- Hund frisst ständig Kot - war bereits in Lebensgefahr Beitrag #1
C
Chihuahualove
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Hallo =)
Meine kleine Chihuahuahündin Maya, 1,5 Jahr, bereitet mir große Sorgen, da sie ständig Kot frisst.
Zu ihrem Krankheitsverlauf:
Maya wurde im Februar sterilisiert, da mir der Tierarzt dazu riet, nachdem sie Scheinträchtig war.
Nach der OP ging es ihr so schlecht, dass sie noch 2 Tage in der Tierarztpraxis bleiben musste. Als sie dann endlich heim durfte, war ihr Zustand zwar besser, aber noch nicht wirklich gut. Zuhause hat sie weder gefressen, noch getrunken. Ich habe dann versucht, ihr Wasser mit Spritzen einzugeben und habe ihr immer wieder kleine Portionen Futter gegeben. Mehr als 2 kleine Teelöffel am Tag ging aber nicht. Am dritten Tag Zuhause merkte ich schon, dass sie gar nicht mehr aufstehen will und auch nur noch in Ruhe gelassen werden möchte. Am Abend dann der Schock. Maya brach zusammen, verdrehte die Augen, sabber lief ihr aus dem Maul, sie atmete kaum noch und wimmerte gleichzeitig ganz leise vor sich hin. Ich bin sofort mit ihr in die Tierklinik gefahren. Dort haben sie festgestellt, dass ihr kompletter Bauchraum mit Blut und Eiter gefüllt war, da sie der Gebärmutterstumpf nach der OP entzündet hat. Meine kleine Maus musste eine Woche in der Tierklinik bleiben, unter ständiger Beobachtung und ständig am Tropf mit vielen verschiedenen Medikamenten.
Nach einer Woche durfte sie wieder nach Hause und es ging ihr auch wieder richtig gut. Allerdings hat sie weiterhin noch nicht viel gefressen. Am nächsten Tag konnte ich beobachten, dass sie beim Kot absetzten Schwierigkeiten hatte und sogar richtig dabei schrie. Sie versuchte immer wieder ein Stück Kot mit dem Maul "rauszuziehen" und versuchte sich ständig hinten zu lecken. Nach zwei Tagen fing sie an, sich ständig zu erbrechen. Irgendwann habe ich gemerkt, dass sie auch Kot erbrochen hat. Ich rief in der Tierklinik an und der Arzt riet mir, sie zu beobachten und darauf zu achten, dass sie keinen Kot frisst. Die Schmerzen kämen von den Medikamenten, die den Kot sehr hart machen würden. In der gleichen Nacht fing sie heftig an zu zittern und schrie vor Schmerzen. Wieder gleiche Situation: Maya brach zusammen und verlor das Bewusstsein.
Ich fuhr mit ihr wieder sofort in die Tierklinik. Sie gaben ihr Kontrastmittel, um zu sehen, ob sie bereits einen Darmverschluss hat. Gleichzeitig wurde sie abgeführt. Was meine kleine in dieser Nacht durchmachen musste, wünsche ich keinem! Am nächsten Tag stand fest, dass sie keinen Darmverschluss hat, aber dass der komplette Magen-Darm-Trakt entzündet ist. Sie musste wieder 4 Tage in der Tierklinik bleiben.
Als sie wieder Zuhause war, ging es ihr kaum besser. Sie hatte weiterhin Probleme beim Kot absetzen und versuchte diesen anschließend immer sofort zu fressen. Ich musste ihr jeden Tag eine Art Gleitmittel in den After einspritzen, damit sie ohne Schmerzen Kot absetzen kann. Nachdem ich ihr dann über Wochen Intestinal Diät Futter mit Leinsamenöl, Quark und geriebenen Äpfeln gegeben habe, ist wieder alles normal.
Allerdings hört sie mit dieser Kotfresserei nicht auf. Ständig möchte sie ihren eigenen Kot fressen. Teilweise durchsucht sie den ganzen Garten nach einem kleinem Stückchen Kot, um sich das dann zu schnappen und dieses zu fressen. Schließlich habe ich sie sogar dabei erwischt, als sie Kot in ihrem Bettchen versteckt hat, um diesen dann zu fressen. Das muss sie wohl über Nacht gemacht haben, da sie tagsüber fast permanent unter Beobachtung steht.
Was soll ich tun? Ich kann keine 24/7 Zuhause bleiben und den Hund beobachten. Ich habe Angst, dass es wieder so weit kommt, dass sie in die Tierklinik muss. Gibt es vielleicht irgendwelche Mittel, die dagegen helfen?!
Bin um jeden Tipp dankbar!
P.S.: Vitamin B12 bekommt sie mittlerweile regelmäßig, hat sich nichts geändert.
Liebe Grüße,
Chihuahualove
Meine kleine Chihuahuahündin Maya, 1,5 Jahr, bereitet mir große Sorgen, da sie ständig Kot frisst.
Zu ihrem Krankheitsverlauf:
Maya wurde im Februar sterilisiert, da mir der Tierarzt dazu riet, nachdem sie Scheinträchtig war.
Nach der OP ging es ihr so schlecht, dass sie noch 2 Tage in der Tierarztpraxis bleiben musste. Als sie dann endlich heim durfte, war ihr Zustand zwar besser, aber noch nicht wirklich gut. Zuhause hat sie weder gefressen, noch getrunken. Ich habe dann versucht, ihr Wasser mit Spritzen einzugeben und habe ihr immer wieder kleine Portionen Futter gegeben. Mehr als 2 kleine Teelöffel am Tag ging aber nicht. Am dritten Tag Zuhause merkte ich schon, dass sie gar nicht mehr aufstehen will und auch nur noch in Ruhe gelassen werden möchte. Am Abend dann der Schock. Maya brach zusammen, verdrehte die Augen, sabber lief ihr aus dem Maul, sie atmete kaum noch und wimmerte gleichzeitig ganz leise vor sich hin. Ich bin sofort mit ihr in die Tierklinik gefahren. Dort haben sie festgestellt, dass ihr kompletter Bauchraum mit Blut und Eiter gefüllt war, da sie der Gebärmutterstumpf nach der OP entzündet hat. Meine kleine Maus musste eine Woche in der Tierklinik bleiben, unter ständiger Beobachtung und ständig am Tropf mit vielen verschiedenen Medikamenten.
Nach einer Woche durfte sie wieder nach Hause und es ging ihr auch wieder richtig gut. Allerdings hat sie weiterhin noch nicht viel gefressen. Am nächsten Tag konnte ich beobachten, dass sie beim Kot absetzten Schwierigkeiten hatte und sogar richtig dabei schrie. Sie versuchte immer wieder ein Stück Kot mit dem Maul "rauszuziehen" und versuchte sich ständig hinten zu lecken. Nach zwei Tagen fing sie an, sich ständig zu erbrechen. Irgendwann habe ich gemerkt, dass sie auch Kot erbrochen hat. Ich rief in der Tierklinik an und der Arzt riet mir, sie zu beobachten und darauf zu achten, dass sie keinen Kot frisst. Die Schmerzen kämen von den Medikamenten, die den Kot sehr hart machen würden. In der gleichen Nacht fing sie heftig an zu zittern und schrie vor Schmerzen. Wieder gleiche Situation: Maya brach zusammen und verlor das Bewusstsein.
Ich fuhr mit ihr wieder sofort in die Tierklinik. Sie gaben ihr Kontrastmittel, um zu sehen, ob sie bereits einen Darmverschluss hat. Gleichzeitig wurde sie abgeführt. Was meine kleine in dieser Nacht durchmachen musste, wünsche ich keinem! Am nächsten Tag stand fest, dass sie keinen Darmverschluss hat, aber dass der komplette Magen-Darm-Trakt entzündet ist. Sie musste wieder 4 Tage in der Tierklinik bleiben.
Als sie wieder Zuhause war, ging es ihr kaum besser. Sie hatte weiterhin Probleme beim Kot absetzen und versuchte diesen anschließend immer sofort zu fressen. Ich musste ihr jeden Tag eine Art Gleitmittel in den After einspritzen, damit sie ohne Schmerzen Kot absetzen kann. Nachdem ich ihr dann über Wochen Intestinal Diät Futter mit Leinsamenöl, Quark und geriebenen Äpfeln gegeben habe, ist wieder alles normal.
Allerdings hört sie mit dieser Kotfresserei nicht auf. Ständig möchte sie ihren eigenen Kot fressen. Teilweise durchsucht sie den ganzen Garten nach einem kleinem Stückchen Kot, um sich das dann zu schnappen und dieses zu fressen. Schließlich habe ich sie sogar dabei erwischt, als sie Kot in ihrem Bettchen versteckt hat, um diesen dann zu fressen. Das muss sie wohl über Nacht gemacht haben, da sie tagsüber fast permanent unter Beobachtung steht.
Was soll ich tun? Ich kann keine 24/7 Zuhause bleiben und den Hund beobachten. Ich habe Angst, dass es wieder so weit kommt, dass sie in die Tierklinik muss. Gibt es vielleicht irgendwelche Mittel, die dagegen helfen?!
Bin um jeden Tipp dankbar!
P.S.: Vitamin B12 bekommt sie mittlerweile regelmäßig, hat sich nichts geändert.
Liebe Grüße,
Chihuahualove