- Fall für den Tierschutz? Beitrag #1
A
Aina1201
- Beiträge
- 1
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo Hundefreunde,
ich bin neu hier und weiß daher auch gar nicht so recht, ob ich hier richtig bin...
Ich bin selbst von kleinauf mit Hunden aufgewachsen und habe dadurch natürlich auch ein dementsprechendes Verhältnis zu ihnen.
Mein Chef hat sich nun einen Hund gekauft und ich weiß nicht, was ich von seinen "Erziehungsmaßnahmen" halten soll.
Dass sie nicht tierfreundlich oder artgerecht sind, ist für mich ganz logisch. Für mich geht das Ganze allerdings bereits soweit, dass
ich überlege, ob es sinnvoll wäre, den Tierschutz zu informieren. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die in unserem Fall auch handeln...
Zur Situation. Der Welpe ist nun 12 Wochen alt, ein Australien Shepard. Wunderschönes, superliebes Tier, seit 4 Wochen bei uns
und auch jeden Tag mit in der Firma.
Bereits als er 8 Wochen war, wurden mit 30-minütige Spaziergänge gemacht. Mittlerweile ist allerdings scheinbar die Aufregung
abgeklungen, stubenrein ist er nachwievor nicht und anstat ihn, nachdem er sein Geschäft erledigt hat, sofort raus zu packen,
kommt die Aussage "Jetzt brauchen wir ja auch nicht mehr gehen". Wenn er etwas angestellt hat, wird er am Ohr durch den
Raum gezogen oder mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen.
Das sind natürlich alles "kleinere Vergehen", die wahrscheinlich nicht bestraft werden können. Allerdings kommt mein Chef immer
öfter mit Erzählungen um die Ecke, auf die er scheinbar noch stolz ist.
Nach seiner Aussage ist der Kleine mit ca. 10 Wochen in einen Bienenstock gelaufen, mein Chef hat es gesehen und ihn machen lassen.
Als ich ihn fragte, ob er noch alle beisammen hat und der Kleine doch gestochen werden könnte kam die Antwort "Ich weiß, wurde er auch.
Nur so lernt er es."
Da wir abhängig von Serviceeinsätzen sind ist mein Chef viel unterwegs. Der Hund immer dabei und verweilt während der Zeit, in der mein Chef
beschäftigt ist in seinem VW-Bus.
Gestern hat mein Chef sich nach eigener Erzählung sein Essen an einer Imbissbude geholt und die übrigen Pommes und Krautsalat in der
Tüte in die Fahrertür gesteckt, statt sie wegzuwerfen und den Hund daraufhin wieder alleine im Bus gelassen.
Natürlich hat der Kleine die Tüte entdeckt und das Essen aufgefressen. Zur "Strafe" hat er den Rest des Tages weder etwas zu anderes
zu fressen noch zu trinken bekommen mit der Aussage "Nach den salzigen Pommes hatte er sicher durst. Nur so lernt er".
Bei diesen Aussagen fällt mir mittlerweile nur noch die Kinnlade runter. Man kann sagen was man will. Mein Chef fühlt sich im Recht
und dass mit dem Wasser-Entzug fällt für mich bereits unter Tierquälerei.
Das sind nur 2 der drastischeren Beispiele. Ansonsten ist der Hund meist den ganzen Tag gezwungen sich alleine zu beschäftigen,
wird bereits (trotz Verzicht auf Hundeschule) ohne Leine ausgeführt (wenn denn mal), obwohl er noch nicht mal an die Leine gewöhnt war
und auch noch nicht zuverlässig hört.
Es wird nicht darauf geachtet was er frisst oder ins Maul nimmt, ständig schleppt er leere Plastikpackungen an, sammelt Zigarettenstummeln auf
und was er sonst noch alles findet, sodass ich eigentlich die vollen 8 Stunden die ich hier bin, damit beschäftigt bin, ihm hinterher zu laufen.
Gefüttert wird er zwischendurch mit Butterstücken, zum spielen bekommt er Schmierblätter die er zerreisen kann...
Ich bin dabei mir einen anderen Job zu suchen (nicht wegen dem Hund) und würde daher nicht davor zurück schrecken, irgendwo als Zeuge auszusagen.
Aber reichen diese "Umstände" aus, damit der Tierschutz etwas unternimmt? Ich traue mich ja kaum, die Firma zu verlassen.
Ich habe keine Fotos oder Videos. Von den "härteren" Geschichten nur die Aussage meines Chefs selbst und meist keine Zeugen.
Habt ihr Erfahrungen mit ähnlichen Fällen oder überhaupt mit dem Einsatz des Tierschutzverbundes?
Über eure Antworten wäre ich wirklich dankbar!
Liebe Grüßw
ich bin neu hier und weiß daher auch gar nicht so recht, ob ich hier richtig bin...
Ich bin selbst von kleinauf mit Hunden aufgewachsen und habe dadurch natürlich auch ein dementsprechendes Verhältnis zu ihnen.
Mein Chef hat sich nun einen Hund gekauft und ich weiß nicht, was ich von seinen "Erziehungsmaßnahmen" halten soll.
Dass sie nicht tierfreundlich oder artgerecht sind, ist für mich ganz logisch. Für mich geht das Ganze allerdings bereits soweit, dass
ich überlege, ob es sinnvoll wäre, den Tierschutz zu informieren. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die in unserem Fall auch handeln...
Zur Situation. Der Welpe ist nun 12 Wochen alt, ein Australien Shepard. Wunderschönes, superliebes Tier, seit 4 Wochen bei uns
und auch jeden Tag mit in der Firma.
Bereits als er 8 Wochen war, wurden mit 30-minütige Spaziergänge gemacht. Mittlerweile ist allerdings scheinbar die Aufregung
abgeklungen, stubenrein ist er nachwievor nicht und anstat ihn, nachdem er sein Geschäft erledigt hat, sofort raus zu packen,
kommt die Aussage "Jetzt brauchen wir ja auch nicht mehr gehen". Wenn er etwas angestellt hat, wird er am Ohr durch den
Raum gezogen oder mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen.
Das sind natürlich alles "kleinere Vergehen", die wahrscheinlich nicht bestraft werden können. Allerdings kommt mein Chef immer
öfter mit Erzählungen um die Ecke, auf die er scheinbar noch stolz ist.
Nach seiner Aussage ist der Kleine mit ca. 10 Wochen in einen Bienenstock gelaufen, mein Chef hat es gesehen und ihn machen lassen.
Als ich ihn fragte, ob er noch alle beisammen hat und der Kleine doch gestochen werden könnte kam die Antwort "Ich weiß, wurde er auch.
Nur so lernt er es."
Da wir abhängig von Serviceeinsätzen sind ist mein Chef viel unterwegs. Der Hund immer dabei und verweilt während der Zeit, in der mein Chef
beschäftigt ist in seinem VW-Bus.
Gestern hat mein Chef sich nach eigener Erzählung sein Essen an einer Imbissbude geholt und die übrigen Pommes und Krautsalat in der
Tüte in die Fahrertür gesteckt, statt sie wegzuwerfen und den Hund daraufhin wieder alleine im Bus gelassen.
Natürlich hat der Kleine die Tüte entdeckt und das Essen aufgefressen. Zur "Strafe" hat er den Rest des Tages weder etwas zu anderes
zu fressen noch zu trinken bekommen mit der Aussage "Nach den salzigen Pommes hatte er sicher durst. Nur so lernt er".
Bei diesen Aussagen fällt mir mittlerweile nur noch die Kinnlade runter. Man kann sagen was man will. Mein Chef fühlt sich im Recht
und dass mit dem Wasser-Entzug fällt für mich bereits unter Tierquälerei.
Das sind nur 2 der drastischeren Beispiele. Ansonsten ist der Hund meist den ganzen Tag gezwungen sich alleine zu beschäftigen,
wird bereits (trotz Verzicht auf Hundeschule) ohne Leine ausgeführt (wenn denn mal), obwohl er noch nicht mal an die Leine gewöhnt war
und auch noch nicht zuverlässig hört.
Es wird nicht darauf geachtet was er frisst oder ins Maul nimmt, ständig schleppt er leere Plastikpackungen an, sammelt Zigarettenstummeln auf
und was er sonst noch alles findet, sodass ich eigentlich die vollen 8 Stunden die ich hier bin, damit beschäftigt bin, ihm hinterher zu laufen.
Gefüttert wird er zwischendurch mit Butterstücken, zum spielen bekommt er Schmierblätter die er zerreisen kann...
Ich bin dabei mir einen anderen Job zu suchen (nicht wegen dem Hund) und würde daher nicht davor zurück schrecken, irgendwo als Zeuge auszusagen.
Aber reichen diese "Umstände" aus, damit der Tierschutz etwas unternimmt? Ich traue mich ja kaum, die Firma zu verlassen.
Ich habe keine Fotos oder Videos. Von den "härteren" Geschichten nur die Aussage meines Chefs selbst und meist keine Zeugen.
Habt ihr Erfahrungen mit ähnlichen Fällen oder überhaupt mit dem Einsatz des Tierschutzverbundes?
Über eure Antworten wäre ich wirklich dankbar!
Liebe Grüßw