Ausbildung Besuchshund

Diskutiere Ausbildung Besuchshund im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hat jemand mit seinem Hund eine solche Ausbildung absolviert oder kann mir mit Informationen zu dem Thema helfen?
  • Ausbildung Besuchshund Beitrag #1
karl-käfer

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Hat jemand mit seinem Hund eine solche Ausbildung absolviert oder kann mir mit Informationen zu dem Thema helfen?
 
  • Ausbildung Besuchshund Beitrag #2
Keiner......?
 
  • Ausbildung Besuchshund Beitrag #3
Was genau möchtest du wissen? ;)
 
  • Ausbildung Besuchshund Beitrag #4
Die einzige Ausbildungsmöglichkeit, die ich in unserer Gegend gefunden habe, geht über 100 Stunden Theorie und Praxis an 6 Wochenenden + Eignungstest. Kostenpunkt ca. 700 €. Eignungstest 200 €, die bei Bestehen auf die Kursgebühr angerechnet werden.

Ich bin auf der Suche nach jemanden, der mit seinem Hund so eine Ausbildung absolviert hat und auch entsprechend tätig ist oder mir auch über die Anforderungen beim Eignungstest etwas erzählen kann.
 
  • Ausbildung Besuchshund Beitrag #5
Was möchtest du mit deinem Hund genau machen? ;)

Hast du eine Einrichtung, in der du mit ihm Arbeiten möchtest?
Erzähl doch mal ein wenig.
 
  • Ausbildung Besuchshund Beitrag #6
Ich bin beruflich oft in Altenheimen, Behiderteneinrichtungen oder auch an einer Grundschule unterwegs. Der Hund war dann auch schon dabei und ich habe beobachtet, wie positiv die meisten Leute auf sie regieren, auch z.B. jemand, der mir hinterher sagte, ich habe noch nie einen Hund angefasst, da hatte ich immer Angst.
Nun ist sie mit ihrem 1 Jahr noch recht ungestüm, manchmal. Ich möchte für solche Besuche ,auch für mich, die Sicherheit einer guten Ausbildung im Hintergrund. Darum hoffte ich hier auf einen Erfahrungstausch.
 
  • Ausbildung Besuchshund Beitrag #7
Hey,

wichtig ist einfach, dass du dir die entsprechenden Ausbilder/Referenten anschaust.

Warum und wodurch genau sind sie qualifiziert?
Ich persönlich würde mich nicht von Nicht-Fachkräften ausbilden lassen wollen.

Wer mir etwas zum Thema Pädagogik erzählt sollte im Optimalfall nicht nur mal einen Kurs in der Schule oder einen Babysitterkurs gemacht haben- mal überspitzt:)

Gleiches gilt für die Leute, die mir das Thema Hund entsprechend nahe bringen sollen- wie arbeiten diese Leute normalerweise, was sind ihre Spezialgebiete usw. usf.:)
 
  • Ausbildung Besuchshund Beitrag #8
Ahhh, Ich verstehe. :)

Also, die Chance besteht, das du deinen Hund also mitnimmst, allgemein schon von diesen Einrichtungen?

Ich arbeite auch mit Behinderten Kindern/Jugendlichen, etc.
Ich kann meinen Mitnehmen. Das einzige was meine Leute möchten ist ein Gesunheitszeugnis vom Tierarzt oder von unserem Trainer.
Das ist z.b. eine ganz neue Einrichtung wo ich jetzt anfange mit meinem Praktikum und dort sind Autistische Kinder, die bis zum Sommer einen Besuchshund, ohne Ausbildung glaube ich, hatten.

Es gibt inzwischen viele Einrichtungen, denen es sogar langt, wenn du einfach einen Begleithund gemacht hast.
Selbst bei einigen brauchst du auch das nicht.

Ich habe mit meinem Z.b. ganz normal die Hundeschule besucht und in solchen Situationen, wenn wir mit Behinderten oder Menschen mit Krankheiten etc zutun haben, ist er eh wie ausgetauscht.

Ich Informiere mich allerdings gerade auch über Besuchshunde, etc. Da ich darüber meine Semester-Abschlussarbeit schreiben möchte. Inklusion von Menschen mit Behinderung mit bezug auf Hunde.

Geht ihr zur Hundeschule?
mit einem Jahr ist es klar, das sie noch Wild ist. Das kommt aber mit der Zeit und eigentlich auch mit normalem Training ganz gut. ;)

Kennst du diese Seiten hier schon?



Hier sind allgemein welche zusammen gefasst:


Ich würde mich einfach mal mit deinen Einrichtungen Kurz schliessen und schauen, ob du einen Trainer in deiner Region findest, der sich mit dem Thema auskennt.
Das hatte ich das glück, das meiner sich in dem Bereich auskannte.
Ansonsten gibt es natürlich auch viel Literatur.
Und du kannst mit Bereits Ausgebildeten Hunden und Menschen in Kontakt treten.

Es braucht nämlich nicht immer für jede Einrichtung eine Ausbildung. ;)

Ich hab noch irgendwo einen Link, wenn ich diesen finde, schicke ich ihn noch nach.
 
  • Ausbildung Besuchshund Beitrag #9
Es braucht nämlich nicht immer für jede Einrichtung eine Ausbildung. ;)

Das stimmt, allerdings muss man wirklich 1000%ig seinen Hund lesen können.
Nur weil die Einrichtungen das nicht verlangen heißt das nicht, dass man das Wissen nicht brauchen würde.

Sehe ich zu spät, dass eine Situation meinen Hund überbelastet zu spät kann das ordentlich nach hinten losgehen.

Zumal man es sich in den entsprechenden Einrichtungen IMMER schriftlich geben lassen sollte, dass die hauseigene Versicherung informiert ist usw. usf.

Zur eigenen Absicherung sollte man sich auch durchaus knappe Dokumentationen gegenzeichnen lassen.
Sonst bekommt man recht fix Probleme in dem Fall, dass auch nur minimal etwas passieren sollte.

Und Angehörige können findig sein.

Sowas erklären einem gute Ausbilder aber auch- Papierkram gehört auch bei Besuchshunden dazu.
Habe das schon erlebt, dass jemand belangt werden sollte, weil ein Hund hoch gesprungen ist und jmd. an der Hand gekratzt hat.
 
  • Ausbildung Besuchshund Beitrag #10
Ich arbeite auch mit Behinderten Kindern/Jugendlichen, etc.
Ich kann meinen Mitnehmen. Das einzige was meine Leute möchten ist ein Gesunheitszeugnis vom Tierarzt oder von unserem Trainer.
Das ist z.b. eine ganz neue Einrichtung wo ich jetzt anfange mit meinem Praktikum und dort sind Autistische Kinder, die bis zum Sommer einen Besuchshund, ohne Ausbildung glaube ich, hatten.

Es gibt auch die Ausbildung zum Autismushund. Fand ich sehr interessant...

Danke für die Links.

Diese Ausbildung möchte ich hauptsächlich für mich als Sicherheit und natürlich auch für meinen Hund.
 
  • Ausbildung Besuchshund Beitrag #11
Ich meine damit die Ausbildung zum Besuchshund. Nicht die Grundsätzliche Ausbildung. ;)

Das man seinen Hund lesen sollte und genau weiss, wo seine Grenzen etc sind, das nehme ich hier bei Karl-Käfer als Voraussetzung, da man sich hier ja Informieren möchte.

Zur eigenen Absicherung sollte man sich auch durchaus knappe Dokumentationen gegenzeichnen lassen.
Was für Dokumentationen meinst du damit?

Meine Hunde sind bisher immer nebenbei im Alltag in Einrichtungen mitgelaufen.
Bzw von allen Kollegen sind die Hunde so mitgelaufen, dort wird mit Hunden gelebt.

Wenn Ich meinen Hund an neue Menschen ranführe, dann anfangs auch nur mit der Leine.
Da es ja auch sein kann, das er Autist1 gut findet und Spastiker2 nicht mag.

Zu dem Thema gehört natürlich auch für sich selber, seine Grenzen zukennen und auch sich und seine Arbeit zu Reflektieren.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Diese Ausbildung möchte ich hauptsächlich für mich als Sicherheit und natürlich auch für meinen Hund.

Oki, diese Sicherheit trage ich als Person und Pädagogin schon selbst in mir drin.
Da ich mich mit dem Thema schon einige Zeit auseinandersetze und meine Hunde mitführe und meine Kollegen auch. :)

Ich finde das absolut Richtig und gut, das du dir diese Sicherheit nehmen möchtest.
Du kannst dir aber auch durch eigenes Lernen und Beibringen schon viel im Vorwege bei Bringen.
Lesen, lesen, lesen. Auch die Körpersprache des Hundes. ;)

Ich bin auch noch nicht ewig in diesem Thema, lerne daher auch noch enorm viel dazu.
Und da gibt es einges, was man lernen kann. :mrgreen:
 
  • Ausbildung Besuchshund Beitrag #12
Was für Dokumentationen meinst du damit?

Meine Hunde sind bisher immer nebenbei im Alltag in Einrichtungen mitgelaufen.
Bzw von allen Kollegen sind die Hunde so mitgelaufen, dort wird mit Hunden gelebt.

Wann hat der Hund was mit wem warum gemacht;)

Und Dokumentation von Tierarztbesuchen/Impfungen/Prophylaxe Parasiten/Wurmkur oder Stuhlprobe...alle diese Sachen.

Da läuft in den meisten Einrichtunge vieles "einfach so" und wenn dann ein Bewohner/Klient mal Läuse hat z.B. ist da schnell das Geschreie groß, dass der Hund das eingeschleppt hat.

Kann ich nicht nachweisen, dass das nicht so ist, habe ich da sehr schnell sehr wütende Angehörige auf der Matte stehen und im Zweifelsfalle ist es für Einrichtungen einfacher einen Hund des Hauses zu verweisen als einen Rechtsstreit (ja, das ist worst case, aber das passiert immer wieder!) mit Angehörigen zu beginnen.


Ich sehe allerdings auch das nebenbei mitlaufen sehr kritisch.
Wenn ich mit einem Klienten arbeite und nicht zu 50% beim Hund sein KANN, weil der Klient 100% fordert kann ich nicht garantieren, dass da nichts passiert.

Wird viel gemacht, das weiß ich, allerdings würde ich persönlich das nicht tun, weil ich bei keinem Klientel die Gewissheit habe, dass sich wirklich an Absprachen gehalten wird/werden kann- sonst wäre es nicht mein Klientel;)
 
  • Ausbildung Besuchshund Beitrag #13
Ich sehe allerdings auch das nebenbei mitlaufen sehr kritisch.
Kommt auf die Einrichtung drauf an, auf die Kollegen und die Bewohner, wie ich finde.
In der einen Einrichtung liefen alle Hunde nebenbei und waren richtig mit in die Gruppen eingelebt.
Die Bewohner haben sich mit drum gekümmert und es waren einfach ihre Mitbewohner.

Es gab Tage, da waren die Hunde da, dann waren sie wieder nicht da.
Es gab klare Regeln und diese wurden eingehalten.

In meiner neuen Einrichtung wird es nur Stundenweise sein. Da schauen wir erstmal wie das abläuft.
Da wird er auch nicht nebenbei Laufen, sondern unter meinen Augen, da dort 10 Kinder leben und diese teilweise schwer Behindert sind.
Das geht natürlich dann gar nicht, wenn der Hund nebenbei läuft. ;)

Ich konnte bisher also keinerlei Negatives Feststellen.
Liegt aber auch an meinen Hunden, da die da echt tiefen entspannt sind und wenn sie ruhe wollen, ist da ganz klar ihre Ruhezone auf die auch geachtet wird.

Das mit dem Dokumentieren ist eine gute sache.
Wie gesagt, ich beschäftige mich noch nicht ewig mit dem Thema.
In meiner ersten Einrichtung lief das alles total entspannt ab, da die Chefin mit Pferden, Hunden, etc mit Ihren Bewohnern arbeitet.

Für die neue werde ich mir das jetzt mal merken und mir da mal Gedanken machen.
Danke für die Tips. Man lernt ja nie aus. :)
 
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