Rücksichtslose Hundebesitzer

Diskutiere Rücksichtslose Hundebesitzer im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Erstmal ein Danke an andie! =) Ich habe kein Problem mit "leben und leben lassen". Mir ist es auch egal, was andere Leute machen, solange ich...
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #41
Erstmal ein Danke an andie! =)

Ich habe kein Problem mit "leben und leben lassen". Mir ist es auch egal, was andere Leute machen, solange ich, meine Familie und meine Tiere nicht dadurch in Situationen kommen, die auch mal böse enden können. Einen Biker, der von hinten plötzlich an mir vorbeirauscht, finde ich unhöflich, v.a. deshalb, weil man die meistens nicht kommen hört. Wenn dieser Biker dann aber noch einen freilaufenden Hund dabei hat, der genauso plötzlich vor mir und meinen Hunden steht, sitze ich leider schon mitten in der Situation und zwar allein, da der Biker es vorzieht, 200m weiter weg nach seinem Hund zu pfeifen. Ich stehe dagegen alleine da mit meinen beiden Hunden und einem fremden, den ich nicht kenne. Finde ich nicht ok von dem Biker-Hundebesitzer!

Mein zweiter Hund (aus dem Tierschutz!) schaut auch gerne mal auf den Tisch. Dann gibt's aber von mir ein Donnerwetter, weil er das nicht darf. Wenn er das auch noch bei Fremden in deren Wohnung machen würde, gäbe es ebenfalls ein Donnerwetter! Aufs Sofa springen - klar nicht so schlimm! Anders sieht es aus, wenn man das Wohnzimmer mit 12 Gästen voll hat und der Hund dann über Tische und Bänke steigt. Katze anbellen - auch nicht so schlimm. Aber wenn der Hund mehrere Minute lang einen Zirkus im Wohnzimmer veranstaltet und der Besitzer zuschaut, kann ich leider keine Toleranz aufbringen. Ich nehme meinen Hund auch mit zu anderen, aber nur, weil sie gelernt hat sich zu benehmen und ich auch darauf achte, dass sie nichts anstellt. Hunde sind also durchaus willkommen, aber sie sollten sich bitte auch wie ein Gast benehmen können, bzw. der Besitzer darauf achten und ihm nicht Narrenfreiheit lassen! :shock:

Und dass dieser Hund meines Onkels nach den Füßen meiner Cousins schnappt, weil sie sich zu schnell auf dem Sofa bewegen und er dafür nicht mehr als einen sehr "sinnvollen" Klaps bekommt, kann ja wohl auch nicht sein!
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #42
Ganz ehrlich, wenn ich jedesmal im Park meinen Hund anleinen würde, wenn ein Jogger vorbei kommt, könnte ich ihn gar nicht mehr ableinen. Ich wohne in einer Stadt ohne Leinenpflicht und damit auch ohne ausgewiesenen Hundefreilaufzonen. Es ist alles eine Frage der gegenseitigen Rücksichtnahme. Dazu gehört allem voran, dass man auf seine Umgebung achtet. Liegen Menschen auf der Wiese, ruf ich meinen Hund zu mir, genauso, wenn ich irgendwo seh, dass jemand Angst hat oder wenn ein Hund an er Leine ist. Wenn ich seh, dass jemand mit seinem Hund im Park trainiert/spielt/trickst, dann lass ich meinen Hund da nicht hin! Wenn mein Hund jagen geht, dann ist er an der Leine. Wenn der Hund Fahrradfahrer oder Jogger jagt, dann ist er an der Leine! (macht meine nicht, aber ich kann nicht verstehen, wie ich einen jagenden (was auch immer) Hund frei laufen lassen kann). Mein Hund war erst von der Leine, als sie auf einen Pfiff zurück war.
Ich erwarte aber auch von den Fahrradfahrern, dass sie auf einem gemischten Weg nicht wie die Berserker fahren. Und warum man sich als Jogger über einen Hund, der grad locker über den Weg trabt aufregt, versteh ich echt nicht.
Warum soll ich denn bitte 3mal täglich aus der Stadt raus fahren zum Gassi gehen, da wärs doch viel einfacher, dass der Jogger ein Mal am Tag rausfährt. :roll:
Mal ganz ehrlich, wenn jeder ein bisschen mehr auf seine Umgebung achten würde, dann hätten wir überhaupt keine Streitpunkte. Ich zumindest bin froh, wann immer ich meinen Hund frei laufen lassen kann bzw. dass sie inzwischen überall frei laufen kann, weil sie nämlich dank all der "dietutnix" und "diewillnurschnüffeln", die sich dann teilweise doch als "upsdiehatabernochniegebissen" rausgestellt haben, Leinenaggressiv ist. Sonst super sozialverträglich, aber große freilaufende Hunde, wenn sie an der kurzen Leine ist, hält sie nervlich nicht mehr aus.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #43
Hallo,

ich lese bei der Themengeberin, Soluna, auch eine sehr hohe Frustration heraus und irgendwie das Gefühl der permanenten Benachteiligung. Die aber meiner Meinung nach, auch durch eine gewisse Sprachlosigkeit irgendwie "selbst" gemacht sind. Wenn man Stellung zu einem "Problem" bezieht und daraus dann sich selbst und die anderen mit Konsequenzen konfrontiert, lebt es sich wesentlich positiver. Und ganz oft ist ein Problem gar keines.

Es ist auch so, daß man halt nicht alleine auf der Welt lebt und jeder eine andere Auffassung von "Benehmen, Stress, was Gut ist und was nicht" hat. Dies muss man kommunizieren - denn die Anderen können, genauso wenig wie man selbst , keine Gedanken lesen.
Ich meine das jetzt ernst und auch überhaupt nicht böse.

Also z.B. der "Ärger" mit dem anderen Besuchs Hund (Von Tante / Onkel). Nun wenn mich das so sehr ärgern würde, würde ich meinen Eltern einfach erklären, daß ich auf den Stress keine Lust habe und sie vor die Wahl stellen : Ich (und mein Hund) kommen nur wenn der Hund der Tante/Onkel sich benimmt. Beim ersten "Stress" sind wir wieder weg. Das muss man dann aber auch konsequent durch ziehen.
Oder man geht, natürlich erklärt man das vorher, gar nicht erst hin.

Es ist auch eine Frage der eigenen Lebensart...also ich würde mich freuen und hätte ein großes Lachen im Gesicht, wenn mir ein Hund begegnet (Bsp. Hund / Wald) der sich wie Bolle über mein Erscheinen freuen würde - obwohl er mich nicht kennt. Anstatt sauer zu werden und die Welt als rücksichtslos und mich als benachteiligt an zu sehen, Zu 99.9 % hätte ich mit der Besitzerin ein nettes "hundefachkundiges":lol: Gespräch geführt und den freundlichen Hund hinter den Ohren gekrault. Das Leben ist so schön!

Der Mountain Biker .
Also deine Hunde laufen frei und du sagst dir (still in deinem Kopf), daß du ja dauernd darauf aus bist zu achten ..und sie zu dir zu nehmen. Tja , das weiß aber der Mountain Fahrer nicht. Er sieht jemanden der mit 2 frei laufenden Hunden unterwegs ist , und will an euch mit seinem ebenfalls freilaufenden Hund vorbei.
Offensichtlich haben die Hunde sich begrüßt, geschnuppert - also ehrlich ist doch super. Die Einzige die damit ein Problem hatte und sich irgenwie schlecht gefühlt hat warst doch du.
Wenn du solche Begegnungen nicht möchtest - dann nimm deine Hunde an die Leine (denn du hast ja den Mountainbiker nicht gesehen)...und sollte DANN ein fremder Hund kommen - kannst du den anderen Besitzer zurecht weisen. Ob das im Sinne der Hunde ist , sei dahin gestellt.

2 Kleine Hunde bellen , gauzen dich an....und du denkst an "andere Leute, die vielleicht Angst haben"?
Du fragst wie man dem Begegnen könnte, sollte? Mach dir doch nicht den Kopf voll, was andere Leute eventuell fühlen. Wenn dir die zwei Kleinen Kläffer auf den Nerv gehen, dann sag das dem Besitzer....
Auch hier kann ich nur Kommunikation und ein bißchen "Leichtigkeit des Seins" empfehlen.
Du fragst auch was wir da so machen würden. Nun auch hier würde ich die Kleinen eher als lustig und mal wieder Cliché bestätigend empfinden. In so Situationen spreche ich mit den Hunden - so daß die Besitzer es hören - freundlich und sowas wie " Na ihr kleinen Super Monster...alles gut ...ich mach euch nichts"...mit einem Lächeln. Und in den meisten Fällen kommt es dann zu einem kurzen oder auch mal längerem Gespräch mit den Besitzern...
Ich habe so schon einige Bekanntschaften "für" meine Schäferhündin heraus geschlagen....

Versuch einfach dich zu öffnen und anstatt von Ärger und Frust vereinnahmt, mal ein Lächeln und ein Gespräch.

LG Suno
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #44
Zufallsprodukt, ich gehe mit deiner Meinung leider gar nicht konform. Gerade den letzten von dir zitierten Abschnitt bzw deine Aussage dazu finde ich ganz arg bedenklich. Damit sprichst du deinem Hund sämtliche Kompetenz ab, Körpersprache anderer Hunde lesen, sowie senden zu können.


Du liest anscheinend auch nicht richtig. Ich spreche nicht von meiner Hündin, sondern von den Hunden, die uns entgegenkommen. Denn ich bin bereits einigen Exemplaren begegnet, die die deutlichen Signale meiner Hündin missachtet und sie dennoch belästigt haben. Wenn es dann knallt, bin ich die blöde, obwohl der Hund des anderen Hundehalters meine Hündin nicht richtig gelesen hat. Meine Hündin kommuniziert sehr deutlich, die anderen Hunde ignorieren es und anstatt Hilfestellung von ihren Besitzern zu bekommen, knallen sie blind in die Situation rein.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #45
Zufallsprodukt, zeig mir bitte, wo das ersichtlich sein sollte in dem von mir benannten Abschnitt. Denn wenn du schon mit so einer Arroganz um dich spucken möchtest, sollte das auch auf irgendwas begründet sei. Mit deinem Ausdruck beeindruckst du mich nicht. Inhaltlich leider auch nicht. Du zerpflückst Absatz für Absatz, aber ausser unter die Gürtellinie zu schießen kam doch nichts von dir.

Ganz allgemein verstehe ich nicht, wie man sich so daran aufhängen kann, dass eine Person aus Frust heraus - der so unverständlich ja gar nicht ist - einen Thread eröffnet und der Rest sich so daran hochziehen kann und nun auf Teufel komm raus der TE Fehler und vor allem - ganz wichtig! - charakterliche Defizite nachweisen wollen. Da bellt der getroffene Hund, oder?

Es wurde doch auch gefragt, was andere unternehmen und wie sehr es fruchtet. Bisher ist da recht wenig bei rum gekommen, oder?
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #46
Du liest anscheinend auch nicht richtig. Ich spreche nicht von meiner Hündin, sondern von den Hunden, die uns entgegenkommen. Denn ich bin bereits einigen Exemplaren begegnet, die die deutlichen Signale meiner Hündin missachtet und sie dennoch belästigt haben. Wenn es dann knallt, bin ich die blöde, obwohl der Hund des anderen Hundehalters meine Hündin nicht richtig gelesen hat. Meine Hündin kommuniziert sehr deutlich, die anderen Hunde ignorieren es und anstatt Hilfestellung von ihren Besitzern zu bekommen, knallen sie blind in die Situation rein.

Ich hatte so einen Gassihund. Der war der Meinung, dass jeder ihn liebt, jeder ihn lieben muss. Hochgezogene Lefzen und gezeigte Zähne hat der Hund als Grinsen interpretiert und wäre nochmal lustig drauf gehüpft. :eusa_doh:

Und ich erlebe es leider auch häufig, dass Hunde sich gegenseitig nicht richtig lesen können. Da wird eindeutig Desinteresse signalisiert aber Hund zwei hüpft trotzdem fröhlich rund herum. Gerade was die Höflichkeit unter Hunden angeht, ist manchmal nicht viel da. Denn mit voll Karacho auf einen anderen Hund zurennen, ist nicht höflich aber leider manchmal sehr verbreitet. Und wehe, der eigene Hund findet solche freundlichen "Tut-Nixe" nicht toll, dann ist man selber wieder der Blöde. :roll:

Lg Demona
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #47
Wenn uns ein Hund entgegenkommt, der an der Leine ist (egal an welcher) ruf ich Holly grundsätzlich ran.
Erst hab ich sie dann immer absitzen lassen und ganz zu Anfang hab ich sie dann auch immer noch am HB fest gehalten, dann ging es irgendwann auch ohne festhalten und mittlerweile geht sie locker im Fuß mit mir und ohne Leine an anderen Hunden vorbei, selbst wenn die wie blöde in der Flexi hängen und keifen.
Allerdings haben alle meine "Trainingspartner" (eigentlich kannte ich kaum jemanden von den Hundehaltern, an denen wir gebt haben) auch nie verlangt, ich möchte Holly bitte anleinen, sondern waren kurzfristig einverstanden mein "Trainigsobjekt" zu sein.
Auf der Bahntrasse zum Beispiel sind Hunde an der Leine zu führen. Ich muss zugeben, dass ich zu dem Zeitpunkt gar keine Leine mit hatte (war von nem Freund mitgenommen worden und hatte die Leine im Auto vergessen- war ja nicht weiter tragisch, bei den Schwiegereltern lag ja auch noch eine, aber die Strecke durch den Wald und eben das Stück Bahntrasse musste eben ohne Leine gelaufen werden- ist ja auch egal...)
Jedenfalls war eigentlich nichts los, 200 Meter vor uns waren sich allerdings 2 Großhundhalter am unterhalten, Hunde beide angeleint, der eine sitzend, der andere liegend. Ich hatte nicht vor Holly spielen zu lassen und deshalb kündigte ich an, dass ich leider keine Möglichkeit habe, meinen Hund anzuleinen, ihn aber im Fuß versuchen werde an den beiden vorbei zu führen und schob direkt die Frage hinterher ob das in Ordnung ist (weil es ja auch hätte passieren können, dass Holly sich nicht dran hält). Die beiden haben gern eingewilligt und mir Glück gewünscht und Holly ist vorbildlich an den beiden Hunden vorbei gegangen.
Ich habe aber absolut Verständnis dafür, wenn Hundehalter XY das nicht möchte und dann nehme ich Holly eben an die Leine (oder in dem Fall wäre sie eben auf den Arm gekommen (am HB an den Hunden vorbei führen ist bei der Größe ja leider nicht ohne Rückenschmerzen machbar :lol:).

Off-Topic

Ich spreche nicht von meiner Hündin, sondern von den Hunden, die uns entgegenkommen. Denn ich bin bereits einigen Exemplaren begegnet, die die deutlichen Signale meiner Hündin missachtet und sie dennoch belästigt haben. Wenn es dann knallt, bin ich die blöde, obwohl der Hund des anderen Hundehalters meine Hündin nicht richtig gelesen hat. Meine Hündin kommuniziert sehr deutlich, die anderen Hunde ignorieren es und anstatt Hilfestellung von ihren Besitzern zu bekommen, knallen sie blind in die Situation rein.

Soviel zum Thema
Damit sprichst du deinem Hund sämtliche Kompetenz ab, Körpersprache anderer Hunde lesen, sowie senden zu können.

Es gibt nämlich durchaus Hunde, die keine Ahnung von Körpersprache haben und/oder sie einfach übergehen. Genauso gibt es unter Hunden auch missverständliche Signale (Boxergrinsen, Mopsröcheln etc.)
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #48
Nun ja, klar bin ich frustriert, sonst hätte ich diesen Thread nicht gestartet. ;)

Nochmal zum Biker: Sein Hund erschien mir eher unsicher. Er wäre gerne vorbei, hat sich aber offenbar nicht getraut, bei meinen beiden einfach vorbei zu laufen. Er hat dann eben auch angefangen zu knurren, weil er weiter wollte. Da habe ich meine beiden vom Beschnüffeln weggerufen und der fremde konnte endlich den Pfiffen des Bikers folgen.

Wie auch immer... Klar gibt es Leute, die solche Situationen enger sehen (offenbar ich) oder eben lockerer. Ich denke aber, das meine Erwartung nicht überzogen ist. Ich werde mich bemühen, das nächste Mal den Mund aufzumachen, wenn mich etwas stört. Ich habe eine Bekannte, die wirklich Angst vor Hunden hat. Sogar vor meinem Ersthund, der 10kg wiegt und wirklich süß ist. Sie hat ihn immerhin schon einmal streicheln können, wenn er bei mir auf dem Arm war. Als sie bei uns zu Besuch war, habe ich sie aber angeleint, da ich wollte, dass sie den Besuch bei uns genießen kann. Für meine Hündin war das auch kein Problem.

Wenn mein Onkel samt Hündin zu meinen Eltern auf die Feier kommt, gehe ich meistens eh nicht mehr hin. Meine Mutter ist dann aber dennoch gestresst, ihr reicht schon der eine unerzogene Hund und die 12 Gäste. Aber klar, muss sie klären. ;)

Bei uns gehe ich meist in einem großen Gelände mit Wald und Wiesen. Mittlerweile gehe ich immer auf den Wegen, wo wenig los ist und meide die Haupthundestrecken, eben weil ich keine Lust auf bestimmte Begegnungen habe. Dort wildernde und unerzogene Hunde, bzw. Hundebesitzer mit Laisse-faire-Einstellung nerven mich deshalb, weil der zuständige Förster inkl. Jäger verständlicherweise Vorbehalte gegen sämtliche Vierbeiner haben, die sich dort bewegen. Also fällt das eben schon auch auf mich zurück.

Bei meinem Zweithund hatte ich eine interessante Begegnung: Er ist mittelgroß, schwarz mit Stehohren. Als das Nachbarsmädchen - die übrigens absolut wild auf meine Ersthündin ist - ihn zum ersten Mal gesehen hat, war ihr erster Satz: "Ist der gefährlich?" Ich weiß, das große schwarze Hunde immer als gefährlicher angesehen werden, aber so viel zum Thema "Das kann mir doch egal sein, was andere machen, wieso sollte das auf mich zurückfallen?". Mein schwarzer Hund ist wirklich bisher ein ziemliches Lamm und eher schüchtern, sieht man ihm aber eben auch nicht an und deshalb wird er erstmal potenziell gefährlich eingestuft und meine kleine süße Hündin als lieb, freundlich, süß und folglich auch freundlich.

Wenn mir Hunde ohne Leine entgegen kommen, bleiben meine auch ohne. Kommen sie angeleint entgegen, leine ich meine auch an und mache einen Bogen, da meine Hündin - nein, nein, sie ist keinesfalls perfekt! - dazu neigt, an der Leine zu kläffen. Wenn mir Fußgänger, Jogger, Radfahrer, Reiter etc. entgegen kommen, rufe ich sie bei Fuß und lasse sie wieder laufen, wenn wir vorbei sind. Meist bleibt sie mittlerweile schon von selbst stehen, wenn sie jemanden kommen sieht und schaut zu mir um, was sie machen soll. Wenn viel los ist auf den Feld- und Waldwegen nervt mich das auch, aber dann meide ich diese Wege lieber und gehe irgendwo, wo weniger los ist oder zu einer anderen Tageszeit, wenn möglich. Aber gut, diese Option hat auch nicht unbedingt jeder (so leicht).

Ich habe auch kein Problem mit Hunden, die ein Problem haben und deshalb aggressiv an der Leine sind z.B. Ich habe nur ein Problem, wenn deren Besitzer nicht entsprechend reagieren und dadurch mich und meine Hunde in eine Situation bringen, die mit Blessuren enden kann. Und selbst wenn es eine harmlose Rauferei ist - ganz ehrlich, das brauche ich nicht, meine Hunde nicht und der andere Hund auch nicht!

Ein weiterer Ort, den ich mittlerweile meide, ist der Hundebadeweiher. Finde ich eigentlich eine prima Sache, aber am Wochenende bei schönem Wetter, ist das einfach eine Katastrophe. Dann rennen ca. 15 Hunde (meist mittel bis groß) über die Wiese, über fremde Matten, pinkeln an fremde Körbe, die Besitzer liegen auf ihren Handtüchern, schwimmen und interessieren sich nicht, was ihr Hund gerade treibt. Ich habe da keine Lust darauf, dass mir ein fremder Hund auf die Matte pinkelt oder seine Nase in meine Sache steckt und dann kann ich noch meine Hündin davon abhalten, dass sie unseren Platz verteidigt und es zu einer Rauferei kommt (von nicht weggeräumten Häufchen mal ganz abgesehen - die sind auch auf der Liegewiese eines Hundestrandes eklig!). Deshalb gehe ich da nur noch hin, wenn kaum was los ist. Meine Tierärztin hat mir auch mal erzählt, dass sie im Sommer oft verletzte Hunde von Badeweiherraufereien behandeln muss. Offenbar gilt dort die allgemeine Meinung, weil es ein Hundebadeweiher ist, müsse man nicht auf sie aufpassen. :shock: Unter Rücksichtnahme auf seine Mitmenschen verstehe ich was anderes...

Es ist also nicht so, dass ich mich bewusst permanent in solche Situationen begebe, dann in irgendwelche Foren rummotze und am nächsten Tag wieder dort hinrenne. (Falls das so rübergekommen sein sollte...)

Letztes Wochenende, nachdem der Biker mit Hund uns ohne Vorwarnung überholt hat, kam eine Dame mit Hund nach ihm. Ihr Hund war an der Leine, obwohl meine frei waren, die schießen aber nicht gleich unhöflich auf jeden anderen Hund zu. Als sie näher kam, fragte sie, ob sie ihren ableinen könnte. Habe ich bejaht und dann sind wir zu zweit mit drei Hunden ein gutes Stück zusammen gegangen und sie hat mir erzählt, dass ihrer anfangs bei Hundebegegnungen zum Kläffen neigt (schlechte Erfahrungen, bzw. Unsicherheit). So kann es also auch gehen.

Ich habe mir nun - angeregt von dem ein oder anderen Beitrag - fest vorgenommen, in Zukunft wirklich den Mund aufzumachen, wenn ich ein Problem habe, auch wenn ich fürchte, dass ich nur Unverständnis oder blöde Antworten zurückbekomme. Aber gut, vielleicht werde ich ja eines Besseren belehrt und positiv überrascht. ;)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ganz allgemein verstehe ich nicht, wie man sich so daran aufhängen kann, dass eine Person aus Frust heraus - der so unverständlich ja gar nicht ist - einen Thread eröffnet und der Rest sich so daran hochziehen kann und nun auf Teufel komm raus der TE Fehler und vor allem - ganz wichtig! - charakterliche Defizite nachweisen wollen. Da bellt der getroffene Hund, oder?

Es wurde doch auch gefragt, was andere unternehmen und wie sehr es fruchtet. Bisher ist da recht wenig bei rum gekommen, oder?

Danke Puschmuck. =) Ich bin immer noch offen, für konkrete Beispiele, wie man auf Hundebesitzer zugehen kann, ohne dass die sich angegriffen fühlen und deshalb von vornherein abblocken. Dann kann ich mir das nämlich auch sparen... :roll:
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #49
Zufallsprodukt, zeig mir bitte, wo das ersichtlich sein sollte in dem von mir benannten Abschnitt.

Für dich fett markiert, dass ich die Hündin von astrid meine und nicht meine eigene:

quote_icon.png
Zitat von astrid.
Ich sehe doch an der Körpersprache des Hundes und an den Signalen, die er gibt, wie er oder sie auf meinen Hund reagiert und, viel wichtiger, meine Hündin nimmt es wahr und geht zu dem anderen Hund oder hält Abstand oder ignoriert ihn.






Und nur, weil DEINE Hündin so ist, gilt das für alle?! Nein, definitiv nicht! Vorsicht ist besser als Nachsicht, aber sowas verstehst du ja nicht.

Ich spucke im Übrigen nicht mit Arroganz um mich, ich habe lediglich kein Verständnis für Egoshooter unter Hundehaltern, die meiner Hündin und mir das Leben erschweren. Ob du damit klar kommst oder dich beeindruckt oder nicht, interessiert mich herzlich wenig.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #50
Hallo Soluna,
find ich klasse, mit "auch mal was sagen" - bestimmt tut das den Situationen und Dir/Euch gut.

...ich habe eine Freundin die sich oft missverstanden fühlt. ..und das auch tatsächlich wird - aber nur weil sie sich nicht (klar) äussert. Es ist unheimlich anstrengend für das gesamte Umfeld auf dauer Alarm zu gehen und jede kleine "Regung" versuchen zu erkennen, zu deuten und zu reagieren.
Viel gechillter und für alle besser: "Sag an was Sache ist - scheu dich auch nicht mal vor einem Konflikt - mal hat man Recht, mal nicht - aber mit einem Lächeln geht es immer besser"

Mein Stiefvater war bei de AA´s und die haben da dieses AA-"Gelassenheits - Gebet" , das ist eigentlich für alle Menschen sehr hilfreich. Und wenn man nicht an Gott glaubt dann läßt man das erste Wort einfach weg:


Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

z.B. ...du wirst die Situation am Hundebadestrand nicht ändern können (ausser mit richtig Stress und wer was für einen Aufwand..auf regional politischer Ebene) ....also ist die Entscheidung dieses Gebiet zu meiden eindeutig richtig. Bevor du hingehst und dich jedesmal ärgerst und doch nichts ändern kannst.

LG Suno
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #51
Ein Hund sollte gehorchen, ist aber keine Maschine und jeder hat hat mal seine 5 Minuten, wo er mal nicht hört. Kann passieren
Maische, stimme dir da zu! Wenn mein Hund bei mir am Tresen hochhüpfen darf und das bei anderen macht, dann kriegt er zwar ein Nein zu hören, aber das garantiert nicht, dass er es nicht nochmal macht. Habe auch noch niemanden kennengelernt, den das stören würde.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #52
Nein Lunai. Wenn ich Dich mit einem Hund, den Du nicht halten kannst sehen würde, würde ich meiner Hündin signalisieren, dass sie weiterlaufen soll. Und würden wir uns öfter begegnen, gäbe es ja die Möglichkeit, sich kurz und FREUNDLICH darüber zu verständigen. Aber Leute, die mich von Weitem schon anpöbeln, ich solle gefälligst meinen Hund an die Leine nehmen, ignoriere ich.

Ohne Dir zu nahe treten zu wollen verstehe ich aber nicht, warum Du einen so schweren (schwer werdenden) Hund aufgenommen hast, wenn Du ihn notfalls nicht händeln kannst, er an der Leine ist und doch einmal durchdrehen würde. Ich bin ca. 165 cm groß und könnte 30 kg "wilden Hund" nicht halten, deshalb würde ich niemals so ein Tier zu mir nehmen. Meine Hündin hat 20 kg, sie kann ich, wenn es nötig werden würde, auch körperlich händeln.

Ich habe nirgendwo gesagt, dass ich meinen Hund nicht halten kann. Das kann ich sehr gut, denn wir haben viel geübt und die Regeln, die es gibt, werden täglich konsequent durchgesetzt. Anfangs hat er gezogen, bis ich die Leinenkontakte gelassen habe. Auch in den Situationen konnte ich ihn halten, aber es war einfach kein entspannter Spaziergang und das wünsche ich mir. Takoda zieht mittlerweile nie an der Leine und er würde auch während einem Zusammentreffen brav neben mir laufen und maximal freudig zum Spiel auffordern. Ich finde es einfach nur total unangenehm und nervig, wenn ich einen großen Hund an der Leine rumspringen habe. Das ruckelt am Arm, an den Gelenken und ich find es einfach nicht schön. Daher möchte ich keine Leinenkontakte, weil ich weiß, dass es dann immer häufiger so kommen wird, wenn wir auf einen anderen Hund treffen - weil Takoda dann eine ganz andere Erwartungshaltung haben wird. Das weiß aber jemand von Außen nicht. Von Außen sieht man nur einen Hund, der verspielt und freundlich aussieht und sich brav hinsetzt. Zu dem kann man seinen Hund ja gerne laufen lassen, da passiert schon nichts?

Ich kann nur sagen: Wenn ich einen Hund auf meinen zulaufen sehe, dann werde ich ihn von Takoda fern halten. Da ist mir dann auch jedes Mittel Recht, vor allem wenn ich sehe, dass der Halter es nichtmal versucht. Wenn das auch für dich ok ist, dann kannst du es gerne weiter so handhaben. Nebenbei: Ich pöbel Leute nicht an. Wenn ich sehe, dass ein Hund auf meinen zugelaufen kommt, sage ich einfach nur "Könnten Sie ihren Hund bitte anleinen?". Wenn der Hund allerdings schon dabei ist, mit meinem zu rangeln, dann kommt auch schon ein "Können sie den Hund anleinen?" (also ohne das freundliche bitte und ein bisschen direkter). Ich find das absolut nicht unfreundlich und bisher ist jeder meiner Bitte nachgekommen.
(Und wenn es mir dann doch nicht schnell genug geht, ein "Mein Hund hat eine ansteckende Krankheit" zieht immer. Sehr erstaunlich wie schnell ein Hund, der vorher irgendwie nicht kommen wollte, dann doch angeleint ist. Wo ein Wille, da also auch ein Weg.)
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #53
Aber du hast doch Augen. Du siehst, oder hörst in dem Fall, dass der Hundehalter einen BEfehl gibt und der Hund den befolgt.

Beispiel: Hundehalter kommt dir entgegen, freilaufender Hund,

- Hundehalter a ruft sechs, sieben Mal nach seinem Hund, fängt ihn dann irgendwie mit viel Gehampel ein um ihn am Halsband festzuhalten.

- Hundehalter b ruft ein Wort und der Hund liegt im Gras neben dem Weg.

Jetzt mal ehrlich, wirkt das Festhalten mit dem ewigen Rumgehampel in diesem Fall wirklich besser als ein einziges Wort und die korrekte Ausführung des Befehls? Ich hätte da eher Angst, dass der Hund, sobald er wieder frei ist, mir in die Fersen zwickt.

Ich will dich nicht kritisieren, nur verstehen.

Ich habe die Kröte bis jetzt halt immer rann gerufen und im Fuß, ohne Leine an den Leuten vorbei geführt oder eben am Wegrand ins Platz/Sitz geschickt. Dachte bis jetzt immer, dass das so passt.

Lg Demona

Ja, ich gebe dir Recht. Ein Halter, der mit einem Ruf seinen Hund zum Liegen bringt, wirkt wesentlich sicherer, als einer der ersichtlich Probleme hat, seinen Hund unter Kontrolle zu bringen.

Ich möchte einfach nur sehen, dass ein Halter aktiv etwas dafür tut, dass mir sein Hund nicht zu nahe kommt.

Ich kann nicht verstehen, warum manche Halter ihren Hund 50 Meter vor sich auf einem belebten Fuß- und Fahrrad weg rumlaufen lässt und noch nicht mal anstallten macht seinen Hund irgendwie zu sich zu rufen. Wenn ich sowas vor mir sehe, muss ich ja davon ausgehen, dass der Halter keine Möglichkeiten hat auf seinen Hund einzuwirken. Ich kann ja nicht ahnen, dass der Hund sofort auf einen Pfiff hört.

Und FelixS, Du armer Jogger. Du bist nicht alleine auf der Piste. Mir begegnen bei einem ca. 2-stündigen Spaziergang etwa 5 Jogger, ungezählte Radfahrer und von 10 anderen Hundeleuten 4 Bekloppte, die wollen, dass ich meinen Hund anleine, weil sie mit ihrem nicht zurecht kommen, obwohl die Hunde untereinander ohne Probleme bei mindestens 3 1/2 von den 4 Hunden zurecht kommen würden.
Würde ich also bei jedem Jogger, Radler, Bekloppten meinen Hund zu mir rufen, sie an die Leine nehmen, warten bis der Jogger, Radler, Bekloppte weg ist, meine Hündin wieder ableinen, sie laufen lassen ..... aaaah, da kommt der nächste Jogger, Radler, Bekloppte, würde ich meine Hündin total stressen und ich wäre ebenso gestresst, was der Hund spürt.
Und ich fühle mich durch freilaufende große Hunde gestresst. Und nu?

Was denkst Du, wie es auf einen Hund wirkt, wenn er jedesmal, wenn ein Jogger kommt gerufen und am Halsband festgehalten wird oder angeleint?
Das ganze kann nicht so dramatisch sein. Die allermeisten Hundehalter rufen ihre Hunde zu sich oder Leinen sie an, wenn ihnen jemand entgegen kommt. Die Hunde machen keinen verhaltensgestörten Eindruck. Scheint also ohne Probleme zu gehen.

Meine Hündin rennt keinem Jogger, Radler, Reiter mehr hinterher, die sind Alltag für sie und positiv besetzt, weil ich ihren welpenhaften Drang, allem, was sich schnell bewegt hinterher zu laufen, umgeleitet und sie belohnt habe dafür, dass sie sich umleiten ließ.
Das freut mich für deine Hündin. Ihr angelerntes Verhalten steht ihr trotzdem nicht auf der Stirn. Steht irgendwie bei keinem Hund. Auch nicht bei dem, der mir letztes Jahr ins Fahrrad lief, obwohl er vorher so schön Platz gemacht hat.

Deine Worte, FelixS, lesen sich allerdings so für mich, dass Dich Hunde nicht stören, sondern, dass Du Angst vor Hunden hast.
Ich habe kein Problem mit Hunden. Ich möchte sie nur nicht in meiner Nähe, wenn ich den Besitzer nicht kenne.

In solchen Fällen finde ich es immer sehr gut, wenn die Leute mir das direkt sagen.
Ich hänge mir kein Schild "Hunde bitte von mir fernhalten" um den Hals, wenn ich das Haus verlasse.

Wenn aber einer stattdessen herumpöbelt,...
Ich pöbele recht selten Hundehalter an. Außer bei der Geschichte mit dem Fahrrad und bei dem Hund, der mir vor das Auto gerannt ist.

Für mich ist es selbstverständlich, dass der Hund bei Fuß geht oder abliegt wenn andere Spaziergänger, Joggern, Reiter ect. vorbeigehen. Das gehört für mich einfach zur Rücksichtnahme auf die anderen Spaziergänger. Das wird nur aufgehoben wenn der Gegenüber ob mit oder ohne Hund signalisiert, dass er gerne Kontakt aufnehmen möchte.
Danke. Genau so etwas meinte ich und finde ich gut.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #54
Ja, ich gebe dir Recht. Ein Halter, der mit einem Ruf seinen Hund zum Liegen bringt, wirkt wesentlich sicherer, als einer der ersichtlich Probleme hat, seinen Hund unter Kontrolle zu bringen.

Ich möchte einfach nur sehen, dass ein Halter aktiv etwas dafür tut, dass mir sein Hund nicht zu nahe kommt.

Ich kann nicht verstehen, warum manche Halter ihren Hund 50 Meter vor sich auf einem belebten Fuß- und Fahrrad weg rumlaufen lässt und noch nicht mal anstallten macht seinen Hund irgendwie zu sich zu rufen. Wenn ich sowas vor mir sehe, muss ich ja davon ausgehen, dass der Halter keine Möglichkeiten hat auf seinen Hund einzuwirken. Ich kann ja nicht ahnen, dass der Hund sofort auf einen Pfiff hört.

.....

Danke. Genau so etwas meinte ich und finde ich gut.

Alles klar. :D Dann sind wir doch einer Meinung und haben wohl irgendwie aneinander vorbei geredet. :D

Lg Demona
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #55
Was mir noch zum Thema "wieso fällt das auf dich zurück" einfällt: Es gibt leider genug Hundehasser, die nicht erst ihren Frust in einem Forum kund tun, sondern z.B. Giftköder auslegen. Auch wenn dieser Hass nicht gegen mich und meinen Hund gerichtet ist - meiner kann leider genauso über einen Giftköder stolpern. Na, vielen Dank!

In den letzten Tagen höre ich im Radio immer wieder das Wort "Toleranz". Ich habe irgendwie den Eindruck, dass die Toleranzdebatte auf Kosten von rücksichtsvollem Zusammenleben geht. Ich meine, wenn man mal berechtigt anspricht, wenn sich ein Mitmensch daneben benimmt, hört man doch oft genug: "Ey, bist du intolerant!" oder wird zumindest dementsprechend abgestempelt.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #56
Was mir noch zum Thema "wieso fällt das auf dich zurück" einfällt: Es gibt leider genug Hundehasser, die nicht erst ihren Frust in einem Forum kund tun, sondern z.B. Giftköder auslegen. Auch wenn dieser Hass nicht gegen mich und meinen Hund gerichtet ist - meiner kann leider genauso über einen Giftköder stolpern. Na, vielen Dank!
Gut, meiner frisst draußen und von Fremden nichts und meine Kater sind Wohnungskatzen, deswegen mache ich mir über sowas keinen Kopf, aber gibts wirklich so viele Hundehasser auf der Welt, die ständig Giftköder in eurer Region auslegen? Und woher wisst ihr, dass das Hundehasser sind und keine Rattenhasser?
Ich bin mittlerweile seit gut einem Vierteljahrhundert auf der Welt und habe noch nie einen Hundehasser getroffen oder jemandem, der ernstlich ein Problem mit Hunden hatte (ausgenommen Angst vor Hunden und ein entsprechendes aus-dem-Weg-gehen).:eusa_think:
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #57
Gut, meiner frisst draußen und von Fremden nichts und meine Kater sind Wohnungskatzen, deswegen mache ich mir über sowas keinen Kopf, aber gibts wirklich so viele Hundehasser auf der Welt, die ständig Giftköder in eurer Region auslegen? Und woher wisst ihr, dass das Hundehasser sind und keine Rattenhasser?
Ich bin mittlerweile seit gut einem Vierteljahrhundert auf der Welt und habe noch nie einen Hundehasser getroffen oder jemandem, der ernstlich ein Problem mit Hunden hatte (ausgenommen Angst vor Hunden und ein entsprechendes aus-dem-Weg-gehen).:eusa_think:

Ich kann nur von mir reden aber ja, ich habe schon einige Hundehasser getroffen. Wirklich, Hass. :(

Beispiel: Ich stand am Rand in der Einkaufsstraße, Hund liegt direkt neben mir, angeleint, Kopf auf dem Boden. Geht ein Herr vorbei und schreit mich an, "Drecksköter alle samt, gehören alle vergast."
Hund hat nicht in seine Richtung geguckt, nicht an ihm geschnüffelt, nichts gemacht außer da zu liegen und zu existieren. Und es war kein Listenhund sondern ein mittelgroßer, gelockter, hellbrauner Hund.

Und die Hundeköder, die ich kenne, sind sehr gut von Rattengift zu unterscheiden. Da wird Leberwurst oder Mett mit Gift oder Rasierklingen gespickt, das ist definitiv für Hunde gedacht. :(

Lg Demona
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #58
Tsja, gibt halt so manche Geisteskranke auf offener Straße.
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #59
Meine darf draußen auch nichts fressen und tut es i.d.R. nicht. Aber verlassen möchte ich mich bei ner leckeren Wurst gespickt mit Rasierklingen darauf nicht!
Letztens kam erst wieder ne Meldung, dass irgendjemand auf einen Hund geschossen hat, der einfach nur im Garten seiner Besitzer war. Auch völlig grundlos! Keine Ahnung, ob er Hunde- oder Allerweltshasser war, aber darüber fange ich gar nicht erst an zu diskutieren, denn wenn mein Hund dabei draufgeht, ist mir das Motiv ziemlich egal!
 
  • Rücksichtslose Hundebesitzer Beitrag #60
Gut, meiner frisst draußen und von Fremden nichts und meine Kater sind Wohnungskatzen, deswegen mache ich mir über sowas keinen Kopf, aber gibts wirklich so viele Hundehasser auf der Welt, die ständig Giftköder in eurer Region auslegen?
Ja leider. Ich lese sehr oft Warnungen, dass hier in Wien wieder irgendwo Giftköder oder Wurst mit Nägeln, Rasierklingen, etc. drin gefunden wurden. Oft auf Hundewiesen/in Hundezonen. Da ist es doch sehr eindeutig :(

Maische, stimme dir da zu! Wenn mein Hund bei mir am Tresen hochhüpfen darf und das bei anderen macht, dann kriegt er zwar ein Nein zu hören, aber das garantiert nicht, dass er es nicht nochmal macht. Habe auch noch niemanden kennengelernt, den das stören würde.
Ich kann, als Gastgeber, ja wohl trotzdem verlangen, dass du deinen Hund in meiner Wohnung im Griff hast, damit er solche Dinge eben nicht macht? :eusa_eh:
 
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Rücksichtslose Hundebesitzer

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