Ich vermute, man kann beim Barfen viel falsch machen, aber wirkliche Untersuchungen gibt´s wahrscheinlich nicht darüber.
Und (das ist jetzt auch wieder ganz subjektiv) mir scheinen deine fertige Barf-Mischungen ziemlich teuer und ich verstehe nicht so recht, welchen Sinn die Obst- und Gemüsebeilagen darin haben. Abgesehen davon, dass es auf den Halter sehr appetitlich wirkt?
Hast du dich nicht neulich noch so sehr an Getreide im Katzenfutter gestört? Was ist anders an Süßkartoffel, Banane oder Brokkoli?
Soweit ich weiß, barft hier kaum jemand seine Katzen. Was ich aber aus anderen Katzenforen weiß ist folgendes: Diese Barfer arbeiten in der Regel mit einem Kalkulator (ich glaube der kostet ein wenig) von einer Seite die Du-Barfst oder so ähnlich heißt um die optimale Maus-Nachbau-Zusammenstellung zu erreichen. Sie mischen Fleisch, Knochen, Innereien, Blut und Mineralien zusammen. Gemüse oder Obst wird nicht verwendet.
Wenn man mit Barfen beginnen möchte gibt es aber schon fertige Supplementenmischungen. Das ist ein Pulver welches man nur mit dem rohen Fleisch mischen muß. Je nach Marke reicht dann einfaches Muskelfleisch aus, teilweise muß man noch einen bestimmten Prozentsatz Innereien zufügen. Bei manchen Produkten kann man sogar mit gekochtem Fleisch arbeiten, das ist ganz praktisch wenn man seine Katzen langsam umgewöhnen möchte. Und evtl. auch um den eigenen Ekel langsam zu überwinden.
Schlußendlich wird niemand so recht "beweisen" können, was die optimale Zusammenstellung ist. Vielleicht war es völlig ausreichend was du früher gegeben hast, vielleicht muß man wirklich wiegen und kalkulieren wenn man ausgewogen füttern möchte?
Ich meine, neulich erst gelesen zu haben (auf der von dir verlinkten Seite zur Trofu-Diskussion oder von Dr. Ziegler) das man sinngemäß einfach nur Rohfleisch mit Knochenanteil füttern könne und gut wärs...