- Gina Beitrag #1
Miley
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Gina ist vor ca. drei Wochen gestorben, sie war zwar nicht "mein" Hund, aber sie gehörte einer alten Dame, zu der mein Verhältnis, als die zu einer Großmutter zu vergleichen ist...jedenfalls wurde sie zu schwach um sich um ihren Hund zu kümmern, so bin ich mit ihr jeden Tag Gassi gegangen, habe für sie Futter gekauft, ihr Fell gebürstet, mit ihr gespielt etc.
ich habe sie für drei einhalb Jahre wirklich sehr lieb gehabt...
Dann fing Gina an ihr Futter zu verweigern nach zwei Tagen, habe ich Schule geschwänzt und bin mit ihr zum Tierarzt gegangen (meine Mutter war sowas von begeistert :roll: mir war das egal)
erste Diagnose: Herzschwäche, ich bekam Tabletten mit und sollte am Nachmittag wiederkommen, sie sah so schlecht aus, und dünn, sie ist umhergelegen, aß nicht mal ihre Leckerlis,
am Nachmittag: Röntgen, bösartiger Tumor, hat sich überall in den Lymphknoten verbreitet, der Tierarzt spritzte ihr Kortison und sagte mir, dass ihr nichts mehr helfen kann, außer vielleicht eine Chemotherapie, aber sie war schon ziemlich alt,
ich bin dann wieder mit ihr zur Besitzerin gegangen und bin über Nacht bei ihr geblieben und bin immer wieder aufgewacht und habe nachgesehen, ob sie vielleicht doch etwas isst, aber liegt nur still in ihrer Ecke,
nächsten Tag wieder zum Tierarzt Antibiotika, Schmerzmittel, leider ist sie zu schwach und alt für die Chemotherapie, Nachmittag: es geht ihr immer noch nicht gut, sie atmet komisch, rührt nichts an, trinkt nichts, über das Wochenende wurde es nicht besser, also haben wir uns schweren Herzens für die Einschläferung entschieden,
am Montag bin ich zitternd vor ihr gesessen habe sie angesehen und daran gedacht, dass sie in zwei Stunden sterben wird, habe zu heulen begonnen und nicht mehr aufhören können, ich habe ihr die ganze Zeit gesagt, dass alles gut wird, ich musste immer wieder auf die Uhr schauen, einerseits wollte ich dass die Zeit so langsam wie möglich vergehen soll, damit ich mehr Zeit mit ihr übrig habe, andererseits wollte ich sie so schnell wie möglich von ihren Schmerzen befreien, im Wartezimmer habe ich versucht für sie stark zu sein, sie die ganze Zeit gestreichelt, mit ihr geredet, dann kam die Zeit, ich bin mit ihr reingegangen und habe sie gestreichelt bis sie...
danach hatte ich niemanden mehr für den ich stark sein soll und habe Sturzbäche geheult, die Ärztin hat mir gleich die halbe Küchenrolle gegeben, ich musste danach zur Schule, ich saß da und konnte mich auf nichts mehr konzentrieren und habe mir so gewünscht sie noch einmal zu sehen...
das ist drei Wochen her und ich vermisse sie immer noch so sehr und heule noch wenn ich an sie denke und gestern Nacht habe ich irgendwie von ihr geträumt, sie war da und irgendwie teilte sie mir mit, dass es ihr gut geht und sie keine Schmerzen hat und sie ließ sich streicheln und ich spürte wieder ihr Fell und sie sah so aus, wie in ihren gesunden Tagen, sie sagte mir ich soll loslassen und ich konnte mich ein letztes Mal von ihr verabschieden, als ich aufwachte hatte ich ein warmes Gefühl irgendwie und fühlte mich viel besser, am nächsten Morgen konnte ich mich an jede Einzelheit des Traumes erinnern, das war so schön, vielleicht war es nur Einbildung oder eine Phase des Trauerprozesses, aber das gab mir so viel Trost
ich habe sie für drei einhalb Jahre wirklich sehr lieb gehabt...
Dann fing Gina an ihr Futter zu verweigern nach zwei Tagen, habe ich Schule geschwänzt und bin mit ihr zum Tierarzt gegangen (meine Mutter war sowas von begeistert :roll: mir war das egal)
erste Diagnose: Herzschwäche, ich bekam Tabletten mit und sollte am Nachmittag wiederkommen, sie sah so schlecht aus, und dünn, sie ist umhergelegen, aß nicht mal ihre Leckerlis,
am Nachmittag: Röntgen, bösartiger Tumor, hat sich überall in den Lymphknoten verbreitet, der Tierarzt spritzte ihr Kortison und sagte mir, dass ihr nichts mehr helfen kann, außer vielleicht eine Chemotherapie, aber sie war schon ziemlich alt,
ich bin dann wieder mit ihr zur Besitzerin gegangen und bin über Nacht bei ihr geblieben und bin immer wieder aufgewacht und habe nachgesehen, ob sie vielleicht doch etwas isst, aber liegt nur still in ihrer Ecke,
nächsten Tag wieder zum Tierarzt Antibiotika, Schmerzmittel, leider ist sie zu schwach und alt für die Chemotherapie, Nachmittag: es geht ihr immer noch nicht gut, sie atmet komisch, rührt nichts an, trinkt nichts, über das Wochenende wurde es nicht besser, also haben wir uns schweren Herzens für die Einschläferung entschieden,
am Montag bin ich zitternd vor ihr gesessen habe sie angesehen und daran gedacht, dass sie in zwei Stunden sterben wird, habe zu heulen begonnen und nicht mehr aufhören können, ich habe ihr die ganze Zeit gesagt, dass alles gut wird, ich musste immer wieder auf die Uhr schauen, einerseits wollte ich dass die Zeit so langsam wie möglich vergehen soll, damit ich mehr Zeit mit ihr übrig habe, andererseits wollte ich sie so schnell wie möglich von ihren Schmerzen befreien, im Wartezimmer habe ich versucht für sie stark zu sein, sie die ganze Zeit gestreichelt, mit ihr geredet, dann kam die Zeit, ich bin mit ihr reingegangen und habe sie gestreichelt bis sie...
danach hatte ich niemanden mehr für den ich stark sein soll und habe Sturzbäche geheult, die Ärztin hat mir gleich die halbe Küchenrolle gegeben, ich musste danach zur Schule, ich saß da und konnte mich auf nichts mehr konzentrieren und habe mir so gewünscht sie noch einmal zu sehen...
das ist drei Wochen her und ich vermisse sie immer noch so sehr und heule noch wenn ich an sie denke und gestern Nacht habe ich irgendwie von ihr geträumt, sie war da und irgendwie teilte sie mir mit, dass es ihr gut geht und sie keine Schmerzen hat und sie ließ sich streicheln und ich spürte wieder ihr Fell und sie sah so aus, wie in ihren gesunden Tagen, sie sagte mir ich soll loslassen und ich konnte mich ein letztes Mal von ihr verabschieden, als ich aufwachte hatte ich ein warmes Gefühl irgendwie und fühlte mich viel besser, am nächsten Morgen konnte ich mich an jede Einzelheit des Traumes erinnern, das war so schön, vielleicht war es nur Einbildung oder eine Phase des Trauerprozesses, aber das gab mir so viel Trost
