- Hund kläfft, jault, winselt, zittert und Co (Vorsicht langer Text) Beitrag #1
M
Melbo2015
- Beiträge
- 3
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo,
erstmal sorry das des wahrscheinlich zum hundertsten Mal gefragt wird, aber meine Geschichte ist einfach auch was anders.
Nun aber zu meinem Problem:
Wir haben unsere Hündin seit 1,5 Jahren. Habe sie im Alter von 5 Monaten aus einem Tierschutzverein der in Sardinien tätig ist, geholt.
Schon zu Beginn war sie immer sehr bellfreudig und konnte natürlich noch nicht allein bleiben und wollte immer in unserer Nähe sein. Aber ich habe mir direkt zu Beginn eine Hundetrainerin nach Hause geholt um direkt von vorne herein alles richtig zu machen.
Ihr Schlafplatz sollte nachts vor dem Schlafzimmer im Flur sein (wollten ihr ja nicht ganz die Nähe zum Rudel nehmen), dass sie die ersten Wochen/Monate bellen und jaulen würde, war uns bewusst. Haben wir auch durchgezogen, zumal ich auch nachts erstmal ja alle 2 Stunden raus musste zum Pippi machen mit ihr, hat sie gesehen, dass wir da sind. Bei jedem kleinen Geräusch kläfft sie sich in Rage.. Das macht uns seit 1,5 Jahren die Nacht zum Tag! Wir haben dann die Schlafzimmertüre irgendwann soweit aufgemacht, dass sie uns sehen konnte, sie aber an ihrem Platz angeleint da sie sonst ins Schlafzimmer kommen würde (wie gesagt, alles vom Trainer empfohlen). Aber das Gejaule, Geschreie und gewinsel geht los sobald wir das Licht ausmachen (ich muss aber sagen dass sie uns sehen kann, liegt ja nur 5 m weiter, aber halt nicht direkt neben mir, sondern im Flur). Wir wollen sie einfach nicht mit im Schlafzimmer haben, denke das sollte auch vollkommen ok sein, es gibt Hunde, die schließlich sogar im Wohnzimmer schlafen können.
Das Ganze ist natürlich noch viel grausamer wenn draußen irgendwelche Geräusche sind (unser Hund hat auch wahnsinnige Angst vor Feuerwerk, Gewitter und Co.. da macht sie zwischen nem Fenster das vom Nachbarn geschlossen wird und nem Feuerwerk aber keinen Unterschied).
So, das zu den Nächten. Meine Tochter ist in der ersten Klasse und seit dem letzten halben Jahr schläft sie in der Schule ein weil sie nachts nicht schlafen kann. Das geht einfach nicht.
Kommen wir zum Tagesverhalten:
Allein lassen seit Beginn an ein No Go! Ich hab es genauso versucht, bis heute, wie mir alle Trainer (hab extra viele ausprobiert weil die nach ner Zeit keinen Rat mehr hatten), erst mit kurz raus und direkt wieder rein kommen, Jacke an, Jacke aus, raus und rein…. Über Wochen! Immer direkt gejault, gebellt etc… somit blieb keine Gelegenheit den Hund mal zu Loben dass sie ruhig ist..Da es nach 6 Monaten immer noch keinen Tick besser wurde, hab ich mit es mit Boxtraining versucht… Ohhhh… die Box ist ihr bis heute ein Dorn im Auge, egal mit welchen Methoden ichversucht hab ihr die Schmackhaft zu machen. Nichts… So, da aber auch ich mal ab und an zu einem Arzt muss, ich nicht immer nen Hundesitter bekomme, nicht immer die Zeit hab ne halbe Stunde vorher zu ner Hundepension zu fahren, muss sie auch mal für ne Stunde allein bleiben können. Als ich nach Hause kam könnt ihr euch ja vorstellen wie die Wohnung aussah! Über all gepinkelt und gekackt, alles zerstört und natürlich gejammert, gejault und gebellt als hätte ich das Tier umgebracht.
Ok… anraten vom Hundetrainer: dann binde sie an ihrem Platz an wo sie schläft… mach ich.. aber sie jammert, jault und bellt die ganze Zeit. Nun, ich bin jetzt schwanger, daher muss ich öfters zum Frauenarzt, und in dem Wetter kann ich sie nicht im Auto lassen!
Also allein sein klappt auch nicht!
Im Dezember hab ich dann einen Chihuahua Welpen dazu geholt. Trainer sagte, Hund will einfach nicht alleine bleiben und fühlt sich im Stich gelassen. Dass das Verhalten von heut auf morgen durch einen Zweithund nicht besser wird, wusste ich. Unser Chi kann seit Beginn an alleine bleiben, bellt nie und ist ein eher ruhiges Wesen. Aber auch bis heute, nach fast 8 Monaten,klappt das überhaupt null! Sie ignoriert den anderen Hund einfach sobald ich aus ihrem Blickfeld gehe.
Sie läuft mir überall hin hinterher. Habs mit Bauchleinen Training probiert… nichts… lange Spaziergänge bevor ich duschen muss, nichts sie jault und jammert vor der Badezimmer Tür, Platztraining, bringt null! Immer klebt sie an mir. In den letzten Monaten hat sie fast 5 kg abgenommen, jetzt ist sie schon echt dünn, weil sie nicht in Ruhe fressen kann wenn ich nicht neben ihr stehe in der Küche (unsere Wohnung ist ein offener Raum, sie sieht mich auch wenn ich nicht in der Küche bin)… sie frisst ein Stückchen, sobald ich mich entferne, hört sie auf und läuft hinterher.
Zum Bellen:
Sie bellt bei allem und jedem, den ganzen Tag! Schlüssel, Vögelchen, Babygeweine, Menschen die sich unterhalten, die Fahrstuhltür… alles. Beim klingeln versteh ich ja, aber auch das versuch ich zu unterbinden. Wenn Besuch kommt muss ich sie mittlerweile wegsperren, sie hört nicht auf zu kläffen, egal ob ich es unterbreche, sie auf den Platz schicke, aus sage und und und.. sie ist nicht zu stoppen.
Meine Trainer sagen mittlerweile es ist hoffnungslos, sie wissen auch nicht mehr weiter. Auch der Tierarzt weiß nichts mehr.
So ist sie mega lieb, verschmust, anhänglich und treu! Lieb zu jedem sobald man sie krabbelt und liebt Kinder.
ABER wir haben jetzt die Kündigung im Haus bekommen, die Nachbarn haben Unterschriften gesammelt wegen dem Hund! Jetzt ziehen wir um, ich schwanger, nur wegen dem Hund!
Ich nehme seit Anfang des Jahres Antidepressiva weil ich mit meinen Nerven am Ende bin.. jetzt in der Schwangerschaft darf ich die nur gering nehmen und ich kann nicht mehr!
Ich will die Maus eigentlich nicht abgeben, aber ich glaube sie hätte es bei ner älteren Dame besser, die nichts anderes zu tun hat als nur sich um unseren Hund zu kümmern, zu betüddeln, im Bett schlafen zu lassen, nie allein lässt, mit ihr isst und und und…
Im Dezember kommt unser Nachwichs.. weder hab ich Lust auf noch einen Zwangsurlaub (haben uns jetzt für ein freistehendes Haus entschieden wegen des Hundes, aber auch dort gibt es Nachbarn), noch möchte ich dass das Baby alle paar Minuten wach wird weil unser Hund ein Kläffer ist!
Ich kann einfach nicht mehr und die ganze Familie zerbricht und leidet mittlerweile unter der Situation.
Sorry dass es so lang wurde, aber ich hoffe ihr habt noch einen Rat für mich.
Liebe Grüße
erstmal sorry das des wahrscheinlich zum hundertsten Mal gefragt wird, aber meine Geschichte ist einfach auch was anders.
Nun aber zu meinem Problem:
Wir haben unsere Hündin seit 1,5 Jahren. Habe sie im Alter von 5 Monaten aus einem Tierschutzverein der in Sardinien tätig ist, geholt.
Schon zu Beginn war sie immer sehr bellfreudig und konnte natürlich noch nicht allein bleiben und wollte immer in unserer Nähe sein. Aber ich habe mir direkt zu Beginn eine Hundetrainerin nach Hause geholt um direkt von vorne herein alles richtig zu machen.
Ihr Schlafplatz sollte nachts vor dem Schlafzimmer im Flur sein (wollten ihr ja nicht ganz die Nähe zum Rudel nehmen), dass sie die ersten Wochen/Monate bellen und jaulen würde, war uns bewusst. Haben wir auch durchgezogen, zumal ich auch nachts erstmal ja alle 2 Stunden raus musste zum Pippi machen mit ihr, hat sie gesehen, dass wir da sind. Bei jedem kleinen Geräusch kläfft sie sich in Rage.. Das macht uns seit 1,5 Jahren die Nacht zum Tag! Wir haben dann die Schlafzimmertüre irgendwann soweit aufgemacht, dass sie uns sehen konnte, sie aber an ihrem Platz angeleint da sie sonst ins Schlafzimmer kommen würde (wie gesagt, alles vom Trainer empfohlen). Aber das Gejaule, Geschreie und gewinsel geht los sobald wir das Licht ausmachen (ich muss aber sagen dass sie uns sehen kann, liegt ja nur 5 m weiter, aber halt nicht direkt neben mir, sondern im Flur). Wir wollen sie einfach nicht mit im Schlafzimmer haben, denke das sollte auch vollkommen ok sein, es gibt Hunde, die schließlich sogar im Wohnzimmer schlafen können.
Das Ganze ist natürlich noch viel grausamer wenn draußen irgendwelche Geräusche sind (unser Hund hat auch wahnsinnige Angst vor Feuerwerk, Gewitter und Co.. da macht sie zwischen nem Fenster das vom Nachbarn geschlossen wird und nem Feuerwerk aber keinen Unterschied).
So, das zu den Nächten. Meine Tochter ist in der ersten Klasse und seit dem letzten halben Jahr schläft sie in der Schule ein weil sie nachts nicht schlafen kann. Das geht einfach nicht.
Kommen wir zum Tagesverhalten:
Allein lassen seit Beginn an ein No Go! Ich hab es genauso versucht, bis heute, wie mir alle Trainer (hab extra viele ausprobiert weil die nach ner Zeit keinen Rat mehr hatten), erst mit kurz raus und direkt wieder rein kommen, Jacke an, Jacke aus, raus und rein…. Über Wochen! Immer direkt gejault, gebellt etc… somit blieb keine Gelegenheit den Hund mal zu Loben dass sie ruhig ist..Da es nach 6 Monaten immer noch keinen Tick besser wurde, hab ich mit es mit Boxtraining versucht… Ohhhh… die Box ist ihr bis heute ein Dorn im Auge, egal mit welchen Methoden ichversucht hab ihr die Schmackhaft zu machen. Nichts… So, da aber auch ich mal ab und an zu einem Arzt muss, ich nicht immer nen Hundesitter bekomme, nicht immer die Zeit hab ne halbe Stunde vorher zu ner Hundepension zu fahren, muss sie auch mal für ne Stunde allein bleiben können. Als ich nach Hause kam könnt ihr euch ja vorstellen wie die Wohnung aussah! Über all gepinkelt und gekackt, alles zerstört und natürlich gejammert, gejault und gebellt als hätte ich das Tier umgebracht.
Ok… anraten vom Hundetrainer: dann binde sie an ihrem Platz an wo sie schläft… mach ich.. aber sie jammert, jault und bellt die ganze Zeit. Nun, ich bin jetzt schwanger, daher muss ich öfters zum Frauenarzt, und in dem Wetter kann ich sie nicht im Auto lassen!
Also allein sein klappt auch nicht!
Im Dezember hab ich dann einen Chihuahua Welpen dazu geholt. Trainer sagte, Hund will einfach nicht alleine bleiben und fühlt sich im Stich gelassen. Dass das Verhalten von heut auf morgen durch einen Zweithund nicht besser wird, wusste ich. Unser Chi kann seit Beginn an alleine bleiben, bellt nie und ist ein eher ruhiges Wesen. Aber auch bis heute, nach fast 8 Monaten,klappt das überhaupt null! Sie ignoriert den anderen Hund einfach sobald ich aus ihrem Blickfeld gehe.
Sie läuft mir überall hin hinterher. Habs mit Bauchleinen Training probiert… nichts… lange Spaziergänge bevor ich duschen muss, nichts sie jault und jammert vor der Badezimmer Tür, Platztraining, bringt null! Immer klebt sie an mir. In den letzten Monaten hat sie fast 5 kg abgenommen, jetzt ist sie schon echt dünn, weil sie nicht in Ruhe fressen kann wenn ich nicht neben ihr stehe in der Küche (unsere Wohnung ist ein offener Raum, sie sieht mich auch wenn ich nicht in der Küche bin)… sie frisst ein Stückchen, sobald ich mich entferne, hört sie auf und läuft hinterher.
Zum Bellen:
Sie bellt bei allem und jedem, den ganzen Tag! Schlüssel, Vögelchen, Babygeweine, Menschen die sich unterhalten, die Fahrstuhltür… alles. Beim klingeln versteh ich ja, aber auch das versuch ich zu unterbinden. Wenn Besuch kommt muss ich sie mittlerweile wegsperren, sie hört nicht auf zu kläffen, egal ob ich es unterbreche, sie auf den Platz schicke, aus sage und und und.. sie ist nicht zu stoppen.
Meine Trainer sagen mittlerweile es ist hoffnungslos, sie wissen auch nicht mehr weiter. Auch der Tierarzt weiß nichts mehr.
So ist sie mega lieb, verschmust, anhänglich und treu! Lieb zu jedem sobald man sie krabbelt und liebt Kinder.
ABER wir haben jetzt die Kündigung im Haus bekommen, die Nachbarn haben Unterschriften gesammelt wegen dem Hund! Jetzt ziehen wir um, ich schwanger, nur wegen dem Hund!
Ich nehme seit Anfang des Jahres Antidepressiva weil ich mit meinen Nerven am Ende bin.. jetzt in der Schwangerschaft darf ich die nur gering nehmen und ich kann nicht mehr!
Ich will die Maus eigentlich nicht abgeben, aber ich glaube sie hätte es bei ner älteren Dame besser, die nichts anderes zu tun hat als nur sich um unseren Hund zu kümmern, zu betüddeln, im Bett schlafen zu lassen, nie allein lässt, mit ihr isst und und und…
Im Dezember kommt unser Nachwichs.. weder hab ich Lust auf noch einen Zwangsurlaub (haben uns jetzt für ein freistehendes Haus entschieden wegen des Hundes, aber auch dort gibt es Nachbarn), noch möchte ich dass das Baby alle paar Minuten wach wird weil unser Hund ein Kläffer ist!
Ich kann einfach nicht mehr und die ganze Familie zerbricht und leidet mittlerweile unter der Situation.
Sorry dass es so lang wurde, aber ich hoffe ihr habt noch einen Rat für mich.
Liebe Grüße