- Fellausfall an den Flanken Beitrag #1
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Fellnasenfan
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Hallo Ihr Lieben 
Ich bräuchte mal bitte Eure Hilfe. Und vorweg: Sorry für den langen Text!
Bei meiner Goldidame habe ich im Alter von knapp 6 Monaten am 29.6. leichten Fellausfall an der rechten Flanke bemerkt. Zu diesem Zeitpunkt lebte nur dieser eine Hamster bei mir! Da sie schon fast hyperaktv war, dachte ich, sie hat viel markiert und habe es beobachtet. Es folgten schlagartig Inaktivität, langes Schlafen, das Fell-Loch wurde größer und eine Gewichtszunahme von 20g in 2 Wochen - Schock! Also bin ich mit ihr natürlich sofort zu meiner nagererfahrenen TÄ gefahren.
Am 15.7. zeigten aber Tastbefund und 1. Ultraschall weder Zysten, noch Tumore oder Auffälligkeiten an der Gebärmutter. Die Haut war rosig, das Fell glänzend und sie kratzte sich auch nicht. Trotzdem äußerte die TÄ einen Verdacht auf Gebärmutterentzündung (Hamster roch) und die Kleine bekam 10 Tage Baytril (ohne Besserung). Dann schaute sich die TÄ das Fell an der Flanke mit einer Lupe an und meinte, sie würde einen minimalen Haarlingsbefall im Larvenstadium sehen und gab ihr Advocate SpotOn. Das kam mir komisch vor, denn Haarlinge sind weiße Würmchen, und die wären mir im schwarzen Fell aufgefallen! Auch führt erst ein großer Befall zu Fellausfall und kein minimaler. Und wo bitte sind die adulten Tiere, wenn die TÄ nur Larven gesehen hat? Außerdem gehören Haarlinge zu den Läusen, so dass man auch Nissen im Fell hätte sehen müssen. Ferner kommt bei mir nichts ins Gehege, was nicht vorher tiefgefroren oder ausgebacken wurde. Also habe ich "Parasiten ad acta gelegt" und nicht nachgespottet. Inzwischen war ein zweiter Goldi bei mir eingezogen (Männchen, Jungtier) und es gab vorsorglich räumlich getrennten Auslauf. Aber das Männlein ist unauffällig, kratzt sich kaum (normal). Die Gehege stehen 2m voneinander entfernt. Da der Fellausfall schon vor Einzug des Männchens begann, schließe ich einen solchen Zusammenhang aus (Hormonterror).
Am 3.8. habe ich mir eine zweite Meinung in der Tierklinik eingeholt - ebenfalls nagererfahren. Erneut kein Ergebnis, bakterielle Untersuchung des Abstrichs ok, und ich habe vorsorglich auf einen DNA-Pilztest bestanden, der ebenfalls ok war. Die TÄ äußerte einen Verdacht auf Cushing und wir probierten 5 Wochen lang mit Mönchspfeffer (pflanzlich) Einfluss auf die Hormone zu nehmen. In diesem Zusammenhang habe ich vor Beginn der Therapie auch den Glucosewert über einen Comburtest überprüft - beste Werte! Aber wieder keine Besserung.
Am 1.9. bin ich erneut vorsorglich zu meiner Haus-TÄ gefahren und habe die Kleine ein 2. Mal schallen lassen. Die TÄ war sich unsicher, ob da etwas V-förmiges oberhalb der Gebärmutter ist (zum Bauchraum hin), ansonsten alles ok. Also erneut Verdacht auf GBE, erneut 10 Tage Baytril - keine Besserung. Allerdings war das Loch an der Flanke inzwischen größer, die andere Flanke auch löchrig, das Fell insgesamt etwas licht - insb. an der Seite zum Bauch hin.
Am 29.9. bin ich dann wieder in die Tierklinik, weil sie erneut roch (4 Tage lang) und ich den Eindruck hatte, dass sie Schmerzen hat (leichte Knickohren). 3. Ultraschall und bakterieller Abstrich erneut ok, aber dennoch Verdacht auf GBE (wegen Geruch). Die TÄ erklärte mir, dass es schwer ist, mit einem AB in die Gebärmutter rein zu kommen. Man müsse das AB über einen längeren Zeitraum geben. Also willigte ich in eine 15-Tages-Therapie mit Baytril ein und sie bekam Metacam, falls sie Schmerzen hat. Damit der Darm keine Probleme macht, bekam sie zusätzlich Rodicare akut (pflanzlich).
Insgesamt ist festzuhalten, dass sie jedes Mal nach ca. 1 Woche Baytril aktiver wurde und kurze Zeit nach Absetzen wieder inaktiv. So auch nach der 15-Tages-Kur. Sie endete am 13.10. und seit 2 Tagen ist sie wieder inaktiv. Eine Ausnahme ist der Auslauf! Da ist sie immer SEHR aktiv (sofern Schlafmützchen nicht erst nachts um 4 Uhr aufsteht).
Seit 10 Tagen wohnt direkt neben ihr ein männlicher Robo und sie hat seit 10 Tagen mit dem männlichen Goldi einen gemeinsamen Auslauf (in der Hoffnung, sie aktiv zu halten). KEIN Tier kratzt sich übermäßig. Nun breitet sich der Fellausfall bei der Kleinen weiter aus und ich bin rat- und hilflos. Ich kann die Kleine doch nicht auf Verdacht an der Gebärmutter operieren lassen oder ständig mit Baytril vollpumpen! Ich werde jetzt mal zur Stärkung der Immunabwehr eine Engystol-Kur mit ihr machen (homöopathisch), aber mehr fällt mir dann auch nicht mehr ein
Hattet Ihr so einen Fall schon mal oder noch Ideen?
Ich füge mal Fotos bei (Ansicht von oben und den Seiten).
Danke :049: und liebe Grüße vom Fellnasenfan und den 3 Plüschis





Ich bräuchte mal bitte Eure Hilfe. Und vorweg: Sorry für den langen Text!
Bei meiner Goldidame habe ich im Alter von knapp 6 Monaten am 29.6. leichten Fellausfall an der rechten Flanke bemerkt. Zu diesem Zeitpunkt lebte nur dieser eine Hamster bei mir! Da sie schon fast hyperaktv war, dachte ich, sie hat viel markiert und habe es beobachtet. Es folgten schlagartig Inaktivität, langes Schlafen, das Fell-Loch wurde größer und eine Gewichtszunahme von 20g in 2 Wochen - Schock! Also bin ich mit ihr natürlich sofort zu meiner nagererfahrenen TÄ gefahren.
Am 15.7. zeigten aber Tastbefund und 1. Ultraschall weder Zysten, noch Tumore oder Auffälligkeiten an der Gebärmutter. Die Haut war rosig, das Fell glänzend und sie kratzte sich auch nicht. Trotzdem äußerte die TÄ einen Verdacht auf Gebärmutterentzündung (Hamster roch) und die Kleine bekam 10 Tage Baytril (ohne Besserung). Dann schaute sich die TÄ das Fell an der Flanke mit einer Lupe an und meinte, sie würde einen minimalen Haarlingsbefall im Larvenstadium sehen und gab ihr Advocate SpotOn. Das kam mir komisch vor, denn Haarlinge sind weiße Würmchen, und die wären mir im schwarzen Fell aufgefallen! Auch führt erst ein großer Befall zu Fellausfall und kein minimaler. Und wo bitte sind die adulten Tiere, wenn die TÄ nur Larven gesehen hat? Außerdem gehören Haarlinge zu den Läusen, so dass man auch Nissen im Fell hätte sehen müssen. Ferner kommt bei mir nichts ins Gehege, was nicht vorher tiefgefroren oder ausgebacken wurde. Also habe ich "Parasiten ad acta gelegt" und nicht nachgespottet. Inzwischen war ein zweiter Goldi bei mir eingezogen (Männchen, Jungtier) und es gab vorsorglich räumlich getrennten Auslauf. Aber das Männlein ist unauffällig, kratzt sich kaum (normal). Die Gehege stehen 2m voneinander entfernt. Da der Fellausfall schon vor Einzug des Männchens begann, schließe ich einen solchen Zusammenhang aus (Hormonterror).
Am 3.8. habe ich mir eine zweite Meinung in der Tierklinik eingeholt - ebenfalls nagererfahren. Erneut kein Ergebnis, bakterielle Untersuchung des Abstrichs ok, und ich habe vorsorglich auf einen DNA-Pilztest bestanden, der ebenfalls ok war. Die TÄ äußerte einen Verdacht auf Cushing und wir probierten 5 Wochen lang mit Mönchspfeffer (pflanzlich) Einfluss auf die Hormone zu nehmen. In diesem Zusammenhang habe ich vor Beginn der Therapie auch den Glucosewert über einen Comburtest überprüft - beste Werte! Aber wieder keine Besserung.
Am 1.9. bin ich erneut vorsorglich zu meiner Haus-TÄ gefahren und habe die Kleine ein 2. Mal schallen lassen. Die TÄ war sich unsicher, ob da etwas V-förmiges oberhalb der Gebärmutter ist (zum Bauchraum hin), ansonsten alles ok. Also erneut Verdacht auf GBE, erneut 10 Tage Baytril - keine Besserung. Allerdings war das Loch an der Flanke inzwischen größer, die andere Flanke auch löchrig, das Fell insgesamt etwas licht - insb. an der Seite zum Bauch hin.
Am 29.9. bin ich dann wieder in die Tierklinik, weil sie erneut roch (4 Tage lang) und ich den Eindruck hatte, dass sie Schmerzen hat (leichte Knickohren). 3. Ultraschall und bakterieller Abstrich erneut ok, aber dennoch Verdacht auf GBE (wegen Geruch). Die TÄ erklärte mir, dass es schwer ist, mit einem AB in die Gebärmutter rein zu kommen. Man müsse das AB über einen längeren Zeitraum geben. Also willigte ich in eine 15-Tages-Therapie mit Baytril ein und sie bekam Metacam, falls sie Schmerzen hat. Damit der Darm keine Probleme macht, bekam sie zusätzlich Rodicare akut (pflanzlich).
Insgesamt ist festzuhalten, dass sie jedes Mal nach ca. 1 Woche Baytril aktiver wurde und kurze Zeit nach Absetzen wieder inaktiv. So auch nach der 15-Tages-Kur. Sie endete am 13.10. und seit 2 Tagen ist sie wieder inaktiv. Eine Ausnahme ist der Auslauf! Da ist sie immer SEHR aktiv (sofern Schlafmützchen nicht erst nachts um 4 Uhr aufsteht).
Seit 10 Tagen wohnt direkt neben ihr ein männlicher Robo und sie hat seit 10 Tagen mit dem männlichen Goldi einen gemeinsamen Auslauf (in der Hoffnung, sie aktiv zu halten). KEIN Tier kratzt sich übermäßig. Nun breitet sich der Fellausfall bei der Kleinen weiter aus und ich bin rat- und hilflos. Ich kann die Kleine doch nicht auf Verdacht an der Gebärmutter operieren lassen oder ständig mit Baytril vollpumpen! Ich werde jetzt mal zur Stärkung der Immunabwehr eine Engystol-Kur mit ihr machen (homöopathisch), aber mehr fällt mir dann auch nicht mehr ein
Hattet Ihr so einen Fall schon mal oder noch Ideen?
Ich füge mal Fotos bei (Ansicht von oben und den Seiten).
Danke :049: und liebe Grüße vom Fellnasenfan und den 3 Plüschis




