- kranke alte Katze Beitrag #1
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memento
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Eigentlich weiß ich gar nicht so ganz genau warum ich diesen Beitrag schreibe, aber ich glaube ich muss mir das vielleicht mal "von der Seele schreiben" und ich glaube ein paar Meinungen würden mir auch helfen.
Es geht um folgendes: Unser 15 Jahre alter Kater baut seit einigen Monaten immer mehr ab. Vor 2 oder 3 Monaten ich mit ihm beim Tierartzt, weil er abgenommen hat und sich öfter übergeben hat. Daraufhin hat der Tierarzt eine Magenschleimhautentzündung vermutet und das wurde auch behandelt. Eine wirkliche Besserung des Verhaltens ist aber nicht eingetreten. Der arme Kater wurde immer träger und hat weiter abgenommen. Meine Eltern waren der Meinung er sei halt einfach alt (was er ja auch ist!). Aber irgendwie kam uns allen komisch vor, dass sein Verhalten sich dazu noch so geändert hatte. Er hat sich immer mehr zurückgezogen und schläft mittlerweile nur noch in der Werkstatt, wo in der Regel nie jemand ist. Aufstehen tut er nur zum pinkeln oder trinken/fressen.
Gestern ging es ihm dann richtig schlecht und meine Mutter ist noch Mal mit ihm zum Tierarzt. Da uns aufgefallen ist, dass er in letzter Zeit extrem viel trinkt und auch häufiger neben das Katzenklo gepinkelt hat (eigentlich ist er Freigänger und nutzt das blöde Klo nur in Ausnahmefällen). Wir haben direkt schon gesagt, dass wir vermuten dass es etwas mit der Niere oder vielleicht auch sowas wie Zucker ist. Der Tierarzt hat dann die Niere abgetastet und meinte da sei alles verknotet. Er hätte die Katze am liebsten direkt eingeschläfert, aber meine Mama hat darum geben, dass wir ihm über das Wochenende wenigstens noch mal nach Hause nehmen können um uns zu verabschieden und auch um das noch Mal mit allen Familienmitgliedern zu besprechen. Montag wäre dann der Termin.
Irgendwie fühle ich mich jetzt in einer sehr blöden Sittuation. Zum einen finde ich total pervers schon zu wissen, dass das Tier das man da gerade streichelt quasi schon tot ist. Und zum anderen zweifle ich generell an der Entscheidung mit dem Einschläfern...
Der Tierarzt ist durchaus vertrauenswürdig und auch kein Grobian, deswegen glaube ich schon, dass er sowas nicht einfach so vorschlägt. Aber heute z.B. habe ich das Gefühl dass es unserer Katze wieder besser geht. Er kommt heute wieder von seinem Stuhl wenn man ihn streichelt und reibt sich an den Beinen... Fressen tut er auch viel, aber er nimmt halt immer weiter ab und ist mittlerweile auch schon von den Bewegungen her klapprig. Generell gab es in den letzten Wochen halt immer mal wieder schlechtere und bessere Tage.
Irgendwie habe ich halt immer noch die Hoffnung, dass es Ihm einfach in ein paar Wochen etwas besser geht. Ich weiß halt nicht, ob ich es würdiger finde, wenn er hier zuhause stirbt, oder ob man ihm das sterben abnehmen soll.
Für mich ist halt gerade sehr schwer zu entscheiden ob ich ihn aus purem egoismus nicht einschläfern lassen will, oder ob er nicht vielleicht wirklich noch die Chance auf ein paar schöne Katzen-Monate am Kamin hat. Ob er dabei Schmerzen hat weiß man ja auch nicht so genau... Aber in der freien Natur würde er ja auch einen "normalen" Tod sterben müssen.
Generell ist es halt schon eine alte Katze und im Endeffekt verschiebt man das Problem vielleicht nur zeitlich.
Das ist wirklich eine sehr schwere Entscheidung für uns alle. In solchen Momenten wünschte ich, dass Katzen reden könnten um uns zu sagen was sie wollen
Eine Überlegung wäre noch ihm mal Blut abnehmen zu lassen und die Nierenwerte zu prüfen??? Ich will die Kompetenz des Tierarztes eigentlich nicht anzweifeln, aber vielleicht macht einem eine faktische Zahl auf dem Papier die Entscheidung leichter zu sagen "er ist krank", oder eben nicht. Auf der Anderen Seite ist das dann noch Mal mehr Stress für das arme Tierchen (diese blöde Box und Autofahren hasst er über alles und hat während dessen total Angst).
Es geht um folgendes: Unser 15 Jahre alter Kater baut seit einigen Monaten immer mehr ab. Vor 2 oder 3 Monaten ich mit ihm beim Tierartzt, weil er abgenommen hat und sich öfter übergeben hat. Daraufhin hat der Tierarzt eine Magenschleimhautentzündung vermutet und das wurde auch behandelt. Eine wirkliche Besserung des Verhaltens ist aber nicht eingetreten. Der arme Kater wurde immer träger und hat weiter abgenommen. Meine Eltern waren der Meinung er sei halt einfach alt (was er ja auch ist!). Aber irgendwie kam uns allen komisch vor, dass sein Verhalten sich dazu noch so geändert hatte. Er hat sich immer mehr zurückgezogen und schläft mittlerweile nur noch in der Werkstatt, wo in der Regel nie jemand ist. Aufstehen tut er nur zum pinkeln oder trinken/fressen.
Gestern ging es ihm dann richtig schlecht und meine Mutter ist noch Mal mit ihm zum Tierarzt. Da uns aufgefallen ist, dass er in letzter Zeit extrem viel trinkt und auch häufiger neben das Katzenklo gepinkelt hat (eigentlich ist er Freigänger und nutzt das blöde Klo nur in Ausnahmefällen). Wir haben direkt schon gesagt, dass wir vermuten dass es etwas mit der Niere oder vielleicht auch sowas wie Zucker ist. Der Tierarzt hat dann die Niere abgetastet und meinte da sei alles verknotet. Er hätte die Katze am liebsten direkt eingeschläfert, aber meine Mama hat darum geben, dass wir ihm über das Wochenende wenigstens noch mal nach Hause nehmen können um uns zu verabschieden und auch um das noch Mal mit allen Familienmitgliedern zu besprechen. Montag wäre dann der Termin.
Irgendwie fühle ich mich jetzt in einer sehr blöden Sittuation. Zum einen finde ich total pervers schon zu wissen, dass das Tier das man da gerade streichelt quasi schon tot ist. Und zum anderen zweifle ich generell an der Entscheidung mit dem Einschläfern...
Der Tierarzt ist durchaus vertrauenswürdig und auch kein Grobian, deswegen glaube ich schon, dass er sowas nicht einfach so vorschlägt. Aber heute z.B. habe ich das Gefühl dass es unserer Katze wieder besser geht. Er kommt heute wieder von seinem Stuhl wenn man ihn streichelt und reibt sich an den Beinen... Fressen tut er auch viel, aber er nimmt halt immer weiter ab und ist mittlerweile auch schon von den Bewegungen her klapprig. Generell gab es in den letzten Wochen halt immer mal wieder schlechtere und bessere Tage.
Irgendwie habe ich halt immer noch die Hoffnung, dass es Ihm einfach in ein paar Wochen etwas besser geht. Ich weiß halt nicht, ob ich es würdiger finde, wenn er hier zuhause stirbt, oder ob man ihm das sterben abnehmen soll.
Für mich ist halt gerade sehr schwer zu entscheiden ob ich ihn aus purem egoismus nicht einschläfern lassen will, oder ob er nicht vielleicht wirklich noch die Chance auf ein paar schöne Katzen-Monate am Kamin hat. Ob er dabei Schmerzen hat weiß man ja auch nicht so genau... Aber in der freien Natur würde er ja auch einen "normalen" Tod sterben müssen.
Generell ist es halt schon eine alte Katze und im Endeffekt verschiebt man das Problem vielleicht nur zeitlich.
Das ist wirklich eine sehr schwere Entscheidung für uns alle. In solchen Momenten wünschte ich, dass Katzen reden könnten um uns zu sagen was sie wollen
Eine Überlegung wäre noch ihm mal Blut abnehmen zu lassen und die Nierenwerte zu prüfen??? Ich will die Kompetenz des Tierarztes eigentlich nicht anzweifeln, aber vielleicht macht einem eine faktische Zahl auf dem Papier die Entscheidung leichter zu sagen "er ist krank", oder eben nicht. Auf der Anderen Seite ist das dann noch Mal mehr Stress für das arme Tierchen (diese blöde Box und Autofahren hasst er über alles und hat während dessen total Angst).