Seniorfutter oder nicht?

Diskutiere Seniorfutter oder nicht? im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Beginn der Diskussion hier: https://www.tierforum.de/t187927-empfindlicher-hundemagen-was-fuettern.html Ist es nicht, Du hast es immer noch...
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Fiesta1

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Beginn der Diskussion hier:

Ist sie aber nicht, häufig ist es einfach nur eine tolle Werbemasche. Gegen eine BEDARFSGERECHTE Fütterung spricht nie etwas, und da ist es völlig wurscht, ob Seniorfutter oder Welpenfutter, oder oder.

Ist es nicht, Du hast es immer noch nicht verstanden, wenn es wurscht ist, wie Du meinst, ist es nicht bedarfsgerecht und ein Senior hat eine andere Zusammensetzung als ein Welpe.

Hier der Senior:


Hier Puppy:




Wenn Du Dir mal die analytischen Werte ansiehst, wirst Du bei RP einen enormen Unterschied sehen. Das Beispiel der trächtigen Hündin gehört einfach mit dazu, das ist z.B. auch das Puppy-Futter, die braucht die erhöhten Werte, da ein Wurf extrem, erhöhte Anforderungen an eine Mutterhündin stellt. Meine bekommt zusätzlich und täglich noch Vitamine und Glucose, deshalb ist es also "nicht Wurscht" welches Futter ein Senior oder eine laktierende Hündin bekommt.
Ich würde also jeden abraten, diesen Halbwissen zu folgen und eher seinen Hund bedarfsgerechtere Nahrung zu geben, faszinierender Weise, kommen solche Ratschläge immer von Leuten, die sich mit der Materie noch nie befasst haben außer "Tüte auf........Futter raus........Tüte zu".


Teil entfernt, steht noch im anderen Thread
 
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  • Seniorfutter oder nicht? Beitrag #2
Ich würde also jeden abraten, diesen Halbwissen zu folgen und eher seinen Hund bedarfsgerechtere Nahrung zu geben, faszinierender Weise, kommen solche Ratschläge immer von Leuten, die sich mit der Materie noch nie befasst haben außer "Tüte auf........Futter raus........Tüte zu".
Fiesta, ganz ehrlich. Du raffst es einfach nicht - wie so oft nicht - und stellst andere Leute dann hin, als hätten sie gerade zum ersten mal was vom Thema "Hund" gehört.

Ich schreibe: Ein jeder Hund muss bedarfsgerechet ernährt werden, ganz gleich ob Welpe oder Senior ... ich schreibe sogar, dass ein Senior andere Bedürfnisse hat als ein Welpe.

Und du kommst mir mit "es muss unbedingt ein Seniorfutter sein!!!" - sehr argumentativ.

NEIN, es muss kein Seniorfutter sein. Wenn ich ein Adultfutter habe, welches den Bedürfnissen eines Seniors gerecht wird, ist es dem Hund total egal, was auf der Tüte steht.
Beim Welpenfutter ebenso.

Dazu muss man natürlich erstmal wissen, was so ein gutes "Futter für Senioren" ausmacht. Hättest du DAS mal dargelegt, super - hast du aber nicht, du verweist lieber blind auf irgendwelche Aufschriften auf Hundefuttersäcken. Wo wir beim Halbwissen wären, nicht wahr?

Die analytischen Werte unterscheiden sich von Marke zu Marke, von Sorte zu Sorte manchmal erheblich (auch in den Bereichen Welpen-/Seniorfutter). Manchmal aber auch gar nicht bzw. kaum - na sowas ... und was hat der Hund dann davon, wenn "Welpenfutter" auf dem Sack steht? Nix.

Es kommt doch darauf an, was drin ist, nicht was drauf steht.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Wer sich mal ein Bild von dem oft ach so großen Unterschied zwischen Welpenfutter und Adultfutter machen will, kann sich z. B. einmal Platinum Puppy Chicken und Platinum Adult Chicken ansehen.

Unterschied?
 
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  • Seniorfutter oder nicht? Beitrag #3
Ich schreibe: Ein jeder Hund muss bedarfsgerechet ernährt werden, ganz gleich ob Welpe oder Senior ... ich schreibe sogar, dass ein Senior andere Bedürfnisse hat als ein Welpe. Und du kommst mir mit "es muss unbedingt ein Seniorfutter sein!!!" - sehr argumentativ.

OK, dann erkläre mir doch bitte mal, woran Du eigentlich eine bedarfsgerechte Ernährung festmachst ?
 
  • Seniorfutter oder nicht? Beitrag #4
Da scheinbar Diskussionsbedarf in der Richtung besteht habe ich hier mal ein eigenes Thema aufgemacht. Das ist allerdings kein Freifahrtschein, um sich gegenseitig fertig zu machen.
Wenn ihr darüber noch sprechen wollt, dann tut das sachlich und belegt eure Aussagen mit Quellen. Das gilt für alle, die sich hier beteiligen oder noch beteiligen wollen. Die Verbreitung von »irgendwo mal gelesen«-Wissen bringt uns hier nämlich kein Stück weiter.

Exe, danke an dieser Stelle für die sachliche Klarstellung/Erklärung. Ich hoffe, dass wir etwa auf dem Niveau weiter kommen und auch was produktives bei rum kommt.
 
  • Seniorfutter oder nicht? Beitrag #5
OK, dann erkläre mir doch bitte mal, woran Du eigentlich eine bedarfsgerechte Ernährung festmachst ?
Machst du sie etwa an der Aufschrift auf dem Futterbeutel fest?
Dann scheinst du tatsächlich nur bis "Tüte auf ... Futter raus ... Tüte zu" gekommen zu sein.
 
  • Seniorfutter oder nicht? Beitrag #6
Ich habe eine klare Frage gestellt und ebenso eine Antwort erwartet, leider wird eine Frage mit einer Gegenfrage beantwortet, so lässt sich keine sachliche Diskussion führen und im Gegensatz zu Mischling kann ich bisher keinerlei sachliche Klarstellung/Erklärung finden.
Natürlich mache ich es nicht an der Aufschrift des Futterbeutels fest, deshalb habe ich Dich gefragt ob Du es weißt, insofern möchte ich Dich bitten, mir zunächst meine Frage zu beantworten.
 
  • Seniorfutter oder nicht? Beitrag #7
Ich halte nichts von Seniorfutter. Ich habe zwar noch nie die Zusammensetzung verglichen, aber ich habe es an meinem eigenen Hund damals gemerkt.
Als sie das Seniorfutter bekommen hat war sie einfach nichtmehr sie selbst, sie war viel ruhiger als vorher und nachdem wir dann wieder auf das Adult umgeswicht sind wurde sie wieder viel aktiver und war wieder unser Hund, den wir kannten.

Das ist für mich ein Beweiß genug. Und die Erfahrung habe ich auch schon von vielen anderen Hundebesitztern gehört.
 
  • Seniorfutter oder nicht? Beitrag #8
Huhu,

da ich gerade ein wenig Zeit habe will ich auch mal etwas ausführlicher dazu schreiben.

Da es bereits aufgegriffen wurde etwas zum Futter für trächtige/laktierende Hündinnen und Welpen:
Trächtigkeit und Laktation sind anstrengend für den Körper, sodass hier einige Bedarfswerte steigen (manche erst in der zweiten Hälfte der Trächtigkeit). Beim Menschen werden auch nicht umsonst Schwangerschaftsvitamine empfohlen. Als Beispiel: Ein Muttertier mit 5kg benötigt etwa 2,4 MJ Energie, ein nicht trächtiges Tier etwa 2 MJ (jeweils auf das gesamte Tier gerechnet). Bei einem 60kg Hund wären es etwa 12 MJ Normalzustand, etwa 18 MJ während der Trächtigkeit. Während der Laktation steigt der Wert noch einmal erheblich. Selbiges gilt für Rohprotein, Kalzium und Phosphor, in kleinerem Maße auch für Magnesium, Natrium, Chlorid und Kalium. Bei Eisen und Jod sowie Vitamin A, B, D und K steigen die Bedarfswerte ebenfalls nennenswert. Bei Welpen im Wachstum sieht es nicht viel anders aus. Daher hat spezielles Futter für trächtige/laktierende Hündinnen sowie Welpen durchaus Sinn.
Aber: Zum einen gibt es Adultfutter, die die Bedürfnisse eines schon etwas älteren Welpen durchaus befriedigen, einfach weil sie von vorneherein höher dosiert sind, als es ein adulter Hund bräuchte. Kein Futter darf zu wenig von einem Nährstoff enthalten, sodass alle Alleinfuttermittel mehr enthalten, als sie müssten. Bei Welpenfuttern gilt dasselbe Prinzip, sodass man manchmal eine Überversorgung und ein zu schnelles Wachstum beim Welpen verhindern kann, wenn man früh auf ein Adultfutter (wohl gemerkt das richtige!) umsteigt. Das gilt allerdings erstmal für die Haltung beim endgültigen Besitzer, die Aufzucht beim Züchter ist wieder was anderes (zumal die Bedarfswerte in dieser Zeit noch wesentlich stärker von den Werten eines adulten Tieres abweichen). So oder so muss man also bei jedem Futter einzeln die Zusammensetzung und Nährstoffanalyse anschauen. Ob da Welpe drauf steht oder nicht hilft mir erstmal nicht unbedingt weiter. Wer sich wirklich damit beschäftigen will muss immer genau hinschauen.

Beim Seniorfutter schaut es etwas anders aus. Eine Begründung im Sinne massiv gesteigerter Belastung oder Ansprüche durch Wachstum gibt es hier nicht. Die Begründung von Seniorfuttern liegt in der sinkenden Aktivität und möglichen Alterserscheinungen/Erkrankungen des Hundes. Früher war es m.W. noch so, dass beispielsweise Grünlippmuschel und ähnliche Präparate vorwiegend in Seniorfuttersorten zu finden waren, weil man davon ausging, dass mit dem Alter eben Gelenkprobleme auftreten. Selbiges galt für Kräuter zur Unterstützung der Leber- und Nierenfunktion. Inzwischen ist es aber Mode, all diese Dinge auch in Adultfutter zu packen. Zuerst war es m.W. nur Wolfsblut, inzwischen ziehen Hersteller wie Platinum und Acana nach, selbst Real Nature setzt inzwischen entsprechendes zu. Ich halte davon nicht wirklich viel, denn wenn wir davon ausgehen, dass wirklich medizinische Wirksamkeit besteht, sollten diese Dinge auch nur bei vorhandener Ursache gefüttert werden. Andererseits sind die Dosen vermutlich derart gering, dass wir eher von einem »homöopathischen Effekt« sprechen.

Die Bedarfswerte ändern sich übrigens vom adulten Tier zum Senior nicht mehr, das ist der Unterschied zur Mutterhündin und zum Welpen. Daher hinkt der Vergleich auch. Der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen bleibt gleich. Das einzige, was sich ändern könnte, sind einzelne Werte bei vorhandener Krankheit. In etwa könnte der Magnesium- und Puringehalt gesenkt werden müssen, weil Harnsteine vorliegen. Das leistet aber zum einen kein normales Seniorfutter, zum anderen müsste eine solche Anpassung im Einzelfall, nicht generell bei älteren Hunden vorgenommen werden.
Einzig der Energiebedarf und damit der Bedarf an Rohprotein sinken mit sinkender Aktivität. Daher sind die meisten Seniorfutter besonders in diesen Bereichen reduziert. Das hat aber nur Sinn, wenn ich wirklich einen nicht mehr groß aktiven Hund habe. Es gibt durchaus »Senioren«, die mit 14 Jahren nocht Sport betreiben und aktiv sind wie andere Hunde ihr Leben lang nicht. Stelle ich so ein Tier auf Senior um ist es unterversorgt, wird eventuell schlapp, wie Moritzfrauchen aus Erfahrung berichtet hat, baut Muskulatur ab oder muss größere Mengen fressen, um seinem Bedarf gerecht zu werden.

Eine Umstellung auf Seniorfutter macht also nur dann Sinn, wenn ich wirklich einen Hund habe, der nun weniger aktiv ist. Ab welchem Alter das der Fall ist kann aber nicht so pauschal gesagt werden, wie es auf den Futterpackungen steht. Außerdem gibt es noch eine ganze Bandbreite von Futtersorten, die zwischen Wolfsblut mit seinen 35% Rohprotein und einem Seniorfutter mit 18% Rohprotein liegen. Hier ist Feinabstimmung angesagt, die ebenso wenig mit der Aufschrift auf der Packung zu tun hat wie beim Welpenfutter. Hier lässt sich nicht pauschalisieren, weder was das Alter des Hundes in Verbindung mit seiner Aktivität, noch was die generelle Notwendigkeit von Seniorfutter angeht.

Es mag Hunde geben, bei denen diese Futter Sinn haben. Das gilt auch für Light-Futter, Rasse- oder Diätfutter. Allerdings sind diese Hunde nicht immer unbedingt jene, die mit der Aufschrift auf der Packung angesprochen werden.

Eine andere Möglichkeit wären noch einsetzende Alterserscheinungen, die eine Futterumstellung notwendig machen. In meinen Augen hat es dann aber mehr Sinn, auf Zusatzpräparate (bspw. Grünlippmuschel als Pulver oder Tablette) oder Diätfutter (Nierendiät etc.) zurückzugreifen. Bei letzterem ist ein Seniorfutter meist wirklich nicht geeignet und bei ersterem lassen sich Zusatzpräparate einfach besser und individueller dosieren als die Minimalangaben auf einer Futterpackung es hergeben.

Alles in allem KANN man durchaus Seniorfutter füttern, wenn es für den jeweiligen Hund angemessen ist. Ein MUSS ist es aber bei weitem nicht und pauschal für einen Hund ab Alter XY empfehlen kann man es auch nicht.
 
  • Seniorfutter oder nicht? Beitrag #9
Ich habe eine klare Frage gestellt und ebenso eine Antwort erwartet, leider wird eine Frage mit einer Gegenfrage beantwortet, so lässt sich keine sachliche Diskussion führen und im Gegensatz zu Mischling kann ich bisher keinerlei sachliche Klarstellung/Erklärung finden.
Natürlich mache ich es nicht an der Aufschrift des Futterbeutels fest, deshalb habe ich Dich gefragt ob Du es weißt, insofern möchte ich Dich bitten, mir zunächst meine Frage zu beantworten.
Fiesta, wenn von dir mal eine vernünftige Antwort kommen würde - und wenn es nur eine Gegenfrage wäre, die auf "die Lösung" hinweist. Aber dann heißt es ja wieder, du bist kein Professor. ;)

Ich habe mMn ausreichend dargestellt, wieso ich mich nicht auf Aufschriften "Welpenfutter/Seniorfutter" verlasse und lieber selbst auf die entsprechenden Werte schaue und danach entscheide, ob es für meinen Hund taugt oder nicht.

Den Rest hat Mischling sehr sehr gut erklärt - danke dafür.

Warum ein "Seniorfutter" ein absolutes Muss ist, hast du leider auch nicht erklären können. Somit erübrigt sich eine weitere Diskussion für mich.
 
  • Seniorfutter oder nicht? Beitrag #10
Wenn wir jetzt schon mal bei, auf den Hund abgestimmten Futter sind, wollte ich mal gleich fragen ob ihr Futalis kennt?
Ich habe in einem Forum gelesen das dies ein Futter ist, das auf wissenschaftlichen Analysen basiert und optimal auf den Hund zugeschnitten gemischt oder hergestellt wird.
Die , habe ich mir schon angesehen, da ich in der Süddeutschen auch mal eine Anzeige von denen gesehen habe.
Die Kommentare zu dem Futter sind durchweg gut und ich überlege das Futter zu kaufen es ist nur leider ein wenig teurer, klar soll man bei der Nahrung nicht sparen und man kann von billig keine Qualität erwarten.
Aber ist es nun ein wirklich ein Personalisiertes Futter? Man muss beim Kauf verschiedene Fragen beantworten und anhand dieser wird das Futter wohl gemixt, ich weiß nun nicht ob die Fragen besonders Wissenschaftlich sind aber es macht schon den Eindruck das es seriös ist, vielleicht ist das ja auch was für Senioren Hunde ;)
 
  • Seniorfutter oder nicht? Beitrag #11
@Albatross: Die kenn ich, hab das für Leo mal aus Spaß durchprobiert. Für die höchste Aktivitätsstufe geben die ein Futter mit mittlerem Energie- und Rohproteingehalt raus, das find ich ziemlich schade. Die Zusammensetzung ist nachher auch nicht besser als bei anderen Sorten, Packungsgrößen gibt es nur genau auf die durchschnittliche, tägliche Futtermenge berechnet und dafür ist das Zeug auch noch teuer. Das war wenn ichs recht im Kopf habe irgendein Uniprojekt, aus dem das entstanden ist. M.E. rausgeschmissenes Geld für gutes Marketing, weil sich der Besitzer nachher besser fühlt, wenn er selbst ein gesundes Futter gestaltet hat. Wer das möchte kann es gerne machen, schlecht ist das Futter nicht, aber bei weitem nicht so gut personalisiert, wie die angeben, und meiner Meinung nach auch überhaupt nicht notwendig.
 
  • Seniorfutter oder nicht? Beitrag #12
@Mischling
Du hast Dir ja nun sehr viel Mühe gegeben mit Post 8, aber wenn von mir für jeden Satz eine Quellangabe verlangt wird, erwarte ich diese eigentlich von Dir in erster Linie, unabhängig davon wird der „Bedarfswert als Erhaltungsstoffwechsel/Erhaltungsbedarf“ in den wichtigsten Positionen ermittelt, also ohne Trächtigkeit, Wachstum, Krankheit ect.pp., wichtiges Parameter ist das Gewicht des Hundes und insofern ist jeder Hund sehr individuell zu sehen. Dann schau ich auf dem Markt und suche die Futtersorten, die für mein Tier/Tiere in Frage kommen und werde sehr schnell feststellen, dass das Angebot auf ein Minimum schrumpft, auch weil noch persönliche Anforderungen an ein TF eine Rolle spielen und jeder Hersteller seine eigene Futterphilosphie bezüglich Zusammensetzung/Rezeptur hat.
Insofern gehe ich ja mit, dass ein Futter gesucht wird was den Bedarf meines Hundes deckt, egal was auf der Tüte steht, nur die wird sich schwer finden lassen, wenn überhaupt, und eine pauschale Behauptung: egal welches Futter oder nur ein Vergleich zwischen den Sorten geht schon mal gar nicht.
Ich spreche jetzt nur vom Erhaltungsbedarf speziell Senior gemäß Thread, Besonderheiten wie Leistung, Arbeit, Trächtigkeit, Wachstum bedürfen einer gesonderten Betrachtung, was Du ja versucht hast darzustellen.

Wir sind hier aber bei *Senioren-Futter oder nicht* und da zählt auch hier erst mal der „Bedarfswert zum Erhaltungsbedarf“, das wäre:

Eine Umstellung auf Seniorfutter macht also nur dann Sinn, wenn ich wirklich einen Hund habe, der nun weniger aktiv ist.

diese Aussage, davon bin ich auch ausgegangen bei dem Senior des TE und:


Die Bedarfswerte ändern sich übrigens vom adulten Tier zum Senior nicht mehr. Alles in allem KANN man durchaus Seniorfutter füttern, wenn es für den jeweiligen Hund angemessen ist. Ein MUSS ist es aber bei weitem nicht und pauschal für einen Hund ab Alter XY empfehlen kann man es auch nicht.
die Bedarfswerte zum Erhaltungsstoffwechsel/Erhaltungsbedarf sind vom Adult- zum Senior-Futter erheblich.
Ich beziehe mich mal auf Hills/ Adult und Senior als erfahrensten Hersteller, wenn auch mit unschönen, traurigen Methoden der Forschung. Die Quelle ist leicht über zooplus zu ermitteln, ansonsten reiche ich es nach, falls es wieder ein Problem gibt.
Im speziellen Fall muss gar nichts empfohlen werden, nur ich empfehle es korrekter Weise, weil ein Adult-Futter niemals die Werte eines Senior – Futters für den Erhaltungsbedarf hat. Bitte richtig lesen ! Sollte es nicht so funktionieren, habe ich immer noch die Möglichkeit über den TA mich speziell beraten zu lassen und eine Ergänzung zu bringen, aber ich habe mit dem SeniorFutter einen roten und richtigen Faden und würde alleine niemals auf Adult gehen und wenn ich heute als hilfloser und irritierter Hundebesitzer vor der Wahl stehe, was zu tun sei in diesen Fall, würde ich immer zunächst auf Fachkompetenz und die Experten setzen und das ist in diesen Fall ein gestandener Hersteller der ein passendes Senior- Futter anbietet und nicht die Meinung eines Forums, insofern halte ich meine Empfehlung als durchaus korrekt und richtig.
 
  • Seniorfutter oder nicht? Beitrag #13
Reicht dir das Buch Meyer/Zentek in neuester Auflage oder hättest du gerne alle Seitenzahlen der einzelnen Bedarfswerte? Dann wirst du leider ein oder zwei Tage warten müssen, denn jede Tabelle einzeln raussuchen dauert eine Weile.
Fakt ist, dass sich die Bedarfswerte, die dort errechnet werden, nur zwischen Erhaltung, starker Leistung (u.a. Trächtigkeit) und Wachstum unterscheiden. Mit Ausnahme des Energiegehaltes ändert sich wie gesagt nichts an den theoretischen Bedarfswerten.
Wenn Hills das runter schraubt, dann weil sie von geringerer Aktivität ausgehen. Gibt es dazu eine Studie von denen (öffentlich) oder liest du das nur an der Zusammensetzung ab?
 
  • Seniorfutter oder nicht? Beitrag #14
Reicht dir das Buch Meyer/Zentek in neuester Auflage oder hättest du gerne alle Seitenzahlen der einzelnen Bedarfswerte? Dann wirst du leider ein oder zwei Tage warten müssen, denn jede Tabelle einzeln raussuchen dauert eine Weile.


Na ja, auf dem Gebiet gibt es soviel Literatur/Bücher, da kannst Du die Straße damit pflastern, aber danke der Nachfrage, mir reichen eigentlich meine einzeln, errechneten Bedarfswerte und nahezu 30 Jahre Erfahrungen, Erkenntnisse und Arbeit rund um den Hund völlig aus und Du wirst es kaum glauben, man lernt jeden Tag dazu, es gibt jeden Tag neue Erkenntnisse dass ein Buch was heute aktuell war vom nächsten überholt wird, ich hänge nicht unbedingt dogmatisch an einem Buch.

Fakt ist, dass sich die Bedarfswerte, die dort errechnet werden, nur zwischen Erhaltung, starker Leistung (u.a. Trächtigkeit) und Wachstum unterscheiden. Mit Ausnahme des Energiegehaltes ändert sich wie gesagt nichts an den theoretischen Bedarfswerten.

Ich weiß zwar nicht, was Du mit „dort“ bezeichnest aber man unterscheidet zwischen Ruheenergiebedarf, Erhaltungsbedarf und Leistungsbedarf, Dein genanntes Wachstum fällt unter Leistungsbedarf, so habe ich es mal auf einem Seminar gelernt. Wenn Du mit theoret. Bedarfwerten adult und Senior wieder meinst, ändert sich eine ganze Menge und nicht wie Du meinst „nichts“:

Guckst Du:

von Adult auf Senior

Eisen [E1] 297 mg/kg 68,2 mg/kg
Jod [E2] 3 mg/kg 1,1 "
Kupfer[E4] 37,7 mg/kg 6,7 "
Mangan[E5] 13,1 mg/kg 7,1 "
Zink [E6] 252,0 mg/kg) 141,0 "
Selen [E8] 0,6 mg/kg 0,2 "

Das ist Fakt und nicht „nichts“, um nur mal Deine * Nichts-Aussage* zu entkräften. Wobei bei Vitamin A und D die IE-Werte eine bessere Aussage treffen.



Wenn Hills das runter schraubt, dann weil sie von geringerer Aktivität ausgehen. Gibt es dazu eine Studie von denen (öffentlich) oder liest du das nur an der Zusammensetzung ab?

Hills schraubt das nicht runter, sondern bietet ein Futter so und nicht anders an, Du als Verbraucher musst entscheiden, ob es für Dich in Frage kommt. Deshalb ermittle ich ja die einzelnen Bedarfswerte/Erhaltungsbedarf über das Gewicht meines Hundes und schaue auf dem Markt, welche Futtersorten geeignet sind. Für Großhunde z.B. wird es nun nicht Hills sein, sondern eine andere, geeignete Futtersorte, nur das ist mit allen Dingen so die ich kaufe, ich kaufe ja nicht blind, sondern gucke ob’s passt, von daher hatte ich ja Hills vorgeschlagen im speziellen Fall des TE, hier ging es um einen Senior-Kleinhund.
Habe ich also einen Senior, dient mir der errechnete Erhaltungsbedarf als roter Faden, dann suche ich ein geeignetes Futter, idealerweise vom gleichen Hersteller, der ein Senior- Futter anbietet und verlasse mich darauf oder aber ich studiere erst mal dicke Bücher, dann dürfte der Hund bereits verhungert sein, bevor ich fertig bin.Ironie aus
 
  • Seniorfutter oder nicht? Beitrag #15
Na ja, auf dem Gebiet gibt es soviel Literatur/Bücher, da kannst Du die Straße damit pflastern, aber danke der Nachfrage, mir reichen eigentlich meine einzeln, errechneten Bedarfswerte und nahezu 30 Jahre Erfahrungen, Erkenntnisse und Arbeit rund um den Hund völlig aus und Du wirst es kaum glauben, man lernt jeden Tag dazu, es gibt jeden Tag neue Erkenntnisse dass ein Buch was heute aktuell war vom nächsten überholt wird, ich hänge nicht unbedingt dogmatisch an einem Buch.
Dann nenn mir doch bitte eines, das deine Theorie sützt.


Ich weiß zwar nicht, was Du mit „dort“ bezeichnest aber man unterscheidet zwischen Ruheenergiebedarf, Erhaltungsbedarf und Leistungsbedarf, Dein genanntes Wachstum fällt unter Leistungsbedarf, so habe ich es mal auf einem Seminar gelernt. Wenn Du mit theoret. Bedarfwerten adult und Senior wieder meinst, ändert sich eine ganze Menge und nicht wie Du meinst „nichts“:
Ich rede von den Bedarfswerten im Meyer/Zentek, die wie gesagt nur bei Rohprotein und Energie zwischen adult und Senior unterscheiden, ansonsten geht es nur um Wachstum, Laktation/Trächtigkeit oder anderweitig starke Leistung sowie Erhaltungsstoffwechsel.

Das ist Fakt und nicht „nichts“, um nur mal Deine * Nichts-Aussage* zu entkräften. Wobei bei Vitamin A und D die IE-Werte eine bessere Aussage treffen.
Das ist kein Fakt, das ist wenn ich dich richtig verstehe eine Futterzusammensetzung, zu der die Quelle fehlt. Es ist weder gängige Theorie noch angemessen, nur weil ein Futterhersteller es verwendet/macht.

Habe ich also einen Senior, dient mir der errechnete Erhaltungsbedarf als roter Faden
Errechnet mit welchen Grundwerten? Denen, die Hills in seinem Futter verwendet und aus denen du Bedarfswerte für Senioren abliest?

Was habe ich ein Glück, dass mein Hund sowieso wenig frisst, sonst wäre er ja schon lange gestorben, weil ich ein Buch gelesen habe.
 
  • Seniorfutter oder nicht? Beitrag #16
Dann nenn mir doch bitte eines, das deine Theorie sützt.

THEORIE ?????? :shock::shock::shock::shock: Das war wohl nix. Weißt du, ich halte überhaupt nichts davon, wenn ich mir hier 24 Std. die Beine abstrample, wie gegenwärtig, um kleines Hundeleben zu erhalten, sonst nahezu 30 J. mit Hunden beschäftigt bin um das mir ein so junger Mensch wie du Theorie unterstellt, auf ein Buch schwört, wie andere auf die Bibel, da hört für mich der Spaß am Forum, User, Menschen auf. Bücher habe ich genug und genug gelesen, das Problem daran, es gibt leider nicht das passende "Super-Futter", deshalb muss ich mir unter den TF-Übeln das geringste Übel zwangsläufig raus suchen.
Wir drehen uns im Kreis, wir haben eine hochqualitative Informationswelt via Internet, jeder kann sich Bedarfswerte von verlässlichen Seiten runter ziehen und es ist bestimmt kein Makel wenn ich ein Buch xy nicht "inhaliert" habe sondern weiß, wieviel, wovon meine Tiere bekommen und es ist eigentlich bekannt, das ein Züchterwissen sehr viel weiter geht als es je ein Buch vermag, nicht umsonst werden Züchter hinzugezogen, immer dann wenn es um wichtige Fragen rund um den Hund geht, ich denke da solltest du dich etwas bedeckt halten.


Das ist kein Fakt, das ist wenn ich dich richtig verstehe eine Futterzusammensetzung, zu der die Quelle fehlt. Es ist weder gängige Theorie noch angemessen, nur weil ein Futterhersteller es verwendet/macht.

Ach so, dann sag doch mal dem Hersteller wie es besser geht, wenn du so oberschlau daher kommst und es "weder gängige Theorie noch angemessen ist", was ist es dann ? Dann würde ich dir empfehlen, wenn dir die Quelle fehlt, dich mit dem Hersteller auseinander zu setzen.



Errechnet mit welchen Grundwerten? Denen, die Hills in seinem Futter verwendet und aus denen du Bedarfswerte für Senioren abliest?

OmG und nein: ich habe Bedarfswerte für meine Tiere errechnet, schrieb ich schon, danach habe ich das TF gesucht, früher war es Nutro, Bozita, Hills, heute bekomme ich meine Tiere nicht mehr an TF ran, das ist aber eine andere Abteilung. Aber OK, dann überrechne doch mal bitte mit Deinen Grundwerten die Bedarfswerte für o.g. Hills-Werte, der Hund hat 3 kg, vielleicht wird es so etwas besser mit der Annäherung von Adult auf Senior, würde mich mal interessieren.
 
  • Seniorfutter oder nicht? Beitrag #17
Wenn du keine Zeit hast, um anständig zu antworten, dann schwing deine alten Knochen halt zu deinem Welpen und kümmer dich darum, anstatt hier halbgare Weisheiten zu verbreiten und nur um dich zu schlagen, wenn dir nichts mehr einfällt.
Die tollen Seiten, von denen die Bedarfswerte stammen, hast du auch noch nicht genannt – obwohl das doch angeblich so einfach ist. Wenn nicht vom Hills, woher dann? Du hast die errechnet – wonach?

das ein Züchterwissen sehr viel weiter geht als es je ein Buch vermag, nicht umsonst werden Züchter hinzugezogen, immer dann wenn es um wichtige Fragen rund um den Hund geht, ich denke da solltest du dich etwas bedeckt halten.
Weißte was? edit Keinen Dunst von irgendwas haben, nichts gelesen haben und jetzt ist das einzige, was dir einfällt, dass du uralt und Züchter bist. Es ist peinlich, wenn man auf sowas zurückgreifen muss, nur weil man keine Ahnung und keine Argumente mehr hat.

Du wolltest die Diskussion, bist aber außer Stande, sie halbwegs anständig zu führen, weil du keine Quellen, keine konkreten Zahlen und nichts Greifbares nennen kannst auß0er »Ich Züchter, Ihr unfähig!!!!«. Ich schließe das Thema daher jetzt. Wenn du wieder mehr Zeit hierfür findest, sodass sich auch wirklich diskutieren lässt, kannst du dich ja an einen Mod wenden, der das dann wieder öffnet (bzw. darf das auch jeder gerne, der sonst noch darüber diskutieren oder etwas beitragen möchte!).

Ein kleiner Tipp zum Schluss: Wenn du keine Zeit zu antworten und keine Quellen für deine Aussagen hast solltest du vielleicht gänzlich darauf verzichten, etwas zu raten. Wer seinem Hund Futter kauft kann sich auf die Packung verlassen, wer aber glaubt, die Weisheit für sich gepachtet zu haben und anderen mit solcher Gewissheit Ratschläge erteilen zu können, sollte verdammt nochmal über mehr verfügen als über ein bisschen Erfahrung, die verfälscht oder unbrauchbar sein kann. Wenn du keinerlei Beleg hast, stell es nicht als Tatsache hin, sondern schreib: Meiner Erfahrung nach, damit jeder weiß, wie deine Quellen zu beurteilen sind.

Beschwerden über mich bitte an andere Moderatoren oder den Admin, ich habs dicke...
 
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