- Welpe beißt und nichts hilft! Beitrag #1
S
Susanne_und_Anton
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Hallo,
auch ich habe das schon oft gelesene Problem, dass unser kleiner Mischlingswelpe beißt. Oftmals ist es so, dass er abends seine dollen 5 Minuten bekommt, beispielsweise sauer ist, dass er nicht auf´s Sofa darf - dann schubse ich ihn sanft runter und sage streng "nein", das spornt ihn in kürzester Zeit so an, dass er immer wieder in meine Richtung springt und schnappen will. In die Hände, die Füße oder ins Gesicht. Ihn ignorieren geht auf dem engen Sofa nicht, da er ja immer wieder an mich heran kommt. Dann habe ich Gelsen, dass man ihm eine Auszeit geben soll, also schnappe ich ihn mir und setze ihn ins Bad und schließe die Türe hinter ihm. Nach kurzer Zeit fängt er an an der Tür zu Kratzen. Erst wenn er damit wieder aufgehört hat und zusätzlich etwas mehr als eine Minute herum ist, lasse ich ihn wieder heraus - und dann ist alles genauso wie vorher! Er schnappt direkt nach meinen Füßen. Ihn zu irgnorieren interessiert ihn überhaupt nicht.
Dann hat uns die Tierärztin geraten, ihn auch mal anzuknurren und mal kurz in die Seite zu zwicken (was ich auch völlig ok finde, das machen Hunde untereinander ja auch). Wenn ich oder mein Freund ihn anknurren, guckt er uns an und knurrt sofort mit gefletschten Zähnen zurück! Er lässt sich überhaupt nicht beeindrucken! Und Zwicken spornt ihn nur nochmehr an. Bei beidem fängt er dann an zu bellen und zu knurren und geht in Angriffstellung und springt uns beißend an.
Man kann vorwegnehmend sagen - ein strenges Aus hilft nie. Ein strenges Aus und ignorieren hilft nicht. Ein strenges Aus und die Auszeit hilft nichts. Quieken und au sagen und ein strenges Aus und ignorieren hilft nicht. All die Tipps die immer gegeben werden, helfen einfach nicht.
Dann habe ich hier gelesen, dass ein Mann sich wie bei einem Kind wegdreht - also erst "Au" ausruft, dann Schmerzen zeigt und sich wegdreht. Das habe ich auch versucht, dann springt mir der Kleine auf den Kopf und beißt überall hin.
Dann habe ich es damit probiert, dass ich in ein anderes Zimmer gehe. Also ich sage laut und schmerzerfüllt "au" und aus, er hört nicht auf, ich stehe auf, ignoriere den mich in die Waden beißenden Hund und gehe hier ins Esszimmer. Das habe ich heute morgen bereits 30 Mal gemacht. Wenn ich herauskomme fängt alles wieder von vorne an. Ich sitze hier echt und heule. Ich bin krank und heiser (ja, eine Runde Mitleid) und ich bin echt langsam mit den Nerven fertig. Er scheint null Respekt zu haben. Kein Tipp hilft.
Mein Freund kennt von seinen Eltern eher die alten Erziehungsmethoden und ist der Meinung, dass man sich das alles nicht gefallen lassen darf, dass man den Hund anschimpfen soll und ihn auf den Boden drücken soll. Und er hat das auch schon mal gemacht. Das wirkt dann nach dem 20sten Mal. Ich will das aber nicht! Ich will nicht, dass der kleine Hund am Ende Angst vor uns hat! Und ich will dem kleinen nicht weh tun! Andererseits beißt der Kurze uns ohne Ende und lässt sich durch nichts beeindrucken und tanzt uns auf dem Kopf herum. das will ich aber auch nicht.
Und da meine Erziehungmethoden null anschlagen, hängt mir mein Freund immer mehr im Nacken, dass seine Ansichten ja wohl die richtigen sind. Und nur um das klar zu stellen: mein Freund ist kein brutaler Machotyp. Der ist auch ein ganz lieber, er sagt aber, dass wir am Ende einen Problemhund haben, wenn wir ihm nicht ausreichend Grenzen aufzeigen. Und da stimme ich ihm ja zu - aber ich finde keine Möglichkeit, diese Grenzen aufzuzeigen.
Ansonsten überfordern wir den Hund nicht, wir unterfordern ihn auch nicht, wir gehen 20 - 30 min mit ihm spazieren, wir toben mit ihm draußen auf einer Wiese (nie zu lange) oder lassen ihn mit anderen Hunden toben, so denn mal welche dort sind, die das auch dürfen (was leider nicht so oft vorkommt), wir spielen ca 3 Mal am Tag für 3 - 5 Minuten zuhause mit ihm. Wir machen Suchspiele, auch mal kurz Bällchen werfen oder Stofftierjagen. Wir bringen ihm Kommandos bei wie "Sitz", "Platz", Stups", "Pfötchen", "das andere Pfötchen"... Wir loben ihn wie Bolle, wenn er was toll macht. Wir lassen ihn in Ruhe schlafen. Und er ist auch oft ein lieber, begeisterter Hund. Aber oft auch wirklich nicht.
Ich habe mir das mit einem Welpen so echt nicht vorgestellt. Man liest ja viel. Und ich dachte - ja gut - mit Konsequenz und klarere Linie bekommt man das alles ganz gut geregelt. Klappt aber leider überhaupt nicht.
Hat jemand noch eine Idee? Woran kann das alles liegen? Was kann man anders oder besser machen? Vielen Dank schonmal im Voraus.
auch ich habe das schon oft gelesene Problem, dass unser kleiner Mischlingswelpe beißt. Oftmals ist es so, dass er abends seine dollen 5 Minuten bekommt, beispielsweise sauer ist, dass er nicht auf´s Sofa darf - dann schubse ich ihn sanft runter und sage streng "nein", das spornt ihn in kürzester Zeit so an, dass er immer wieder in meine Richtung springt und schnappen will. In die Hände, die Füße oder ins Gesicht. Ihn ignorieren geht auf dem engen Sofa nicht, da er ja immer wieder an mich heran kommt. Dann habe ich Gelsen, dass man ihm eine Auszeit geben soll, also schnappe ich ihn mir und setze ihn ins Bad und schließe die Türe hinter ihm. Nach kurzer Zeit fängt er an an der Tür zu Kratzen. Erst wenn er damit wieder aufgehört hat und zusätzlich etwas mehr als eine Minute herum ist, lasse ich ihn wieder heraus - und dann ist alles genauso wie vorher! Er schnappt direkt nach meinen Füßen. Ihn zu irgnorieren interessiert ihn überhaupt nicht.
Dann hat uns die Tierärztin geraten, ihn auch mal anzuknurren und mal kurz in die Seite zu zwicken (was ich auch völlig ok finde, das machen Hunde untereinander ja auch). Wenn ich oder mein Freund ihn anknurren, guckt er uns an und knurrt sofort mit gefletschten Zähnen zurück! Er lässt sich überhaupt nicht beeindrucken! Und Zwicken spornt ihn nur nochmehr an. Bei beidem fängt er dann an zu bellen und zu knurren und geht in Angriffstellung und springt uns beißend an.
Man kann vorwegnehmend sagen - ein strenges Aus hilft nie. Ein strenges Aus und ignorieren hilft nicht. Ein strenges Aus und die Auszeit hilft nichts. Quieken und au sagen und ein strenges Aus und ignorieren hilft nicht. All die Tipps die immer gegeben werden, helfen einfach nicht.
Dann habe ich hier gelesen, dass ein Mann sich wie bei einem Kind wegdreht - also erst "Au" ausruft, dann Schmerzen zeigt und sich wegdreht. Das habe ich auch versucht, dann springt mir der Kleine auf den Kopf und beißt überall hin.
Dann habe ich es damit probiert, dass ich in ein anderes Zimmer gehe. Also ich sage laut und schmerzerfüllt "au" und aus, er hört nicht auf, ich stehe auf, ignoriere den mich in die Waden beißenden Hund und gehe hier ins Esszimmer. Das habe ich heute morgen bereits 30 Mal gemacht. Wenn ich herauskomme fängt alles wieder von vorne an. Ich sitze hier echt und heule. Ich bin krank und heiser (ja, eine Runde Mitleid) und ich bin echt langsam mit den Nerven fertig. Er scheint null Respekt zu haben. Kein Tipp hilft.
Mein Freund kennt von seinen Eltern eher die alten Erziehungsmethoden und ist der Meinung, dass man sich das alles nicht gefallen lassen darf, dass man den Hund anschimpfen soll und ihn auf den Boden drücken soll. Und er hat das auch schon mal gemacht. Das wirkt dann nach dem 20sten Mal. Ich will das aber nicht! Ich will nicht, dass der kleine Hund am Ende Angst vor uns hat! Und ich will dem kleinen nicht weh tun! Andererseits beißt der Kurze uns ohne Ende und lässt sich durch nichts beeindrucken und tanzt uns auf dem Kopf herum. das will ich aber auch nicht.
Und da meine Erziehungmethoden null anschlagen, hängt mir mein Freund immer mehr im Nacken, dass seine Ansichten ja wohl die richtigen sind. Und nur um das klar zu stellen: mein Freund ist kein brutaler Machotyp. Der ist auch ein ganz lieber, er sagt aber, dass wir am Ende einen Problemhund haben, wenn wir ihm nicht ausreichend Grenzen aufzeigen. Und da stimme ich ihm ja zu - aber ich finde keine Möglichkeit, diese Grenzen aufzuzeigen.
Ansonsten überfordern wir den Hund nicht, wir unterfordern ihn auch nicht, wir gehen 20 - 30 min mit ihm spazieren, wir toben mit ihm draußen auf einer Wiese (nie zu lange) oder lassen ihn mit anderen Hunden toben, so denn mal welche dort sind, die das auch dürfen (was leider nicht so oft vorkommt), wir spielen ca 3 Mal am Tag für 3 - 5 Minuten zuhause mit ihm. Wir machen Suchspiele, auch mal kurz Bällchen werfen oder Stofftierjagen. Wir bringen ihm Kommandos bei wie "Sitz", "Platz", Stups", "Pfötchen", "das andere Pfötchen"... Wir loben ihn wie Bolle, wenn er was toll macht. Wir lassen ihn in Ruhe schlafen. Und er ist auch oft ein lieber, begeisterter Hund. Aber oft auch wirklich nicht.
Ich habe mir das mit einem Welpen so echt nicht vorgestellt. Man liest ja viel. Und ich dachte - ja gut - mit Konsequenz und klarere Linie bekommt man das alles ganz gut geregelt. Klappt aber leider überhaupt nicht.
Hat jemand noch eine Idee? Woran kann das alles liegen? Was kann man anders oder besser machen? Vielen Dank schonmal im Voraus.