orga astrein war wage ich auch mal ganz stark zu bezweifeln und stimme da absolut zu, dass da transparenter gearbeitet werden müsste.

Aber, und hier liegt mMn der Hase im Pfeffer, was wäre für diesen Hund ein geeignetes Zuhause?

Was mich nach wie vor interessiert: Was wurde da verarztet?

Ohne das als Vorwurf zu meinen- ich arbeite täglich mit X Hunden und würde außer bei meinem eigenen Rüden JEDEM Hund (auch meiner Hündin) mind. eine Maulschlaufe anlegen, wenn ich auch nur minimalste Manipulationen vornehmen müsste. Und einen Großteil dieser Hunde kenne ich seit sie 8 Wochen alt sind.

Bei einem Hund aus dem Tierschutz würde bzw. handelt man nochmal 3 mal so vorsichtig.

Nicht, weil es böse Kreaturen sind, sondern weil es, gerade Straßenhunde (!) Tiere sind, die einfach gelernt haben, dass sie mit aller Härte gegen alles vorgehen müssen, was ihnen Schmerzen o.ä. bereitet, weil das sonst ihr ziemlich sicheres Ende ist.

Es tut mir wirklich leid was der Halterin passiert ist und ich kann ihre Handlungsweise absolut verstehen, aber dennoch finde ich es naiv zu glauben, dass jeder gerettete Hund vor Dankbarkeit überschäumt und alles mit sich machen lässt;)
Hunde SIND nicht dankbar.
Niemals.

Und ihre Dankbarkeit würde mit Sicherheit nicht so weit reichen Schmerzen klaglos zu ertragen;)

Danke dir ein sehr intereressanter und sachlich geschriebener Beitrag.... Nun bin ich so frei und decke mal dein Versteck auf :)

]Generell zum Thema Auskunftsfähigkeit der Orgas: Wir haben derzeit eine Hündin bei uns, die als "superlieb und leichtführig" vermittelt wurde. Madame ist ein HSH-Mix, der mit 2 Jahren von der Straße geholt wurde und hat ziemlich ernste und konkrete Tötungsabsichten, wenn fremde Menschen den Raum betreten in dem sie sich aufhält. Dieser Hund würde, wenn er könnte, definitiv jeden töten, der die Wohnung ihrer Besitzerin betritt und erweitert dieses Verhalten auch auf mobile Dinge wie U-Bahn, Bus usw. Und davon haben wir mind. im einmal im Monat einen Fall;)

Aber Hauptsache der Hund wurde "gerettet"...

Eine ernstgemeinte Frage an dich... leben wir wirklich in Zeiten wo man ein Tier als superlieb und leichtführig anzupreisen oder gar zu vermitteln (vielleicht ist es die Hündin bereits), die einen Menschen der die Wohnung als noch fremder betritt töten würde, wenn sie diesen als gefährlich einstuft???!!!! Falls ja wäre an dieser Stelle nachzuvollziehen wieso du so inbrünstig den hier als Beispiel angeführten Verein verteidigt hast. Irgendwo im Thread wurde geschrieben niemals einen Hund aus dem TS nehmen zu wollen - nachvollziehbar wenn so vermittelt wird. Das Traurigste daran ist, dass es auf Kosten der Tiere/Hunde geht sobald Menschen mitmischen die einerseits das Risiko Hund runterspielen und andererseits genau darauf verweisen sobald etwas passiert.

Und nein es geht nicht darum mit Mistgabeln vor dem besagten Verein zu stehen (sonst wäre er hier wohl namentlich genannt worden), sondern dieses Tabuthema "Tierschutz kritisch betrachtet" an´s Tageslicht zu bringen. Wir sind inzwischen sehr gut aufgeklärt über Züchter und Vermehrer, wieso nicht auch im Tierschutz?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Shocking wie kann soetwas sein?!? Beitrag #27
Ich hab' den Thread von Anfang an so verstanden, dass es nicht um den Unfall an sich ging, sondern darum, dass der Hund weiterhin als "Kinderlieb" beschrieben wurde.
Und nach so einem Vorfall, ich auch, dass das ein Unding ist, eben weil Kinder auch mal etwas gröber mit dem Hund umgehen.
Außerdem sollte man bei so einem Fall das mMn auch dazu schreiben...
 
  • Shocking wie kann soetwas sein?!? Beitrag #28
Off-Topic
Eine ernstgemeinte Frage an dich... leben wir wirklich in Zeiten wo man ein Tier als superlieb und leichtführig anzupreisen oder gar zu vermitteln (vielleicht ist es die Hündin bereits), die einen Menschen der die Wohnung als noch fremder betritt töten würde, wenn sie diesen als gefährlich einstuft???!!!! Falls ja wäre an dieser Stelle nachzuvollziehen wieso du so inbrünstig den hier als Beispiel angeführten Verein verteidigt hast.

Du hast mich falsch verstanden: Diese Hündin ist bei uns im Training, weil sie eine Gefahr für ihre Umgebung ist.

Meine Meinung zum TS ist daher sowieso schon mehr als kritisch.
Da wird oft alles "gerettet" was geht ohne zu hinterfragen, ob das wirklich alles Sinn und Verstand hat.
Besagte Hündin z.B. wollte mit Sicherheit einiges, aber bestimmt nicht "gerettet" werden.

Da bin ich aber wie gesagt nicht objektiv- als Trainer ist man grundsätzlich derjenige, der diese plötzlich so problematischen Hunde wieder "hinkriegen" soll, was a) nicht immer geht und b) sind meistens nicht die Hunde das Problem, sondern die Umgebung in die sie gebracht werden.

mMn sollten Vermittlungsstellen überhaupt keine Aussagen über zukünftiges Verhalten treffen dürfen und auch nicht über aktuelles, wenn der Hund nicht mind. schon ein paar Monate vor Ort ist und beobachtet werden konnte.

Alles andere ist geraten.

Es gibt übrigens auch Organisationen, die ich als unterstützenswert betrachte- aber das ist die Minderheit.
 
  • Shocking wie kann soetwas sein?!? Beitrag #29
Ich hab' den Thread von Anfang an so verstanden, dass es nicht um den Unfall an sich ging, sondern darum, dass der Hund weiterhin als "Kinderlieb" beschrieben wurde.
Und nach so einem Vorfall, ich auch, dass das ein Unding ist, eben weil Kinder auch mal etwas gröber mit dem Hund umgehen.
Außerdem sollte man bei so einem Fall das mMn auch dazu schreiben...

Das hast du genau so richtig verstanden Mitch und wir (Suno + ich) sind genau derselben Meinung. Aber selbst nach Zusendung der hier eingestellten Bilder zeigte sich der Verein als uneinsichtig. Besagte junge Frau macht sich heute noch Schuldvorwürfe, dass sie den Tier zurückgab und nicht euthanisieren ließ.
 
  • Shocking wie kann soetwas sein?!? Beitrag #30
Besagte junge Frau macht sich heute noch Schuldvorwürfe, dass sie den Tier zurückgab und nicht euthanisieren ließ.

Sorry, wenn ich darauf rumreite, aber eine Euthanasie sollte man auch erst vornehmen lassen, wenn alle anderen Maßnahmen erschöpft sind. Und da gibt es einige.

Vermutlich würde sie sich noch wesentlich mehr Vorwürfe machen, wenn sie das wirklich getan hätte.
 
  • Shocking wie kann soetwas sein?!? Beitrag #31
Du hast mich falsch verstanden: Diese Hündin ist bei uns im Training, weil sie eine Gefahr für ihre Umgebung ist.

Meine Meinung zum TS ist daher sowieso schon mehr als kritisch.
Da wird oft alles "gerettet" was geht ohne zu hinterfragen, ob das wirklich alles Sinn und Verstand hat.
Besagte Hündin z.B. wollte mit Sicherheit einiges, aber bestimmt nicht "gerettet" werden.

Da bin ich aber wie gesagt nicht objektiv- als Trainer ist man grundsätzlich derjenige, der diese plötzlich so problematischen Hunde wieder "hinkriegen" soll, was a) nicht immer geht und b) sind meistens nicht die Hunde das Problem, sondern die Umgebung in die sie gebracht werden.

mMn sollten Vermittlungsstellen überhaupt keine Aussagen über zukünftiges Verhalten treffen dürfen und auch nicht über aktuelles, wenn der Hund nicht mind. schon ein paar Monate vor Ort ist und beobachtet werden konnte.

Alles andere ist geraten.

Es gibt übrigens auch Organisationen, die ich als unterstützenswert betrachte- aber das ist die Minderheit.[/OT]

Ich sah als Kind einmal einen Spielfilm die Hauptperson war ein weißer Schäferund der dazu abgerichtet worden war farbige Mitmenschen zu attakieren und zu töten. Ein Hundtrainer fand ihn angefahren auf der Strasse, päppelte ihn auf, sah sein "Defizit" und trainierte ihn um. Mit verhärendem Erfolg, der Hund zeigte sich handelbar ja beinahe schon normal und dann ging er auf alles los :|. So wie du geschrieben hast gehst scheinst du verantwortlich mit der Vermittlung umzugehen..... nur ojektiv betrachtet dachte dies vermutlich der Verein von besagten Hund auch und gab eher der jungen Frau die Schuld..... wo zieht man hier die Grenze? Oder kann man hier überhaupt eine Grenze ziehen?

Die junge Frau hatte schon seit fast 7 Jahren immer zwei Hunde als ihr erster Schock abgeflaut war dachte auch sie was wohl der Hund zuvor alles erlebt haben müsse.... da zu diesem Zeitpunkt der Verein noch der Meinung war der Hund würde bleiben wurde versucht herauszufinden was der Hund zuvor erlebt hatte - was glückte denn von der Züchterin/Rennkennelbesitzerin werden immer wieder Tiere übernommen und so pflegt man Konakt.

Das Endergebnis war schockierend. Zwingerhaft ohne Freilauf, ein Pritsche mit Zeitungspapier zum schlafen, Training, Laufband, Rennen gewinnen/laufen (er lief ca 200 T€ ein bevor er abgegeben wurde), kein Menschenkontakt außer beim Training bzw Rennen, in der Zwingerhaltung ausschließlich Kennelmaulkorb und dies immer! Beim Essen, trinken, über Nacht und Tag. Ein armes Tier? Keine Frage! Als die junge Frau dies erfuhr war ihr klar, dass die Iren wussten was für ein Tier sie abgegeben hatten.
Als die Rückgabe des Tieres zum Thema stand + die 1. Vereinsvorsitzende sagte, dass sie selbst ihre Hunde nach Jahren nur mit Maulkorb verarzten würde wurde ihr bewusst, dass es auch sie gewusst hatte und ihr nicht die ganze Wahrheit gesagt hatte...... sondern ihr nur so viel preisgab das sie das Tier behielt.....

Suno ich denke ich darf für dich schreiben, wenn ich sage dies ist äußerst bedenklich.....

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Mido wenn ihr das Wissen gefehlt hätte wie der Verein damit umgeht sicherlich, aber mit dem Wissen niemals. Das Tier wurde innerhalb von 4 Wochen weitervermittelt. Der Verein hat so eine gute Vermittlungsquote, dass er inwischen unter das Tierhandelsgesetzt fällt.

Ich frage sie, ob sie sich Vorwürfe machen würde wenn sie das Tier euthanisieren gelassen hätte und sie schüttelt mit Tränen in den Augen ihren Kopf und sagt der Hunde hätte so umgeschalten alsob 2 Seelen in seiner Brust wären - Mr. Jekyll und Mr Hyde.
 
  • Shocking wie kann soetwas sein?!? Beitrag #32
Off-Topic
Ich will da jetzt gar nicht groß drauf rumreiten, sondern es eher für die Allgemeinheit schreiben: Nach 15 Monaten sagt eine fremde Person, die den Hund seither vermutlich gar nicht mehr oder nur noch kaum gesehen hat, sie könne ihn ohne Maulkorb verarzten, nachdem es bis dato immer notwendig war. Niemals würde ich so eine Entscheidung auf Grundlage einer solchen Aussage treffen. Das ist kein Vorwurf, das möchte ich gerne allgemein anmerken. Jeder Halter – vor allem einer mit Erfahrung – sollte sein eigenes Tier besser kennen als andere.
 
  • Shocking wie kann soetwas sein?!? Beitrag #33
Hallo Mischling,
danke für deinen Beitrag. Diese fremde Person wie du sie nennst hatte regelmäßigen Kontakt zur jungen Frau und man ging auch gemeinsam zusammen Gassi. Das letzte Mal ca 3 Wochen vor dem Unfall; Keine 7 Tage zuvor hatte man zusammen telefoniert. Auf Grund der geringen Entfernung zwischen Vereinssitz und Wohnort der jungen Frau wurde regelmäßiger Kontakt gepflegt. Die junge Frau dachte sie kenne den Hund besser als jeder andere, allerdings war es für sie absolut neu das ein Tier so umschalten kann von anhänglich/lieb auf Killer. Also ich finde schon hätte hier der Verein von Anfang an mit ehrlichen, offenen Karten gespielt hätte der Unfall abgewendet werden können. Was mich hier so sicher macht? Die Art und Weise wie der Hund als verträglich und kinderlieb zur Weitervermittlung angepriesen wurde. Und das er innerhalb von weniger als 4 Wochen sein neues zu Hause beziehen konnte.
Unabhängig was der jungen Frau wiederfuhr stufe ich das Verhalten des Vereins mehrfach als verwerflich ein, du nicht?
 
  • Shocking wie kann soetwas sein?!? Beitrag #34
Ob es was geändert hätte, hätte sie die Vergangenheit gekannt, kann ich nicht beurteilen. Nach 15 Monaten und mit Zustimmung des Vereins hätte sie den Maulkorb vll dennoch weggelassen. Darüber würde ich auch gar nicht spekulieren, auch nicht, ob der Hund vll nicht bei einer anderen Gelegenheit derart die Nerven verloren hätte.
Die Weitervermittlung als kinderlieb halte ich ebenfalls für gefährlich. Bisher mag er mit Kindern keine Probleme gezeigt haben, nur ist er eben unberechenbar. Die Frage ist, wie packt man sowas in den Vermittlungstext? Der Hund hat nun einmal massiv zugebissen, aber zuvor gab es ja scheinbar überhaupt nichts an seinem Verhalten zu beanstanden. Sicher würde ich die neuen Besitzer darüber aufklären, aber in einem Vermittlungstext lässt sich das vll schwer machen, sodass es auch richtig rüberkommt. Man hätte vll nach Leuten mit viel Erfahrung o.ä. suchen können. Aber wir wissen ja auch nicht, ob es den neuen Besitzern nicht mitgeteilt wurde.
 
  • Shocking wie kann soetwas sein?!? Beitrag #35
Ja, ja die wäreeswenngelaufen Sachen sind nicht wirklich produktiv da stimme ich dir zu. Natürlich bewegen wir uns hier etwas im spekulativen Bereich da keiner von uns das Tier selbst weitervermittelt hat..... aber wenn alles so verantwortungsvoll mit der Weitergabe vonstatten gegangen ist/wäre wieso wurde die junge Frau so dermaßen fies behandelt? Hätte man nicht einfach sagen können der Hund geht in verantwortungsbewusste Hände und es wird sich darum gekümmert? Es sind auch auf der HP unter Vermittlung Bilder des Tieres mit Kind zu sehen. Rein logisch betrachtet welcher Mensch nimmt einen Hund mit dieser Vorgeschichte in eine Familie wenn er von dem Vorfall wüsste? Und auch ohne Kinder würdest du einen Hund aufnehmen der schon einmal so zugebissen hat und noch mehr versucht hat nachzubeißen? Ich nicht :roll: auch wenn ich selbst Windhunde habe..... auffällig finde ich auch hier die immens rasche Vermittlungszeit von gerade einmal 4 Wochen :roll:.... alles verdächtige Indizien die gegen eine verantwortungsvolle Weitervermittlung sprechen oder wie siehst du das?
 
  • Shocking wie kann soetwas sein?!? Beitrag #36
Wegen dem Zeitaspekt: Glück kann jeder Hund haben, allein daraus würde ich noch nichts ablesen. Die Bilder mit Kind sprechen eine deutliche Sprache, die die falsche Botschaft vermittelt, da gebe ich dir Recht. Fair wäre sicher gewesen, sie zu informieren, wo der Hund hingeht, aber auch da finde ich schwierig, etwas zu zu sagen, weil wir die andere Seite nicht kennen. Von daher mag ich da gar nicht so viel bewerten, immerhin wissen wir ja auch nicht, wo der Hund schlussendlich gelandet ist ;).
 
  • Shocking wie kann soetwas sein?!? Beitrag #37
Ich hab mal ne "dumme" Frage... wurde sich denn mal an das Ordnungsamt gewendet wegen der Geschehnisse? (ich hab nichts davon gelesen in den Beiträgen)
 
  • Shocking wie kann soetwas sein?!? Beitrag #38
Grundsätzlich stimme ich dir zu das jeder Hund Glück haben kann, aber für solch ein Tier in diesem Zeitraum eine adäquate Endstelle zu haben finde ich kritisch betrachtet schon etwas utopisch. Zwangläufig ist hier genügend Ermessensspielraum zum spekulieren gegeben. Daher will ich mich auch an die offensichtlichen Fakten halten.

Wenn ich sie richtig verstanden habe wollte sie gar nicht so genau wissen wo der Hund hinvermittelt wurde. Dies hat aber für die junge Frau etwas mit loslassen können zu tun, auch das der Hund sich bei der Übergabe nicht nach ihr umdrehte oder das ihr zweiter Hund einfach so mit ihr mitlief ohne sich nach dem "Unglücksraben" umzudrehen. Es war keine leichte Entscheidung für die junge Frau, aber rein rational betrachtet das einzig Richtige. Primär wollte ich die Vermittlungsethik des Vereins öffentlich machen da ich dies mehr als unverantwortlich finde.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Das Ordungsamt hat hier keine Befugnis das die junge Frau vom eigenen Hund gebissen wurde.
 
  • Shocking wie kann soetwas sein?!? Beitrag #39
...cut...

Das Ordungsamt hat hier keine Befugnis das die junge Frau vom eigenen Hund gebissen wurde.

Nö.. aber das ein unberechenbarer Hund weitervermittelt wurde (unter falschen Voraussetzungen?), könnte sie evtl schon interessieren und auf den Plan rufen.

Dass der Hund ein "Erfolgserlebnis" hatte, ist wohl kaum zu leugnen... wer weiß, ob es bei Aggression bei "Verarztung" bleibt?... und nicht zukünftig bei harmloseren, dem Hund aber widerstrebenden Handlungen (bei denen sich Besitzer/Kind(er)/andere Menschen nichts böses denken) wieder so ein "Aussetzer" passiert?

Es könnte wohl nicht schaden, dort einmal vorstellig zu werden - also beim OA...
 
  • Shocking wie kann soetwas sein?!? Beitrag #40
Nun gut, dass Iren alles so blumig umschreiben können, dass man damit Profit machen kann, sollte der Orga bekannt gewesen sein. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass es sich um eine der vielen Greyhound Rescues handelt.
Die von dir beschriebene Haltung mit Dauerknebelung im Minikäfig ist Alltag auf kommerziellen Rennbahnen. Greyhounds und Border Collies haben in Irland den Status unserer Legehennen. Mit nur einem Unterschied: Die Legehenne bringt dir, nachdem sie komplett heruntergewirtschaftet wurde, noch einen bis drei cent ein, wenn du sie zum Schlachter bringst.
Beim Hund musst du sogar noch draufzahlen, wenn man ihn einschläfern lässt. Deshalb werden sie entweder zum nächsten Pound (eine irische Version des Tierheims) abgeschoben, wo sie nach einer Woche aus Kostengründen ohne Sedierung euthanasiert werden (Deutschland, Österreich und die Schweiz sind weltweit die enzigen Länder, wo Tiere nicht (mehr) flächendeckend nach einer Zeit aus Kosten- und Platzgründen eingeschläfert werden. Sprich ist die Zeit um oder es kommen vorher neue Hunde rein, werden am gleichen Tag von den alten gerade so viele euthanasiert, dass Platz für die neuen in den Zwingern sind.) oder man entledigt sich ihnen "zum Selbstkostenpreis" (meist spielen dabei Messer, Wassereimer, Stricke oder Hurlingschläger eine Rolle, denn wie gesagt: Patronen, Gas und Schädlingsgift sind Verbrauchsgüter und müssten jedes mal neu angeschafft werden), oder man verkauft (!) sie an Rescues.
Du siehst, es geht dabei vornehmlich um Geld. Den Rennbahnbesitzern ist es schlicht und einfach egal, ob die Orga seriös ist oder nicht, Haupsache sie verdienen wenigstens noch etwas an den Tieren. Zahlt die eine Orga nicht genug? Tja, geht man halt zur nächsten und verkauft ihnen "unglaublich dankbare super duper Familienhunde die nur eine helfende Hand suchen" (weil die (aus gutem Grund) geknebelten Kaspar-Hauser-Kinder das ja alles während eines Rennens oder allein im Drahtkäfig gelernt haben). Dabei kann man dann auf mehr Staatszuschuss hoffen, weil man auf tierfreundlich macht, denn Greyhound racing wird in Irland als wirschaftliches Kulturgut staatlich unterstützt.

"Hätte" wird ihr auch nichts bringen, aber hätte sie zwei Worte, nämlich den Organisationsnamen und "Erfahrungen" und danach "Haltungsbedingungen Hunderennbahn Irland" in jede beliebige Suchmaschine eingegeben, hätte sie das vorher gewusst.
Ich habe nicht vor, nach einem auf dem Boden Liegenden zu treten, deine Freundin scheint ihr Herz am rechten Fleck zu haben und ich wünsche ihr alles Gute, damit ihre Seelen Wunden vernarben und verblassen, aber manchmal reicht der bloße Wille zu helfen einfach nicht aus. Wenn sie sich irgendwann wieder bereit dafür fühlt eine Pflegestelle, womöglich auch wieder für einen Racing-Greyhound, zu sein, gebe ich ihr einen Tipp: "Such' nach den seelischen Krüppeln!". Gehe auf die Vereinswebsite und suche gezielt nach Hunden, die offen und nüchtern als salopp gesagt "schwer seelisch gestört und nur für Experten" deklariert sind, denn eine seriöse Orga gibt offen an, wenn Hunde unter ihrem Schutz derzeit nicht auf die Gesellschaft (oder "Otto-Normal-Pflegestellen") losgelassen werden können.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Und zum Ordnungsamt: Natürlich kann sie den Hund auch jetzt noch als gefährlichen Hund deklarieren können ("jeder Hund der Menschen oder Tiere in gefahrbringender Weise anspringt oder beisst"), der Hund gehört nicht der Pflegestelle, sondern dem Verein, und das bis er adoptiert wurde. Dann kann man die im Verein verantwortlichen immernoch drankriegen, denn die Weitergabe eines gefährlichen Hundes ohne Haltungserlaubnis ist verboten. das iat dan zwar "doof" für die Adoptanten, aber besser für den Hund. Ob sie ihn überhaupt behalten wollen, wenn sie dass mit der Lippe erfahren, ist ohnehin fragwürdig.
 
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