- R.I.P. Sprout Beitrag #1
Hexe76
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Als ich Dich fand, warst Du geschätzte 1 - 1 1/2 Jahre alt und in einem erbärmlichen Zustand. Ich hab Dich aufgepäppelt und Dir ein Zuhause gegeben.
Du warst nie ein guter Mäusefänger, aber keiner konnte so ausdauernd um meine Beine streichen und mich fast zu Fall bringen, wie Du es jeden Tag getan hast.
Du liebtest es, draussen zu streunern, warst manchmal den ganzen Tag unterwegs, aber wenn Du heim kamst, war Dein erster Gang schnurstracks zu mir und meinen Beinen.
Du hast oft und gerne Milch stibitzt, wenn ich den Fehler machte, sie draussen stehen zu lassen. Ganz gekonnt hast Du Deine Pfote eingetunkt und dann genüsslich abgeschleckt, bis das Milchkännchen leer war.
Eines Tages kamst Du nicht mehr nach Hause. Ich wartete wochenlang auf Dich, aber Du warst verschwunden.
Und dann zog ich auch noch um. Ich hatte die Hoffnung aufgegeben, aber vorsichtshalber liess ich ein Foto von Dir bei allen Nachbarn.
...und so bekam ich nach 8 Wochen einen Anruf einer ehemaligen Nachbarin.
Sie hatte Dich gefunden!
Dein Hinterbein war ausgerenkt und hielt Dich wohl davon ab, nach Hause zu kommen.
Ich habe Dich wieder aufpäppeln müssen, da Du so viel Gewicht verloren hattest.
Du hattest lange Hausarrest bis ich mich endlich traute, Dich wieder rauszulassen.
Nun kam die beste Zeit Deines Lebens. Du warst wieder daheim, in der Gegend, wo ich Dich 2013 aufgelesen habe. Ob Du Dich wohl erinnern konntest?
Du warst viel unterwegs, immer draussen, hast Dein Revier kontrolliert und es ging Dir gut. Kamst Du nach Hause, gingst Du mir wie gewohnt erstmal um die Beine und ich hab so manche Male geschimpft, weil ich mal wieder fast über Dich fiel. Aber wenn Du mich dann mit Deinen grossen Kulleraugen anschautest und ich Dich schnurren hörte, war alles vergessen.
Im Oktober 2016 fingst Du an Dich zu verändern. Du warst mehr im Haus, hast viel geschlafen und schlecht gegessen. Irgendwas stimmte nicht und so brachte ich Dich zum Tierarzt, der mir die niederschmetternde Diagnose FELV stellte.
Nun ging es stetig bergab. Du erholtest Dich nicht mehr. Deine Nieren waren angegriffen und Du brauchtest spezielles Futter.
Aber Du hast immer weniger gefressen und wurdest immer lethargischer.
Es war Dir deutlich anzusehen, dass es Dir mit jedem Tag schlechter ging.
Zum Schluss konntest Du kaum noch laufen und selbst schnurren fiel Dir schwer.
Es wurde Zeit, Dich gehen zu lassen.
Heute um 15 Uhr irischer Zeit durftest Du friedlich in Deinem Sessel einschlafen und ich habe Dich keine Sekunde alleine gelassen.
Ich hoffe Du bist nun an einem besseren Ort, hast keine Schmerzen mehr und kannst wieder voller Freude über die Wiese sausen.
Es ist schwer, Dich gehen zu lassen.
Du fehlst...
Du warst nie ein guter Mäusefänger, aber keiner konnte so ausdauernd um meine Beine streichen und mich fast zu Fall bringen, wie Du es jeden Tag getan hast.
Du liebtest es, draussen zu streunern, warst manchmal den ganzen Tag unterwegs, aber wenn Du heim kamst, war Dein erster Gang schnurstracks zu mir und meinen Beinen.
Du hast oft und gerne Milch stibitzt, wenn ich den Fehler machte, sie draussen stehen zu lassen. Ganz gekonnt hast Du Deine Pfote eingetunkt und dann genüsslich abgeschleckt, bis das Milchkännchen leer war.
Eines Tages kamst Du nicht mehr nach Hause. Ich wartete wochenlang auf Dich, aber Du warst verschwunden.
Und dann zog ich auch noch um. Ich hatte die Hoffnung aufgegeben, aber vorsichtshalber liess ich ein Foto von Dir bei allen Nachbarn.
...und so bekam ich nach 8 Wochen einen Anruf einer ehemaligen Nachbarin.
Sie hatte Dich gefunden!
Dein Hinterbein war ausgerenkt und hielt Dich wohl davon ab, nach Hause zu kommen.
Ich habe Dich wieder aufpäppeln müssen, da Du so viel Gewicht verloren hattest.
Du hattest lange Hausarrest bis ich mich endlich traute, Dich wieder rauszulassen.
Nun kam die beste Zeit Deines Lebens. Du warst wieder daheim, in der Gegend, wo ich Dich 2013 aufgelesen habe. Ob Du Dich wohl erinnern konntest?
Du warst viel unterwegs, immer draussen, hast Dein Revier kontrolliert und es ging Dir gut. Kamst Du nach Hause, gingst Du mir wie gewohnt erstmal um die Beine und ich hab so manche Male geschimpft, weil ich mal wieder fast über Dich fiel. Aber wenn Du mich dann mit Deinen grossen Kulleraugen anschautest und ich Dich schnurren hörte, war alles vergessen.
Im Oktober 2016 fingst Du an Dich zu verändern. Du warst mehr im Haus, hast viel geschlafen und schlecht gegessen. Irgendwas stimmte nicht und so brachte ich Dich zum Tierarzt, der mir die niederschmetternde Diagnose FELV stellte.
Nun ging es stetig bergab. Du erholtest Dich nicht mehr. Deine Nieren waren angegriffen und Du brauchtest spezielles Futter.
Aber Du hast immer weniger gefressen und wurdest immer lethargischer.
Es war Dir deutlich anzusehen, dass es Dir mit jedem Tag schlechter ging.
Zum Schluss konntest Du kaum noch laufen und selbst schnurren fiel Dir schwer.
Es wurde Zeit, Dich gehen zu lassen.
Heute um 15 Uhr irischer Zeit durftest Du friedlich in Deinem Sessel einschlafen und ich habe Dich keine Sekunde alleine gelassen.
Ich hoffe Du bist nun an einem besseren Ort, hast keine Schmerzen mehr und kannst wieder voller Freude über die Wiese sausen.
Es ist schwer, Dich gehen zu lassen.
Du fehlst...