- Häsin plötzlich aggressiv seit Partner gestorben ist Beitrag #1
BambiFeline
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Hallo zusammen,
ich hoffe, ich bringe heute keine Doppelung hier rein. Zwar besteht mein Profil schon länger, bin aber erst seit heute aktiv und kenne mich kaum aus. Nach ähnlicher Suche meines Problems bin ich auf keine ähnliche Situation gestoßen.
Folgendes:
Vergangenen Donnerstag ist mein Bambi (Männlich, vier Jahre erst) gestorben. Er hatte leider schon immer mit Magenproblemen zu tun, letzte Woche haben die einigen Tierarztbesuche dann doch nichts mehr gebracht L Seit dem ist meine Feline (Weibchen, dreieinhalb Jahre) alleine. Und seit gestern attackiert sie mich, sobald ich nur in die Nähe des Käfigs komme. Das Futter stelle ich schon draußen auf den Boden… Ich kann überhaupt nicht mehr mit der Hand in den Käfig. Das war NIE ein Problem. Beide waren sehr lieb und gerade Feline ist sowieso noch mal etwas zurückhaltender und kommt nur mal kurz zum Schnuppern oder Fresschen abholen auf meinen Schoß.
Zur Haltung der Beiden; ich versuche mich kurz zu fassen: die Zwei haben im Sommer draußen im Garten gelebt. Ein Holzhäuschen (1,80 m x 0,80 m) mit zweiter Etage als Windgeschützter Bereich (0,80 x 0,80 m) und mit einem drangebautem Außengehege um auch auf der Wiese hoppeln zu können (3,15 m x 2,50 m). Der Durchgang war 24 Stunden auf; sie hatten immer die Gelegenheit rein oder raus zu gehen. Zur Herbstzeit hole ich die Beiden immer rein; dort dürfen Sie in unserem dritten Zimmer leben. Sie haben dort ein zweistöckigen Käfig (1,40 m x 0,60 m) der zum Heu fressen und kuscheln ausreicht. Das Törchen ist hier auch jederzeit geöffnet. Dort haben sie nochmal auf Teppich ausgelegt 2,50 m x 3,0 m. zum hoppeln.
Futter gebe ich nur Heu, täglich frisches Grünzeug (meine Mama arbeitet beim Rewe und bringt mir täglich etwas vorbei), und Zweige, Blätter, ein wenig Obst ab und an und Gemüse. Sie werden komplett Getreidefrei ernährt (naja, als Leckerlies gibt’s doch gerne mal etwas). Ich merke gerade, dass ich versuche mich zu rechtfertigen, dass es den Kleinen wirklich gut geht. Ich haben viele Unterhaltungsmöglichkeiten die wöchentlich gewechselt werden, kleine Denkspiele und so weiter…
Das Feline nun alleine ist, ist auf keinen Fall ideal - das weiß ich. Ich weiß auch, warum Feline so aggressiv reagiert - sie ist einfach totunglücklich. Das möchte ich in jedem Fall ändern und bin bereits auf der Suche nach einem neuen Partner. Gerne würde ich einen im ähnlichen Alter für sie adoptieren, nur so einfach ist das gar nicht. Vielleicht habe ich Glück und kann nächste Woche ein Böckchen besuchen und hoffentlich direkt mitnehmen… Nur was mache ich mit meiner Feline bis dahin? Ich kann gar nicht gut sehen, wie sie leidet. Ich habe mich gestern Abend, heute Morgen und sitze auch jetzt in dem Zimmer, damit sie meine Nähe spürt und merkt, dass ich ihr nichts tue, aber sobald ich mich an den Käfig nähere kommt sie schon knurrend mit den Vorderpfoten an. Wie soll ich mit der Aggressivität umgehen? Ich werde sie auf keinen Fall bestrafen, das macht keinen Sinn, aber soll ich weiterhin in ihrer Nähe bleiben oder sie lieber in Ruhe lassen? Dann wäre sie nur noch länger alleine – ich möchte keinesfalls das sie vereinsamt :/ Bis nächste Woche sind es ja noch ein paar Tage und vor allem viele viele einsame Stunden. Und vor allem: Bessert sich ihre Situation wieder, wenn sie einen neuen Partner hat?
Ich danke schon mal für Antworten und Tipps!
Viele liebe Grüße
Julia
ich hoffe, ich bringe heute keine Doppelung hier rein. Zwar besteht mein Profil schon länger, bin aber erst seit heute aktiv und kenne mich kaum aus. Nach ähnlicher Suche meines Problems bin ich auf keine ähnliche Situation gestoßen.
Folgendes:
Vergangenen Donnerstag ist mein Bambi (Männlich, vier Jahre erst) gestorben. Er hatte leider schon immer mit Magenproblemen zu tun, letzte Woche haben die einigen Tierarztbesuche dann doch nichts mehr gebracht L Seit dem ist meine Feline (Weibchen, dreieinhalb Jahre) alleine. Und seit gestern attackiert sie mich, sobald ich nur in die Nähe des Käfigs komme. Das Futter stelle ich schon draußen auf den Boden… Ich kann überhaupt nicht mehr mit der Hand in den Käfig. Das war NIE ein Problem. Beide waren sehr lieb und gerade Feline ist sowieso noch mal etwas zurückhaltender und kommt nur mal kurz zum Schnuppern oder Fresschen abholen auf meinen Schoß.
Zur Haltung der Beiden; ich versuche mich kurz zu fassen: die Zwei haben im Sommer draußen im Garten gelebt. Ein Holzhäuschen (1,80 m x 0,80 m) mit zweiter Etage als Windgeschützter Bereich (0,80 x 0,80 m) und mit einem drangebautem Außengehege um auch auf der Wiese hoppeln zu können (3,15 m x 2,50 m). Der Durchgang war 24 Stunden auf; sie hatten immer die Gelegenheit rein oder raus zu gehen. Zur Herbstzeit hole ich die Beiden immer rein; dort dürfen Sie in unserem dritten Zimmer leben. Sie haben dort ein zweistöckigen Käfig (1,40 m x 0,60 m) der zum Heu fressen und kuscheln ausreicht. Das Törchen ist hier auch jederzeit geöffnet. Dort haben sie nochmal auf Teppich ausgelegt 2,50 m x 3,0 m. zum hoppeln.
Futter gebe ich nur Heu, täglich frisches Grünzeug (meine Mama arbeitet beim Rewe und bringt mir täglich etwas vorbei), und Zweige, Blätter, ein wenig Obst ab und an und Gemüse. Sie werden komplett Getreidefrei ernährt (naja, als Leckerlies gibt’s doch gerne mal etwas). Ich merke gerade, dass ich versuche mich zu rechtfertigen, dass es den Kleinen wirklich gut geht. Ich haben viele Unterhaltungsmöglichkeiten die wöchentlich gewechselt werden, kleine Denkspiele und so weiter…
Das Feline nun alleine ist, ist auf keinen Fall ideal - das weiß ich. Ich weiß auch, warum Feline so aggressiv reagiert - sie ist einfach totunglücklich. Das möchte ich in jedem Fall ändern und bin bereits auf der Suche nach einem neuen Partner. Gerne würde ich einen im ähnlichen Alter für sie adoptieren, nur so einfach ist das gar nicht. Vielleicht habe ich Glück und kann nächste Woche ein Böckchen besuchen und hoffentlich direkt mitnehmen… Nur was mache ich mit meiner Feline bis dahin? Ich kann gar nicht gut sehen, wie sie leidet. Ich habe mich gestern Abend, heute Morgen und sitze auch jetzt in dem Zimmer, damit sie meine Nähe spürt und merkt, dass ich ihr nichts tue, aber sobald ich mich an den Käfig nähere kommt sie schon knurrend mit den Vorderpfoten an. Wie soll ich mit der Aggressivität umgehen? Ich werde sie auf keinen Fall bestrafen, das macht keinen Sinn, aber soll ich weiterhin in ihrer Nähe bleiben oder sie lieber in Ruhe lassen? Dann wäre sie nur noch länger alleine – ich möchte keinesfalls das sie vereinsamt :/ Bis nächste Woche sind es ja noch ein paar Tage und vor allem viele viele einsame Stunden. Und vor allem: Bessert sich ihre Situation wieder, wenn sie einen neuen Partner hat?
Ich danke schon mal für Antworten und Tipps!
Viele liebe Grüße
Julia