Rücksichtslose Hundebesitzer

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  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #21
Hm, was sagt dir, dass der Hund dir nicht nachrennt wenn du am Besitzer vorbei bist und der die Leine wieder abmacht bzw. den Hund wieder los lässt? Ist es da nicht ein größerer Beweis, dass der Hund hört wenn man ihn mit einem Wort stoppt und hinlegt?

Lg Demona
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #22
Der Hund muss mir nix beweisen und der Besitzer auch nicht. Mir ist es vollkommen egal, ob der Hund gut ausgebildet ist, oder nicht. Ich will einfach sehen, dass der Hund weder auf mich zu laufen noch hinter mir herrennen kann, denn ich kenne den Hund nicht und kann ihn nicht einschätzen. Erst recht möchte ich das sehen, wenn die Schulterhöhe des Hundes die Höhe meiner Kniescheiben übertrifft.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #23
Ich finde es regelmäßig zum kotzen, wenn ich von Hundehaltern, die ihren Hund nicht im Griff haben aufgefordert werde, meinen Hund anzuleinen. Mein gut erzogener Hund müsste 80 % des Tages an der Leine gehen, weil anderer Leute Hunde schlecht sozialisiert sind, schlecht und falsch erzogen, mit Rüden nicht klarkommt oder mit Hündinnen nicht, weil sie einen Hund halten, der nicht mehr zu ihren Lebensumständen passt (über 70 Jahre alt und einen 9 Monate alten, unkastrierten Boxer haltend, weil "ich hatte mein ganzes Leben lang Boxer") etc etc etc.

Nur mal so zur Frage: Geht dein gut erzogener Hund denn auf die angeleinten Hunde zu und versucht Kontakt aufzunehmen? Weil dann würde ich dich an deren Stelle auch darum bitten, den Hund anzuleinen. Ich find das nämlich unmöglich, dass die Leute ihren "Tutnix" und ihren "Deristganzlieb" ständig zu meinem angeleinten Hund rennen lassen. Meiner ist zwar verträglich, ich möchte den Kontakt an der Leine aber trotzdem nicht und das ist auch mein Recht. Wenn ein unangeleinter Hund an meinem vorbei gehen kann, ohne meinem zu nah zu kommen, dann darf er gerne unangeleint bleiben - ansonsten ist es mir egal wie lieb er ist, er hat meinem nicht zu nah zu kommen (außer natürlich es ist abgesprochen.)
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #24
Der Hund muss mir nix beweisen und der Besitzer auch nicht. Mir ist es vollkommen egal, ob der Hund gut ausgebildet ist, oder nicht. Ich will einfach sehen, dass der Hund weder auf mich zu laufen noch hinter mir herrennen kann, denn ich kenne den Hund nicht und kann ihn nicht einschätzen. Erst recht möchte ich das sehen, wenn die Schulterhöhe des Hundes die Höhe meiner Kniescheiben übertrifft.

Mir ging es weniger darum, dass dir Hund oder Halter etwas beweisen müssen, sondern darum, warum eine Leine/Festhalten besser ankommt als ein offensichtlich gut erzogener Hund. Versteh mich nicht falsch, ich finde es unverantwortlich wenn Hunde zu Fremden hinlaufen, anbellen oder hinterher hetzen, geht gar nicht.

Mir stellte sich nur die Frage warum man als Jogger/Radfahrer/was auch immer sich sicherer fühlt wenn der Hund kurz festgehalten und dann wieder los gelassen wird als wenn der Hund eindeutig hört und halt irgendwo am Wegrand liegt und darauf wartet, dass er per Kommando wieder freigegeben wird.

Mir ist es selbst schon passiert, dass ein Hundehalter den Hund festgehalten hat als ich und meine Mutter vorbeigegangen sind und direkt hinter uns wieder losgelassen hat. Und der Hund ist voll Karacho von hinten in meine Kniekehlen gesemmelt. Deswegen frage ich.

Lg Demona
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #25
Mir ging es weniger darum, dass dir Hund oder Halter etwas beweisen müssen, sondern darum, warum eine Leine/Festhalten besser ankommt als ein offensichtlich gut erzogener Hund.
Weil ein Hund für mich nicht "offensichtlich" gut erzogen ist. Ich kann es einem Hund nicht ansehen, ob er gut erzogen ist. Wenn ein Hund festgehalten wird, ist das für mich eindeutig.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #26
Weil ein Hund für mich nicht "offensichtlich" gut erzogen ist. Ich kann es einem Hund nicht ansehen, ob er gut erzogen ist. Wenn ein Hund festgehalten wird, ist das für mich eindeutig.

Ich finde man muss da kompromissbereit sein. Warum sollen die Hundehalter ja Amen, bitte sagen und sich in Luft auflösen? Du kannst dich doch auf ein Laufband stellen und da rumjoggen? :eusa_eh:

Man kann den Hund erziehen, rannehmen, anleinen, im Fuß führen. Lass das mal die Hundehalter entscheiden wie sie es machen wollen hauptsache der Hund geht wirklich nicht zu dir. Das müssen die Hundehalter einschätzen. Können sie das nicht oder kann der Hund das nicht, sich ablegen lassen oder abrufen lassen wenn er dir ein Bein abkauen mag DANN ist er natürlich an der Leine zu führen und ranzunehmen. Aber wenn der Hund außer Atmen nichts tut und bei frauchen an den Leuten vorbeiläuft.

Wie gesagt, du kannst auch auf ein Laufband steigen, warum sollten nur wir Hundehalter uns praktisch ins Nichts auflösen. Scheinbar machen wir es dem gnädigen Herren ja nur recht wenn wir uns in Luft auflösen oder mit einem Hechtsprung uns auf unsere Hunde werfen sobald du oder andere Jogger auftauchen und den arglos schnüffelnden Hund unter unseren Körpern begraben, am besten noch so das ihr über uns drüber laufen könnt.:eusa_think:
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #27
Weil ein Hund für mich nicht "offensichtlich" gut erzogen ist. Ich kann es einem Hund nicht ansehen, ob er gut erzogen ist. Wenn ein Hund festgehalten wird, ist das für mich eindeutig.

Aber du hast doch Augen. Du siehst, oder hörst in dem Fall, dass der Hundehalter einen BEfehl gibt und der Hund den befolgt.

Beispiel: Hundehalter kommt dir entgegen, freilaufender Hund,

- Hundehalter a ruft sechs, sieben Mal nach seinem Hund, fängt ihn dann irgendwie mit viel Gehampel ein um ihn am Halsband festzuhalten.

- Hundehalter b ruft ein Wort und der Hund liegt im Gras neben dem Weg.

Jetzt mal ehrlich, wirkt das Festhalten mit dem ewigen Rumgehampel in diesem Fall wirklich besser als ein einziges Wort und die korrekte Ausführung des Befehls? Ich hätte da eher Angst, dass der Hund, sobald er wieder frei ist, mir in die Fersen zwickt.

Ich will dich nicht kritisieren, nur verstehen.

Ich habe die Kröte bis jetzt halt immer rann gerufen und im Fuß, ohne Leine an den Leuten vorbei geführt oder eben am Wegrand ins Platz/Sitz geschickt. Dachte bis jetzt immer, dass das so passt.

Lg Demona
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #28
Schonmal daran gedacht, dass es Hundehalter gibt, die einen Second Hand Hund aus dem Tierschutz adoptiert haben und vllt. gerade mit dem ihm Training sind, dass er nicht mehr so schlecht sozialisiert ist?! Ich finde das schon recht anmaßend sich darüber zu muckieren, weil Hundehalter solchen Hunden auch eine Chance geben. Ich gehöre übrigens auch dazu - meine Hündin ist nicht grundsätzlich unverträglich, findet fremde uns entgegenkommende Hunde aber sch.... und von daher bitte ich die anderen Hundehalter ihre Hunde bei sich zu halten. Von mir aus müssen die nicht an die Leine, wenn sie zu 100% beim Besitzer bleiben, aber woher will man das wissen? Man kennt den Hund nicht und da ist die Leine eben die sicherste Methode. Denn wenn dann doch was passiert, ist man als Hundehalter mit dem nicht gut sozialisierten Hund der Ge*rschte und darauf habe ich - gerade als Listenhundbesitzer - überhaupt kein Bock drauf.

Meine Hündin ist second hand aus dem Tierschutz. Was hat das damit zu tun? Jeder Zweite meint irgendeinen Grund zu haben, dass seine Befindlichkeit (Angst, weil keine Ahnung von arttypischem Verhalten etc), seine Absichten (ich will jetzt mit meinem Hund hier was üben und alle anderen stören mich dabei), die vorgeblichen Abneigungen oder was auch immer seines Hundes Vorrang haben vor meinen und den Bedürfnissen meiner Hündin. In aller Selbstverständlichkeit.

Wenn ich etwas plane und machen will, dann sorge ich für mich dafür, dass mir das gelingt und fordere nicht von anderen, dass sie meine Umwelt für mich so gestalten, dass ich mich darin störungsfrei (und nur ich weiß, was mich stört) bewegen kann. Und morgen, da stört mich was anderes und die anderen Menschen haben gefälligst....

Ich will mit meinem Hund nicht permanent und grundlos gängeln, zurückrufen, von anderen Hunden fernhalten müssen. Ich hasse solche Hundehalter und die Hunde tun mir sehr leid, weil sie unablässig vollgequatscht werden und keine 3 Meter laufen können ohne gerufen zu werden.

Wer noch in der Trainingsphase ist mit seinem Hund, muss das nicht an der Hauptgassiroute machen, wenn ihn andere Hunde so stören. Ich freue mich beim Training über jede Begegnung mit anderen Tieren (Hunde, Pferde, Schafe auf der Weide, Krähen auf der Wiese), nutze diese und baue sie sofort ein. Je mehr, je besser. Störanfällig sind in weit höherem Maße als die Hunde ihre Besitzer, die überfordert und unflexibel sind.

Ich sehe doch an der Körpersprache des Hundes und an den Signalen, die er gibt, wie er oder sie auf meinen Hund reagiert und, viel wichtiger, meine Hündin nimmt es wahr und geht zu dem anderen Hund oder hält Abstand oder ignoriert ihn.

Und FelixS, Du armer Jogger. Du bist nicht alleine auf der Piste. Mir begegnen bei einem ca. 2-stündigen Spaziergang etwa 5 Jogger, ungezählte Radfahrer und von 10 anderen Hundeleuten 4 Bekloppte, die wollen, dass ich meinen Hund anleine, weil sie mit ihrem nicht zurecht kommen, obwohl die Hunde untereinander ohne Probleme bei mindestens 3 1/2 von den 4 Hunden zurecht kommen würden.
Würde ich also bei jedem Jogger, Radler, Bekloppten meinen Hund zu mir rufen, sie an die Leine nehmen, warten bis der Jogger, Radler, Bekloppte weg ist, meine Hündin wieder ableinen, sie laufen lassen ..... aaaah, da kommt der nächste Jogger, Radler, Bekloppte, würde ich meine Hündin total stressen und ich wäre ebenso gestresst, was der Hund spürt.

Was denkst Du, wie es auf einen Hund wirkt, wenn er jedesmal, wenn ein Jogger kommt gerufen und am Halsband festgehalten wird oder angeleint? Was lernt der Hund dadurch? Immer wenn so ein rennender Mensch kommt, gerät Frauchen in Stress, also stimmt irgendwas hier nicht. Ich signalisiere dem Hund durch meine Hektik (denn ich muss ja schnell sein, der Jogger nimmt ja sein Tempo nicht raus um mir Zeit zu geben, den Hund anzuleinen): Achtung! Jogger! Komm sofort her! Und das bei 3-4 x Gassi am Tag ca. 10-12 mal. Knapp gerechnet: 10 x TÄGLICH! Schnell hat der Hund gelernt: Jogger=Frauchen Stress=Jogger negativ=den belle und jage ich weg.

Meine Hündin rennt keinem Jogger, Radler, Reiter mehr hinterher, die sind Alltag für sie und positiv besetzt, weil ich ihren welpenhaften Drang, allem, was sich schnell bewegt hinterher zu laufen, umgeleitet und sie belohnt habe dafür, dass sie sich umleiten ließ.

Deine Worte, FelixS, lesen sich allerdings so für mich, dass Dich Hunde nicht stören, sondern, dass Du Angst vor Hunden hast. In solchen Fällen finde ich es immer sehr gut, wenn die Leute mir das direkt sagen. Dann ist mein Hund auf der Stelle neben mir und ich halte sie fest damit sich die ängstliche Person sicher fühlt. Das ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Wenn aber einer stattdessen herumpöbelt, ich solle meinen Köter anleinen, nur weil es ihm oder ihr peinlich ist zu sagen, dass er oder sie Angst hat, dann bleibt mein Hund frei laufend, da ich ja weiß, dass sie Jogger ignoriert.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #29
Mein Hund springt auch an den Tresen weils da oben gut riecht, er springt aufs Sofa (weil er es darf), er zerkaut mal ne Wäscheklammer und er kläfft auch mal unsere Kater (als Spielaufforderung) an. Das mit dem Tresen möchte ich auch nicht und zerkauen soll er bitte sein Spielzeug, aber man muss aus dem Krempel auch kein größeres Drama machen, als es ist. Schön, wenn du perfekt erzogene Hunde hast, die so gar keine hundetypischen Eigenschaften haben und quasi auch gar nicht bellen können, aber das Glück haben nicht alle. Wüsste ich von nem Verwandten/Freund, bei dem eigentlich Hunde erlaubt sind, dass er meinen explizit ausladen würde, dann würde ich schlicht der Feier komplett fernbleiben. Mich gibts nur mit Anhang, egal ob Hund oder Freund. (Wobei, wäre letzterer irgendwo nicht erwünscht, würde ich nicht nur der Feier fernbleiben, sondern wortlos den Kontakt abbrechen.)
Das kann der Hund daheim auch gerne machen, aber doch nicht, wenn man wo zu Besuch ist :shock: Kann ja mal vorkommen, aber wenn das ständig passiert, will ich den Hund auch nicht weiter in meiner Wohnung. Das geht einfach nicht. Da muss ich als Hundehalter eben entweder der Feier fernbleiben bis der Hund soweit erzogen ist oder ich muss während der Feier auf meinen Hund achten, damit er eben nichts zerstört.

Der Satz ruft bei mir immer Unverständnis hervor.
Wieso sollte es das?
Nur weil ein Mann seine Frau zusammengeschlagen hat, sind doch nicht alle Männer böse Frauenschläger.
Natürlich nicht, aber viele Leute schließen trotzdem von dem, was sie kennen gelernt haben, auf anderes. Ich räum die Haufen von den Hunden immer weg, trotzdem wurde ich schonmal (während der Hund noch am k*cken war) drauf angesprochen, ob ich eh vorhabe, das wegzumachen - eben weil es viele nicht machen.
Wenn jemand bisher ausschließlich oder überwiegend unerzogene Hunde kennengelernt hat, dann wird er mit großer Wahrscheinlichkeit auch bei zukünftigem Hundekontakt eher vorsichtig sein - auch wenn der Hund top erzogen ist, denn das kann man vorher ja nicht wissen. Das ist doch aber normal?!
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #30
Für mich ist es selbstverständlich, dass der Hund bei Fuß geht oder abliegt wenn andere Spaziergänger, Joggern, Reiter ect. vorbeigehen. Das gehört für mich einfach zur Rücksichtnahme auf die anderen Spaziergänger. Das wird nur aufgehoben wenn der Gegenüber ob mit oder ohne Hund signalisiert, dass er gerne Kontakt aufnehmen möchte.

Ich verstehe gar nicht, was in solchen Situationen für mich oder den Hund stressig sein sollte. So etwas gehört doch zur Grunderziehung. Solange ein Hund das nicht beherrscht, sollte er gar nicht von der Leine gelassen werden, ich muß mich doch auf den Hund verlassen können. Zu seinem eigenen Schutz und zum Schutz der Mitmenschen.

In meiner Umgebung machen das auch fast alle Hundebesitzer so.

Wenn man bei anderen zu Besuch ist, hat der Hund sich erst mal unauffällig zu verhalten. Also unterm Tisch bei den Füßen abliegen und basta. Ein Hund der das gelernt hat bleibt in solchen Situationen völlig entspannt und niemand ist gestresst. Nur wenn der Gastgeber und andere Besucher nichts dagegen haben darf der Hund sich unbeaufsichtigt durch die fremde Wohnung bewegen.

Hinterher ärgere ich mich dann über mich selbst, weil ich mir einen Kommentar wieder verkniffen habe. Ich wüsste aber auch nicht, wie ich mit diesen Leuten reden sollte, ohne dass diese gleich in Verteidigungsstellung gehen, dann hat das ja sowieso keinen Sinn.
Na ja, reden würde schon helfen. Der Gegenüber kann ja schlecht hellsehen was in dir vorgeht. In der Ich-Form sprechen, erklären wie man sich fühlt und was man vom Gegenüber wünscht.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #31
Meine Hündin ist second hand aus dem Tierschutz. Was hat das damit zu tun? Jeder Zweite meint irgendeinen Grund zu haben, dass seine Befindlichkeit (Angst, weil keine Ahnung von arttypischem Verhalten etc), seine Absichten (ich will jetzt mit meinem Hund hier was üben und alle anderen stören mich dabei), die vorgeblichen Abneigungen oder was auch immer seines Hundes Vorrang haben vor meinen und den Bedürfnissen meiner Hündin. In aller Selbstverständlichkeit.

Wenn ich etwas plane und machen will, dann sorge ich für mich dafür, dass mir das gelingt und fordere nicht von anderen, dass sie meine Umwelt für mich so gestalten, dass ich mich darin störungsfrei (und nur ich weiß, was mich stört) bewegen kann. Und morgen, da stört mich was anderes und die anderen Menschen haben gefälligst....

Ich will mit meinem Hund nicht permanent und grundlos gängeln, zurückrufen, von anderen Hunden fernhalten müssen. Ich hasse solche Hundehalter und die Hunde tun mir sehr leid, weil sie unablässig vollgequatscht werden und keine 3 Meter laufen können ohne gerufen zu werden.

Wer noch in der Trainingsphase ist mit seinem Hund, muss das nicht an der Hauptgassiroute machen, wenn ihn andere Hunde so stören. Ich freue mich beim Training über jede Begegnung mit anderen Tieren (Hunde, Pferde, Schafe auf der Weide, Krähen auf der Wiese), nutze diese und baue sie sofort ein. Je mehr, je besser. Störanfällig sind in weit höherem Maße als die Hunde ihre Besitzer, die überfordert und unflexibel sind.

Ich sehe doch an der Körpersprache des Hundes und an den Signalen, die er gibt, wie er oder sie auf meinen Hund reagiert und, viel wichtiger, meine Hündin nimmt es wahr und geht zu dem anderen Hund oder hält Abstand oder ignoriert ihn.

Tut mir leid, aber ich finde das einfach unmöglich. Ich bin mit meinem Hund nicht im Training, aber Regeln setze ich im Alltag immer konsequent durch und das ist in dem Fall: kein Hundekontakt an der Leine. Ich habe da auch meine Gründe die ich auch auf der Straße niemandem erklären muss. Die Meinungen was Hundeerziehung angeht gehen auseinander und das ist ja auch ok.

Wenn mein Hund einen freundlichen Hund sieht, dann freut er sich und würde jederzeit zum Spiel auffordern. Deiner Meinung nach ist es also ok, wenn dein Hund das so deutet, dass er hin kann und lässt ihn machen? Ich möchte das aber nicht, weil ich einen Hund habe, der dann irgendwann an der Leine kaum mehr zu halten ist. Ich bin klein und wenn 30Kilo an der Leine fröhlich rumspringen, jedes Mal wenn ein Hund in der Nähe ist, finde ich das anstrengend. Mit Training konnte ich ihm das abgewöhnen. Aber mein Hund ist schlau und verzeiht einem keine Fehler. Wenn ich ausnahmen machen würde, würde das irgendwann nicht mehr funktionieren. Ich gehe daher schon nicht dort spazieren, wo viel los ist, aber manchmal begegnet man eben doch anderen Hunden. Und dann ist es doch durchaus nicht zu dreist zu erwarten, dass keine anderen Hunde einfach auf meinen zulaufen und Kontakt aufnehmen.

Sollte ich einen Hund einfach auf meinen zurennen sehen, auch wenn es freundlich ist, dann stelle ich mich dazwischen und dränge den weg. Es wäre nur einfach höflich, wenn das nicht nötig wäre. Ich bin auch der Meinung, dass Hunde, die an der Leine sind, in ihrer Bewegung und damit Kommunikation eingeschränkt sind und dann schnell unsicher sind, wenn ein freier Hund sich ihnen nähert. Auch dem angeleinten Hund gegenüber ist es also uU unfair, seinen Hund einfach hinlaufen zu lassen.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #32
Nein Lunai. Wenn ich Dich mit einem Hund, den Du nicht halten kannst sehen würde, würde ich meiner Hündin signalisieren, dass sie weiterlaufen soll. Und würden wir uns öfter begegnen, gäbe es ja die Möglichkeit, sich kurz und FREUNDLICH darüber zu verständigen. Aber Leute, die mich von Weitem schon anpöbeln, ich solle gefälligst meinen Hund an die Leine nehmen, ignoriere ich.

Ohne Dir zu nahe treten zu wollen verstehe ich aber nicht, warum Du einen so schweren (schwer werdenden) Hund aufgenommen hast, wenn Du ihn notfalls nicht händeln kannst, er an der Leine ist und doch einmal durchdrehen würde. Ich bin ca. 165 cm groß und könnte 30 kg "wilden Hund" nicht halten, deshalb würde ich niemals so ein Tier zu mir nehmen. Meine Hündin hat 20 kg, sie kann ich, wenn es nötig werden würde, auch körperlich händeln.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #33
Astrid, ganz ehrlich. Ich hoffe jeden Tag, Hundehalter mit deiner Einstellung nicht zu treffen.
Auch ich habe meine Regeln die ich niemandem erklären muss.
Zu welchem Hund meiner darf und zu welchem nicht, entscheide ich. Nicht der Halter des anderen. Auch Kontakt an der Leine gibt es nicht. Selbst dann nicht, wenn sich die Hunde (gut) kennen.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #34
Also ich habe den Schluss zwar nur überflogen, aber meine Eltern haben noch immer unseren Famileinhund zuhause und von dem können wir eigentlich auch behaupten dass er sehr gut erzogen ist, wann man sie ruft, kommt sie zu einem gelaufen, sie frisst nie was vom Tisch u.s.w, aber das ist der Normalfall. Sie ist und bleibt dennoch ein Hund, manchmal haben meine Mutter, mein Bruder und ich im Garten gearbeitet, wir wollen rein, da die arbeit fertig ist, rufen den Hund und dann gibt drei variationen: 1) Hund kommt sofort. 2) Hund ist nicht zu sehen, meistens liegt er dann in der Garage und schläft. 3) Wir sehen ihn, könnten ihn aber zehn mal rufen, er kommt nicht, da er eine Maus gefunden hat und nach jener gräbt. Sie ist eben noch immer ein Hund mit Jagdinstinkt und wenn sie eine Maus gefunden hat, sei es auf einem Spaziergang entlang von Bauernfeldern oder im Garten, in 50% der Fälle hört sie uns beim ersten Mal rufen nicht. Mein Hund hat sogar mal einen anderen Hund gebissen, nachdem dieser sie zuerst angegriffen hat, meine Mutter war zu dem zeitpunkt allein mit ihr unterwegs und meine Mutter hat Arthrose, sie kann manchmal nicht so schnell reagieren, weswegen ich es gut finde, dass mein Hund im Notfall sich zu wehren weiß, meine Mutter ist zwar die Rudelfühererin, aber sie ist gesundheitlich auch angeschlagen, mein Hund weiß das alles. Und ganz ehrlich, bevor meine Mutter, mein Bruder oder ich wie von der Tarantel mitsamt hund ins Feld springen, dann bleiben wir immer seitlich irgendwo stehen, rufen den Hund zu uns und leinen sie an bzw. halten sie die kurze Zeit, bis der andere Fußgänger (mit oder ohne Hund)/ Fahrradfahrer/ Jogger etc an uns vorbei sind, am halsband fest.

Und wer Probleme mit anderen Hunden, bzw dessen Halter hat, der soll doch diejenigen mal direkt darauf ansprechen, anstatt den Ärger in sich reinfressen. Dass ein hund "unerzogen" ist, kann viele Gründe haben, überforderte Halter, ängstliche Hunde da sie vielleicht mal eine schlimme erfahrung gemacht haben (bei meinem hund ist das z.B der Fall, sie wurde an der autobahn ausgesetzt, seitdem hat sie ein leicht gestörtes verhältnis zu Motorrädern, die mag sie nicht besonders, sie knurrt zwar nicht, aber sie versucht soviel abstand wie möglich von diesen Dingern zu haben) oder irgendeine Zwangsstörung, wenn wir Menschen schon zwangsstörungen haben können, ist das bei Hunden sicher nicht unmöglich, oder der Hund befindet sich schlichtweg noch im Training und man muss dem erst beibringen, was er machen darf und was nicht. Also in einigen geschilderten Fällen, da hätte ich eindeutig sofort was zum Halter gesagt, anstatt es einfach passieren zu lassen und dann stumm weiter zu gehen. Mein Bruder musste mal zum Beispiel nach einem anderen Hund (so ein winziger Kläffer von Hund, den man auch in eine kleine Tasche stecken kann) treten, da dieser wie der Teufel auf unseren Hund zugelaufen kam und sie ohne rücksicht auf Verluste beißen wollte, obwohl die distanz zwischen beiden anfangs noch sicher mehr als 250 meter betrug, also sie waren weit voneinader weg, aber im nachhinein haben wir noch gehört, dass dieser kleine Kläffer schon mehrere große Hunde einfach grundlos gebissen hat, auch wenn die besitzerin das nicht einsehen wollte, die war nämlich bei uns, da sie meinem Bruder die schuld gab, dass ihr hund humpeln würde und wir sollten die tierartzkosten bezahlen (klar, erst einen Monat nach diesem Zwischenfall fängt das Hündchen plötzlich mit humpeln an und dann soll mein Bruder schuld sein, wer´s glaubt.) ich glaube noch bis heute, dass dieser Kläffer ein psychisches Problem hat.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #35
Schattenseele, und ich würde mich über eine Begegnung mit Astrid und Hund freuen. Das macht mich nicht zu einem schlechten Mensch oder Hundehalter und sie auch nicht. So what?

Meine Hunde kommen auch aus dem Tierschutz, trotzdem bin ich nicht bereit, den Rest der Welt verantwortlich zu machen für das Misslingen einzelner Übungen. Der Rüde macht immer einen Bogen um fremde Hunde, die Hündin geht hin, wenn der andere Hund Interesse bekundet. Durch den Rüden habe ich gelernt, wie unhöflich andere Hunde heutzutage sind. Damit muss er aber umgehen lernen. Und er hat es. Er wird tendenziell immer ein vorsichtig bis ängstlicher Hund bleiben. Diese Wandlung hätte ich niemals wahrnehmen können, hätte ich alle anderen verantwortlich gemacht. Aggressive Hunde oder solche, die so angespannt beim Kontakt sind, dass sie bei dem kleinsten vermeintlichen Anzeichen von Schwäche aggressiv werden, gehören auch für mein Empfinden an die Leine. Aber viel mehr sehe ich unhöfliche Hunde. Und mit denen kann der Rüde mittlerweile viel besser umgehen, bzw bin ich viel entspannter. So bestätige ich ihn nicht mehr in seiner Angst und unser Leben ist bedeutend entspannter.

Natürlich habe ich auch einschlägige Erfahrungen gemacht mit aggressiven Hunden wie auch Menschen. So reichlich und heftig, dass den meisten hier bestimmt die Ohren schlackern würden. Aber ich habe meine innere Einstellung geändert und sehe deshalb vieles gar nicht mehr als so schlimm an.

Ich nehme mich einfach nicht mehr so wichtig.
Wenn ich mich nicht mehr als den Nabel der Welt betrachte, kann ich anderen ihre Luft zum Atmen gönnen.

So einfach ist das für mich.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #36
Hallo,

kennt ihr das auch: man geht spazieren (mit oder ohne Hund) und begegnet Hundebesitzern. Mir geht es leider so, dass ich mich über fast jeden aufregen könnte, da sich die meisten leider ziemlich rücksichtslos verhalten. Als Hundebesitzer ärgert mich das natürlich umso mehr, da das dann auch auf mich und meinen Hund zurückfällt. Beispiele:

1.) Ich gehe mit meinen beiden Hunden auf dem Feldweg Gassi. Meine laufen frei, ich achte aber immer darauf, sie zu mir zu rufen, wenn mir jemand entgegen oder von hinten kommt. Nun, ich gehe also unschuldig den Weg entlang, als mich plötzlich von hinten ohne Vorwarnung ein Mountainbiker überholt. Ich versuche noch, die Hunde zu mir zu holen, aber da ist er schon vorbei. Erst da merke ich, dass er noch einen Hund dabei hat, der nun natürlich bei meinen beiden festhängt und auf das ungeduldige Pfeifen seines Besitzer gerade nicht zu ihm kommen kann. Ich steckte mit meiner Hündin und meinem neuen Hund bereits mitten in der Situation. Der fremde Hund hat dann geknurrt, weil es ihm offenbar zu viel war und Herrchen immer noch wie blöd pfiff. Habe meine zu mir gerufen, dann konnte der Fremde endlich weiter und zu Herrchen. Angenommen es wäre - weshalb auch immer - zu einer Keilerei gekommen, wäre ich allein mit 3 Hunden dagestanden, weil der Biker bestimmt schon 200m weiter war.

Am Ende erhebt jeder von Euch einen territorialen Anspruch, Er denk bestimmt, wie blöd ist die eigentlich mit ihren 3 Hunden un angeleint durch die Gegend zu spazieren und Du deinen Teil. Das ist nichts neues, jeder meint im Recht zu sein und keiner sucht den Dialog ;)

2.) Ich gehe ohne Hund spazieren und auf eine Waldkreuzung zu. Plötzlich schießt ein größerer Hund um die Ecke und begrüßt mich hochspringend wie einen alten Freund. Auf die Pfiffe von Frauchen hat er natürlich nicht reagiert. Die traf ich dann auf der Kreuzung, die ging aber ungerührt weiter. Ihr Hund war mittlerweile schon ab in die Hecke und hat nach Wild gestöbert (was ich aus Rascheln und Gewinsel aus dem Gebüsch schloss). Geht also gar nicht, ich habe doch auch Verantwortung für meinen Hund, dass der nicht von einem Jäger erschossen wird, weil er wildert!!! :shock: Und wenn ich jetzt Angst vor Hunden gehabt oder einen unverträglichen Hund dabei gehabt hätte!?
Wäre nur relevant wenn es zur Leinenpflichtzeit geschehen würde. Auch Zwischenhundliche Begegnungen tragen zur Sozialisierung bei. Irgendwo müssen andere Hunde ja auch hin, schlimm ist es nur für den Hund wenn er sich durch das Verhalten des Halters in unnötige Gefahr begibt. Auch hier ist oft Unwissen der Kern des Problems.

3.) Ich gehe wieder ohne Hund, mir kommen zwei kleinere Hunde frei plus Besitzerinnen entgegen. Der eine Hund bellt mich schon von weitem an. Keine Reaktion des Zweibeiners. Wir kommen näher aufeinander zu, der eine Hund (franz. Dogge?) bellt mich wieder an und läuft direkt auf mich zu. Ca. einen Meter vor mir hat er dann zwar abgewendet, aber Hallo!? Wie gesagt, es gibt Leute, die haben Angst vor Hunden und auch ohne Angst möchte ich nicht von fremden Hunden ohne Leine angebellt werden ohne das Frauchen sich drum schert...
Deine Hunde sind ja auch nicht angeleint, hmmmm und auch diese können unerwartet ausbrechen? Natürlich könnte die Frau auch ihren Hund an die Leine nehmen oder Kommandofester, aber dazu muss man auch mit der Halterin reden denke ich.

4.) Ein Verwandter hat eine Hündin aus dem Tierschutz, die leider recht unerzogen ist. Er war zwar mal mit ihr in der Hundeschule, v.a. da sie z.B. auch geschnappt hat (ich denke aus Unsicherheit), aber das hat insgesamt nicht viel gefruchtet. Er bringt die Hündin auch immer mit zu Familienfeiern, wo sie sich leider auch oft daneben benimmt: sich an die Küchentresen stellt, um zu sehen, was Leckeres oben steht, aufs Sofa springen, Holzscheite zerkauen, wie blöd die Katze ankläffen, die vor der Balkontür sitzt etc. Ich kann echt nicht verstehen, wie man diesen Hund zu anderen Leute mitnehmen kann. !
Ist halt ein Hund, ein Lebewesen welches darauf angewiesen ist, von und mit seinem Halter zu leben. Wobei ich jetzt nichts schlimmes darin sehe, auf Sofa zu springen, Holzscheite anzuknabbern oder eine Katze anzubellen.

Den Hunden aus 2.) und 3.) hätte ich wohl am besten gezeigt, dass ich mich weder bespringen noch anbellen lasse (durch Stimme und Körpersprache). Dann wäre aber auch wieder Ärger mit den Besitzern vorprogrammiert. Wenn ich mit meinen Hunden unterwegs bin und ein fremder schießt auf mich zu, stelle ich mich immer vor meine, strecke die Hand aus und sag dem Fremden, er soll sich entweder schleichen oder langsam machen. Ich bin immer wieder froh, wieviel Eindruck allein das auf Hunde hat. Ich hoffe, die lernen schneller dazu als ihre Besitzer.
Naja, wenn es Dir missfällt, solltest Du das schon kundgeben und dich nicht anspringen zu lassen ist ja auch okay. Da würde mich die Meinung der Besitzer ein **** interessieren.


Am Ende zeigt es eigentlich nur, dass jeder in seiner Welt meint recht zu haben, das sehen wir ständig und im Alltag auch unter Autofahrern/Radfahrern oder auch in der Kommunikation.. Jeder meint für sich Ansprüche zu erheben und gönnt dem Anderen keinen. Für das Miteinander gehören Kompromisse und Rücksicht, nur so kann es funktionieren...

LG HM
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #37
Meine Hündin ist second hand aus dem Tierschutz. Was hat das damit zu tun?

Anscheinend bist du nicht in der Lage zu lesen.

Jeder Zweite meint irgendeinen Grund zu haben, dass seine Befindlichkeit (Angst, weil keine Ahnung von arttypischem Verhalten etc), seine Absichten (ich will jetzt mit meinem Hund hier was üben und alle anderen stören mich dabei), die vorgeblichen Abneigungen oder was auch immer seines Hundes Vorrang haben vor meinen und den Bedürfnissen meiner Hündin. In aller Selbstverständlichkeit.

So eine Einstellung sehe ich als puren Egoismus und null Rücksichtsnahme auf Mitmenschen - wirklich traurig deine Einstellung. Ich wünsche dir niemals einen richtig schwierigen Hund.

Wenn ich etwas plane und machen will, dann sorge ich für mich dafür, dass mir das gelingt

Wie soll das denn funktionieren, wenn es Menschen wie dich gibt, die auf andere Leute auf gut deutsch gesagt sch... und kein Verständnis haben?!

Ich will mit meinem Hund nicht permanent und grundlos gängeln, zurückrufen, von anderen Hunden fernhalten müssen. Ich hasse solche Hundehalter und die Hunde tun mir sehr leid, weil sie unablässig vollgequatscht werden und keine 3 Meter laufen können ohne gerufen zu werden.

Mir tut es sehr leid um deine Engstirnigkeit und der fehlenden Gabe sich mal in diese Leute hineinzuversetzen. Du urteilst, ohne die Gründe zu kennen. Traurig.

Wer noch in der Trainingsphase ist mit seinem Hund, muss das nicht an der Hauptgassiroute machen, wenn ihn andere Hunde so stören. Ich freue mich beim Training über jede Begegnung mit anderen Tieren (Hunde, Pferde, Schafe auf der Weide, Krähen auf der Wiese), nutze diese und baue sie sofort ein. Je mehr, je besser. Störanfällig sind in weit höherem Maße als die Hunde ihre Besitzer, die überfordert und unflexibel sind.

Du widersprichst dir.

Ich sehe doch an der Körpersprache des Hundes und an den Signalen, die er gibt, wie er oder sie auf meinen Hund reagiert und, viel wichtiger, meine Hündin nimmt es wahr und geht zu dem anderen Hund oder hält Abstand oder ignoriert ihn.

Und nur, weil DEINE Hündin so ist, gilt das für alle?! Nein, definitiv nicht! Vorsicht ist besser als Nachsicht, aber sowas verstehst du ja nicht.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #38
Zufallsprodukt, ich gehe mit deiner Meinung leider gar nicht konform. Gerade den letzten von dir zitierten Abschnitt bzw deine Aussage dazu finde ich ganz arg bedenklich. Damit sprichst du deinem Hund sämtliche Kompetenz ab, Körpersprache anderer Hunde lesen, sowie senden zu können.

Das, was Astrid schreibt, ist genau das, was meine Trainerin mir speziell zu meinem traumatisierten Hund gesagt hat. "Dein Hund hat viel feinere Antennen als du. Schau ihn dir an, wie er auf den anderen reagiert. Vertrau ihm. Bevor du begriffen hast, dass ein anderer Hund wirklich gefährlich ist, hat er es schon lange bemerkt."
Das habe ich erst nicht richtig akzeptieren können, habe aber - wie oben schon gesagt - bemerkt, dass sie Recht hat und ich seine Vorsicht und teils auch Angst noch verstärkt habe. Und ich sehe ihn heute mit wirklich anderen Augen.

Die Trainerin hat sich auf traumatisierte Hunde spezialisiert und hat uns definitiv weiter geholfen. Egal, wie meine Meinung vorher war, mein Hund hat ihr Recht gegeben.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #39
Ich habe auch meine Einstellung.
Ein Hund sollte gehorchen, ist aber keine Maschine und jeder hat hat mal seine 5 Minuten, wo er mal nicht hört. Kann passieren, ist meinen Hunden auch schon passiert.
Ich habe nichts gegen Kontakt an der Leine, will der andere Besi das nicht, ist es auch okay.
Ich hole meinen Hund auch zu mir, wenn ich andere Leute/Hunde sehe. Sollte es aber so sein, dass der andere Hund auch ohne Leine ist würde mein Hund auch nicht an die Leine komen, außer der andere kommt es dann doch.
Ich will auch keine aureden hören. Mir ist es egal ob der Hund meinen Hund anschnuffeln darf oder nicht, ich finde das muss jeder für sich entscheiden, also ist es mir auch egal.
Wo viele Menschen sind, gehört ein Hund an die Leine. Meiner Meinung nach. wo wenig Leute sind, in Nebenstraßen etc braucht man nicht unbedingt eine Leine. Aber in der Stadt/Bahn etc finde ich schon das es wichtig ist. Ist zur Sicherheit von Mensch und Tier.

Und doofe Leute gibt es überall
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #40
Habe nur ich das Gefühl, dass hier vollkommen aneinander vorbei geredet wird?:)

Aber um auch nochmal ein bisschen zu senfen:

Meine Hunde haben a) weder selbstständig Kontakt zu anderen Hunden/Menschen aufzunehmen noch b) will ich das von anderen Hunden/Menschen.

Letzten Endes ist es mir inzwischen fast schon egal wer meint wie seinen Hund führen zu müssen, aber meine Hunde werden angeleint bzw. sind überall dort angeleint wo kein Feld/Waldweg ist oder viel von Spaziergängern/Kindern frequentierten Plätzen und ich setze mich auch sehr entschieden gegen aufdringliche Hunde und Menschen durch.

Es stört weder mich noch meine Hunde, aber die Menschen in meiner Umgebung sehen (!), dass nichts passieren kann.
Ausnahmsweise muss ich mich da nämlich mal Felix anschließen:mrgreen:

Der Großteil der Hundehalter, die ihre Hunde "im Griff" zu haben glauben tun genau das nicht.
Da würde mir als Jogger tatsächlich ein Hund reichen, der mich irgendwie belästigt um wirklich genervt von Hunden zu sein, die nicht kommentarlos gesichert werden.

Meinetwegen auch nur das Festhalten am HB, aber ich würde sehen wollen, dass der Hund sich mir wirklich nicht nähern kann.


Hunde sollen ihre Freiheit haben und sollen auch ballern dürfen und und und aber es schadet wirklich niemandem den Hund eben zu fixieren- wenn man denn will sieht mans halt als kurze Übungseinheit für den Rückruf und das problemlose Anleinen. "Aber mein Hund kann das doch eh!" - joa, macht ja trotzdem nix;)

Finde es eig. schade, dass es da teilweise so auseinander gehende Meinungen für absolute Selbstverständlichkeiten gibt.

(Achtung, Ironie!!!)
Als Trainerin wiederum freue ich mich natürlich über rücksichtsloses Verhalten mancher Hundebesitzer- was wäre mein Leben nur ohne leinenaggressive Hunde, die durch so simple Regeln wie das Kontaktverbot an der Leine und das Anleinen für ein paar Meter vermieden werden könnten? (Ironie Ende)
 
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