- Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #1
S
Soluna
- Beiträge
- 118
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo,
kennt ihr das auch: man geht spazieren (mit oder ohne Hund) und begegnet Hundebesitzern. Mir geht es leider so, dass ich mich über fast jeden aufregen könnte, da sich die meisten leider ziemlich rücksichtslos verhalten. Als Hundebesitzer ärgert mich das natürlich umso mehr, da das dann auch auf mich und meinen Hund zurückfällt. Beispiele:
1.) Ich gehe mit meinen beiden Hunden auf dem Feldweg Gassi. Meine laufen frei, ich achte aber immer darauf, sie zu mir zu rufen, wenn mir jemand entgegen oder von hinten kommt. Nun, ich gehe also unschuldig den Weg entlang, als mich plötzlich von hinten ohne Vorwarnung ein Mountainbiker überholt. Ich versuche noch, die Hunde zu mir zu holen, aber da ist er schon vorbei. Erst da merke ich, dass er noch einen Hund dabei hat, der nun natürlich bei meinen beiden festhängt und auf das ungeduldige Pfeifen seines Besitzer gerade nicht zu ihm kommen kann. Ich steckte mit meiner Hündin und meinem neuen Hund bereits mitten in der Situation. Der fremde Hund hat dann geknurrt, weil es ihm offenbar zu viel war und Herrchen immer noch wie blöd pfiff. Habe meine zu mir gerufen, dann konnte der Fremde endlich weiter und zu Herrchen. Angenommen es wäre - weshalb auch immer - zu einer Keilerei gekommen, wäre ich allein mit 3 Hunden dagestanden, weil der Biker bestimmt schon 200m weiter war.
2.) Ich gehe ohne Hund spazieren und auf eine Waldkreuzung zu. Plötzlich schießt ein größerer Hund um die Ecke und begrüßt mich hochspringend wie einen alten Freund. Auf die Pfiffe von Frauchen hat er natürlich nicht reagiert. Die traf ich dann auf der Kreuzung, die ging aber ungerührt weiter. Ihr Hund war mittlerweile schon ab in die Hecke und hat nach Wild gestöbert (was ich aus Rascheln und Gewinsel aus dem Gebüsch schloss). Geht also gar nicht, ich habe doch auch Verantwortung für meinen Hund, dass der nicht von einem Jäger erschossen wird, weil er wildert!!! :shock: Und wenn ich jetzt Angst vor Hunden gehabt oder einen unverträglichen Hund dabei gehabt hätte!?
3.) Ich gehe wieder ohne Hund, mir kommen zwei kleinere Hunde frei plus Besitzerinnen entgegen. Der eine Hund bellt mich schon von weitem an. Keine Reaktion des Zweibeiners. Wir kommen näher aufeinander zu, der eine Hund (franz. Dogge?) bellt mich wieder an und läuft direkt auf mich zu. Ca. einen Meter vor mir hat er dann zwar abgewendet, aber Hallo!? Wie gesagt, es gibt Leute, die haben Angst vor Hunden und auch ohne Angst möchte ich nicht von fremden Hunden ohne Leine angebellt werden ohne das Frauchen sich drum schert...
4.) Ein Verwandter hat eine Hündin aus dem Tierschutz, die leider recht unerzogen ist. Er war zwar mal mit ihr in der Hundeschule, v.a. da sie z.B. auch geschnappt hat (ich denke aus Unsicherheit), aber das hat insgesamt nicht viel gefruchtet. Er bringt die Hündin auch immer mit zu Familienfeiern, wo sie sich leider auch oft daneben benimmt: sich an die Küchentresen stellt, um zu sehen, was Leckeres oben steht, aufs Sofa springen, Holzscheite zerkauen, wie blöd die Katze ankläffen, die vor der Balkontür sitzt etc. Ich kann echt nicht verstehen, wie man diesen Hund zu anderen Leute mitnehmen kann. Meine Hündin ist dann immer total gestresst, wenn eine Feier bei meinen Eltern ist, weil sie aufpasst und einmal bekommen sich die beiden eigentlich immer die Wolle. In meine Wohnung würde ich ihn mit seiner Hündin gar nicht reinlassen. Da wir nun einen zweiten Hund haben, werden meine Eltern seine Hündin auch ausladen. Das Beste war dann aber seine Frau (meine Tante), die meiner Hündin mal einen Klaps gegeben hat, als beide Hunde bei ihr standen und meine aus Eifersucht etwas geknurrt hat. Klar, ist inakzeptabel, aber jemand, der meinem Hund einen Klaps gibt, umso mehr! Das Problem löse bitte ICH und sonst niemand, zumindest nicht mit solchen "Erziehungsmaßnahmen"!
Hinterher ärgere ich mich dann über mich selbst, weil ich mir einen Kommentar wieder verkniffen habe. Ich wüsste aber auch nicht, wie ich mit diesen Leuten reden sollte, ohne dass diese gleich in Verteidigungsstellung gehen, dann hat das ja sowieso keinen Sinn.
Gestern habe ich zum Glück auch einen rücksichtsvollen Menschen getroffen: Ich hatte mit meinen beiden schon 3 Hundebegegnungen bei der Gassirunde, die zum Glück alle gut liefen, aber drei war mir dann doch genug. Ich bin also ins Feld ausgewichen, als der vierte Hund anrückte, und habe dort abgewartet. Der Mann hat mir dann zugerufen: "Soll ich meinen lieber anleinen?" Ich: "Ja bitte." Hat er dann auch gemacht, ging an mir vorbei und gut wars. Danke! :clap:
Den Hunden aus 2.) und 3.) hätte ich wohl am besten gezeigt, dass ich mich weder bespringen noch anbellen lasse (durch Stimme und Körpersprache). Dann wäre aber auch wieder Ärger mit den Besitzern vorprogrammiert. Wenn ich mit meinen Hunden unterwegs bin und ein fremder schießt auf mich zu, stelle ich mich immer vor meine, strecke die Hand aus und sag dem Fremden, er soll sich entweder schleichen oder langsam machen. Ich bin immer wieder froh, wieviel Eindruck allein das auf Hunde hat. Ich hoffe, die lernen schneller dazu als ihre Besitzer.
Was hattet ihr schon so für Erlebnisse? Wie geht ihr damit um und könnt ihr Erfolge verbuchen?
kennt ihr das auch: man geht spazieren (mit oder ohne Hund) und begegnet Hundebesitzern. Mir geht es leider so, dass ich mich über fast jeden aufregen könnte, da sich die meisten leider ziemlich rücksichtslos verhalten. Als Hundebesitzer ärgert mich das natürlich umso mehr, da das dann auch auf mich und meinen Hund zurückfällt. Beispiele:
1.) Ich gehe mit meinen beiden Hunden auf dem Feldweg Gassi. Meine laufen frei, ich achte aber immer darauf, sie zu mir zu rufen, wenn mir jemand entgegen oder von hinten kommt. Nun, ich gehe also unschuldig den Weg entlang, als mich plötzlich von hinten ohne Vorwarnung ein Mountainbiker überholt. Ich versuche noch, die Hunde zu mir zu holen, aber da ist er schon vorbei. Erst da merke ich, dass er noch einen Hund dabei hat, der nun natürlich bei meinen beiden festhängt und auf das ungeduldige Pfeifen seines Besitzer gerade nicht zu ihm kommen kann. Ich steckte mit meiner Hündin und meinem neuen Hund bereits mitten in der Situation. Der fremde Hund hat dann geknurrt, weil es ihm offenbar zu viel war und Herrchen immer noch wie blöd pfiff. Habe meine zu mir gerufen, dann konnte der Fremde endlich weiter und zu Herrchen. Angenommen es wäre - weshalb auch immer - zu einer Keilerei gekommen, wäre ich allein mit 3 Hunden dagestanden, weil der Biker bestimmt schon 200m weiter war.
2.) Ich gehe ohne Hund spazieren und auf eine Waldkreuzung zu. Plötzlich schießt ein größerer Hund um die Ecke und begrüßt mich hochspringend wie einen alten Freund. Auf die Pfiffe von Frauchen hat er natürlich nicht reagiert. Die traf ich dann auf der Kreuzung, die ging aber ungerührt weiter. Ihr Hund war mittlerweile schon ab in die Hecke und hat nach Wild gestöbert (was ich aus Rascheln und Gewinsel aus dem Gebüsch schloss). Geht also gar nicht, ich habe doch auch Verantwortung für meinen Hund, dass der nicht von einem Jäger erschossen wird, weil er wildert!!! :shock: Und wenn ich jetzt Angst vor Hunden gehabt oder einen unverträglichen Hund dabei gehabt hätte!?
3.) Ich gehe wieder ohne Hund, mir kommen zwei kleinere Hunde frei plus Besitzerinnen entgegen. Der eine Hund bellt mich schon von weitem an. Keine Reaktion des Zweibeiners. Wir kommen näher aufeinander zu, der eine Hund (franz. Dogge?) bellt mich wieder an und läuft direkt auf mich zu. Ca. einen Meter vor mir hat er dann zwar abgewendet, aber Hallo!? Wie gesagt, es gibt Leute, die haben Angst vor Hunden und auch ohne Angst möchte ich nicht von fremden Hunden ohne Leine angebellt werden ohne das Frauchen sich drum schert...
4.) Ein Verwandter hat eine Hündin aus dem Tierschutz, die leider recht unerzogen ist. Er war zwar mal mit ihr in der Hundeschule, v.a. da sie z.B. auch geschnappt hat (ich denke aus Unsicherheit), aber das hat insgesamt nicht viel gefruchtet. Er bringt die Hündin auch immer mit zu Familienfeiern, wo sie sich leider auch oft daneben benimmt: sich an die Küchentresen stellt, um zu sehen, was Leckeres oben steht, aufs Sofa springen, Holzscheite zerkauen, wie blöd die Katze ankläffen, die vor der Balkontür sitzt etc. Ich kann echt nicht verstehen, wie man diesen Hund zu anderen Leute mitnehmen kann. Meine Hündin ist dann immer total gestresst, wenn eine Feier bei meinen Eltern ist, weil sie aufpasst und einmal bekommen sich die beiden eigentlich immer die Wolle. In meine Wohnung würde ich ihn mit seiner Hündin gar nicht reinlassen. Da wir nun einen zweiten Hund haben, werden meine Eltern seine Hündin auch ausladen. Das Beste war dann aber seine Frau (meine Tante), die meiner Hündin mal einen Klaps gegeben hat, als beide Hunde bei ihr standen und meine aus Eifersucht etwas geknurrt hat. Klar, ist inakzeptabel, aber jemand, der meinem Hund einen Klaps gibt, umso mehr! Das Problem löse bitte ICH und sonst niemand, zumindest nicht mit solchen "Erziehungsmaßnahmen"!
Hinterher ärgere ich mich dann über mich selbst, weil ich mir einen Kommentar wieder verkniffen habe. Ich wüsste aber auch nicht, wie ich mit diesen Leuten reden sollte, ohne dass diese gleich in Verteidigungsstellung gehen, dann hat das ja sowieso keinen Sinn.
Gestern habe ich zum Glück auch einen rücksichtsvollen Menschen getroffen: Ich hatte mit meinen beiden schon 3 Hundebegegnungen bei der Gassirunde, die zum Glück alle gut liefen, aber drei war mir dann doch genug. Ich bin also ins Feld ausgewichen, als der vierte Hund anrückte, und habe dort abgewartet. Der Mann hat mir dann zugerufen: "Soll ich meinen lieber anleinen?" Ich: "Ja bitte." Hat er dann auch gemacht, ging an mir vorbei und gut wars. Danke! :clap:
Den Hunden aus 2.) und 3.) hätte ich wohl am besten gezeigt, dass ich mich weder bespringen noch anbellen lasse (durch Stimme und Körpersprache). Dann wäre aber auch wieder Ärger mit den Besitzern vorprogrammiert. Wenn ich mit meinen Hunden unterwegs bin und ein fremder schießt auf mich zu, stelle ich mich immer vor meine, strecke die Hand aus und sag dem Fremden, er soll sich entweder schleichen oder langsam machen. Ich bin immer wieder froh, wieviel Eindruck allein das auf Hunde hat. Ich hoffe, die lernen schneller dazu als ihre Besitzer.
Was hattet ihr schon so für Erlebnisse? Wie geht ihr damit um und könnt ihr Erfolge verbuchen?
Zuletzt bearbeitet: