Zähne wachsen nach innen

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  • Zähne wachsen nach innen Beitrag #1
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Pferdeliebhaberin

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Hallo!
Habe im Moment riesen Sorgen um meinen 6jährigen Strolchi. Aber am besten von Anfang an: Erst hat er noch ganz normal gegessen, alles war bestens. Dann auf einmal konnte er große Stücke nicht mehr essen (erst Recht kein ganzes Kohlrabiblatt). Ein kleines Stück Kohlrabiblatt hat er direkt wieder ausgespuckt und es kam gaaaaanz viel Speichel aus seinem Maul. Da er viel abgenommen hat (wiegt nur noch ca. 900/1000 g)war ich schon 3x beim Tierarzt. Das erste Mal konnten die Zähne gar nicht angeguckt werden weil soviel Speichel. Beim zweiten Mal wurden die Zähne gekürzt und danach hat er gar nicht mehr gegessen, es noch nicht mal versucht. Beim dritten Tierarztbesuch wurde er operiert und es wurde geguckt ob evtl. Eiter im Kiefer ist o. ä. Ein Röntgenbild wurde gemacht und das Ergebnis: Die Zähne wachsen nach innen in die Kieferhöhle und schon fast in die Augenhöhle :eusa_doh: Im Moment gehts es ihm gut, er schleckt fleißig Brei. Critical care mag er schon jetzt nicht mehr so :-( ich will ihn aber auch nicht zwingen..... Morgen abend will die Tierärztin eine Uniklinik kontaktieren ob man was machen kann. Hab im Internet allerdings schon gelesen dass Zähne ziehen nicht gut sein soll für Kaninchen. Hiiilllfe. Soll ich ihn etwa einschläfern lassen? Soll er sich jetzt den Rest seines Lebens von Critical care und Brei ernähren?? Hatte ihm gestern Petersilie ganz klein geschnitten, dass hat er alles gegessen sogar etwas Heu war weg. Hattet ihr auch schon mal so einen Fall? Bin echt ratlos. mittlerweile ist er auch teilnahmsloser geworden. das er irgendwann wieder selbst ganz normal essen ganz das wird es nicht geben :(
 
  • Zähne wachsen nach innen Beitrag #2
:( es kommt immer darauf an wie weit fortgeschritten das Ganze schon ist. Bei meinem Mottchen wars zunächst ein Backenzahn, den haben ich glaube 2012 ziehen lassen es verheilte schnell und gut , sie frass wieder ganz normal und hatte noch schöne 2 einhalb Jahre. Damals sagte uns die Ta aber auch, dass die Zähne nach innen wachsen und dass es sein kann, dass es damit mal massive Probleme geben könnte. Dann im Dezember letztes Jahres hörte sie auf zu fressen, wir waren wieder beim Arzt, das Röntgenbild lies schon nichts gutes vermuten, die Zähne wuchsen auch in die Augenhöhle. Dennoch hat die TA bei einer OP versucht was geht, aber nachdem sie 3 Zähne gezogen hatte und ihr soviel Eiter entgegen kam, der auch schon in der Augenhöhle saß und das Auge auch noch hätte entfernt werden müssen und selbst danach die Chancen mehr als schlecht standen haben wir uns schweren Herzen entschlossen sie nicht mehr aufwachen zu lassen :(. In Deinem Fall würde ich abklären, ob es nur ein Zahn ist, der da noch Probleme macht und in wie weit der Kiefer schon angegriffen ist. Es gibt durchaus Kaninchen die ohne den ein oder anderen Zahn gut auskommen und eben Brei essen, oder kleingeraspeltes Gemüse.Meine Motte hat trotz fehlenden Backenzahns ganz normal gefressen. Wenn die Hoffnung besteht, dass Zähne gezogen werden können und es ihm danach besser geht, würd ich es durchaus probieren. Ich drücke Dir und Deinem Tier ganz fest die Daumen
 
  • Zähne wachsen nach innen Beitrag #3
Hallo,

ich kann hier nur von meinem Kaninchen erzählen.
Meine Usako ist ein drei Jahre altes Kaninchen aus Privathaltung. Schlechte Haltung um genau zu sein. Bei mir dann habe ich gemerkt das sie offenbar ganze Maiskörner ihres billigen Trofu im ganzen schluckte, sie kamen im ganzen nämlich wieder hinten raus. Paprika fraß sie sehr schlecht. Beim Tierarzt stellte man dann fest das ihre Vorderzähne vollkommen defomiert sind. Alle waren unterschiedlich lang, geblich und standen nach außen ab. Sie wurden gekürzt. Beim zweiten Tierarztbesuch stellte man fest das sie fast keine Zähne mehr hinten hat, sondern maximal ein paar Zahnstümpfe. Ich habe Usako mit RodiCare gefüttert, sie fra0 ihn freiwillig aus den Napf und nahm so 300g zu. Zusätzlich habe ich ihr das normale Futter nie verwehrt. Sie fraß auch das mit. Dann war ich wieder beim Arzt und sie musste operiert werden weil sie Eiter am Zahnfleisch hatte. Ihr wurde Eiter entfernt und eine Entzündung bekämpft aber sie nahm weiter zu, war munter, schmuste mit ihren Kumpel und nahm von 1500g die sie bei ihrer Ankunft hatte, auf 2000g zu. :mrgreen: Letzten Monat wurde ihr Zustand etwas schlechter, sie musste erneut unters Messer und ihr wurden drei hintere Zähne entfernt wie auch ne Menge Eiter. Sie hat nun also noch weniger Zähne wie zuvor und dennoch führt sie ein sehr gutes Leben. Sie bekommt jeden Tag ein Brei bestehend aus;
Möhren, Haferflocken, Wasser, Cuni Complete, ein bisschen Rodi Care und Gemüse nach Wahl. Sie haut es weg wie nichts und ihr Gewicht hat sie auf 2050g erhöht ohne Fett zu sein.
Sie frisst Grünfütter aber nicht gut, aber durch ihr Brei erhält sie ihr Gewicht und sie lebt. Warum einschläfern?

Ich gebe zu das die Zähne richtung Augenhöhle wandern ist wesentlich ebdenklicher, aber nur weil das Tier brei bekommen muss, kann es immer noch Lebenswert leben.
Nur wenn du merkst es leidet, hat keine Lebensfreude mehr, dauerhaft Schmerzen und mag nicht mehr fressen von selber, dann würde ich ans Einschläfern denken
 
  • Zähne wachsen nach innen Beitrag #4
Vielen Dank. Da bin ich jetzt etwas beruhigter. Warte mal den Anruf heute Abend ab und mal schauen was wird :-/

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Die Tierärztin hat gerade angerufen. Die Chancen stehen 50:50 wenn ich ihn in der uniklinik operieren lassen würde. Würdet ihr das machen? Ich denke die ganze Zeit er ist doch schon 6 aber ich will auch nicht dass er leidet :-(
 
  • Zähne wachsen nach innen Beitrag #5
Hallo Pferdeliebhaberin,

es tut mir echt leid, dass du solch sorgen hast.:(

Hat die Uni Klinik denn Tierärzte die sich auf Zahnheilkunde spezialisiert haben? Bei solch schweren Zahnprobleme würde ich keinen normalen Tierarzt mehr an die Zähne des tieres lassen, sondern nur noch einen der die Zusatzqualifikation für Zahnheilkunde besitzt und dementsprechend weiß was er tut.

Grundsätzlich würde ich die Chance wahr nehmen, 50% sind gar nicht so wenig und wenn es vielleicht nur ein paar Zähne sind, die weg müssten und dafür dein Tier dann wieder schmerzfrei sein kann, dann würde es sich Meiner Meinung nach lohnen.
Jedoch würde ich auch in der Uni Klinik anrufen und ganz genau nachfragen, ob dort Tierärzte sind, die die Zusatzqualifikation für Zahnheilkunde besitzen und ob diese sich auch in Behandlung mit Kaninchen auskennen. Das Röntgenbild deiner Tierärztin würde ich ebenfalls dann mitnehmen, ebenso sämtliche Befunde, was genau bei der Op gemacht wurde u.s.w, falls dies nicht schon deine Tierärztin durchgeführt hat.


Liebe Grüße
Amber
 
  • Zähne wachsen nach innen Beitrag #6
Die Nummer der Tierärztin der Uniklinik hab ich ja schon und werde morgen mal dort anrufen. Andererseits will ich aber auch nicht dass er hinter her noch mehr leidet als vorher :-( und ich weiß nicht wie zur Klinik zu kommen, Gießen ist schon weit weg von wo ich wohne
 
  • Zähne wachsen nach innen Beitrag #7
Definitiv ein JA von mir , 6 Jahre ist mittleres Alter und bei einer 50/50 Chance würde ich es defintiv versuchen mit der Prämisse,. dass mich die Tierärzte während der OP entscheiden ob es ein gutes Ende nehmen kann
 
  • Zähne wachsen nach innen Beitrag #8
Das Thema hat sich erledigt. Musste bzw. hab ihn heute einschläfern lassen :frown::frown::frown: Er wog nur noch heute 800 g und hätte die Narkose wohl eh nicht überlebt. Ich hatte eine Klinik in der Nähe gefunden :-( aber sein Allgemeinzustand hatte sich stündlich rapide verschlechtert, gestern abend hatte er kaum noch reagiert. Jetzt lässt er es sich im Kaninchenhimmel gut gehen..... Trotzdem danke allen!
 
  • Zähne wachsen nach innen Beitrag #9
das tut mir von Herzen leid :(
 
  • Zähne wachsen nach innen Beitrag #10
Daaaanke, das ist lieb
 
  • Zähne wachsen nach innen Beitrag #11
:( mist!
Aber du hast alles dir moegliche getan.

Komm gut an kleiner..
 
  • Zähne wachsen nach innen Beitrag #12
Mein Beileid, Pferdeliebhaberin.:(
 
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