- Plötzliche "Fast-Blindheit", fehlender Pupillenreflex Beitrag #1
C
concubius
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Hallo zusammen,
ich muss mir mal Luft machen. Meine Sorgen sprengen mir sonst den Brustkorb.
Zu uns: Wir sind ein 5-Lebewesen-Haushalt :004: 2 Zweibeiner und 3 Vierbeiner (Takko, ca 10 Jahre, EKH; Samira, ca. 3 1/2, irgendein Mix
; Smoky, ca. 1 1/2 Jahre, Maine-Coon) - die Samtpfoten haben allesamt keinen kompletten Freigang, nur einen rund-um-die-Uhr-Zugang zum Balkon.
Takko und Smoky erfreuen sich, mehr oder weniger, bester Gesundheit. Takko hat "nur" eine Magen-Darm-Erkrankung, IBD.
Am Freitag bemerkten wir bei Samira, dass sich die Pupillen bei Sonneneinstrahlung nicht verengen und je nach Lichteinfall beide Augen auch milchig aussehen.
Ansonsten hat sie ein völlig normales Verhalten gezeigt.
Samstag zu unserer Tierärztin, die ein Herzgeräusch gehört hat und uns in die TK geschickt hat. In der TK wurde das Herzgeräusch relativiert und auf den Stress und die daraus resultierende schnelle Herzfrequenz geschoben. Die Augen wurden komplett gecheckt (Pupillen, Augenhintergrund, Augeninnendruck; "Wattebausch-test", Gesichtsfeldcheck usw.). Auch eine normale Anamneseuntersuchung (Blutdruck etc.) wurde gemacht.
Es war keinerlei direkte Diagnose zu stellen, daher wurden wir bei normalem Verhalten unserer Mieze für heute wieder einbestellt.
Ich war nun heute vormittag da, Samira wurde nochmal von der Oberärztin und einem Neurologen untersucht. An sich gab es nicht wirklich neurologische Auffälligkeiten. Fest steht: Links hat sie einen besseren Pupillenreflex als rechts, aber bei weitem nicht so wie es normal sein sollte. Jetzt grade ist meine Maus in der TK und wird (zu meinem Leidwesen) ins MRT gepackt, es wird eine Liquorentnahme durchgeführt und eine Blutentnahme (die großen Fs werden mitunter getestet). Alles unter Vollnarkose. Bevor ich dem eingewilligt habe, war ich sehr zwiegespalten, da ich mich das ganze Wochenende damit beschäftigt habe, was die Untersuchungen alle im Nachhinein für Samira bedeuten (ich weiß bspw. dass eine LP bei Menschen enorme Kopfschmerzen machen kann).
Wir wissen einfach nicht, was wir von alledem halten sollen. Wir haben natürlich auch noch mal genauer überlegt, sie läuft und spielt, kuschelt und springt, frisst und trinkt wie immer - sie faucht nur seit ca 3-4 Wochen die Kater in regelmäßigen Abständen an, insbesondere wenn diese ihr zu nahe kommen.
Natürlich sind wir derzeit in der TK um rauszubekommen, was los ist. Aber... puh.. was gibt es für Möglichkeiten? Der Neurologe sprach von einem Tumor, wofür aber die restliche neurologische Untersuchung nicht sprechen würde. Die Oberärztin sprach von einer Entzündung, wofür aber der sonstige körperliche Zustand nicht sprechen würde (nur weil alles so verquer ist haben wir uns für MRT und Liquor überhaupt entschieden).
Ich habe nun allerdings Zweifel ob ich das Richtige getan habe - immerhin scheint es ihr ja ansonsten gut zu gehen..
Für uns steht nur fest: Mehr Stress muten wir ihr nicht zu. Entweder es gibt eine Diagnose, bei der man behandeln kann (bspw. Entzündung), dann machen wir das; handelt es sich um einen Tumor kommt sie nach Hause und so lange sie keine Anzeichen dafür hat, dass sie leidet bleibt alles wie es ist.
Meine Fragen an euch:
Haben wir richtig gehandelt? Hättet ihr etwas anders gemacht?
Haben wir vielleicht irgendetwas außer acht gelassen, weil wir nicht um die Ecke gedacht haben und uns nur auf die Augenproblematik versteift haben?
Ich weiß, sowas ist schwer zu sagen, da ihr ja nur die "Geschichte" aus meiner Sicht kennt. Aber ich bin so unsicher ob ich wirklich im besten für unsere Samira gehandelt habe.
Viele Grüße
concu
ich muss mir mal Luft machen. Meine Sorgen sprengen mir sonst den Brustkorb.
Zu uns: Wir sind ein 5-Lebewesen-Haushalt :004: 2 Zweibeiner und 3 Vierbeiner (Takko, ca 10 Jahre, EKH; Samira, ca. 3 1/2, irgendein Mix
Takko und Smoky erfreuen sich, mehr oder weniger, bester Gesundheit. Takko hat "nur" eine Magen-Darm-Erkrankung, IBD.
Am Freitag bemerkten wir bei Samira, dass sich die Pupillen bei Sonneneinstrahlung nicht verengen und je nach Lichteinfall beide Augen auch milchig aussehen.
Ansonsten hat sie ein völlig normales Verhalten gezeigt.
Samstag zu unserer Tierärztin, die ein Herzgeräusch gehört hat und uns in die TK geschickt hat. In der TK wurde das Herzgeräusch relativiert und auf den Stress und die daraus resultierende schnelle Herzfrequenz geschoben. Die Augen wurden komplett gecheckt (Pupillen, Augenhintergrund, Augeninnendruck; "Wattebausch-test", Gesichtsfeldcheck usw.). Auch eine normale Anamneseuntersuchung (Blutdruck etc.) wurde gemacht.
Es war keinerlei direkte Diagnose zu stellen, daher wurden wir bei normalem Verhalten unserer Mieze für heute wieder einbestellt.
Ich war nun heute vormittag da, Samira wurde nochmal von der Oberärztin und einem Neurologen untersucht. An sich gab es nicht wirklich neurologische Auffälligkeiten. Fest steht: Links hat sie einen besseren Pupillenreflex als rechts, aber bei weitem nicht so wie es normal sein sollte. Jetzt grade ist meine Maus in der TK und wird (zu meinem Leidwesen) ins MRT gepackt, es wird eine Liquorentnahme durchgeführt und eine Blutentnahme (die großen Fs werden mitunter getestet). Alles unter Vollnarkose. Bevor ich dem eingewilligt habe, war ich sehr zwiegespalten, da ich mich das ganze Wochenende damit beschäftigt habe, was die Untersuchungen alle im Nachhinein für Samira bedeuten (ich weiß bspw. dass eine LP bei Menschen enorme Kopfschmerzen machen kann).
Wir wissen einfach nicht, was wir von alledem halten sollen. Wir haben natürlich auch noch mal genauer überlegt, sie läuft und spielt, kuschelt und springt, frisst und trinkt wie immer - sie faucht nur seit ca 3-4 Wochen die Kater in regelmäßigen Abständen an, insbesondere wenn diese ihr zu nahe kommen.
Natürlich sind wir derzeit in der TK um rauszubekommen, was los ist. Aber... puh.. was gibt es für Möglichkeiten? Der Neurologe sprach von einem Tumor, wofür aber die restliche neurologische Untersuchung nicht sprechen würde. Die Oberärztin sprach von einer Entzündung, wofür aber der sonstige körperliche Zustand nicht sprechen würde (nur weil alles so verquer ist haben wir uns für MRT und Liquor überhaupt entschieden).
Ich habe nun allerdings Zweifel ob ich das Richtige getan habe - immerhin scheint es ihr ja ansonsten gut zu gehen..
Für uns steht nur fest: Mehr Stress muten wir ihr nicht zu. Entweder es gibt eine Diagnose, bei der man behandeln kann (bspw. Entzündung), dann machen wir das; handelt es sich um einen Tumor kommt sie nach Hause und so lange sie keine Anzeichen dafür hat, dass sie leidet bleibt alles wie es ist.
Meine Fragen an euch:
Haben wir richtig gehandelt? Hättet ihr etwas anders gemacht?
Haben wir vielleicht irgendetwas außer acht gelassen, weil wir nicht um die Ecke gedacht haben und uns nur auf die Augenproblematik versteift haben?
Ich weiß, sowas ist schwer zu sagen, da ihr ja nur die "Geschichte" aus meiner Sicht kennt. Aber ich bin so unsicher ob ich wirklich im besten für unsere Samira gehandelt habe.
Viele Grüße
concu
