Verzweifelt- Auf dem Weg zur Regenbogenbrücke?

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  • Verzweifelt- Auf dem Weg zur Regenbogenbrücke? Beitrag #1
Lillium

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Hey, ich bin jetzt am Ende meiner Kräfte. Es war ja schon seit wir unseren Fuchs haben nicht leicht mit ihm.... Behandlung um Behandlung bis endlich das Fesselringbandsyndrom diagnostiziert wurde. Immer mal wieder lahm. Vorletztes Jahr endlich Ruhe, dann plötzlich meine Stute stocklahm, konnte nicht festgestellt werden warum halbes Jahr nicht bewegt Weidepause für sie. Mit dem guten Fuchs geritten, hat endlich Muskeln aufgebaut RB gesucht damit er trotz meiner SS ( bin bis in den 8. Monat geritten, dann gings mit dem Bäuchlein nicht mehr) bewegt wird. Schock Fuchs bekam Kolik sofort Infusion hats überstanden nur ist er um gefühlte 10 Jahre gealtert. Dann bekamen alle Pferde Hautpilz rumbehandelt, dann Spritze. Hufschmied gerufen, da Fuchs Hufkrebs bekommen hat ( nicht echten sondern das Blumenkohlartige Gewächs) 6 Wochen Druckverband gemacht, damit Matrix nachwächst. Geht lahm. Weidepause, Muskelabbau, kriegt nix auf die Rippen, betüddelt. Jetzt plötzliche Verformung und Verknöckerung seines Vorderbeines stocklahm.( wie kann das von heute auf morgen sich derart verändern? hatte das schonmal jemand?) Dazu kommt, dass er wieder Hautpilz hat, sein Immunsystem wehrt nichts mehr ab. Und meine Stute hat eine geschwollene Hinterhand, die ganze Hinterhand......TA ruf ich heute an und ich hab Angst, einerseits deswegen dass er sagt, dass man jetzt nix mehr machen kann, andererseits macht es mir selber Angst dass ich speziell beim Fuchs denke, dass es besser wäre, dass eben seine Zeit gekommen ist. Durchgehend krank zu sein ist doch kein Pferdeleben, oder? Steh auch finanziell nicht 1A da, aber jeglichen Transport in eine Klinik will ich ihm sowieso ersparen, hab ihn noch nie verladen, da wir ihn aus einem nahen Stall haben und er ist auch nicht stress resistent, wenn er allein wohin muss. Gibt es irgendwelche Behandlungsmöglichkeiten versuch ich es natürlich, obwohl ich mir nicht mehr wie eine Pferdehalterin sondern wie ein Lazarett vorkomme.Wenn sie nur alle lahmfrei und glücklich auf der Weide stehen könnten. Reiten ist ja überhaupt nicht wichtig, aber ich denke sie sind nicht mal schmerzfrei unterwegs. Ich sags eben ich bin am Ende. Ich fürchte mich vor dem TA...
 
  • Verzweifelt- Auf dem Weg zur Regenbogenbrücke? Beitrag #2
Hey,
fühl dich erstmal gedrückt wenn du magst..so viel auf einmal :(

Wie alt sind denn deine Pferde? Wie werden sie gehalten? Was gibts zu fressen?
Und wie sieht im Moment der Beschäftigungs/Bewegungsplan aus?
 
  • Verzweifelt- Auf dem Weg zur Regenbogenbrücke? Beitrag #3
Hey danke erstmal. Sie sind 23 ( Fuchs) und 21 ( Stute). Sie stehen im Offenstall mit einem Hafi. Mit der Stute hatte ich vor 2 Monaten leichtes Aufbautraining begonnen. Zu fressen bekommen sie nasses Heu, da die Stute Lungenkrank ist und er zusätzlich Seniorenfutter auf ihn abgestimmt. Hatte vergessen zu schreiben dass ihn auch etwas gestochen hat und er eine angeschwollene Nase hatte wo dadurch dass er sich gekratzt hat ein Eitergeschwulst entstand dass entfernt werden musste. Er macht seit Jänner Landschaftspflege und meine Stute stand auch nur rum. Wohnen etwas höher gelegen sind sehr almenartig unsere Weiden. Sie müssen sich schon viel bewegen um an Futter und an Wasser zu kommen sie wandern viel.

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Spazieren bin ich gegangen mit ihnen ... also kein reiten.
 
  • Verzweifelt- Auf dem Weg zur Regenbogenbrücke? Beitrag #4
Ok, an sich hört sich die Haltung schonmal gut an, gerade, dass sie sich viel bewegen müssen auf der Weide um überall ran zu kommen..
Zu den gesundheitlichen Problemen kann ich nicht so viel sagen, ich bin bisher nicht mit einem eigenem Pferd gesegnet, aber vielleicht kann jemand anderes, der sich besser auskennt, was dazu sagen?

Hast du den TA gestern eigentlich erreicht? Was hat er gesagt?
 
  • Verzweifelt- Auf dem Weg zur Regenbogenbrücke? Beitrag #5
Wirklich helfen kann ich nicht, ich kenne mich in den Bereichen nicht recht aus.
Aber hast du schonmal ein Blutbild machen lassen? Wenn nicht solltest du das mal nachholen, eventuell kommt da was zu Tage. Gerade was das angeschlagene Immunsystem und den Hautpilz betrifft, könnte da vielleicht Abhilfe geschafft werden.

Was ist nun mit der geschwollenen Hinterhand deiner Stute? War der Tierarzt schon da?

Allgemein muss man wohl anerkennen, dass deine Pferde alt geworden sind und sich Erkrankungen häufen werden. Da kann man viel Glück, aber leider auch viel Pech haben.
 
  • Verzweifelt- Auf dem Weg zur Regenbogenbrücke? Beitrag #6
Hey der TA war am nàchsten Tag da. Mein Fuchs hat Schale und gegen den Pilz habe ich ihn wieder impfen lassen. Der TA sagt da ist weniger sein Immunsystem schuld sondern das verwirrte Wetter. Es ist zu warm und es haben wieder viele Pferde im Umkreis den Hautpilz. Jetzt heißt es schonend reiten wenn die Lahmheit jetzt nach der Behandlung abgeklungen ist. Meine Stute hat an der Vorderhand leichte Arthrose und hinten hakt sich ihre Hüfte falsch ein und das Muskelband ist leicht verletzt. Auch jetzt nach den Schmierbehandlung leichtes Reiten empfohlen bekommen möglichst auf flacher Ebene ( lach wir leben am Berg Gott sei Dank ist jetzt nur eine Wiese echt steil, die ist natürlich jetzt tabu) der TA sagt vom Einschläfern sind wir weit weg. Mit regelmäßiger Arbeit und ein paar Ergänzungsfuttermitteln hat er noch ein tolles Leben vor sich. Und meine Stute sollte sich soweit auch erholen. *aufatme*

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Er sagte auch dass der Offenstall für die beiden Arthrosepferdis auch super ist... also immer gut in Bewegung halten bis es halt dann irgendwann nicht mehr geht ( hoffe aber dass sie bis dahin ein schönes Pferdeleben ins hohe Alter noch genießen können)
 
  • Verzweifelt- Auf dem Weg zur Regenbogenbrücke? Beitrag #7
Du wirst noch viele schöne Jahre haben.
Da bin ich ganz sicher!

Mein dicker ist jetzt 26 und hat hinten links "stärker" Athrose, rechts fängt es auch an.
Wir haben das gut mit Ingwer und Teufelskralle unter Kontrolle und bei stark Wind und
Dauer Regen bekommt er mittlerweile eine Decke.

Er steht im schönen Offenstall und wird derzeit 3 bis 5 x die Woche alter entsprechend
geritten.

Du machst es genau richtig.
 
  • Verzweifelt- Auf dem Weg zur Regenbogenbrücke? Beitrag #8
Die Hautpilzgeschichte geht wohl nicht nur bei euch um, eine Bekannte hat mir erst heute erzählt, dass ihr Pferd auch gerade darunter leidet.

Na aber das klingt doch sehr positiv. Freut mich, dass der Tierarzt dich beruhigen konnte - ist doch immer gut, wenn ein Fachmann mal ein "Machtwort" spricht :)
 
  • Verzweifelt- Auf dem Weg zur Regenbogenbrücke? Beitrag #9
Ich überlege ihm auch eine Decke für den Winter zu besorgen, aber noch sieht das Winterfell recht dicht aus, kenn mich mit Eindecken noch nicht so aus, aber momentan ist es eh noch furchtbar warm. Ja hab mich umgehört echt viele Pferde haben den Pilz und viel schlimmer als der Bub. Ich bin froh, dass das jetzt mal abgeklärt werden konnte. Ende nächster Woche beginne ich mit leichtem Reiten, die Lahmheit ist schon weg bei ihm. Meine Stute braucht länger, aber die kann ich eh als Handpferd mitnehmen, da sind sie Gott sei Dank ein eingespieltes Team.

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missymannmensch: schmierst du das oder gibst du es im Futter dazu?
 
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