Einen Hund zu sich nehmen - Erfahrungsberichte :)

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  • Einen Hund zu sich nehmen - Erfahrungsberichte :) Beitrag #1
Orca

Orca

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Halo alle zusammen ! :)

Ich habe bisschen im Forum rumgelesen, aber so einen Beitrag noch nicht gefunden. Deshalb wollte ich euch mal fragen, wie ihr zu eurem Hund gekommen seit.
Vor allem interessieren mich die Husky Besitzer.

Ich träume schon seit ich klein bin von einem Husky. Zu Hause in Polen gab es welche mit denen ich gespielt habe und mich ein wenig mit ihnen beschäftigt habe. Genauso wie mit vielen anderen Hunden auch. In meiner Familie gibts nämlich einige und das fast nur große Hunderassen.

Irgendwann werde ich mir einen Hund auf jeden Fall holen. Natürlich nicht jetzt, da zurzeit nicht einmal in unserer kleinen Wohnung Platz hätte.

In vielen Foren lese ich, wie so ziemlich jedem von einem Husky abgeraten wird. Und trotzdem halten so viele Leute diese Hunde.
Wohnung zu klein, man wird keine Zeit mit einem Beruf für den Hund haben, man ist nicht aktiv genug um den Hund auszulasten, unbedingt Schlitten ziehen, niemals nur einen Husky halten, nicht von der Leine lassen, nicht daheim alleine lassen, ... Manche werden ja schon sofort kritisiert ihn überhaupt in Deutschland zu halten, da es ja viel zu warm ist. :eusa_doh:
So wie sich das alles für mich anhört, ist es ja unmöglich einen solchen Hund bei sich zu halten :D Man darf nicht arbeiten, man muss dauernd um den Hund herumtanzen und was weiß ich :p

Deshalb würde es mich interessieren wie ihr zu eurem Hund gekommen seit. Seit ihr berufstätig, sind diese Hunde wirklich so schwer zu erziehen ? Wie lange lässt ihr eure Hunde alleine ? Wann habt ihr euch einen Zweithund (egal ob Husky oder nicht) dazugeholt. Habt ihr überhaupt einen Zweithund ? Wohnt ihr alleine oder habt ihr jemanden der euch mit dem Hund hilft ? Falls ihr arbeitet, habt ihr euch Urlaub genommen als ihr einen Welpen zu euch geholt habt, wenn ja wie lange ?

Schreibt einfach, was euch so dazu einfällt. Über Antworten würde ich mich echt freuen :)


Liebe Grüße
 
  • Einen Hund zu sich nehmen - Erfahrungsberichte :) Beitrag #2
Hey,

So wie sich das alles für mich anhört, ist es ja unmöglich einen solchen Hund bei sich zu halten :D Man darf nicht arbeiten, man muss dauernd um den Hund herumtanzen und was weiß ich :p

unmöglich mit Sicherheit nicht. Man muss einfach mit ihrer Art leben und letzten Endes auch arbeiten können.
Das sind tolle Hunde, aber wer sich eine WTP-Schleuder erhofft ist mit so einem Hund nicht wirklich gut beraten...genau so wie jmd., der eig. besser mit einem Nordischen könnte mit einem Border vermutlich nicht glücklich werden würde.

Die Punkte, die du angesprochen hast wie Alleinbleiben usw. sind vornehmlich Erziehungssache- ja, die jagen gern und wenn man sie lässt sind sie auch weg.
Aber auch damit kann man arbeiten.

Nur muss einem eben klar sein, dass es wirklich Arbeit ist.

Off-Topic
Michse wird sich sicherlich auch noch dazu äußern:mrgreen:
 
  • Einen Hund zu sich nehmen - Erfahrungsberichte :) Beitrag #3
Also viele die diese Tipps geben haben meist keinen...

Ich gehe arbeiten, genieße meine Freizeit mit Freunden und bespaße den Hund nicht 26 Stunden am Tag und trotzdem stehen meine Möbel, der Hund brüllt mir nicht das ganze Haus zusammen und unter Depressionen leidet er auch nicht.

Ein husky ist ein Hund... Welch Überraschung ;)
Er ist kein übertierund man kann ihn auch erziehen. Vllt dauert es länger, Vllt muss man konsequenter sein wegen nem teils ziemlichen dick Schädel.
Er ist gerne selbstständig und stellt dich auch gerne in Frage. Würde dir nie jeden Wunsch von ne Lippen lesen und kunstStücke etc finden viele blöd. Hat keinen "Sinn"
Bei Fuß? Warum ich kann auch zwei Meter daneben laufen.

Trotzdem sind es wunderbare hunde die man auch super ohne Leine laufen kann wenn man gut übt.
Meiner zieht auch nichts, ich nehme ihn mit Pferd mit, fahre Fahrrad nach Lust und Laune ansonsten.bin ich einfach nur viel mit Dummy, Fährte und anderen Hunden im wald und Flur unterwegs.

Viele machen den Fehler mit dieser Sportgerät Einstellung ran zu gehen. Da wird der welpe schon am Fahrrad mit geschliffen, ewig joggen gegangen und einfach schon viel zu viel verlangt für nen junghund.
Wie border, aussie und Co müssen diese Rassen lernen ruhe zu haben. Wenn man nur immer powert ist verständlich das er immer mehr will und brauch. Und dann gefrustet wird und anstrengend wenn dies nicht folgt.
Achja jagen ist ein sehr tolles Hobby, wo man sich recht schnell überlegen sollte, was ich als Ersatz biete

Ich will keine andere rasse mehr ;) das sagt wohl jeder von "seiner" rasse. Aber wenn Man weiß was man sich da.ins Haus holt, sich informiert und eine.konsequent ruhige Hand hat, kann ein wundervoller Partner draus werden

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Achso, noch dazu. Ich wohne in ner zwei Zimmer Wohnung mit zwei Katzen und meinem freund. Er geht auch wenn es sein muss, aber dann ist es wirklich nur stumpf laufen.
Meist 5-6 Stunden am Tag alleine, wenn ich auf patrty ziehe auch mal die ganze Nacht (Pennt eh nachts)

Habe keinen zweithund und habe ihn von einem musher. Kommt also aus der lauflinie, das hat er wohl verpennt ;)
Nach meinem Abi hatte ich drei Monate frei, in der zeit kam er.
 
  • Einen Hund zu sich nehmen - Erfahrungsberichte :) Beitrag #4
Hey danke ihr zwei schon mal für die tollen Antworten ;)

Zurzeit studiere ich wahrscheinlich bis April. Was danach kommt ist noch nicht ganz klar :D. Das heißt meine Pause nach dem Abi habe ich schon leider verpasst, und die war auch nicht grade kurz haha :D

Mein Freund macht eine Ausbildung und wird danach auch 8 Std täglich arbeiten. Man kann sich ja nicht einfach mal so einen ganzen Monat oder mehr Urlaub nehmen, falls wir uns einen Hund irgendwann holen wollen. Bis der Hund alleine bleiben kann dauert es ja auch einige Zeit. Wie stellt man das am besten an ? Wie viel Zeit braucht man da ungefähr (ich weiß ist von Hund zu Hund unterschiedlich).

Ich liebe es zu Wandern und draußen zu sein und irgendwie kommt ein kleiner Hund für mich gar nicht in Frage :D
Hat der Hund genügend Auslauf, ist es doch auch okay ihn in einer Wohnung ohne Garten zu halten oder ? Und ist die Größe der Wohnung wirklich entscheidend, wie groß der Hund sein darf ? Also in unsere 35 qm Wohnung würde ich mir nie im Leben einen Hund holen. Nicht mal einen Kleinen :D
 
  • Einen Hund zu sich nehmen - Erfahrungsberichte :) Beitrag #5
Zu deiner ersten Frage kann ich nichts sagen, aber zu dieser hier:

Hat der Hund genügend Auslauf, ist es doch auch okay ihn in einer Wohnung ohne Garten zu halten oder ? Und ist die Größe der Wohnung wirklich entscheidend, wie groß der Hund sein darf ?

Wenn nur Haus oder Wohnung mit Garten in Ordnung wäre, dürften die meisten Menschen keine Hunde halten. Ein Garten ist ein luxuriöses Extra, sonst gar nichts und hat schlimmstenfalls sogar noch den Nachteil, dass er die Bequemlichkeit der Menschen begünstigt. Wozu in den Wald, wenn man Fido bloß die Tür zu öffnen braucht? Ich nehme an, dass viele "Wohnungshunde" mit gescheitem Auslauf ein wesentlich spannenderes Leben führen als manche Artgenossen, die sich im Garten mehr oder weniger selbst überlassen oder nur dort beschäftigt werden. :)

Wie groß ein Hund sein "darf", das hängt in erster Linie (siehe Beitrag von Michse) von den eigenen Ansprüchen und Vorlieben ab, auch wenn natürlich kein Kangal in einen Pappkarton gequetscht werden sollte. Wir leben hier auf etwas über 50 Quadratmetern mit zwei Katzen und mir wäre -rein räumlich gesehen- alles über Chihuahua bereits zu viel. :mrgreen:
 
  • Einen Hund zu sich nehmen - Erfahrungsberichte :) Beitrag #6
hi orca,

die größe der wohnung ist eigentlich ziemlich egal, wichtig ist wie vollgestellt die wohnung ist, ein hund sollte sich bewegen können ohne überall mit dem schwanz anzustoßen oder sachen von ablagen zu fegen. ein großer hund kann durchaus in einer kleinen wohnung glücklich werden, wenn er genügend draußen ist. denn dann braucht er die wohnung nur zum schlafen und fressen.

liebe grüße
 
  • Einen Hund zu sich nehmen - Erfahrungsberichte :) Beitrag #7
Alles klar ;)

Und das mit der Anfangszeit ? Wie habt ihr anderen es angestellt bis die Kleinen alleine bleiben konnten ? Wart ihr auf Hilfe der Familie, Freunde angewiesen, bei welchen der Hund anfangs bleiben musste ?


LG
 
  • Einen Hund zu sich nehmen - Erfahrungsberichte :) Beitrag #8
Alles klar ;)

Und das mit der Anfangszeit ? Wie habt ihr anderen es angestellt bis die Kleinen alleine bleiben konnten ? Wart ihr auf Hilfe der Familie, Freunde angewiesen, bei welchen der Hund anfangs bleiben musste ?


LG

Naja zur Eingewöhnung sollte man sich schon freinehmen. Wenn mein neuer Hund kommt opfere ich z. B. auf jedenfall meinen Jahresurlaub. Einen Welpen kannst du eh noch nicht alleine lassen, selbst nach einem Monat (denke bei den meisten sind die Urlaubstage 30 Tage zumindest geh ich jetzt hier mal von aus) ist ein Welpe nicht stubenrein und kann auch noch nicht alleine bleiben. Manche können das erst mit einem Jahr oder sogar nie (darauf muss man sich einstellen) und dann ist man (wenn man nicht gerade nen reichen Kerl hat ;)) darauf angewiesen das jemand Hunde hütet während man das Hundefutter verdienen geht, :mrgreen:

Aber auch erwachsene Hunde brauchen meiner Meinung nach a) in der Anfangszeit ein wenig Zeit mit Frauchen zusammen und b) evtl. müssen auch die noch mal durch ein Alleinbleibe Training, oder sie können es auch eben noch nicht. Auch das ist meist nicht innerhalb 4 Wochen getan.

Berufstätige sollten also Meiner Meinung nach immer einen Sitter in der Hinterhand haben.

8 Stunden pro Tag alleine sein finde ich für die Hunde auch was heftig, jemand der zwischendurch mal vorbeischaut und dem Hund was zutun gibt (ne Runde Kopfarbeit, rauslassen, nen Knochen geben, gesellschaft leisten) wäre bei nen erwachsenen Hund schon angebracht. Bei einen Welpen würde ich gar nicht alleine lassen. ;)
 
  • Einen Hund zu sich nehmen - Erfahrungsberichte :) Beitrag #9
hey,

ich hätte auch nicht vor meinen zukünftigen Hund 8 Stunden alleine zu lassen :D Anscheinend werde auch ich nicht drumherum kommen mir jemanden zu suchen, der anfangs auf den Hund aufpasst. Familie und Freunde werden da eher nicht in Fragen kommen. Ist es dann ok sich z.B. durchs Internet jemanden zu finden, den der Hund auch gar nicht kennt ? Gibt ja genug Anzeigen, wo Leute jemanden suchen.
 
  • Einen Hund zu sich nehmen - Erfahrungsberichte :) Beitrag #10
im grunde würde ich sagen, dass das auf jeden fall ok ist. allerdings sollten dann auch mehrere termine stattfinden, bei denen der hund den sitter auch kennenlernen kann und nicht direkt mit ihm alleingelassen wird.
 
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