Tierschützer unterstützen, aber wie?

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  • Tierschützer unterstützen, aber wie? Beitrag #1
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Chatoyant

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Hallo ihr Lieben :)
ich bin 20 Jahre alt und musste meine Ausbildung zur Krankenpflegerin abbrechen weil die psychische Belastung zu hoch war. Leider weiß ich trotz ewigem grübeln nicht was ich stattdessen machen möchte. Ich habe das Gefühl, dass ich mitlerweile einen richtigen Tunnelblick habe und mich nur noch im Kreis drehe. Also habe ich beschlossen eine vollkommen andere Richtung einzuschlagen. Ich liebe Tiere und sie sind schon immer Teil meines Lebens. Ich würde sehr gerne vorübergehend, das heißt über mehrere Monate oder sogar Jahre, beispielsweiße auf einem Gnadenhof arbeiten. Nicht um Geld zu verdienen, ich müsste nur irgendwo schlafen können und etwas zwischen die Zähne bekommen.
Mir ist es egal ob Gnadenhof, Tierauffangstation, Tierheim usw.
Und auch wo sich das Ganze befindet.
Ob Deutschland oder im Ausland spielt für mich auch keine Rolle.
Durch meine Familie, die allesamt sehr tierlieb sind, hatte ich schon engen Kontakt mit Hunden, Katzen, Hasen, Meerschweinchen, Ratten und Pferden.
Auch bei anderen Tieren habe ich keine Berührungsängste (außgenommen Kraken!).
Ich beherrsche die Grundlagen des Reitens und kann ganz prima mit einer Mistgabel umgehen!
Über meine Arbeit mache ich mir keine Illusionen.. Gehege reinigen wäre vermutlich ein großer Teil davon. Solange ich trotz allem viel Kontakt mit Tieren hätte, wäre mir das egal.
Wichtig ist mir nur, dass meine Arbeit das Leben von Tieren verbessert und ich die Menschen unterstütze, die es sich zur Aufgabe gemacht haben Tiere zu schützen.


Meine Fragen an euch:
1. Kennt ihr eine Tierschutzorganisation etc die Unterstützung in dieser Weise benötigt?
2. Hat jemand soetwas schon mal gemacht und möchte seine Erfahrung mit mir teilen? :)
3. Jemand vielleicht einen Tipp wie ich das Richtige für mich finde?


Ich hoffe auf ganz viele Antworten!
Liebe Grüße
Nina
 
  • Tierschützer unterstützen, aber wie? Beitrag #2
Hey,

ich finde deine Idee grundsätzlich lobenswert, aber was ich mich gerade frage:

Du würdest das selbst über Jahre so praktizieren.
Wie genau soll das laufen?

Ich möchte dir nicht in dein Bemühen reinreden etwas für den Tierschutz tun zu wollen, aber das klingt für mich doch recht suboptimal wie du das derzeit geplant hast.
Gibt es einen Plan B?
Wie finanzierst du das?

Klar, wenn du irgendwo für Kost und Logis arbeitest ist das schon mal praktisch, aber was ist, wenn du einfach mal neue Klamotten brauchst (und die braucht man bei Arbeit mit Tieren ständig!) oder einfach sonstige Faktoren, die schlicht Geld kosten?
Und was willst du danach machen?

Wäre es nicht vllt. sinnvoller in einer von dir aufgezählten Einrichtung ein Jahrespraktikum o.ä. im regulären Umfang zu absolvieren, das dir vllt. nachher wenigstens noch irgendwie hilft eine Ausbildungsstelle in dem Bereich zu finden?
Das wäre jetzt meine erste Idee gewesen, wenn dir die Arbeit mit Tieren so einen Spaß macht.

Ganz abgesehen davon: Du hast die Ausbildung zur Krankenpflegerin abgebrochen, weil die psychische Belastung zu hoch war.
Kannst du misshandelte, kranke und sterbende Tiere ertragen für die du vllt. absolut nichts tun kannst außer sie erlösen zu lassen? Und im Ausland eventuell noch nciht einmal das?
Die Belastung ist nicht wesentlich geringer, würde ich mal behaupten.
 
  • Tierschützer unterstützen, aber wie? Beitrag #3
Das mit dem Jahrespraktikum werde ich mir merken vielen Dank!
Bei der Finanzierung würden mich zum Glück meine Eltern unterstützen.
Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt.. das soll eine Übergangslösung sein.
Ich wollte nur deutlich machen das es etwas längerfristiges sein soll.
Im Krankenhaus kamen viele Faktoren zusammen.. ich konnte mich von meinen Patienten nicht distanzieren, ich hatte permanent große Angst einen Fehler zu machen und das die Medizin ein reines Geschäft ist hat mich fertig gemacht. Außerdem konnte ich den Job nicht so ausüben wie ich ihn für richtig halte. Aber das ist eine andere Baustelle.
Ich habe schon ehrenamtlich im Tierheim gearbeitet, das ist vermutlich nicht vergleichbar aber das hat mich sehr erfüllt.
Es muss auch nicht direkt die Tierauffangstation in Griechenland sein.. ein Gnadenhof in Deutschland tut sicher auch viel Gutes und die psychische Belastung ist nicht ganz so groß.
Ich habe noch nie in so einer Einrichtung gearbeitet, vielleicht kann ich das auch nicht richtig beurteilen.
Aber ich habe mir das Ganze gut überlegt und mir ist klar, dass ich auch sehr viel Schlimmes auf mich zu kommen wird, da mach ich mir nichts vor.
Trotzdem möchte ich es machen.
 
  • Tierschützer unterstützen, aber wie? Beitrag #4
Hallo,

vielleicht gibt es ja die Möglichkeit ein "freiwilliges soziales Jahr" bei einer Tierschutzorganisation zu machen. Konkret kann ich dir dazu nichts sagen, nur die Idee streuen. Das müsstest du mal googeln.

Ein paar Gnaden- oder Tierschutzhöfe in Bayern könnte ich dir bei Bedarf verlinken.
 
  • Tierschützer unterstützen, aber wie? Beitrag #5
Einfach mal "freiwilliges ökologisches Jahr" bei Google eingeben. Die Ergebnisse sollten mannigfaltig sein.

Auf mich machst du den Eindruck, dass du beim Einstellungsgespräch zur Krankenschwester auf die Frage 'Warum wollen sie den Job machen?' mit "Ich will den Menschen helfen" geantwortest hast. Mit der gleichen Einstellung in den Tierschutz zu gehen, halte ich für fragwürdig. Vor allem, wenn man den ersten Job aus psychischer Belastung abgebrochen hat.
 
  • Tierschützer unterstützen, aber wie? Beitrag #6
Wenn Deine Eltern Dich finanziell unterstützen, wäre evtl Tierheilpraktiker was für Dich. Du kannst das im Zweifelsfalle auch über Fernstudium machen und wenn Du fertig bist, redet Dir keiner rein, wie Du was zu tun hast.

Ich hab Krankenpflege gelernt und vor einigen Jahren meinen Abschluss gemacht. Insoweit verstehe ich ein bisschen was Dich so sehr gestört hat, dass Du aufgegeben hast.
Schade ist es trotzdem. Du hättest nach der Ausbildung viele Möglichkeiten gehabt, - inklusive so arbeiten wie Du Dir das vorstellst in der richtigen Einrichtung.
Es ist nicht überall Horror.

@Felix: wenn sie diese Frage nach dem warum so beantwortet hätte, wie Du vermutest, hätte sie niemals einen Ausbildungsplatz bekommen :eusa_shhh:
 
  • Tierschützer unterstützen, aber wie? Beitrag #7
Auch bei anderen Tieren habe ich keine Berührungsängste (außgenommen Kraken!).
Wie süß bist du denn?!:mrgreen::mrgreen:

Ich persönlich würde an deiner Stelle wohl auch über ein Freiwilliges Jahr gehen und mich dahingehend umschauen. Soweit ich weiß, kann dir das Arbeitsamt/Jobcenter da auch ganz gut weiterhelfen. Ich denke das Jahr ist dadurch "besser", als dass es begrenzt ist. Du bist ja noch jung, aber hast bereits eine Ausbildung angefangen und abgebrochen, da würde ich nicht offen lassen, wie lange du das machst, sondern wirklich eine Frist setzen und dann in einer neuen Ausbildung durchstarten.:) Mit 20 liegst du durchaus im Rahmen und es ist sicher kein Beinbruch, wenn du dann erst mit 21/22 eine neue Ausbildung beginnst, aber viel später würde ich es nicht angehen. Meist musst du 3 Jahre lernen und ob du irgendwann mit 27, 28 noch in einer Berufsschulklasse - zumal mit viel jüngeren - sitzen möchtest, weiß ich nicht. Wäre auch kein Drama, aber ich würde wohl ein Jahr "Auszeit" (klingt so nach Ferien, so ist es natürlich nicht gemeint) nehmen, eine Ausbildung beenden und wenn du magst, kannst du dann ja nochmal im TS-Bereich durchstarten. Dann hast du auch die besseren Grundvoraussetzungen und kannst vielleicht irgendwo in einen tierischen Bereich reinrutschen, wo es aber eben regulär keine Ausbildungsstellen gibt.
 
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