- "Zweithund" - Wie die Eltern überzeugen? Beitrag #1
Oswin
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Hallo allerseits 
Ich habe ein Problem, und zwar würde ich mir, wie auch viele andere wahrscheinlich, unheimlich gerne einen eigenen Hund anschaffen. (Hier im Sinne von Zweithund)
Leider bin ich noch nicht volljährig und muss dazu erstmal meine Eltern davon überzeugen, dass ich den Hund selbst finanzieren, versorgen und mich um ihn kümmern kann.
Wir haben als vierköpfige Familie mittlerweile seit beinah 2 Jahren einen Hund (Australian Shepherd) bei welchem wir uns die die "Arbeit" aufteilen.
Jeder geht mit ihm Gassi, wir füttern ihn abwechselnd, hier und da etwas im Garten spielen, ausführliche Sapziergänge, Joggen gehen, Hundeschule, Mantrailing etc...
Ich würde mich aber sehr gerne selber um einen Hund kümmern, ihn selber Erziehen, selbst finanzieren, mich eben selber und alleine um ihn kümmern.
(mir ist bewusst, dass ein Hund im Jahr auch mal über 1000 Euro kostet)
Ich rede von einem kleinem Hund etwa ein Zwergspitz oder ein Cairn Terrier. (Welpe!)
Wir haben außerdem einen großen Garten und genug Zeit für einen Zweithund habe ich ebenfalls. Über den Urlaub hin lässt sich sicherlich jemanden finden, da wir durch Spooky viele Kontakte zu anderen Hundehaltern haben. Bin ich mal einen Tag nicht zuhause würde mein Bruder die Pfelege an dem Tag sicher übernehmen und im Notfall auch.
Bleibt eben nur ein Problem.
Ich weis einfach nicht wie ich jetzt meine Eltern überzeugen soll, dass ich das alles selber auf die Reihe bekomme. Sie lieben unseren Hund und würden den zweiten bestimmt auch lieben, aber theorethisch sind sie gegen einen Zweithund, das "Theorethisch" weil ich mir nicht sicher bin warum, vermutlich weil sie befürchten, die "Arbeit" würde nachher bei ihnen hängen bleiben.
(Ich hab das Thema noch nicht konkret angesprochen, aber schon immer hieß es "Ein Hund, nicht mehr." Und damit ist das Thema praktisch schon beendet.)
Ich bin Momentan dabei so viel wie Möglich von Spookys Versorgung, also Gassi, Erziehung etc. zu übernehmen und begleite ihn mittlerweile auch zur Hundeschule etc. (bzw. Begleite halt meinen Vater der sich um diese Themen kümmert).
Aber bevor ich mit meinen Eltern da ausführlich drüber rede möchte ich weitesgehend sicher gehen, dass ich auch überzeugend bin. Meine größte Befürchtung ist es, sobald ich das Thema
"Darf ich einen eigenen Hund haben." Anspreche direkt zu gemacht wird, nach dem Motto "Keine Disskussion, Ende."
Also wollte ich erstmal Geld Sammeln(Ich habe hochgerechnet(mit Aufrundungen), dass ich für den Kauf des Welpen und das erste Jahr Versorgung um die 2.000 € brauche (Verbessert mich wenn ich wo falsch liege))
Allerdings werden meine Eltern langsam stutzig und möchten gerne Wissen, wofür ich das Geld denn haben möchte, was meinen "Plan" ziemlich durcheinander wirft...da ich mir kleine Jobs im Haushalt für etwas Geld bald abschminken kann.
Hat hier jemand vielleicht Erfahrung damit, seine Eltern von einem (Zweit-)Hund zu überzeugen?
Ist es in irgendeiner Weise stressiger mit einem zweiten Hund? (Abgesehen von der teureren Hundesteuer)
Weis jemand wie viel ungefähr für einen Hund dieser Größe pro Jahr Ausgeben werden sollte?
(Meine Rechnung: Kauf: (1000€)(Zucht), Futter pro Jahr (500€), Grundaustattung (80€), Hundesteuer "276€ inkl.40€ Zusätzlich für unseren Ersthund), Versicherung (60€), Tierarzt pro Jahr (120€, mal mehr mal weniger), (65€ Impfung???)
Cairn Terrier sind doch aktive Hunde nicht? Unser Hund ist ebenfalls sehr aktiv, ich habe mal gelesen(weis deswegen ganz und gar nicht ob da etwas wahres dran ist), dass es Vorteilhaft ist zu einem sehr aufgedrehten und aktiven Hund, lieber ein ruhigeres Wesen zu "adoptieren"?
Nochmals allgemein: Zeit/Freude habe ich genug
, Betreuung lässt sich finden; Ich bin mir dessen Bewusst, dass ein Hund sehr viel Arbeit ist und Geld Kostet und dass er viel Zuneigung braucht und eine langjährige Sache (Im Sinne von Hund natürlich) ist.
Ich möchte mir einen zweiten Hund kaufen weil ich große Freude daran habe mich Rundum um ihn zu kümmern und die komplette Verantwortung für ihn übernehmen will, keinefalls NUR zur reinen Bespaßung oder NUR weil sie süß sind oder NUR als Spielgefährte für Spooky(weil ich schon öfters auf solche Gründe gestoßen bin
Argumente die Auftreten könnten/werden bei dem Gespräch und wozu ich kein (stichfestes)Gegenargument hätte:
-Was ist wenn die beiden(Spooky und Welpe) sich nicht verstehen?
-Verstehen sich Erwachsene Hunde mit Welpen? Ist das was anderes als bei zwei Erwachsene Hunde
-Was ist, wenn du später Studierst? (Studieren ist viel lernen und Zeit, ich weis, aber hat man da nicht trotzdem noch genug Zeit für seinen Hund?)
Und Wie formuliere ich die Frage am besten ohne gleich ein "Nein, da brauchen wir nicht mehr drüber reden." zu bekommen (ist speziell bei der Frage vermutlich der Fall)
Kann mir also jemand "Tipps" geben, wie ich am besten überzeuge oder ggf. warum ich keinen zweiten Hund mir "anschaffen" sollte? :eusa_doh:
Liebe Grüße,
Oswin
:roll:
PS: Ich bin mir nicht sicher, ob es so ein Thema schon gibt (ist man ja selten) oder ob ich hier alles richtig mache, das ist mein erster Beitrag, weist mich am besten auf Fehler hin : )
Ich habe ein Problem, und zwar würde ich mir, wie auch viele andere wahrscheinlich, unheimlich gerne einen eigenen Hund anschaffen. (Hier im Sinne von Zweithund)
Leider bin ich noch nicht volljährig und muss dazu erstmal meine Eltern davon überzeugen, dass ich den Hund selbst finanzieren, versorgen und mich um ihn kümmern kann.
Wir haben als vierköpfige Familie mittlerweile seit beinah 2 Jahren einen Hund (Australian Shepherd) bei welchem wir uns die die "Arbeit" aufteilen.
Jeder geht mit ihm Gassi, wir füttern ihn abwechselnd, hier und da etwas im Garten spielen, ausführliche Sapziergänge, Joggen gehen, Hundeschule, Mantrailing etc...
Ich würde mich aber sehr gerne selber um einen Hund kümmern, ihn selber Erziehen, selbst finanzieren, mich eben selber und alleine um ihn kümmern.
(mir ist bewusst, dass ein Hund im Jahr auch mal über 1000 Euro kostet)
Ich rede von einem kleinem Hund etwa ein Zwergspitz oder ein Cairn Terrier. (Welpe!)
Wir haben außerdem einen großen Garten und genug Zeit für einen Zweithund habe ich ebenfalls. Über den Urlaub hin lässt sich sicherlich jemanden finden, da wir durch Spooky viele Kontakte zu anderen Hundehaltern haben. Bin ich mal einen Tag nicht zuhause würde mein Bruder die Pfelege an dem Tag sicher übernehmen und im Notfall auch.
Bleibt eben nur ein Problem.
Ich weis einfach nicht wie ich jetzt meine Eltern überzeugen soll, dass ich das alles selber auf die Reihe bekomme. Sie lieben unseren Hund und würden den zweiten bestimmt auch lieben, aber theorethisch sind sie gegen einen Zweithund, das "Theorethisch" weil ich mir nicht sicher bin warum, vermutlich weil sie befürchten, die "Arbeit" würde nachher bei ihnen hängen bleiben.
(Ich hab das Thema noch nicht konkret angesprochen, aber schon immer hieß es "Ein Hund, nicht mehr." Und damit ist das Thema praktisch schon beendet.)
Ich bin Momentan dabei so viel wie Möglich von Spookys Versorgung, also Gassi, Erziehung etc. zu übernehmen und begleite ihn mittlerweile auch zur Hundeschule etc. (bzw. Begleite halt meinen Vater der sich um diese Themen kümmert).
Aber bevor ich mit meinen Eltern da ausführlich drüber rede möchte ich weitesgehend sicher gehen, dass ich auch überzeugend bin. Meine größte Befürchtung ist es, sobald ich das Thema
"Darf ich einen eigenen Hund haben." Anspreche direkt zu gemacht wird, nach dem Motto "Keine Disskussion, Ende."
Also wollte ich erstmal Geld Sammeln(Ich habe hochgerechnet(mit Aufrundungen), dass ich für den Kauf des Welpen und das erste Jahr Versorgung um die 2.000 € brauche (Verbessert mich wenn ich wo falsch liege))
Allerdings werden meine Eltern langsam stutzig und möchten gerne Wissen, wofür ich das Geld denn haben möchte, was meinen "Plan" ziemlich durcheinander wirft...da ich mir kleine Jobs im Haushalt für etwas Geld bald abschminken kann.
Hat hier jemand vielleicht Erfahrung damit, seine Eltern von einem (Zweit-)Hund zu überzeugen?
Ist es in irgendeiner Weise stressiger mit einem zweiten Hund? (Abgesehen von der teureren Hundesteuer)
Weis jemand wie viel ungefähr für einen Hund dieser Größe pro Jahr Ausgeben werden sollte?
(Meine Rechnung: Kauf: (1000€)(Zucht), Futter pro Jahr (500€), Grundaustattung (80€), Hundesteuer "276€ inkl.40€ Zusätzlich für unseren Ersthund), Versicherung (60€), Tierarzt pro Jahr (120€, mal mehr mal weniger), (65€ Impfung???)
Cairn Terrier sind doch aktive Hunde nicht? Unser Hund ist ebenfalls sehr aktiv, ich habe mal gelesen(weis deswegen ganz und gar nicht ob da etwas wahres dran ist), dass es Vorteilhaft ist zu einem sehr aufgedrehten und aktiven Hund, lieber ein ruhigeres Wesen zu "adoptieren"?
Nochmals allgemein: Zeit/Freude habe ich genug
Ich möchte mir einen zweiten Hund kaufen weil ich große Freude daran habe mich Rundum um ihn zu kümmern und die komplette Verantwortung für ihn übernehmen will, keinefalls NUR zur reinen Bespaßung oder NUR weil sie süß sind oder NUR als Spielgefährte für Spooky(weil ich schon öfters auf solche Gründe gestoßen bin
Argumente die Auftreten könnten/werden bei dem Gespräch und wozu ich kein (stichfestes)Gegenargument hätte:
-Was ist wenn die beiden(Spooky und Welpe) sich nicht verstehen?
-Verstehen sich Erwachsene Hunde mit Welpen? Ist das was anderes als bei zwei Erwachsene Hunde
-Was ist, wenn du später Studierst? (Studieren ist viel lernen und Zeit, ich weis, aber hat man da nicht trotzdem noch genug Zeit für seinen Hund?)
Und Wie formuliere ich die Frage am besten ohne gleich ein "Nein, da brauchen wir nicht mehr drüber reden." zu bekommen (ist speziell bei der Frage vermutlich der Fall)
Kann mir also jemand "Tipps" geben, wie ich am besten überzeuge oder ggf. warum ich keinen zweiten Hund mir "anschaffen" sollte? :eusa_doh:
Liebe Grüße,
Oswin
PS: Ich bin mir nicht sicher, ob es so ein Thema schon gibt (ist man ja selten) oder ob ich hier alles richtig mache, das ist mein erster Beitrag, weist mich am besten auf Fehler hin : )
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