- Thema Freundschaft - Wann und wo setzt ihr Grenzen? Beitrag #1
Foss
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Grüß euch!
Da mich derzeit wieder zwei Freunde beschäftigen, möchte ich zu dem Thema gerne etwas ausholen und nach eurer Meinung fragen.
Natürlich kann ich für mich selbst nur das Problem lösen, aber vielleicht habt ihr ja noch Ideen an welche ich nicht gedacht habe.
Thema ist das Setzen von Grenzen und Ausnutzung von Hilfsbereitschaft.
Das Thema begleitet mich seit vielen Jahren, ich habe immer "Ja" und "Amen" gesagt wenn jemand was gebraucht hat und bin gesprungen und habe geholfen.
Seit ein paar Jahren habe ich mich für mich selbst entschieden, mich wieder wichtiger zu nehmen und auch einfach mal "Nein" zu sagen. Das hat viele Freunde verblüfft, es kamen Sprüche wie "Dann bist du ja genauso arschig wie die Allgemeinheit!" und zwar von Leuten von denen ich es nicht erwartet habe.
Der Freundeskreis wurde kleiner und kleiner - dafür habe ich jetzt wirklich nur noch Leute mit denen ich gerne in Kontakt bin und die ich auch gerne habe.
Heute jedoch hatte ich wieder ein Erlebnis....*seufzt tief*
Eine Freundin auf FB fragte mich, ob die Zweitwohnung leer stehen würde und ob sie ggf. einziehen könne da sie ab morgen eine neue Bleibe sucht.
Mir blieb erst einmal der Mund offen.
Ja bin ich denn die Caritas?
Monatelang kein Gruß, keine Frage nach dem Wohlbefinden...nichts.
Und so habe ich sie mit einer auch rechtlich besorgten Antwort abgeschmettert, zumal in der Wohnung wirklich kein Fremder rein darf.
Und jetzt frage ich mich...wie handhabt ihr so etwas?
Stutzt ihr eure Kontakte regelmäßig?
Löscht ihr auf FB solche Kontakte?
Wenn ja, nach welchen Kriterien? In welchem Zeitraum?
Wo ist für euch persönlich die Grenze erreicht?
Ich hadere ja mit mir selbst...hab zwar angeboten das ich ihr bei der Suche helfe sofern es meine Zeit zulässt...aber andererseits...kann es mir doch einfach völlig egal sein?
Würde mich sehr über eure Meinungen freuen.
LG Foss
Da mich derzeit wieder zwei Freunde beschäftigen, möchte ich zu dem Thema gerne etwas ausholen und nach eurer Meinung fragen.
Natürlich kann ich für mich selbst nur das Problem lösen, aber vielleicht habt ihr ja noch Ideen an welche ich nicht gedacht habe.
Thema ist das Setzen von Grenzen und Ausnutzung von Hilfsbereitschaft.
Das Thema begleitet mich seit vielen Jahren, ich habe immer "Ja" und "Amen" gesagt wenn jemand was gebraucht hat und bin gesprungen und habe geholfen.
Seit ein paar Jahren habe ich mich für mich selbst entschieden, mich wieder wichtiger zu nehmen und auch einfach mal "Nein" zu sagen. Das hat viele Freunde verblüfft, es kamen Sprüche wie "Dann bist du ja genauso arschig wie die Allgemeinheit!" und zwar von Leuten von denen ich es nicht erwartet habe.
Der Freundeskreis wurde kleiner und kleiner - dafür habe ich jetzt wirklich nur noch Leute mit denen ich gerne in Kontakt bin und die ich auch gerne habe.
Heute jedoch hatte ich wieder ein Erlebnis....*seufzt tief*
Eine Freundin auf FB fragte mich, ob die Zweitwohnung leer stehen würde und ob sie ggf. einziehen könne da sie ab morgen eine neue Bleibe sucht.
Mir blieb erst einmal der Mund offen.
Ja bin ich denn die Caritas?
Monatelang kein Gruß, keine Frage nach dem Wohlbefinden...nichts.
Und so habe ich sie mit einer auch rechtlich besorgten Antwort abgeschmettert, zumal in der Wohnung wirklich kein Fremder rein darf.
Und jetzt frage ich mich...wie handhabt ihr so etwas?
Stutzt ihr eure Kontakte regelmäßig?
Löscht ihr auf FB solche Kontakte?
Wenn ja, nach welchen Kriterien? In welchem Zeitraum?
Wo ist für euch persönlich die Grenze erreicht?
Ich hadere ja mit mir selbst...hab zwar angeboten das ich ihr bei der Suche helfe sofern es meine Zeit zulässt...aber andererseits...kann es mir doch einfach völlig egal sein?
Würde mich sehr über eure Meinungen freuen.
LG Foss
