- Degu beißt anderen in die Kehle Beitrag #1
B
Butterfliege86
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Hallo zusammen
Zuerst die Vorgeschichte:
vor drei Wochen ist in unserer Zweier-Männer-WG leider ein Degu gestorben, deshalb hatten wir nur noch Bäumchen. Damit er nicht alleine ist haben wir Kontakt zu einer privaten Pflegestation aufgenommen, die eine fünfer Gruppe ungefähr im gleichen Alter(ca. vier Jahre) hat, die schon länger ein neues Zuhause suchten. Die fünfer Gruppe wurde wohl aus drei verschiedenen Gruppen Vergesellschaftet, hat sich aber gut verstanden. Aus dieser Gruppe haben wir dann drei ausgesucht, da wir nicht für alle Platz hätten. Wir haben dann unser Terrarium, welches wir zuerst als Käfig genutzt hatten in der Mitte mit einem Trenngitter geteilt und sie sich darin erst mal aneinander gewöhnen lassen. Nachdem sich der eine (Dave) gleich mit Bäumchen verstanden hat, haben wir sie zusammen in den Käfig in dem später alle leben sollten gesetzt und diesen an das Terrarium geschoben, so dass sie "Schnupper-Kontakt" zu den anderen beiden hatten. Die beiden Anderen (Bob und Stuart) haben sich untereinander gut verstanden, haben aber sehr aggressiv auf Bäumchen reagiert. Deshalb haben wir sie erst nur auf der Couch mal zusammen gesetzt, bis es besser wurde. Jeden Tag wurden die Sandbäder getauscht, damit sich der Geruch schön vermischt. Sie haben sich an Bäumchen gewöhnt und so haben wir sie vor vier Tagen im Käfig zusammen gesetzt und nach ein paar Rangeleien war ausgemacht, wer Chef ist und sie haben sich vertragen.
Jetzt das Problem:
Bob und Stuart, die vorher die besten Kumpels waren, haben sich plötzlich in die Wolle gekriegt. Erst fing es mit Rangeleien an, wurde jedoch immer schlimmer. Gestern Nachmittag ist es dann, als wir beide mal nicht im Raum waren eskaliert und Stuart hat Bob in die Kehle gebissen. Wir haben Bob als wir es entdeckt haben gleich aus dem Käfig raus geholt und sind mit ihm zum Tierarzt gefahren, da er ziemlich stark geblutet hat. Der Tierarzt hat ihm jetzt Antibiotika gegeben, damit sich der Biss nicht entzündet und will ihn am Montag noch einmal sehen. Er hat sich wieder gut erholt und scheint es relativ gut weggesteckt zu haben. Jetzt haben wir aber ja das Problem, dass wir die beiden Streithähne erstmal nicht mehr zusammen setzen können, da die Jagd gleich wieder beginnt. Wir haben jetzt das Sandbad aus dem Käfig und Stuart erstmal in "Einzelhaltung". Wir haben noch regelmäßig Kontakt zu der Pflegestation, von der wir die Degus haben und sie hat empfohlen, den einen erstmal einzeln zu halten, bis sich die Gruppe gefestigt hat und ihn dann erst wieder dazu zu setzen, damit er vielleicht in der "neuen" Gruppe schüchterner ist.
Da Bob auch wesentlich kleiner ist als die anderen und auch wesentlich quirliger und lebhafter, vermuten wir, dass Bob auch ein gutes Stück jünger als der Rest ist.
Was meint ihr dazu? Wir sind für jeden Tipp dankbar.
Zuerst die Vorgeschichte:
vor drei Wochen ist in unserer Zweier-Männer-WG leider ein Degu gestorben, deshalb hatten wir nur noch Bäumchen. Damit er nicht alleine ist haben wir Kontakt zu einer privaten Pflegestation aufgenommen, die eine fünfer Gruppe ungefähr im gleichen Alter(ca. vier Jahre) hat, die schon länger ein neues Zuhause suchten. Die fünfer Gruppe wurde wohl aus drei verschiedenen Gruppen Vergesellschaftet, hat sich aber gut verstanden. Aus dieser Gruppe haben wir dann drei ausgesucht, da wir nicht für alle Platz hätten. Wir haben dann unser Terrarium, welches wir zuerst als Käfig genutzt hatten in der Mitte mit einem Trenngitter geteilt und sie sich darin erst mal aneinander gewöhnen lassen. Nachdem sich der eine (Dave) gleich mit Bäumchen verstanden hat, haben wir sie zusammen in den Käfig in dem später alle leben sollten gesetzt und diesen an das Terrarium geschoben, so dass sie "Schnupper-Kontakt" zu den anderen beiden hatten. Die beiden Anderen (Bob und Stuart) haben sich untereinander gut verstanden, haben aber sehr aggressiv auf Bäumchen reagiert. Deshalb haben wir sie erst nur auf der Couch mal zusammen gesetzt, bis es besser wurde. Jeden Tag wurden die Sandbäder getauscht, damit sich der Geruch schön vermischt. Sie haben sich an Bäumchen gewöhnt und so haben wir sie vor vier Tagen im Käfig zusammen gesetzt und nach ein paar Rangeleien war ausgemacht, wer Chef ist und sie haben sich vertragen.
Jetzt das Problem:
Bob und Stuart, die vorher die besten Kumpels waren, haben sich plötzlich in die Wolle gekriegt. Erst fing es mit Rangeleien an, wurde jedoch immer schlimmer. Gestern Nachmittag ist es dann, als wir beide mal nicht im Raum waren eskaliert und Stuart hat Bob in die Kehle gebissen. Wir haben Bob als wir es entdeckt haben gleich aus dem Käfig raus geholt und sind mit ihm zum Tierarzt gefahren, da er ziemlich stark geblutet hat. Der Tierarzt hat ihm jetzt Antibiotika gegeben, damit sich der Biss nicht entzündet und will ihn am Montag noch einmal sehen. Er hat sich wieder gut erholt und scheint es relativ gut weggesteckt zu haben. Jetzt haben wir aber ja das Problem, dass wir die beiden Streithähne erstmal nicht mehr zusammen setzen können, da die Jagd gleich wieder beginnt. Wir haben jetzt das Sandbad aus dem Käfig und Stuart erstmal in "Einzelhaltung". Wir haben noch regelmäßig Kontakt zu der Pflegestation, von der wir die Degus haben und sie hat empfohlen, den einen erstmal einzeln zu halten, bis sich die Gruppe gefestigt hat und ihn dann erst wieder dazu zu setzen, damit er vielleicht in der "neuen" Gruppe schüchterner ist.
Da Bob auch wesentlich kleiner ist als die anderen und auch wesentlich quirliger und lebhafter, vermuten wir, dass Bob auch ein gutes Stück jünger als der Rest ist.
Was meint ihr dazu? Wir sind für jeden Tipp dankbar.
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