- Trauer um geliebte Katze Beitrag #1
B
Büsi
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Hallo Zusammen
Ich bin seit heute Mitglied im Tierforum. Ich bin 30 und lebe mit meinem Freund in Zürich. Unsere geliebte Katze, mein Büsi, ist vorgestern verstorben.
Vor drei Tagen haben wir sie notfallmässig in die Tierklinik gebracht, weil sie nichts mehr essen und trinken wollte. Sie ist eine wunderschöne Perserkatze gewesen. 14 Jahre ist sie am 5. Oktober geworden. Sie hatte eine Nieren- und Leberkrankheit, scheinbar sterben gemäss Tierärztin viele Perserkatzen daran. Man hätte die Krankheit nicht aufhalten können. Und unsere war schon im Endstadium. Sie konnten nichts mehr für sie machen.
Sie war meine erste Katze. Ich habe sie so unglaublich geliebt. 5 Jahre war sie bei uns, vorher bei einem alten Ehepaar und danach im Tierheim. Anfangs war sie so distanziert und schüchtern. Aber mit der Zeit hat sie sich so verändert, sie war immer bei mir. Wir hatten viel gekuschelt, ich habe immer mit ihr geredet. Nun ist sie fort und ich komme mit der Trauer nicht klar. Ich weine seit drei Tagen nonstop, denke nur noch an sie. Vermisse sie so unglaublich stark. Ich mache mir Vorwürfe, dass ich ihr vielleicht hätte mehr zeigen können, wie sehr ich sie geliebt habe. Und dass ich nicht gemerkt habe, dass es ihr die letzten paar Tage schlecht ging, zu spät habe ich das erkannt. Und ich habe Angst, dass sie meine Liebe nicht gespürt hat. Ich bereue all die Momente, in denen ich keine Zeit für sie hatte, in denen ich vielleicht genervt war wegen ihr oder als ich einfach nicht da war. Sie war mir so nah, und jetzt fühle ich so eine Leere. Es tut so unglaublich weh und ich finde keinen Ausweg aus dieser Trauer und den Tränen.
Es war schlimm mitanzusehen, wie sie eingeschläfert wird. Wir waren bei ihr, ich hoffe, dass sie unsere Nähe und Liebe in diesen letzten Momenten gespürt hat. Der Tod trat so schnell ein, das hat mich so erschrocken. Letzte Woche ging es ihr noch gut. Ich versuche mich an die letzten Tage zu erinnern, ob ich mit ihr gekuschelt habe, sie gestreichelt oder mit ihr geredet habe. Aber ich kann mich nicht erinnern. Ich war so beschäftigt und habe sie viel alleine gelassen. Ich hoffe, sie hatte ein glückliches Leben bei uns. Ich war mir dessen immer sicher, aber so im Nachhinein frage ich mich, ob ich ihr genug gegeben habe. Wenn ja, dann würde ich doch jetzt nicht so traurig sein und mir Vorwürfe machen, sondern einfach froh sein um ihr glückliches Leben…
Ich bin seit heute Mitglied im Tierforum. Ich bin 30 und lebe mit meinem Freund in Zürich. Unsere geliebte Katze, mein Büsi, ist vorgestern verstorben.
Vor drei Tagen haben wir sie notfallmässig in die Tierklinik gebracht, weil sie nichts mehr essen und trinken wollte. Sie ist eine wunderschöne Perserkatze gewesen. 14 Jahre ist sie am 5. Oktober geworden. Sie hatte eine Nieren- und Leberkrankheit, scheinbar sterben gemäss Tierärztin viele Perserkatzen daran. Man hätte die Krankheit nicht aufhalten können. Und unsere war schon im Endstadium. Sie konnten nichts mehr für sie machen.
Sie war meine erste Katze. Ich habe sie so unglaublich geliebt. 5 Jahre war sie bei uns, vorher bei einem alten Ehepaar und danach im Tierheim. Anfangs war sie so distanziert und schüchtern. Aber mit der Zeit hat sie sich so verändert, sie war immer bei mir. Wir hatten viel gekuschelt, ich habe immer mit ihr geredet. Nun ist sie fort und ich komme mit der Trauer nicht klar. Ich weine seit drei Tagen nonstop, denke nur noch an sie. Vermisse sie so unglaublich stark. Ich mache mir Vorwürfe, dass ich ihr vielleicht hätte mehr zeigen können, wie sehr ich sie geliebt habe. Und dass ich nicht gemerkt habe, dass es ihr die letzten paar Tage schlecht ging, zu spät habe ich das erkannt. Und ich habe Angst, dass sie meine Liebe nicht gespürt hat. Ich bereue all die Momente, in denen ich keine Zeit für sie hatte, in denen ich vielleicht genervt war wegen ihr oder als ich einfach nicht da war. Sie war mir so nah, und jetzt fühle ich so eine Leere. Es tut so unglaublich weh und ich finde keinen Ausweg aus dieser Trauer und den Tränen.
Es war schlimm mitanzusehen, wie sie eingeschläfert wird. Wir waren bei ihr, ich hoffe, dass sie unsere Nähe und Liebe in diesen letzten Momenten gespürt hat. Der Tod trat so schnell ein, das hat mich so erschrocken. Letzte Woche ging es ihr noch gut. Ich versuche mich an die letzten Tage zu erinnern, ob ich mit ihr gekuschelt habe, sie gestreichelt oder mit ihr geredet habe. Aber ich kann mich nicht erinnern. Ich war so beschäftigt und habe sie viel alleine gelassen. Ich hoffe, sie hatte ein glückliches Leben bei uns. Ich war mir dessen immer sicher, aber so im Nachhinein frage ich mich, ob ich ihr genug gegeben habe. Wenn ja, dann würde ich doch jetzt nicht so traurig sein und mir Vorwürfe machen, sondern einfach froh sein um ihr glückliches Leben…