Neurologisches Problem bei altem Hund

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  • Neurologisches Problem bei altem Hund Beitrag #1
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perlestroika

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Hallo,

es geht um meine bald 13 Jahre alte Hundedame Lilli. Sie ist eine mittelgroße Mischlingshündin und schon seit Babyzeiten bei uns.
Bis gestern war sie topfit, es gab nie größere gesundheitliche Probleme.
Bei unserer morgendlichen Gassirunde fing sie urplötzlich an zu torkeln. Sie hob die linke Vorder- und Hinterpfote extrem hoch und fing an zu taumeln. Ich hab erstmal die Pfoten angeschaut - nichts eingetreten. Dann habe ich sie ein Stückchen getragen, als ich sie abgesetzt habe, hat sie ein wenig erbrochen, nur galliges Zeug. Ich hab sie dann bis zum Auto getragen, was sie normalerweise nie dulden würde. Ich bin natürlich sofort zu unserer Tierärztin gefahren. Sie hat Blut abgenommen und ihr eine Infusion gelegt. Die Blutwerte waren in Ordnung, kein Fieber.
Mein erster Gedanke war Vestibularsyndrom, allerdings zeigt Lilli keine Schiefhaltung des Kopfes und die Augen sind auch normal (kein Zucken).
Wir durften sie dann mittags wieder abholen. Es ging ihr besser, sie konnte aber noch immer nicht richtig Laufen und torkelte weiterhin.
Soweit ich weiß, hat sie ein Schmerzmittel und Kortison bekommen und Tabletten für die Durchblutung - Ka... irgendwas - leider hab ich die Packung grad nicht parat - bin in der Arbeit. Die Tabletten bekommt sie jetzt morgens und abends.
Das Gangbild hat sich bisher nicht verbessert, sie hebt die Beine immer noch unnatürlich hoch und torkelt.
Gefressen hat sie ganz willig, ich mußte ihr das Futter aber aus der Hand geben, da sie nicht beim Napf stehen kann. Getrunken hat sie auch, hab ihr den Napf zwischen die Vorderbeine gestellt, dann ging das.
Hat denn jemand eine Idee, was diese Symptome auslösen könnte oder gibt es das Vestibularsyndrom auch ohne schiefen Kopf und Augenzucken?
Ehrlich gesagt möchte ich meiner alten Hundedame ein MRT ersparen. Es wäre eine 200 km weite Fahrt und sie hasst Tierarztbesuche. Unsere Tierärztin lässt sie gewähren, aber immer mit großer Angst.
Sollten sich die Symptome nicht bessern werde ich sie schweren Herzens erlösen lassen, allerdings möchte ich mit dieser Entscheidung schon noch warten und den Medikamenten die Chance geben zu wirken.
Falls also jemand eine Idee hat, ich wäre euch wirklich dankbar.

Viele Grüße,
Perlestroika
 
  • Neurologisches Problem bei altem Hund Beitrag #2
Puh, hallo erstmal.
Hat sich denn inzwischen was gebessert? Meine erste Idee wäre auch das Vestibularsyndrom gewesen. Bevor du sie erlösen lässt würde ich das zumindest noch prüfen lassen. Für das MRT muss sie sowieso in Narkose.
Was hat deine TÄ denn gesagt? Irgendwelche anderen Möglichkeiten?
 
  • Neurologisches Problem bei altem Hund Beitrag #3
Gott sei Dank muß ich nicht mehr drüber nachdenken Lilli einschläfern zu lassen. Ihr Zustand hat sich sehr gebessert. Inzwischen läuft sie fast normal. Bisschen schwankt sie noch, aber das ist nicht sehr beeinträchtigend und ich hoffe, dass sie noch weitere Fortschritte macht. Sie bekommt weiterhin Karsivan, die scheinen ihr gut zu tun.
Unsere Gassirunden sind schon fast wieder normal lang und es macht ihr sichtlich Spaß.
Was ihr letztendlich fehlt wissen wir nicht, ihre Blutwerte sind topp, die Tierärztin meinte, so gut wie bei einem jungen Hund. Ich werde es jetzt darauf beruhen lassen, es geht ihr besser, damit bin ich mehr als zufrieden.
Wie schon gesagt möchte ich der alten Dame nervenaufreibende Diagnostik möglichst ersparen.
 
  • Neurologisches Problem bei altem Hund Beitrag #4
Hey du!
Schön, dass es deinem Hund schon wieder besser geht! :)
Das 'Karsivan' ist ein gutes Medikament, was irgendwann fast alle älteren Hunde bekommen. :]

Beim Vestibularsyndrom muss auch nicht zwangsweise eine Kopfschiefhaltung oder der Nystagmus (das Augenzucken) auftreten oder kann sehr kurz aufgetreten sein.

Wurde das Herz auch abgehört und ist noch okay?
~§~
 
  • Neurologisches Problem bei altem Hund Beitrag #5
Herz ist bestens in Ordnung, eigentlich ist der ganze Hund topfit, bis auf dieses Problem.
ich muss aber sagen, dass es sich nochmal gebessert hat. Sie hat nur noch Gleichgewichtsprobleme, wenn sie beim Laufen den Kopf nach hinten dreht, aber auch das ist minimal.
Ich hoffe es gibt nicht so schnell wieder Probleme in dieser Richtung und wir haben noch eine Weile Freude mit Lilli.
 
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