- Angekettete Hunde Beitrag #1
Elkecita
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Hinten im Feld gibt es ein grosses Grundstück, auf dem bis vor kurzem eine Schafherde gehalten wurde, es gab Gänse und Taubenschläge, und 3 Hunde liefen auf dem Grundstück herum. Ein grosser Mastin und dann zwei junge Mischlinge, zwei Mädels, die man als Welpen vor ca 1 1/2 Jahren dazuholte. Jeden Tag war jemand dort und versorgte die Tiere oder arbeitete. Die beiden Hündinnen aber büchsten stándig aus und ich traf sie oft beim Gassi. Luna und vor allem Lobo hatten schon Freundschaft mit ihnen geschlossen.
Seit einigen Wochen sehe ich keine Seele mehr auf dem Grundstück, weder Mensch noch Tier.
Am Samstag nachmittag geh ich Gassi und komme dort vorbei, ein Riesengebell empfing uns. ich dachte, ich seh nicht recht, waren doch die beiden Hündinnen in einer Art Zwinger an Ketten angebunden. Ein paar harte Brotstúcke waren das einzig essbare, das ich von aussen aus erblicken konnte. die eine hatte ein Dach überm Kopf, die andere total ungeschützt in einer anderen Ecke. Ich war leicht entsetzt, aber ok, wer bin ich, um anderen in die Hundehaltung reinzureden. Ausserdem hatte ich mit den Besitzern schon des öfteren heftige Diskussionen, weil ich meine Hunde frei laufen lasse.
In der Nacht ging ein Riesengewitter runter und ich musste nur an die beiden denken.
Gestern nachmittag kommen wir wieder vorbei, zwei meiner Gassifreundinnen und ich. Da sah ich, dass die eine über den dürftigen Kerkerzaun gesprungen war und nun an dem kleinen bisschen von Kette, das mit rüber kam, hilflos hing, bzw. sie konnte sich noch nicht mal richtig setzen, geschweige denn hinlegen, da eigentlich nur die Öse von der Kette auf diese Seite des Zauns rübergekommen war. Sie war ja noch IM Grundstück, allerdings aus dem Zwinger heraus.
Als ich an den Zaun kam, leckte sie mir die Hände ab, als wollte sie mir sagen "hilf mir". Meine Freundin machte ein Foto von der Situation und meinte, sie würde die Polizei benachrichtigen. Ich habe dann mit Mühe meine Hände zwischen den Drahtzaun gezwängt und mit Mühe und Not konnte ich die Öse öffnen. Sie tat mir einfach zu leid. So konnte sie sich wenigstens frei auf dem Grundstück bewegen und vielleicht sogar mit etwas Glück ein Kaninchen jagen.
Ob meine Freundin nun die Polizei benachrichtigt hat, weiss ich nicht. ich frage nachher, wenn ich heimkomme.
Aber ich frage mich nun, ob ich richtig gehandelt habe, denn eigentlich habe ich ja damit Hausfriedensbruch begangen, auch wenn ich selber nicht das Grundstúck betreten haben. Ich habe aber gegen den Willen der Besitzer gehandelt und ihren Hund von der Kette genommen, der theoretisch und wahrscheinlich danach wieder ausbüchste (irgendwo muss ein Loch im Zaun sein) - auch wenn sie sich nie weit vom Grundstúck wegbewegt hatte.
Was meint Ihr dazu?
Seit einigen Wochen sehe ich keine Seele mehr auf dem Grundstück, weder Mensch noch Tier.
Am Samstag nachmittag geh ich Gassi und komme dort vorbei, ein Riesengebell empfing uns. ich dachte, ich seh nicht recht, waren doch die beiden Hündinnen in einer Art Zwinger an Ketten angebunden. Ein paar harte Brotstúcke waren das einzig essbare, das ich von aussen aus erblicken konnte. die eine hatte ein Dach überm Kopf, die andere total ungeschützt in einer anderen Ecke. Ich war leicht entsetzt, aber ok, wer bin ich, um anderen in die Hundehaltung reinzureden. Ausserdem hatte ich mit den Besitzern schon des öfteren heftige Diskussionen, weil ich meine Hunde frei laufen lasse.
In der Nacht ging ein Riesengewitter runter und ich musste nur an die beiden denken.
Gestern nachmittag kommen wir wieder vorbei, zwei meiner Gassifreundinnen und ich. Da sah ich, dass die eine über den dürftigen Kerkerzaun gesprungen war und nun an dem kleinen bisschen von Kette, das mit rüber kam, hilflos hing, bzw. sie konnte sich noch nicht mal richtig setzen, geschweige denn hinlegen, da eigentlich nur die Öse von der Kette auf diese Seite des Zauns rübergekommen war. Sie war ja noch IM Grundstück, allerdings aus dem Zwinger heraus.
Als ich an den Zaun kam, leckte sie mir die Hände ab, als wollte sie mir sagen "hilf mir". Meine Freundin machte ein Foto von der Situation und meinte, sie würde die Polizei benachrichtigen. Ich habe dann mit Mühe meine Hände zwischen den Drahtzaun gezwängt und mit Mühe und Not konnte ich die Öse öffnen. Sie tat mir einfach zu leid. So konnte sie sich wenigstens frei auf dem Grundstück bewegen und vielleicht sogar mit etwas Glück ein Kaninchen jagen.
Ob meine Freundin nun die Polizei benachrichtigt hat, weiss ich nicht. ich frage nachher, wenn ich heimkomme.
Aber ich frage mich nun, ob ich richtig gehandelt habe, denn eigentlich habe ich ja damit Hausfriedensbruch begangen, auch wenn ich selber nicht das Grundstúck betreten haben. Ich habe aber gegen den Willen der Besitzer gehandelt und ihren Hund von der Kette genommen, der theoretisch und wahrscheinlich danach wieder ausbüchste (irgendwo muss ein Loch im Zaun sein) - auch wenn sie sich nie weit vom Grundstúck wegbewegt hatte.
Was meint Ihr dazu?

