- Erziehung der Prinzessinnen Beitrag #1
Troublechen
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Ich muss mich heute mal an euch wenden, weil es bei den beiden Prinzessinnen noch ein paar Dinge gibt, die mich mehr oder weniger stören und von denen ich hoffe, dass wir sie vielleicht noch in den Griff bekommen.
Beide sind Wohnungskatzen und seit 27.10.14 kastriert. Elsa (~*23.4.14) habe ich als Findelkind mit zwei Wochen aufgenommen und groß gezogen. Frieda (4.3.14) kam mit 17 Wochen zu uns, als Elsa neun Wochen alt war. Sie war bis sie 13 Wochen alt war mit ihren Geschwistern, ihrer Mutter und zwei erwachsenen Katern zusammen, war dann ca. 1,5 Wochen vermittelt und kam zurück, weil sie in der neuen Familie in den Kinderwagen gestrullert hat (sie hat bis heute immer mal wieder Pipi-Unfälle) und war wieder bei ihrer ersten Familie, bis ich sie abgeholt habe.
Jetzt aber zu meinen Fragen.
1. Wie gewöhne ich ihnen an, dass Wohnungskatze bedeutet, dass man in der Wohnung bleibt?
Es ist zwar schon besser geworden, aber die beiden wollen schon noch recht oft nach draußen (wir wohnen im Dachgeschoss/2. Stock in einem Drei-Familien-Haus). Wenn wir die Wohnung verlassen, schauen sie uns zwar interessiert hinterher, stehen aber nicht wie die Presser an der Tür. Das heißt, verlassen können wir die Wohung ganz normal. Wenn wir aber wieder IN die Wohnung wollen, stehen sie schon an der Tür und warten nur darauf, rauszurennen. Ist erst mal nicht schlimm, weil sie dann nur im Treppenhaus sind, aber es kann ja auch passieren, dass in genau dem Moment einer der anderen Mieter zur Haustür rein kommt und sie dann rausrennen. Mal abgesehen davon, dass wir nicht ewig in dieser Wohnung wohnen bleiben, sondern irgendwann in ein Haus ziehen wollen. Und da gibt es dann ja kein Treppenhaus mehr. Fakt ist, dass beide definitiv Wohnungskatzen bleiben sollen/werden.
2. Wie mache ich Elsa klar, dass es weh tut, wenn sie sich an den Händen festkrallt und beißt?
Elsa ist ja meine Handaufzucht und wir haben von Anfang an aufgehört mit ihr zu spielen, wenn sie wieder beißen wollte. Aber bis heute macht sie es trotzdem. Manchmal einfach weil sie spielen möchte, aber auch, wenn ihr was nicht passt. Wenn ich sie z. B. vom Wäscheständer runterlipfe, weil ich die Wäsche aufhängen will, sie aber lieber auf dem Wäscheständer rumturnen will, oder wenn ich sie mal wieder im Treppenhaus eingefangen habe und sie nach oben trage.
3. Wie bringe ich Frieda bei, dass sie nichts auf der Arbeitsfläche in der Küche zu suchen hat, während einer von uns dort arbeitet?
Prinzipiell ist es mir wurscht, ob die Beiden auf der Arbeitsfläche rumturnen oder nicht. Die Wohnung ist leider kein Palast und so sollen sie den Platz meinetwegen haben. Aber die Küche ist eh schon klein und wenn ich da grade am schnibbeln bin und Madame springt hoch, sitzt sie in meinem Essen. Find ich ehrlich gesagt nicht so prickelnd... Und auch wenn ich ihr Futter richte, springt sie penetrant immer wieder hoch, versucht sich was zu klauen und macht dabei ne riesen Sauerei. Elsa steht zwar jammernd am Boden und stellt sich auf die Hinterbeine, kommt aber nicht hoch. Ich habe bei Frieda schon probiert, sie kommentarlos runterzulipfen und runterzuschieben. Außerdem hab ich sie auch schon mit dem Finger in die Seite gestupst, bis sie runter ist. Das Alles gab es dann auch in der Kombination mit einem klaren "Nein" oder einem wirklich sehr deutlichen "Runter". Außerdem hab ich auch schon das Futter fertig gerichtet und in der Mikrowelle versteckt und es nach 5-10 Minuten erst gegeben. Neulich als sie wieder geklaut hat, war ich so sauer, dass dann nur Elsa was bekommen hat. Das war aber sicher nicht meine gorreichste Idee... :uups:
Jedenfalls hat alles bisher nix gebracht, dabei hat es bis vor kurzem noch wunderbar funktioniert.
4. Wie erkläre ich Elsa, dass sie nicht so schlingen muss und dass der Inhalt von Friedas Napf auch wirklich Frieda gehört?
Elsa ist wahnsinnig gierig und schlingt ihr Futter in Lichtgeschwindigkeit runter (ohne zu kotzen). Wenn ihr Napf dann leer ist, geht sie zu Frieda knurrt diese an, Frieda macht nen Rückzieher und Elsa verschlingt auch noch Friedas Portion. Ich bin froh, dass Frieda mittlerweile langsam isst, am Anfang hat sie arg geschlungen und ständig gekotzt, das passiert jetzt nicht mehr. Aber es kann ja nicht sein, dass sie sich vom Zwerg (Elsa ist ein gutes Stück kleiner, dabei ist Frieda schon relativ zierlich) auf der Nase rumtanzen und ihr Futter wegfressen lässt. Zumal Elsa ja eigentlich ein bisschen weniger bräuchte als Frieda, ich will ja nicht, dass ich die irgendwann durch die Gegend rollen kann.
5. Wie gewöhne ich den Beiden an, dass man die Leckerchen aus der Hand auch bekommt, wenn man nicht mit den Krallen danach hackt oder den Finger mit abbeißt?
Ich würde ihnen so gerne öfter Leckerchen aus der Hand geben, aber das ist kaum möglich, weil sie dermaßen giereig sind, dass es wirklich weh tut. Frieda ist eigentlich eine ganz liebe Katze, aber bei Leckerchen kennt selbst sie kein Halten mehr. Und Elsa ist ja sowieso der Rüpel der Beiden. Aber die Leckerchen immer hinwerfen find ich einfach doof.
So, das wars glaub ich mit meinem Roman. :lol: Ich hoffe, ihr könnt mir vielleicht mit der ein oder anderen Sache weiterhelfen, denn so wie es momentan ist, ist es einfach wahnsinnig anstrengend.
Beide sind Wohnungskatzen und seit 27.10.14 kastriert. Elsa (~*23.4.14) habe ich als Findelkind mit zwei Wochen aufgenommen und groß gezogen. Frieda (4.3.14) kam mit 17 Wochen zu uns, als Elsa neun Wochen alt war. Sie war bis sie 13 Wochen alt war mit ihren Geschwistern, ihrer Mutter und zwei erwachsenen Katern zusammen, war dann ca. 1,5 Wochen vermittelt und kam zurück, weil sie in der neuen Familie in den Kinderwagen gestrullert hat (sie hat bis heute immer mal wieder Pipi-Unfälle) und war wieder bei ihrer ersten Familie, bis ich sie abgeholt habe.
Jetzt aber zu meinen Fragen.
1. Wie gewöhne ich ihnen an, dass Wohnungskatze bedeutet, dass man in der Wohnung bleibt?
Es ist zwar schon besser geworden, aber die beiden wollen schon noch recht oft nach draußen (wir wohnen im Dachgeschoss/2. Stock in einem Drei-Familien-Haus). Wenn wir die Wohnung verlassen, schauen sie uns zwar interessiert hinterher, stehen aber nicht wie die Presser an der Tür. Das heißt, verlassen können wir die Wohung ganz normal. Wenn wir aber wieder IN die Wohnung wollen, stehen sie schon an der Tür und warten nur darauf, rauszurennen. Ist erst mal nicht schlimm, weil sie dann nur im Treppenhaus sind, aber es kann ja auch passieren, dass in genau dem Moment einer der anderen Mieter zur Haustür rein kommt und sie dann rausrennen. Mal abgesehen davon, dass wir nicht ewig in dieser Wohnung wohnen bleiben, sondern irgendwann in ein Haus ziehen wollen. Und da gibt es dann ja kein Treppenhaus mehr. Fakt ist, dass beide definitiv Wohnungskatzen bleiben sollen/werden.
2. Wie mache ich Elsa klar, dass es weh tut, wenn sie sich an den Händen festkrallt und beißt?
Elsa ist ja meine Handaufzucht und wir haben von Anfang an aufgehört mit ihr zu spielen, wenn sie wieder beißen wollte. Aber bis heute macht sie es trotzdem. Manchmal einfach weil sie spielen möchte, aber auch, wenn ihr was nicht passt. Wenn ich sie z. B. vom Wäscheständer runterlipfe, weil ich die Wäsche aufhängen will, sie aber lieber auf dem Wäscheständer rumturnen will, oder wenn ich sie mal wieder im Treppenhaus eingefangen habe und sie nach oben trage.
3. Wie bringe ich Frieda bei, dass sie nichts auf der Arbeitsfläche in der Küche zu suchen hat, während einer von uns dort arbeitet?
Prinzipiell ist es mir wurscht, ob die Beiden auf der Arbeitsfläche rumturnen oder nicht. Die Wohnung ist leider kein Palast und so sollen sie den Platz meinetwegen haben. Aber die Küche ist eh schon klein und wenn ich da grade am schnibbeln bin und Madame springt hoch, sitzt sie in meinem Essen. Find ich ehrlich gesagt nicht so prickelnd... Und auch wenn ich ihr Futter richte, springt sie penetrant immer wieder hoch, versucht sich was zu klauen und macht dabei ne riesen Sauerei. Elsa steht zwar jammernd am Boden und stellt sich auf die Hinterbeine, kommt aber nicht hoch. Ich habe bei Frieda schon probiert, sie kommentarlos runterzulipfen und runterzuschieben. Außerdem hab ich sie auch schon mit dem Finger in die Seite gestupst, bis sie runter ist. Das Alles gab es dann auch in der Kombination mit einem klaren "Nein" oder einem wirklich sehr deutlichen "Runter". Außerdem hab ich auch schon das Futter fertig gerichtet und in der Mikrowelle versteckt und es nach 5-10 Minuten erst gegeben. Neulich als sie wieder geklaut hat, war ich so sauer, dass dann nur Elsa was bekommen hat. Das war aber sicher nicht meine gorreichste Idee... :uups:
Jedenfalls hat alles bisher nix gebracht, dabei hat es bis vor kurzem noch wunderbar funktioniert.
4. Wie erkläre ich Elsa, dass sie nicht so schlingen muss und dass der Inhalt von Friedas Napf auch wirklich Frieda gehört?
Elsa ist wahnsinnig gierig und schlingt ihr Futter in Lichtgeschwindigkeit runter (ohne zu kotzen). Wenn ihr Napf dann leer ist, geht sie zu Frieda knurrt diese an, Frieda macht nen Rückzieher und Elsa verschlingt auch noch Friedas Portion. Ich bin froh, dass Frieda mittlerweile langsam isst, am Anfang hat sie arg geschlungen und ständig gekotzt, das passiert jetzt nicht mehr. Aber es kann ja nicht sein, dass sie sich vom Zwerg (Elsa ist ein gutes Stück kleiner, dabei ist Frieda schon relativ zierlich) auf der Nase rumtanzen und ihr Futter wegfressen lässt. Zumal Elsa ja eigentlich ein bisschen weniger bräuchte als Frieda, ich will ja nicht, dass ich die irgendwann durch die Gegend rollen kann.
5. Wie gewöhne ich den Beiden an, dass man die Leckerchen aus der Hand auch bekommt, wenn man nicht mit den Krallen danach hackt oder den Finger mit abbeißt?
Ich würde ihnen so gerne öfter Leckerchen aus der Hand geben, aber das ist kaum möglich, weil sie dermaßen giereig sind, dass es wirklich weh tut. Frieda ist eigentlich eine ganz liebe Katze, aber bei Leckerchen kennt selbst sie kein Halten mehr. Und Elsa ist ja sowieso der Rüpel der Beiden. Aber die Leckerchen immer hinwerfen find ich einfach doof.
So, das wars glaub ich mit meinem Roman. :lol: Ich hoffe, ihr könnt mir vielleicht mit der ein oder anderen Sache weiterhelfen, denn so wie es momentan ist, ist es einfach wahnsinnig anstrengend.
