Nur noch Futtertiere...

Diskutiere Nur noch Futtertiere... im Katzen Ernährung Forum im Bereich Katzen Forum; Guten Morgen! Ich bräuchte mal das geballte Schwarmwissen zur Katzenernährung :mrgreen: Seit September haben wir den Kater, seitdem wird er...
  • Nur noch Futtertiere... Beitrag #1
Casimir

Casimir

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Guten Morgen!

Ich bräuchte mal das geballte Schwarmwissen zur Katzenernährung :mrgreen:
Seit September haben wir den Kater, seitdem wird er gebarft. Er liebt(e) das Zeug abgöttisch, an Dose geht er nicht mehr ran.
Nun habe ich den beiden auch irgendwann mal Futtertiere zum Fressen angeboten. Kit findet die widerlich, Balou inhaliert sie quasi.
Was nun mit einem Küken oder einer Maus pro Woche anfing, artet jetzt langsam aber sicher in ein Futtertier täglich aus. Am besten mehr als eines, am besten komplett auf Futtertier umstellen!

Der Kater macht mich fertig. Er weiß genau, wo die Tierchen liegen. Er bettelt, was das Zeug hält. Er will unbedingt ein komplettes Tier. Barf lässt er links liegen, er könnte auch mal ein paar Tage nichts essen oder wenn, dann nur ein paar Happen. Ich muss ihn quasi zum Fressen zwingen- dann frisst er pro Tag eine viertel Tagesportion.... und rennt sofort wieder zum Froster.

Was mach ich nur mit ihm? Ich kann ihn doch schlecht nur von Mäusen und Küken ernähren, das wird doch auf Dauer zu einseitig, oder? Klar, es gibt noch andere Futtertiere... aber gleicht es das aus? Da stellt man sich stundenlang hin, matscht barf und dann ist das Zeug doof.
Futtertiere mal komplett streichen? Wie lange kann ich eine Katze hungern lassen?

Bitte helft mir *durchdreh*
 
  • Nur noch Futtertiere... Beitrag #2
Der Kater macht mich fertig. Er weiß genau, wo die Tierchen liegen. Er bettelt, was das Zeug hält. Er will unbedingt ein komplettes Tier. Barf lässt er links liegen, er könnte auch mal ein paar Tage nichts essen oder wenn, dann nur ein paar Happen. Ich muss ihn quasi zum Fressen zwingen- dann frisst er pro Tag eine viertel Tagesportion.... und rennt sofort wieder zum Froster.
Es ist immer wieder faszinierend, wie gut Katzen ihre Menschen konditionieren Können :mrgreen:. Ich kenne das Problem, denn mit unserer Tequila ist es ganz ähnlich. Küken sind das größte und wenn sie mit zu reden hätte, gäbe es nichts anderes. Gestern Abend erst hatte ich das Thema auch beim Katzenstammtisch mit einer Freundin; ihre Amy hat nämlich auch einen Küken-Fetisch ;).
Deswegen sage ich dir jetzt das Gleiche was ich ihr geantwortet habe: Ich kenne keine Katze, die Selbstmord durch Verhungern vorm gefüllten Napf begehen würde (es gibt immer Ausnahmen, die die Regel bestätigen und sehr junge, sehr alte oder kranke Tiere würde ich da auch raus nehmen). Balou ist aber kein Kitten, nicht krank und auch nicht alt und klapprig, der testet schlicht aus, wie weit es funktioniert ;). Da musst du den längeren Atem haben. Futtertiere sind eine tolle Sache zwischendurch, aber ich würde vermeiden, sie zu festen Zeiten oder zu regelmäßig zu geben. Er kann durchaus mal zwei auf einmal bekommen, aber dann auch drei oder vier Tage mal gar keins. Da musst du schlicht den längeren Atem haben, so schwer das auch fällt.
 
  • Nur noch Futtertiere... Beitrag #3
Naa es ist ja nicht so, dass ich sofort nachgebe :uups:
Ein Beispiel... Wir stellen das Frühstück hin. Balou schnuppert mal, frisst ein paar Happen und geht wieder. Später müssen wir seinen Napf dann wegnehmen, sonst geht Kit nur noch mehr in die Breite. Abends neuer Versuch- er nimmt nichts. Am nächsten Morgen konnte ich ihn dann dazu überreden, endlich mal etwas mehr zu fressen. Hätte er das nicht getan, hätte ich ihm ein Tier gegeben.

Wir haben die zwei beim Fressen sogar schon getrennt, weil wir den Verdacht hatten, dass Kit einfach zu sehr drängelt, um noch Balous Portion fressen zu können. Aber das hat auch nix geholfen. Leckerlies gibts auch keine mehr.

Er hat ja auch mal Tage, an denen er den Napf komplett leer macht, also an der Fleischqualität o.ä. scheints nicht zu liegen. Er hat einfach keinen Bock.
 
  • Nur noch Futtertiere... Beitrag #4
Ich frage mich bei der ganzen Wissenschaft um DAS ideale Katzenfutter ja immer, woher alle Experten denn wissen was genau Katze braucht...
Aber wenn ich BARF richtig verstanden habe, geht es bei der ganzen Gemantsche doch darum, das natürliche Futter, also Maus nachzubauen.

In meiner naiven Vorstellung, ist es also die artgerechteste Ernährung überhaupt, wenn eine Katze sich hauptsächlich von Mäusen ernährt. Gibt es denn überhaupt irgendwelche Fakten die dagegen sprechen, dass der Kater hauptsächlich Mäuse frisst und Barf, Küken oder auch mal Futter aus dem Handel so zwischendurch als Abwechslung bekommt?

Was genau spricht denn dafür, dass der Kater jetzt seine Mäuse für mehrere Tage entzogen bekommen soll und auch vor dem Napf mal hungern muss? Oder geht es nur darum, das dem Kater mal gezeigt werden soll, wer über das Futter bestimmt- welches zu schmecken hat und welches gefälligst außen vor bleiben soll?

Edit: Wenn es um allgemeine Futterverweigerung geht, würde ich auch immer die gesundheitlichen Aspekte im Hinterkopf behalten. Meine Katze hatte auch so Mäkeltage und dann wieder Tage an denen sie gut gefressen hat (wahrscheinlich wegen Hunger). Bei ihr war FORL die Ursache.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Nur noch Futtertiere... Beitrag #5
Ich würde nicht NUR Futtertiere füttern. Ich stelle es mir einfach problematisch vor, wenn man mal auf Urlaub fährt und dann jemanden suchen muss, der damit klar kommt. Außerdem kann es ja durchaus mal vorkommen, dass ein Tier auch mal über Nacht in einer Klinik bleiben muss und auch da wäre es wohl besser, wenn es auch anderes Futter kennt. Auch die Kosten wären für mich persönlich ein Problem, aber abgesehen von den Punkten würden mir keine Nachteile einfallen (wobei ich auch kein Barfprofi bin).

Wie Sini schon schrieb, ist das Konzept des Barfens doch, so nah wie möglich an die natürlichen Beutetiere heranzukommen. Wieso sollte es dann also besser sein, als gleich diese Tiere zu füttern? Allerdings müsste man dabei natürlich darauf achten, dass die Futtertiere nicht nur Schrott-Futter bekamen, da würde ich mir also wirklich genau anschauen, woher die Tiere kommen, wie sie dort gehalten und ernährt werden, etc. Und auf ein möglichst großes Angebot achten (also nicht nur Küken, sondern auch Mäuse, Ratten, ... und möglichst auch adulte Tiere).
 
  • Nur noch Futtertiere... Beitrag #6
Ich dachte man soll gar nicht so viel Küken geben, weil sie durch das Dotter im Bauch so viel Vitamin A enthalten?
Und nur ganze Mäuse soll man doch auch nicht geben, weil sie nicht genügend Nährstoffe aufgenommen haben und dementsprechend selbst nicht als ausgewogene Ernährung taugen.
Und wo kriegt man ausgewogen ernährte Mäuse in der Menge her? Fressen Katzen nicht 5-6 Mäuse am Tag? Will man überhaupt so viele Tiere auf dem Gewissen haben?

Ich kann dementsprechend Inas Post nur unterschreiben. Noch ist keine gesunde Katze vorm vollen Napf verhungert.
 
  • Nur noch Futtertiere... Beitrag #7
Ich kann Andies Post nur untersteichen.

Ich denke nicht, dass es Casimir hier um eine Diskussion über (Doppel-)Moral geht, deswegen gehe ich jetzt nicht auf den Einwand ein.

Bleibe aber bei der Frage, ob man wirklich weiß, welche Auswirkungen die verschiedenen Fütterungsarten auf Katzen, ihre Gesundheit und Lebenserwartung haben, oder ob die Ratschläge nur aus einem Bauchgefühl oder Halbwissen heraus beruhen?
 
  • Nur noch Futtertiere... Beitrag #8
Ich würde nicht NUR Futtertiere füttern. Ich stelle es mir einfach problematisch vor, wenn man mal auf Urlaub fährt und dann jemanden suchen muss, der damit klar kommt. Außerdem kann es ja durchaus mal vorkommen, dass ein Tier auch mal über Nacht in einer Klinik bleiben muss und auch da wäre es wohl besser, wenn es auch anderes Futter kennt.

Die angesprochenen Sachen wären für mich die schwerwiegensten Punkte die gegen eine reine Futtertierernährung sprächen. Selbst beim Barfen, was jetzt aufgrund Miras Allergie zeitnah auf dem Plan steht, möchte ich weiterhin Nassfutter füttern, um diesen Problemen von Anfang an entgegen zu wirken.

Ich dachte man soll gar nicht so viel Küken geben, weil sie durch das Dotter im Bauch so viel Vitamin A enthalten?
Und nur ganze Mäuse soll man doch auch nicht geben, weil sie nicht genügend Nährstoffe aufgenommen haben und dementsprechend selbst nicht als ausgewogene Ernährung taugen.
Und wo kriegt man ausgewogen ernährte Mäuse in der Menge her? Fressen Katzen nicht 5-6 Mäuse am Tag? Will man überhaupt so viele Tiere auf dem Gewissen haben?

Ich kann dementsprechend Inas Post nur unterschreiben. Noch ist keine gesunde Katze vorm vollen Napf verhungert.

Kiwi spricht auch meiner Meinung nach wichtige Punkte an.

Katzen fressen in freier Natur ja nun nicht unbedingt nur Mäuse und Küken und selbst wenn, mag ich bezweifeln, dass man die Futtertiere die man kaufen kann, mit der natürlichen Beute gleichsetzen kann. Mäuse leben in freier Natur ja anders, als diese gezüchteten Futtertiere, ebenfalls bei Küken. Ich persönlich hätte da auch bedenken, ob denn in den Mäusen auch wirklich alles drin ist, was die Katze braucht.

Allerdings hab ich mich mit dem Thema Futtertiere bisher nich großartig beschäftigt, daher kann es natürlich sein, dass ich mir in dem Punkt zu viele Sorgen mache bzw. unnötig skeptisch bin.

Die moralische Seite ist für manche vielleicht auch noch ein Punkt. Futterküken sind ja wohl meist männliche Küken, die für die Eierproduktion nicht benötigt werden und deswegen direkt getötet werden. Sie sind im Grunde genommen Abfallprodukte, die so oder so entstehen würden.

Mäuse dagegen werden speziell als Futtertiere gezücht.

Zumindest ich persönlich hätte da schon ein Problem mit, wenn extra Mäuse für meine Katzen gezüchtet werden, ich sie ja auch anders ernähren könnte.



Ich würde die Küken jetzt erst mal eine Zeit lang weg lassen. Bis der Kater sich wieder daran gewöhnt hat, dass er mit betteln nicht weiter kommt. Konsequent ist hier, wie bei so vielen Sachen in der Katzenhaltung, das Zauberwort. Auch wenn es schwer fällt.
 
  • Nur noch Futtertiere... Beitrag #9
Ich dachte man soll gar nicht so viel Küken geben, weil sie durch das Dotter im Bauch so viel Vitamin A enthalten?
Das ist auch mein Kenntnisstand.
Deswegen wird z.B. auch oft empfohlen den Dottersack auszudrücken, wenn man sehr viele Küken verfüttert. Der Vitamin-A-Gehalt im Dottersack ist wohl im Durchschnitt drei mal so hoch wie in der Leber und eine zu hohe Aufnahme von Vitamin A kann bei Katzen zu einer Vitamin-A-Vergiftung führen. Diese wiederum kann Lähmungserscheinungen und Wirbelsäulenschäden zur Folge haben.

Und wo kriegt man ausgewogen ernährte Mäuse in der Menge her?
Gar nicht vermute ich - ich verfüttere aber keine Mäuse und kann deswegen zur Qualität wenig sagen.
Aber genau deswegen würde ich nicht ausschließlich Mäuse und/oder Küken geben. Und eben weil Katzen sich oft zu regelrechten "Kükenjunkies" entwickeln, würde ich weiter anderes Futter geben. Es hilft mir und der Katze nämlich nichts, wenn das Tier krank wird und dann nur auf eine Futtermöglichkeit fixiert ist.

@Sini:
Was genau spricht denn dafür, dass der Kater jetzt seine Mäuse für mehrere Tage entzogen bekommen soll und auch vor dem Napf mal hungern muss? Oder geht es nur darum, das dem Kater mal gezeigt werden soll, wer über das Futter bestimmt- welches zu schmecken hat und welches gefälligst außen vor bleiben soll?
Ich muss meinen Tieren nicht zeigen, wer hier das Sagen hat, die wissen das auch so ;). Aber auch draußen kommt nicht pünktlich alle 4 Stunden das gewünschte Lieblingsessen vorbei geflogen oder gelaufen, da muss die Katze auch mit dem klar kommen, was sie bekommen kann. Und vom vollen Napf wird ja keiner zum Hungern gezwungen, da liegt es an der Katze. Ich habe in meinem Beitrag extra geschrieben, dass ich sehr junge, alte und natürlich kranke Tiere von so was ausschließe und ich habe auch nicht von mehreren Tagen komplettem Futterentzug gesprochen.
 
  • Nur noch Futtertiere... Beitrag #10
Huch, so viele Antworten. Ich versuchs mal :mrgreen:

Allgemein zu den Zuchttieren: Das Problem an denen ist eigentlich, dass es meistens um Quantität statt Qualität geht. Da gehts weniger um Abwechslung auf dem Speiseplan oder überhaupt artgerechtes Futter bzw. darum, das Tier ordentlich auswachsen zu lassen. Klar, Pellets können auch so zusammengesetzt sein, dass sie alles enthalten- aber das ist meistens nicht der Fall. Beim barf steuert man dem ja mit den Supplementen entgegen. Aber wie will ich ne ganze Maus supplementieren? Jede Maus aufschneiden und das Zeug reinmatschen und wieder zumachen?
Ich erinnere mich dunkel, dass man selbst die Futterinsekten bei Reptilien noch "behandeln" muss, damit sie wirklich als Futter taugen.
Selbst beim barf oder Dosenfutter versucht man ja, durch verschiedene Sorten Abwechslung reinzubringen bzw. einer eventuellen Über- oder Unterversorgung diverser Stoffe entgegen zu steuern. Das würde bei Futtertieren nur mit verschiedenen Tierarten funktionieren. Dank Internet bekommt man die mittlerweile leicht, aber da ist wieder die Frage, ob die einen guten Nährstoffgehalt haben oder eher mit Pappe zu vergleichen sind, wenn man das so formulieren kann. Ne Maus, die draußen wohnt und lebt, hat da ganz andere Voraussetzungen.

Zu Krankheiten: Dem Kater geht es sonst gut. Erkennt man FORL von außen? Die Zähnchen sehen gut aus, das Zahnfleisch auch. Er würde ja fressen, wenn ich ihm gleich ein Tier geben würde. Hunger hat er ja.

andie: Das Problem mit Urlaub etc besteht jetzt schon. Der Kerl frisst keine Dose mehr. Ich hab schon viele Sorten durch- gute, sehr gute, schlechte... nö. Der andere Kater ist da wesentlich pflegeleichter, der frisst alles, was man ihm vor die Nase setzt. Balou darf einfach nicht in die Klinik *lach* Aber ich bekomm da zum Glück durch meine Ausbildung auch vieles alleine hin.

Zum Dotter: Ich hab letztens irgendwo gelesen, dass das wohl überbewertet wird. Eine Katze müsste eine Menge davon fressen, um eine Überversorgung zu bekommen. Ich schau dann nochmal, ob ich die Links finde, jetzt muss ich erstmal los. Und später werden wir mal ein paar andere barf- Portionen matschen. Vielleicht frisst er dann mal wieder was *grummel*
 
  • Nur noch Futtertiere... Beitrag #11
Zu Krankheiten: Dem Kater geht es sonst gut. Erkennt man FORL von außen? Die Zähnchen sehen gut aus, das Zahnfleisch auch. Er würde ja fressen, wenn ich ihm gleich ein Tier geben würde. Hunger hat er ja.
Nein, das erkennt man nicht mit dem bloßen Auge. Oft ist vermehrt Zahnstein zu erkennen, aber das muss nicht automatisch ein Anzeichen sein. FORL beginnt im Kiefer und ist nur durch Röntgen zu diagnostizieren.

Zum Dotter: Ich hab letztens irgendwo gelesen, dass das wohl überbewertet wird. Eine Katze müsste eine Menge davon fressen, um eine Überversorgung zu bekommen.
Überbewerten würde ich es auch nicht, unsere bekommen ja auch regelmäßig Küken. Aber wenn man fast ausschließlich Küken füttert, wäre ich da etwas vorsichtiger.
 
  • Nur noch Futtertiere... Beitrag #12
Was genau spricht denn dafür, dass der Kater jetzt seine Mäuse für mehrere Tage entzogen bekommen soll und auch vor dem Napf mal hungern muss? Oder geht es nur darum, das dem Kater mal gezeigt werden soll, wer über das Futter bestimmt- welches zu schmecken hat und welches gefälligst außen vor bleiben soll?

Wenn ich meiner Katze die Entscheidung für ihre Ernährung überlassen würde, würden sie nur Trockenfutter fressen. In Casimirs Fall würden sie sich ruckzuck mit Vitamin A vergiften. Also ist die Antwort ziemlich einfach: Ich überlasse die Entscheidung für ihre Ernährung nicht einem Lebewesen, das sich mit seiner eigenen Entscheidung selbst schädigt und sich ohne zu zögern selbst vergiften würde. Das ist einfach unsere Verantwortung als Tierhalter.
 
  • Nur noch Futtertiere... Beitrag #13
Die Sache mit der Vitamin-A Vergiftung durch Dotter - da gibts wohl verschiedene Meinungen. Hab das schon oft gelesen, hab das auch damals so bei den Frettchen gelernt, aber ich hab auch schon öfter gelesen, dass das ein Mythos ist und die Katze da schon wirklich sehr viele Küken fressen muss, damit es dazu kommt. Was nun stimmt - keine Ahnung, aber ich würde sowieso nicht nur Küken (und Mäuse) füttern.

Zumindest ich persönlich hätte da schon ein Problem mit, wenn extra Mäuse für meine Katzen gezüchtet werden, ich sie ja auch anders ernähren könnte.
Die Rinder, Hühne, Schweine, etc. die im Katzenfutter landen oder beim Barf verwendet werden, werden doch auch extra gezüchtet? :eusa_think:

Off-Topic
andie: Das Problem mit Urlaub etc besteht jetzt schon. Der Kerl frisst keine Dose mehr. Ich hab schon viele Sorten durch- gute, sehr gute, schlechte... nö. Der andere Kater ist da wesentlich pflegeleichter, der frisst alles, was man ihm vor die Nase setzt. Balou darf einfach nicht in die Klinik *lach* Aber ich bekomm da zum Glück durch meine Ausbildung auch vieles alleine hin.
Wobei man wohl eher jemanden findet, der Fleisch auftaut und hinstellt, als jemanden, der Futtertiere verfüttert :mrgreen: Als mein Fredi (Frettchen) in der Klinik war, haben wir verschiedenes Dosenfutter, Fleisch und Fisch und sogar Küken hingebracht. Die Tierärzte hatten damit zum Glück kein Problem :mrgreen:
 
  • Nur noch Futtertiere... Beitrag #14
Die Rinder, Hühne, Schweine, etc. die im Katzenfutter landen oder beim Barf verwendet werden, werden doch auch extra gezüchtet? :eusa_think:

Na klar, aber nicht für die Katze. Die werden in erster Linie für den Menschen gezüchtet- und das, was Mensch nicht (mehr) essen will, kommt ins Tierfutter. Das ist bei einer Futtermaus anders. Die will ich mir nicht mit der Katze teilen, die würde allein nur für sie gezüchtet werden.
Ich kann den Einwand schon verstehen, für die Dose Katzenfutter oder den Teller barf muss kein Tier extra gezüchtet und getötet werden.
 
  • Nur noch Futtertiere... Beitrag #15
Außerdem braucht man wesentlich weniger von einem großen Tier, um eine Katze zu ernähren als von Mäusen. Während von einer Kuh vielleicht das Bein für eine ganze Woche reicht, braucht man für die Selbe Zeit für eine Katze an die 40 ausgewachsene Mäuse. Ich finde das schon einen relevanten Aspekt..
 
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