- Hausrotschwänzchen gefunden Beitrag #1
V
Vogelmumi
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Hallo liebe Leute,
ich bin neu hier und bräuchte dringend euren Rat. Meine Nachbarin hat mir vor 9 Tagen einen Vogelküken in die Hand gedrückt
und gemeint das arme Tier liege nun schon seit ca. 6 Stunden in ihrem Garten auf den Pflastersteinen rum und die Elterntiere hätten
sich nicht mehr blicken lassen. Da ich es einfach nicht übers Herz bringen konnte, das Tier bei meiner Nachbarin zu lassen (sie hat eine 10 jährige
Tochter, die unbedingt mit dem Küken "spielen" wollte
) hab ich es an mich genommen. Die ersten 3 Tage verliefen gut, der Kleine hat gut gefressen
und auch regelmäßig Kot abgesetzt. Leider ich mir dann aufgefallen, dass mit dem linken Beinchen etwas nicht stimmt. Anscheinend hat sich der Arme
beim Sturz (im nachhinein konnten wir feststellen, dass eine Hausrotschwänzchen Familie unter dem Dach der Nachbarin brütet, den Küken in den Nest
zurücksetzen wäre unmöglich gewesen, da die Familie irgendwo bei der Dachrinne brütet, was ca. 10 m über unseren Köpfen ist) ein Beinchen gebrochen hat, auch jetzt wo das Tier fast komplett mit Federn ausgestattet ist, fällt auf, dass auch der linke Flügel vom Sturz in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der Küken ist jetzt schätzungsweise 14 Tage alt (eher etwas älter) und kann nicht stehen sondern nur sitzen (was aber auch komisch aussieht, da er immer ein Beinchen von sich weghält) und wenn es sich fortbewegt dann nur indem es mit den Flügeln schlägt und versucht "wegzukriechen". Da ich gerne die Natur beobachte weiß ich, dass in dem Alter der Kleine schon aus dem Nest geflogen sein müsste und munter durch die Gegend hüpftend seine Eltern weiterhin um Fütter anbettelt. Zwar macht er Anstalten aus dem "Nest" den ich gebaut habe rauszuhüpfen, was auch öfter gelingt, aber danach geht nichts mehr, der Kleine bleibt wie ein Stein aufgrund des gebrochenen Beins liegen. Was soll ich tun? Beim Tierarzt war ich am Anfang, der wollte nix machen und hatte gemeint das ist die Natur und man muss deren Lauf lassen. Der Kleine ist munter, sieht gesund aus und will auch immer fressen, aber ich will auch nicht jahrelang auf einen "Pflegefall" aufpassen, da ich auch arbeite. Könnte evtl die Möglichkeit bestehen, dass der Bruch irgendwann so verheilt, dass er sich mit dem gebrochenen Bein arrangiert und trotzdem noch ein halbwegs normaler Vogel sein kann? Denn damit könnte ich Leben, wenn er stehen und halbwegs selbständig leben kann, den Gedanken daran ihn wieder auszuwildern habe ich schon aufgegeben. Ah ja es kommt für mich absolut nicht in Frage den Kleinen wieder draußen auszusetzen oder einschläfern zu lassen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir helfen und Ratschläge erteilen könntet. Also jetzt schon ein fettes Danke an euch
ich bin neu hier und bräuchte dringend euren Rat. Meine Nachbarin hat mir vor 9 Tagen einen Vogelküken in die Hand gedrückt
und gemeint das arme Tier liege nun schon seit ca. 6 Stunden in ihrem Garten auf den Pflastersteinen rum und die Elterntiere hätten
sich nicht mehr blicken lassen. Da ich es einfach nicht übers Herz bringen konnte, das Tier bei meiner Nachbarin zu lassen (sie hat eine 10 jährige
Tochter, die unbedingt mit dem Küken "spielen" wollte
und auch regelmäßig Kot abgesetzt. Leider ich mir dann aufgefallen, dass mit dem linken Beinchen etwas nicht stimmt. Anscheinend hat sich der Arme
beim Sturz (im nachhinein konnten wir feststellen, dass eine Hausrotschwänzchen Familie unter dem Dach der Nachbarin brütet, den Küken in den Nest
zurücksetzen wäre unmöglich gewesen, da die Familie irgendwo bei der Dachrinne brütet, was ca. 10 m über unseren Köpfen ist) ein Beinchen gebrochen hat, auch jetzt wo das Tier fast komplett mit Federn ausgestattet ist, fällt auf, dass auch der linke Flügel vom Sturz in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der Küken ist jetzt schätzungsweise 14 Tage alt (eher etwas älter) und kann nicht stehen sondern nur sitzen (was aber auch komisch aussieht, da er immer ein Beinchen von sich weghält) und wenn es sich fortbewegt dann nur indem es mit den Flügeln schlägt und versucht "wegzukriechen". Da ich gerne die Natur beobachte weiß ich, dass in dem Alter der Kleine schon aus dem Nest geflogen sein müsste und munter durch die Gegend hüpftend seine Eltern weiterhin um Fütter anbettelt. Zwar macht er Anstalten aus dem "Nest" den ich gebaut habe rauszuhüpfen, was auch öfter gelingt, aber danach geht nichts mehr, der Kleine bleibt wie ein Stein aufgrund des gebrochenen Beins liegen. Was soll ich tun? Beim Tierarzt war ich am Anfang, der wollte nix machen und hatte gemeint das ist die Natur und man muss deren Lauf lassen. Der Kleine ist munter, sieht gesund aus und will auch immer fressen, aber ich will auch nicht jahrelang auf einen "Pflegefall" aufpassen, da ich auch arbeite. Könnte evtl die Möglichkeit bestehen, dass der Bruch irgendwann so verheilt, dass er sich mit dem gebrochenen Bein arrangiert und trotzdem noch ein halbwegs normaler Vogel sein kann? Denn damit könnte ich Leben, wenn er stehen und halbwegs selbständig leben kann, den Gedanken daran ihn wieder auszuwildern habe ich schon aufgegeben. Ah ja es kommt für mich absolut nicht in Frage den Kleinen wieder draußen auszusetzen oder einschläfern zu lassen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir helfen und Ratschläge erteilen könntet. Also jetzt schon ein fettes Danke an euch