- Trauer und Trauerbewältigung...Wenn das Herz zerreisst... Beitrag #1
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TiereandieMacht
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Hallo...
Ich bin neu in diesem Forum...Ich glaube das ich vlt nicht in dem richtigen Unterforum bin aber vlt kann man das ja auch verschieben...Letzten Endes hab ich mich hier angemeldet, weil.ich nicht mehr weiter weiß und ich mir momentan nichts mehr Wünsche als eventuell einen hilfreichen Tip von jemanden...
Nun von Anfang an...
Vor ca. einem dreiviertel Jahr haben wir über eBay Kleinanzeigen einen Hund aus furchtbar erbärmlichen Verhältnissen befreit. Wir besaßen schon unseren Gordon (Rodesian Rideback). Da weder meine Freundin noch Ich ertragen können wenn Tiere leiden, holten wir diesen Hund. Es war ein Stafford.
Der Hund war 8 Jahre. Er war komplett runtergehingert. Zähne im Maul waren nicht mehr vorhanden da er nicht gefüttert wurde und sich die Zähne aus Hunger an den Zwingerstäben abgewetzt hat. Er hatte Brand und Schnittwunden am ganzen Körper. Was mit dem Hund gemacht wurde wissen wir nicht. Wir wissen nur das wir uns von Anfang an in ihn verliebt hatten. Also nahmen wir ihn mit. Wir peppelten ihn wieder hoch. Ich entbehrte mein Eiweißpulver vom Sport was nicht billig ist. Egal. Alles für die Tiere. Er nahm zu. Woche für Woche. Der Hund lebte sich bei uns ein. Er wurde zum absoluten Familienliebling. Es hatte den Anschein das er so unglaublich dankbar war das wir ihn befreit haben. Wenn wir nach Hause kamen war er sich auf den Rücken und krümmte sich vor Freude. Sein Wesen...Seine Art...Seine Liebe...der ganze Hund war das unglaublichste Tier was ich je kennengelernt habe...
Zeit für Zeit bemerkten wir Veränderungen...Er freute sich nicht mehr wenn wir nach Hause kamen...Ich schlief viel...
Als erstes dachten wir uns nichts...eine eventuelle Phase...
Woche später kam es zu Muskelzuckungen...Die empfanden wir für komisch...Wenn er lag und einschlafen wollte gingen wie Stromschläge durch seinen Körper...Das erste mal das ich Angst bekam...
Also ab zum Tierarzt...Blutuntersuchungen etc...Die ergab das soweit alles ok ist aber er sehr wenig also sehr sehr wenig Rote Blutkörperchen hat...Er bildet zwar ohne Ende neue, aber sie verschwinden auch sehr schnell.
Ich bekam das erste mal Angst...Ich bin Krankenpflege und ging selbst sämtliche Theorien durch...Viele Vermutungen standen im Raum...Blutungen, exo und endokrine Drüsen, Pankreatiden...Viele Sache wurde vom Tierarzt untersucht...Vieles behandelt...Nichts wurde aber besser...im Gegenteil...
Neurolgisch wurde es immer schlimmer...Zuckungen wurde stärker...Kopftremor...Er lief ununterbrochen durch die Wohnung...Stand oftmals in einer Ecke und starte minutenlang gegen die Wand...
Fress und Trinkverhalten wurde schlechter...Er pullerte ein...Kackerte alles voll...Es wurde alles so schlimm das ich Windeln von Arbeit mitbrachte und wir ihm die angezogen hatten...Beim Spaziergang war nix...sobald der oben war ging es los...Der Hund war mittlerweile so Dünn das nur noch eine dünne Hautschicht über den Rippen lag...
Man stellt sich vermehrt die Frage ob das noch ein Hundeleben ist...Ob der Hund leidet...Soll man ihn erlösen oder nicht...Der Gedanke an den Verlust schiebt das erlösen des Hundes immer weiter fort...
Vorgestern aber war es soweit...Ich rufte meinen Tierarzt an, schilderte ihm die Sitiation...Ich stellte ihm die Frage wo für ihn die Obergrenze erreicht wäre...Er meinte das man über die schon lange hinnaus sei...
Gestern dann war es soweit...der letzte Tag war angebrochen...Unzählige Std des wartens...Wann klingelt es an der Tür?
Um 13.30 klingelte es dann...Plötzlich blieb mein Herz stehen...Der Kopf schaltete sich ab...
20 Minuten später war alles vorbei...Mein Hund lag regungslos auf der Couch...
Plötzlich totenstille in der Wohnung...
Seit gestern hab ich das Gefühl als wenn mein Herz nicht mehr schlägt...Heftige Heulkrämpfe kommen über mich...So soll das ich schreiend auf dem Boden liege...Ich kann nicht mehr...Ich hab das Gefühl ich breche...Als ich gestern den Hund zu Grabe getragen habe fühlte es sich an als wenn ich mein Kind zu Grabe trage...
Das Gefühl des Vermissens ist so stark das es komplett aushakt...
Ich will meinen Hund zurück...Ich frage mich ob es die richtige Entscheidung war...obwohl der Arzt meinte es wird Zeit...erbstaunt das er nicht schon zusammengebrochen ist...Aber trotzdem...ich hab es zugelassen das mein Hund getötet wird...Was hab ich bloss getan
Ich komm nicht drüber hinweg...Alles fühlt sich so leer an...Ich leide unglaublich...Es tut so jämmerlich weh...
Hat jemand einen Tip wie ich mich beruhigen kann..Hat jmd ein Tip wie ich die Situation akzeptieren kann...Wie werde ich diese fürchterlichen Schmerzen loss...Kann mir irgendjemand helfen?
Danke im Vorraus...MfG Carsten
Ich bin neu in diesem Forum...Ich glaube das ich vlt nicht in dem richtigen Unterforum bin aber vlt kann man das ja auch verschieben...Letzten Endes hab ich mich hier angemeldet, weil.ich nicht mehr weiter weiß und ich mir momentan nichts mehr Wünsche als eventuell einen hilfreichen Tip von jemanden...
Nun von Anfang an...
Vor ca. einem dreiviertel Jahr haben wir über eBay Kleinanzeigen einen Hund aus furchtbar erbärmlichen Verhältnissen befreit. Wir besaßen schon unseren Gordon (Rodesian Rideback). Da weder meine Freundin noch Ich ertragen können wenn Tiere leiden, holten wir diesen Hund. Es war ein Stafford.
Der Hund war 8 Jahre. Er war komplett runtergehingert. Zähne im Maul waren nicht mehr vorhanden da er nicht gefüttert wurde und sich die Zähne aus Hunger an den Zwingerstäben abgewetzt hat. Er hatte Brand und Schnittwunden am ganzen Körper. Was mit dem Hund gemacht wurde wissen wir nicht. Wir wissen nur das wir uns von Anfang an in ihn verliebt hatten. Also nahmen wir ihn mit. Wir peppelten ihn wieder hoch. Ich entbehrte mein Eiweißpulver vom Sport was nicht billig ist. Egal. Alles für die Tiere. Er nahm zu. Woche für Woche. Der Hund lebte sich bei uns ein. Er wurde zum absoluten Familienliebling. Es hatte den Anschein das er so unglaublich dankbar war das wir ihn befreit haben. Wenn wir nach Hause kamen war er sich auf den Rücken und krümmte sich vor Freude. Sein Wesen...Seine Art...Seine Liebe...der ganze Hund war das unglaublichste Tier was ich je kennengelernt habe...
Zeit für Zeit bemerkten wir Veränderungen...Er freute sich nicht mehr wenn wir nach Hause kamen...Ich schlief viel...
Als erstes dachten wir uns nichts...eine eventuelle Phase...
Woche später kam es zu Muskelzuckungen...Die empfanden wir für komisch...Wenn er lag und einschlafen wollte gingen wie Stromschläge durch seinen Körper...Das erste mal das ich Angst bekam...
Also ab zum Tierarzt...Blutuntersuchungen etc...Die ergab das soweit alles ok ist aber er sehr wenig also sehr sehr wenig Rote Blutkörperchen hat...Er bildet zwar ohne Ende neue, aber sie verschwinden auch sehr schnell.
Ich bekam das erste mal Angst...Ich bin Krankenpflege und ging selbst sämtliche Theorien durch...Viele Vermutungen standen im Raum...Blutungen, exo und endokrine Drüsen, Pankreatiden...Viele Sache wurde vom Tierarzt untersucht...Vieles behandelt...Nichts wurde aber besser...im Gegenteil...
Neurolgisch wurde es immer schlimmer...Zuckungen wurde stärker...Kopftremor...Er lief ununterbrochen durch die Wohnung...Stand oftmals in einer Ecke und starte minutenlang gegen die Wand...
Fress und Trinkverhalten wurde schlechter...Er pullerte ein...Kackerte alles voll...Es wurde alles so schlimm das ich Windeln von Arbeit mitbrachte und wir ihm die angezogen hatten...Beim Spaziergang war nix...sobald der oben war ging es los...Der Hund war mittlerweile so Dünn das nur noch eine dünne Hautschicht über den Rippen lag...
Man stellt sich vermehrt die Frage ob das noch ein Hundeleben ist...Ob der Hund leidet...Soll man ihn erlösen oder nicht...Der Gedanke an den Verlust schiebt das erlösen des Hundes immer weiter fort...
Vorgestern aber war es soweit...Ich rufte meinen Tierarzt an, schilderte ihm die Sitiation...Ich stellte ihm die Frage wo für ihn die Obergrenze erreicht wäre...Er meinte das man über die schon lange hinnaus sei...
Gestern dann war es soweit...der letzte Tag war angebrochen...Unzählige Std des wartens...Wann klingelt es an der Tür?
Um 13.30 klingelte es dann...Plötzlich blieb mein Herz stehen...Der Kopf schaltete sich ab...
20 Minuten später war alles vorbei...Mein Hund lag regungslos auf der Couch...
Plötzlich totenstille in der Wohnung...
Seit gestern hab ich das Gefühl als wenn mein Herz nicht mehr schlägt...Heftige Heulkrämpfe kommen über mich...So soll das ich schreiend auf dem Boden liege...Ich kann nicht mehr...Ich hab das Gefühl ich breche...Als ich gestern den Hund zu Grabe getragen habe fühlte es sich an als wenn ich mein Kind zu Grabe trage...
Das Gefühl des Vermissens ist so stark das es komplett aushakt...
Ich will meinen Hund zurück...Ich frage mich ob es die richtige Entscheidung war...obwohl der Arzt meinte es wird Zeit...erbstaunt das er nicht schon zusammengebrochen ist...Aber trotzdem...ich hab es zugelassen das mein Hund getötet wird...Was hab ich bloss getan
Hat jemand einen Tip wie ich mich beruhigen kann..Hat jmd ein Tip wie ich die Situation akzeptieren kann...Wie werde ich diese fürchterlichen Schmerzen loss...Kann mir irgendjemand helfen?
Danke im Vorraus...MfG Carsten