Vitamin K3 im Hundefutter

Diskutiere Vitamin K3 im Hundefutter im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Edit: Diskussionsbeginn hier zu finden https://www.tierforum.de/t190765-futter-josera.html Die K3-Panik ist wohl auf das Verbot bei Menschen...
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actaion

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Edit: Diskussionsbeginn hier zu finden

Also Bosch hat ja von Haus aus lecker K3 drin, außerdem ist K3 an trächtigen Hündinnen nicht erprobt und hat im Futter generell nichts zu suchen.


Die K3-Panik ist wohl auf das Verbot bei Menschen zurückzuführnem, das eingeführt wurde, nachdem bei Säuglingen starke nebenwirkungen auftraten
Den Säuglingen wurden damals allerdings Dosen von bis zu 1000mg/Tag intravenös gegeben, während im Hundefutter i.d.R. nur 1-5mg/kg enthalten sind. Zudem frisst ein Hund mit dem Gewicht eines Säugling ja nicht annähernd 1 Kg, und dann ist es eben nur Oral und nicht direkt ins Blut gespritzt.
Blausucht (die war eines der Hauptprobleme, die bei Säuglingen auftraten) können Hunde auch generell gar nicht bekommen. Bei Hunden konnten in Test selbst bei hohen Dosen keine Nebenwirkungen festgestellt werden.

Die Nebenwirkungen, die zum Verbot in der Humanmedizin führten, lassen sich also nicht auf Hundefutter übertragen, weil bei Hunden diese Probleme nicht auftraten und vor allem weil die übliche Dosis um mehr als das 1000-fache geringer ist, und eben auch oral und nicht intravenös.
Nur so zum Vergleich: Würde man den Gehalt von Kochsalz im Hundefutter nur um das 10-bis-20-fache steigern, wäre schon mit schwerwiegenden Gesundheitsproblemen zu rechnen.
 
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  • Vitamin K3 im Hundefutter Beitrag #2
Die K3-Panik ist wohl auf das Verbot bei Menschen zurückzuführnem, das eingeführt wurde, nachdem bei Säuglingen starke nebenwirkungen auftraten
Den Säuglingen wurden damals allerdings Dosen von bis zu 1000mg/Tag intravenös gegeben, während im Hundefutter i.d.R. nur 1-5mg/kg enthalten sind. Zudem frisst ein Hund mit dem Gewicht eines Säugling ja nicht annähernd 1 Kg, und dann ist es eben nur Oral und nicht direkt ins Blut gespritzt.
Blausucht (die war eines der Hauptprobleme, die bei Säuglingen auftraten) können Hunde auch generell gar nicht bekommen. Bei Hunden konnten in Test selbst bei hohen Dosen keine Nebenwirkungen festgestellt werden.

Die Nebenwirkungen, die zum Verbot in der Humanmedizin führten, lassen sich also nicht auf Hundefutter übertragen, weil bei Hunden diese Probleme nicht auftraten und vor allem weil die übliche Dosis um mehr als das 1000-fache geringer ist, und eben auch oral und nicht intravenös.
Nur so zum Vergleich: Würde man den Gehalt von Kochsalz im Hundefutter nur um das 10-bis-20-fache steigern, wäre schon mit schwerwiegenden Gesundheitsproblemen zu rechnen.

Ich kenne die Argumentation des "Schönredens.-schreibens" von Bosch, von dem ich auch weiß, dass es für trächtige Hündinnen nicht getestet wurde und ich weiß nicht wie viel tausende Leute züchten, wobei es unter Züchtern bekannt ist und keiner K3-lastiges Futter gibt.
Der einzige Grund warum Menadion/ K3 genommen wird ist, dass es billiger ist als das natürliche K1, es ist und bleibt toxisch und ist in menschlichen Lebensmitteln verboten, da es unter Verdacht steht krebserregend zu sein. Das alleine reicht schon und es ist überhaupt nicht einzusehen, warum man es unseren Tieren zumutet, es sind Lebewesen wie wir, aber wegen Profitgier sind hier schon ganz andere Dinge gelaufen, ich erinnere nur an technisches ÖL was Menschen zugemutet wurde, warum also nicht der Hund auch, so das Denken was kaschiert wird, analog hast Du ja die *Unsinnsdiskussion* übernommen.

Nochmal: wenn es in menschlichen Lebensmitteln verboten ist, hat es im Tierfutter nichts zu suchen !

So einfach ist das. 3 mal darfst Du raten, warum keiner K3 deklarieren braucht ?
Alle K3-lastigen Futtersorten könnten nämlich einpacken und nach Hause gehen, ein Umsatzeinbruch ohnegleichen. Ich bin ja schon froh, dass das Futter nicht aus China kommt, ich weiß auch gar nicht, wo unsere Firmen sind, die in Deutschland produzieren, @ alle anderen 1000 Produkte, aber das ist eine andere Spielwiese.
 
  • Vitamin K3 im Hundefutter Beitrag #3
Der einzige Grund warum Menadion/ K3 genommen wird ist, dass es billiger ist als das natürliche K1,

Falsch, der Grund ist auch, dasss K1 (die natürlich Form) nicht beständig genug ist, um es in TroFu zu verwenden. Futter-Hersteller setzten daher entweder K3 zu, oder gar kein Vitamin K, wodurch dann die Gefahr von Mangelerscheinungen besteht.

es ist und bleibt toxisch

Ja, es ist toxisch, genau wie z.B. Kochsalz. Es kommt auf die Menge an. Die Meneg an K3, die in Hundefutter üblich ist, ist um ein vielfaches weniger toxisch als die übliche Menge an Salz.


Nochmal: wenn es in menschlichen Lebensmitteln verboten ist, hat es im Tierfutter nichts zu suchen !
So einfach ist das.

So einfach hätten es manche gerne, leider sind die Dinge in der Realität eben komplexer. Warum K3 in der Humandmedizin veborten wurde, habe ich oben erklärt. Über den Nutzen oder Schade von geringen Zusätzen K3 in Hundefutter sagt das gar nichts aus.

Übrigens wird K3 in der Landwirtschaft seit über 30 Jahren flächendeckend bei der Fütterung von Nutztieren eingesetzt. Wer also ein Nicht-Bio-Futter kauft, der hat sowieso K3-belastetet Fleisch drin.

Mit den Vebroten ist das übrigens so eine Sache. In der Tierfütterung wra in D lange K1 verboten (K3 nicht), in den USA ist bei Hundefutter immer noch K1 vebroten aber K3 erlaubt.

Hier noch eine Stellungnahme zu K3 vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR):

Es besteht wissenschaftlicher Konsens, dass die zugelassenen Vitamin K-Verbindungen in nied-
rigen Dosierungen, wie sie im Futter eingesetzt werden, keine Gefährdung der Gesundheit der
Zieltierart und keine Gefährdung der Gesundheit des Anwenders oder des Verbrauchers dar-
stellen.

Quelle:
 
  • Vitamin K3 im Hundefutter Beitrag #4
Falsch, der Grund ist auch, dasss K1 (die natürlich Form) nicht beständig genug ist, um es in TroFu zu verwenden. Futter-Hersteller setzten daher entweder K3 zu, oder gar kein Vitamin K, wodurch dann die Gefahr von Mangelerscheinungen besteht.

Ja, wie denn nun: falsch oder auch ?
Falsch ist es auf keinen Fall und für den Rest Deiner Behauptung hätte ich gerne eine verlässliche, kompetente Quelle.

Ja, es ist toxisch, genau wie z.B. Kochsalz. Es kommt auf die Menge an. Die Meneg an K3, die in Hundefutter üblich ist, ist um ein vielfaches weniger toxisch als die übliche Menge an Salz.

Sehr sinniger Vergleich, K3 ist ein künstlich, hergestelltes synthetisches Vitamin, Salz kommt in der Natur vor, nicht im Labor.


So einfach hätten es manche gerne, leider sind die Dinge in der Realität eben komplexer. Warum K3 in der Humandmedizin veborten wurde, habe ich oben erklärt.

Ja, hast Du, nur ist das nicht der einzige Grund, generell gilt: es steht im Verdacht krebserregend zu sein, hatte ich bereits geschrieben, einfach nur mal merken.


Übrigens wird K3 in der Landwirtschaft seit über 30 Jahren flächendeckend bei der Fütterung von Nutztieren eingesetzt. Wer also ein Nicht-Bio-Futter kauft, der hat sowieso K3-belastetet Fleisch drin.

Ein Fall für Ulrich Mayer-TV. Hast Du mal eine verläßliche Quelle für Deine Behauptung ? Das würde ja dem Verbot vollkommen widersprechen.

Hier noch eine Stellungnahme zu K3 vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR):

Es besteht wissenschaftlicher Konsens, dass die zugelassenen Vitamin K-Verbindungen in nied-
rigen Dosierungen, wie sie im Futter eingesetzt werden, keine Gefährdung der Gesundheit der
Zieltierart und keine Gefährdung der Gesundheit des Anwenders oder des Verbrauchers dar-
stellen.

Quelle:


Die sprechen von Vitamin K, da gibt es eine Menge, von Menadion K3 steht da nix.
 
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  • Vitamin K3 im Hundefutter Beitrag #5
Off-Topic
Fiesta1, wenn du verlaessliche Quellen erbittest, dann poste doch bitte auch selber welche :eusa_shhh:
 
  • Vitamin K3 im Hundefutter Beitrag #7
Off-Topic
Ich hab euch mal ein eigenes Thema spendiert, damit das andere nicht überreizt wird oder den Fokus verliert ;).
 
  • Vitamin K3 im Hundefutter Beitrag #8
generell gilt: es steht im Verdacht krebserregend zu sein, hatte ich bereits geschrieben, einfach nur mal merken.

Quelle? Außer als Gerücht in Foren habe ich dazu noch nichts gefunden.



Ein Fall für Ulrich Mayer-TV. Hast Du mal eine verläßliche Quelle für Deine Behauptung ? Das würde ja dem Verbot vollkommen widersprechen.

Steht auch in der Stellungname des BfR:
Die vorgeschlagene Einstufung besagt, dass der Wirkstoff unter toxikologischen bzw. vorliegenden rückstandsrelevanten Gesichts-
punkten als unbedenklich anzusehen ist.
Vitamin K wird seit über 30 Jahren weltweit in der Tierernährung eingesetzt, dies schließt die
Verwendung von anderen Vitamin K-aktiven Verbindungen ein. Wissenschaftliche Hinweise auf
mögliche Nebenwirkungen im Rahmen dieses Einsatzes liegen nicht vor.

Die sprechen von Vitamin K, da gibt es eine Menge, von Menadion K3 steht da nix.

Damit ist auch und vorwiegend K3 gemeint, denn das ist ja die K-Vitamin-Form, die in der Tiernahrung üblicherweise verwendet wird.
 
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