- Fundkatze, in schlechtem Zustand mit Nieren- u. Bauchspeicheldrüsenerkrankung, HILFE!! Beitrag #1
Spayke
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Hallo Ihr Lieben,
War schon lange nicht mehr aktiv, und nun aus eher unschönen Gründen zurück. Mein Text wird wohl etwas länger werden, aber ich bitte euch, ihn trotzdem durch zulesen und mir zu helfen! Es ist sehr wichtig!
Ich habe Anfang September eine Katze gefunden, ein armes Knäul, und zum nächstgelegenen Tierarzt gebracht. Dieser wollte sie einschläfern, da Tierheime mit Katzen überfüllt seien, und diese Katze schon älter sei (geschätzt zwischen 8-18 Jahre dabei wollte ich es SO genau gar nicht wissen *ironie) und es noch ein langer Weg wäre, bis sie vermittelbar, sprich gesund ist. Doch wer erteilt uns das Recht, einem Lebewesen das Leben zu nehmen?? Ich lies sie dort vorerst tierärztlich versorgen und nahm sie mit nach Hause. Da saß sie nun, ein Häufchen Elend. Das Fell komplett verfilzt, stinkend, dreckig, schuppig, voller Flohmist, und demenstprechend auch die Katze voller Flöhe. Nur noch Haut und Knochen, ziemlich genau 2kg.
Ich hab sie aufgepäppelt, oder es versucht. Draußen hatte sie eine Hütte, mit Futter, tigerte den ganzen Tag draußen herum und kam abends zum Fressen. Seit etwa zwei Wochen wohnt sie nur noch im Haus, ist sehr zutraulich geworden, und einfach nur eine dankbare und liebe Katze. Sie wurde teilweise geschoren, komplett entfloht, entwurmt und bekam von mir reichlich Futter, möglichst eiweißreich. Durch Eiweiße nimmt man ja in der Regel zu. Dachte ich, und machte es damit wahrscjeiblichkbnurnkoch schlimmer. So wollte ich sie etwas aufpäppeln, und in Ruhe zu Kräften kommen lassen, bis ich sie meinem Tierarzt vorstellen wollte. Dieser stellte zusätzlich Ohrmilben fest, vereiterte Zähnchen, eine belegte und schmerzhafte Zunge und schätze sie auf etwa 14. Gestern kamen die Ergebnisse des Blutbildes an. Nierenwerte stark erhöht, Bauchspeicheldrüsenwerte erhöht, Leukozyten erhöht auf 22000 (Normwert etwa 11000), was auf eine Entzündung im Körper hindeutet, oder auf Tumore. Leberwerte normal, Phosphat erhöht (und ich meine der Harnstoff wäre auch erhöht). Sie bekommt nun Spezielles Nierenfutter von RC, Antibiotika, in der Hoffnung die Leukozyten sinken wieder, Semintra um eine proteinurie zu vermeiden/reduzieren und für die entzündete Zunge zusätzlich noch Melosus, was Entzündungshemmend und Schmerzreduzierend wirken soll, und natürlich noch eine Salbe für die Ohrmilben, die mir aber weniger Sorgen machen.
Uschi schläft viel, liegt fast den ganzen Tag in ihrer Höhle neben der Heizung, geht nur noch morgens für 1-2h raus, wenn überhaupt, frisst wenig. Sie hat zwar Hunger, aber dieser hält sich auch in Grenzen. In etwa 4 Wochen soll nocheinmal eine Blutuntersuchung laufen, um zu schauen, ob die Werte stabil sind, oder sich verschlechtern. Der Zahn kann auch vorerst nicht gezogen werden, da die Niere die Narkose nicht richtig abbauen kann. Uschi wog 2kg, nun 2,5kg.
Ich kenne mich mit Katzen gar nicht aus, und weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu recherchieren, und was überhaupt. Ich will einfach nur, das es ihr besser geht und sie noch ein paar schöne Jahre hat. Sie hatte es wohl nie wirklich gut und ich möchte ihr das Leben bieten, dass sie verdient hätte. Hat jemand Tipps für mich oder eine Idee, wie ich ihren Krankheitsverlauf positiv beeinflussen kann? Ich weiß, dass Nierenerkrankungen nicht heilbar sind, aber es muss doch zu stoppen oder zu verlangsamen sein? Freue mich auch über Erfahrungsaustausch! Kann ich irgendwie ihren Appetit anregen, ihre Urinausscheidung erhöhen? Kennt sich auch wer mit Bauchspeicheldrüsenerkanungen aus? Hat evtl jemand einen Link zu einer Seite, wo Fütterungstipps oder eine Liste mit erlaubtem Essen gegeben ist? Ich mache mir so Sorgen und bin seit dem Anruf sehr traurig und etwas überfordert!
Vielen, vielen Dank schon einmal im Voraus!
War schon lange nicht mehr aktiv, und nun aus eher unschönen Gründen zurück. Mein Text wird wohl etwas länger werden, aber ich bitte euch, ihn trotzdem durch zulesen und mir zu helfen! Es ist sehr wichtig!
Ich habe Anfang September eine Katze gefunden, ein armes Knäul, und zum nächstgelegenen Tierarzt gebracht. Dieser wollte sie einschläfern, da Tierheime mit Katzen überfüllt seien, und diese Katze schon älter sei (geschätzt zwischen 8-18 Jahre dabei wollte ich es SO genau gar nicht wissen *ironie) und es noch ein langer Weg wäre, bis sie vermittelbar, sprich gesund ist. Doch wer erteilt uns das Recht, einem Lebewesen das Leben zu nehmen?? Ich lies sie dort vorerst tierärztlich versorgen und nahm sie mit nach Hause. Da saß sie nun, ein Häufchen Elend. Das Fell komplett verfilzt, stinkend, dreckig, schuppig, voller Flohmist, und demenstprechend auch die Katze voller Flöhe. Nur noch Haut und Knochen, ziemlich genau 2kg.
Ich hab sie aufgepäppelt, oder es versucht. Draußen hatte sie eine Hütte, mit Futter, tigerte den ganzen Tag draußen herum und kam abends zum Fressen. Seit etwa zwei Wochen wohnt sie nur noch im Haus, ist sehr zutraulich geworden, und einfach nur eine dankbare und liebe Katze. Sie wurde teilweise geschoren, komplett entfloht, entwurmt und bekam von mir reichlich Futter, möglichst eiweißreich. Durch Eiweiße nimmt man ja in der Regel zu. Dachte ich, und machte es damit wahrscjeiblichkbnurnkoch schlimmer. So wollte ich sie etwas aufpäppeln, und in Ruhe zu Kräften kommen lassen, bis ich sie meinem Tierarzt vorstellen wollte. Dieser stellte zusätzlich Ohrmilben fest, vereiterte Zähnchen, eine belegte und schmerzhafte Zunge und schätze sie auf etwa 14. Gestern kamen die Ergebnisse des Blutbildes an. Nierenwerte stark erhöht, Bauchspeicheldrüsenwerte erhöht, Leukozyten erhöht auf 22000 (Normwert etwa 11000), was auf eine Entzündung im Körper hindeutet, oder auf Tumore. Leberwerte normal, Phosphat erhöht (und ich meine der Harnstoff wäre auch erhöht). Sie bekommt nun Spezielles Nierenfutter von RC, Antibiotika, in der Hoffnung die Leukozyten sinken wieder, Semintra um eine proteinurie zu vermeiden/reduzieren und für die entzündete Zunge zusätzlich noch Melosus, was Entzündungshemmend und Schmerzreduzierend wirken soll, und natürlich noch eine Salbe für die Ohrmilben, die mir aber weniger Sorgen machen.
Uschi schläft viel, liegt fast den ganzen Tag in ihrer Höhle neben der Heizung, geht nur noch morgens für 1-2h raus, wenn überhaupt, frisst wenig. Sie hat zwar Hunger, aber dieser hält sich auch in Grenzen. In etwa 4 Wochen soll nocheinmal eine Blutuntersuchung laufen, um zu schauen, ob die Werte stabil sind, oder sich verschlechtern. Der Zahn kann auch vorerst nicht gezogen werden, da die Niere die Narkose nicht richtig abbauen kann. Uschi wog 2kg, nun 2,5kg.
Ich kenne mich mit Katzen gar nicht aus, und weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu recherchieren, und was überhaupt. Ich will einfach nur, das es ihr besser geht und sie noch ein paar schöne Jahre hat. Sie hatte es wohl nie wirklich gut und ich möchte ihr das Leben bieten, dass sie verdient hätte. Hat jemand Tipps für mich oder eine Idee, wie ich ihren Krankheitsverlauf positiv beeinflussen kann? Ich weiß, dass Nierenerkrankungen nicht heilbar sind, aber es muss doch zu stoppen oder zu verlangsamen sein? Freue mich auch über Erfahrungsaustausch! Kann ich irgendwie ihren Appetit anregen, ihre Urinausscheidung erhöhen? Kennt sich auch wer mit Bauchspeicheldrüsenerkanungen aus? Hat evtl jemand einen Link zu einer Seite, wo Fütterungstipps oder eine Liste mit erlaubtem Essen gegeben ist? Ich mache mir so Sorgen und bin seit dem Anruf sehr traurig und etwas überfordert!
Vielen, vielen Dank schon einmal im Voraus!