Eigenes Pferd im Studium finanzieren

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  • Eigenes Pferd im Studium finanzieren Beitrag #1
sissihase

sissihase

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Hallo liebe Foris :)

Ich muss einfach mal meine Gedanken mit euch teilen, sonst platze ich.
Ich habe nach einer 4 jährigem Pause wieder mit dem reiten angefangen, habe eine rb und 1x die Woche Einzel Reitstunde. Ich mache gute Fortschritte.
Mein Problem ist, dass mir die Beziehung zum Pferd und gemeinsame Erlebnisse das wichtigste am Reitsport sind. Ich habe keinerlei Interesse an Turnieren, liebe dafür spatziergänge, Bodenarbeit und Wanderritte. Alles was die Bindung zum Pferd stärkt. Mit einer Rb ist eine solche Bindung nur leider nicht möglich... und deswegen habe ich überlegt mir ein Pferd zu kaufen.
Finanziell wäre es möglich, ich kalkuliere 450€ im Monat und 100€ Rücklagen aufs Sparkonto. Für Pferd die ersten Anschaffungen möchte ich 6500€ und für mögliche Notfälle 3000€ als Rücklage sparen.
Ich bin 21 und studiere Lehramt.
Ich habe die Unterstützung einer Freundin, die Reitlehrerin ist und mir bei der weiteren Ausbildung helfen würde.
Meine Eltern würden mich in einem großen Notfall, den ich nicht allein tragen kann, unterstützen.
Ich habe im Studium genug Zeit um 4-5 mal die Woche 2-3 Stunden im Stall zu verbringen und würde mir noch eine RB suchen.
Jetzt habe ich natürlich das Problem mit dem Ref. Finanziell kann ich das Pferd im der Zeit weiter unterhalten aber trotzdem ist es ein wenig unsicher, da ich ja vielleicht umziehen muss und man weiß nie was so alles passiert.

Ich denke sehr viel darüber nach, da ich auf keinen Fall Probleme bekommen möchte wenn das Pferd da ist. Es ist nimmst eine große Sache.
Wie sehr ihr das? Was kann ich noch beachten?

Danke für eure Antworten!
Sissi
 
  • Eigenes Pferd im Studium finanzieren Beitrag #2
Zum Finanziellen kann ich dir leider nicht helfen, aber das:
Ich habe keinerlei Interesse an Turnieren, liebe dafür spatziergänge, Bodenarbeit und Wanderritte. Alles was die Bindung zum Pferd stärkt. Mit einer Rb ist eine solche Bindung nur leider nicht möglich...
stimmt einfach nicht ;)

Man kann mit einer RB sehr wohl spazieren gehen, Bodenarbeit machen und Co. Die meisten Besitzer sind sogar froh, wenn sie jemanden haben, dem es nicht nur ums drauf setzen und losreiten geht.
Ich saß in den letzten paar Monaten maximal 5 mal auf meiner RB. Stattdessen mache ich sehr viel Hand- und Bodenarbeit, damit Herr Pferd mal die Grundlagen lernt. Und die Besitzerin hat sich noch nie darüber beschwert, im Gegenteil, die freut sich, dass das Pferdchen ausgeglichener und umgänglicher wird.

Also falls es mit einem eigenen Pferd nicht hinhaut, ist das sicher kein Weltuntergang. Einfach Reitbeteiligungen weniger als REITbeteiligung und mehr als "Ich kümmer mich um das Pferd, mit allem was dazu gehört"-Beteiligung ansehen ;)
 
  • Eigenes Pferd im Studium finanzieren Beitrag #3
Wow... Irgendwas muss ich falsch gemacht haben...
9500 Euro als Rücklage herzaubern, 550 Euro im Monat aufbringen - und dann noch quasi täglich 2-3 Stunden im Stall verbringen, und das während des Referendariats.....
Was das Finanzielle betrifft, kann ich nix zu sagen, ich war nicht wirklich mit Geld gesegnet und musste mir jeden Euro hart erarbeiten - aber gut, wenn Du´s hast, dann freu´ Dich.
Was die Zeit betrifft - vergiss es!
Im Referendariat bist Du (und ja, da spreche ich dann in der Tat aus Erfahrung ;) ) beschäftigt mit Unterrichtsvorbereitung ohne Ende. Da ist nix mit 2-3 Stunden Pferd pro Tag. Da sind vielleicht 2-3 Stunden Pferd pro Woche... Zumindest, wenn Dir was an einer halbwegs gescheiten Note liegt...

LG seven
 
  • Eigenes Pferd im Studium finanzieren Beitrag #4
Ich meinte nicht, dass man diese Dinge mit einer RB nicht machen kann, ich mache das mit meiner Maus auch alles :)
Es ist mir aber schon 2 mal passiert, dass meine RB verkauft wurde... das ist wirklich schlimm wenn man das Pferd lieb gewonnen hat. Und deswegen finde ich einfach, dass man mit einem eigenen eine tiefere Bindung aufbauen kann als mit einer RB, weil sie einem nicht wieder weg genommen wird (außer durch tragische Umstände). Es ist einfach etwas anderes.

Und ja ich habe das Glück, dass meine Eltern mir mein Zimmer, den Unterhalt und die Studiengebühren zahlen. Alles was ich dazu erarbeite habe ich extra und das Geld für die Anschaffungen habe ich auch nicht einfach, mehr als die Hälfte habe ich davon seit vielen Jahren angespart und für den Rest arbeite ich jetzt noch mehr, versuche überall zu sparen und gebrauchte Sachen zu verkaufen etc. einfach rumliegen habe ich es leider auch nicht :D
Wegen dem Ref. Das kann ich noch nicht sagen, bei mir wird es noch eine ganze Weile dauern bis ich soweit bin und von jedem höre ich etwas anderes... ich denke das kommt individuell auf die Person und die Schule an, an die man kommt.
 
  • Eigenes Pferd im Studium finanzieren Beitrag #5
Und ja ich habe das Glück, dass meine Eltern mir mein Zimmer, den Unterhalt und die Studiengebühren zahlen. Alles was ich dazu erarbeite habe ich extra und das Geld für die Anschaffungen habe ich auch nicht einfach, mehr als die Hälfte habe ich davon seit vielen Jahren angespart und für den Rest arbeite ich jetzt noch mehr, versuche überall zu sparen und gebrauchte Sachen zu verkaufen etc. einfach rumliegen habe ich es leider auch nicht :D
Wegen dem Ref. Das kann ich noch nicht sagen, bei mir wird es noch eine ganze Weile dauern bis ich soweit bin und von jedem höre ich etwas anderes... ich denke das kommt individuell auf die Person und die Schule an, an die man kommt.

:eusa_shhh: Du bist hier niemanden rechenschaft schuldig. Ich finde es gut, das du dich Informierst. ;)
Ich kann dir allerdings aus meiner eigenen Erfahrung sagen, was für denn einen der Horror ist und enorm viel Zeit in anspruch nimmt, muss für denn anderen das nicht sein und es fällt einem sehr leicht.

Ich habe z.B. bei meinem Examen Büffeln müssen, während anderen das total leicht gefallen ist.
Anderen ist deren Praktische Ausbildung nicht so leicht gefallen, wo es mir jedoch sehr leicht gefallen ist und ich meine Facharbeit mit Elan und Power geschrieben habe. Wo meine Kollegen, die immer bessere Noten in Klausuren hatten, weit hinter mir lagen. ;)

Wann hast du dein Ref. ? Evtl. kannst du so planen, das du dieses erstmal anfängst und schaust, wie du damit klar kommst und es dir damit geht? Und dann danach ein eigenes Pferd ins Vesier nimmst? ;)

Ich bin derzeit auch am schauen, da ich auch wieder lust habe, zu Reiten.
Für mich steht jedoch eine RB vorne an. Da ich hier in einem Kurort lebe und wir hier Natur Pur haben und durch die Wälder reiten können.
Mal gucken, was ich so finde. :)
 
  • Eigenes Pferd im Studium finanzieren Beitrag #6
Da hast du eigentlich recht Knopfstern :)

Ja so kommt es mir auch vor, jedem fällt etwas anderes leicht oder eben nicht so leicht :) Hausarbeiten fallen mir sehr leicht, bei Klausuren bin ich auch immer am büffeln.
Da ich Quereinsteiger bin und kunst an meiner Uni sehr viele Module beinhaltet werde ich vermutlich noch 4 Jahre studieren... das ist ganz schön lang. Und ich denke mir, dass es immer Gründe gibt zu warten. Was genau nach dem Ref passiert weiß man ja leider auch nicht und irgendwann denkt man dann an eine Familie.. Alles Punkte die mich ins Grübeln bringen😄

Ich würde mir den Traum einfach so gerne erfüllen, aber nicht ohne mir 100% sicher zu sein. Vielleicht kann man sich garnicht zu 100% sicher sein, da immer etwas passieren kann😅
Auf jeden Fall bin ich für all eure Meinungen zu dem Thems dankbar.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Suche! :) ich wohne beim schönen Odenwald, da kann man auch toll ausreiten!❤
 
  • Eigenes Pferd im Studium finanzieren Beitrag #7
Wie lange studierst du denn schon?
Ich habe ja teilweise gehört, dass ich erstmal mein Studium fertig machen soll und dann interessieren mich Pferde ja bestimmt eh nicht mehr. Hab ich aber anders gesehen und mir nach dem 3. Semester im Bachelor mein Pferd gekauft. Ich habe von Anfang an nebenbei gearbeitet, so konnte ich Geld zur Seite legen und gleichzeitig sehen, ob ich zeitlich trotzdem noch ein Pferd schaffe und ob das Geld reicht. Nachdem alles mit ja beantwortet war, ist Dakota eingezogen ;).
Das frisst schon viel Zeit, ist aber auch der beste Ausgleich, den ich mir vorstellen kann. Man muss es wollen und eindeutig Prioritäten setzen (sowohl bei der zeit als auch beim geld ;)), aber ich hätte es genau so wieder gemacht.
Ich schreibe gerade meine Masterarbeit, bin also eher am Ende meines Studiums und kann sagen, es hat immer gut funktioniert. Ich habe seit einiger Zeit (nicht gesucht und doch gefunden ;p) eine reitbeteiligung an meiner Seite, das ist wunderbar, aber ich wäre auch ohne immer hin gekommen. Wenn ich mal einen Tag nicht zum Nase kraulen komme, kippt er normal auch nicht um :D. Aber eigentlich bin ich 6 mal die Woche da und mach auch was mit ihm.

Zum Lehramt kann ich nichts sagen, ich bin Ingenieurin ;p. Aber ich behaupte mal, wo ein Wille, da ein Weg. So ein Pferd kann man ja auch in eine andere Stadt mitnehmen, wenn man fürs ref weg muss.

Die Preise klingen für mich realistisch und gerade wenn in einem Notfall deine Eltern helfen würden, sehe ich da eigentlich wenig Probleme.
Aber ein Tipp von mir: plane die stallmiete so, dass du dir auch noch gut reitstunden leisten kannst. Die hatte ich am Anfang gar nicht so auf dem Radar gehabt und die sind mir total wichtig. (und auch evtl unabhängig von deiner Freundin, kann ja immer sein, dass das mal wegen der Entfernung oder so nicht mehr geht).

Nachdem ich auch Leute mit Familie und eigenem Pferd kenne, bin ich da einfach optimistisch, dass ich auch das gewuppt kriege, wenn es mal so weit ist ;).
 
  • Eigenes Pferd im Studium finanzieren Beitrag #8
Naja ich sage es mal so: Wenn du es wirklich willst findest du auch die Zeit für ein Pferd allerdings wird dann etwas anderes hinten anstehen müssen, das ist leider Fakt. Als ich mein Examen gemacht habe gab es nur lernen und Pferd und selbst da kam das Pferd echt zu kurz weil ich es nur 1-2x die Woche geschafft habe neben der Arbeit/Schule und der Lernerei zum Stall zu fahren. Zum Glück stand ich damals in Vollpension und es war Sommerzeit sodass der Dicke 24 Stunden auf der Wiese in seiner Herde stand und mich nicht zwingend gebraucht hat aber man hat trotzdem ein richtig schlechtes Gewissen wenn man so wenig Zeit hat. Bei mir kamen Familie, Freunde und Beziehung in der Zeit sehr kurz und auch sonstige Freizeitaktivitäten fielen fast komplett aus weil einfach keine Zeit da war.
Man muss es sich schon gut überlegen was man möchte denn ein Pferd wird ja knapp 30 Jahre alt, das ist eine sehr lange Zeit in der viel passieren wird. Wenn du bereit bist dich in jeder Lebenslage um dein Pferd zu kümmern dann kann das klappen aber wenn du Zweifel hast ob du Arbeit, Kinder, Ehe, Familie usw mit einem Pferd vereinbaren kannst würde ich es erstmal bleiben lassen und weiterhin eine Reitbeteiligung sein, damit kann man ja auch sehen ob du in stressigen Zeiten einem Pferd gerecht werden kannst oder nicht.
 
  • Eigenes Pferd im Studium finanzieren Beitrag #9
Ich bin jetzt im 5. Semester, durch den Quereinstieg hat sich alles ein bisschen verzögert😅
Ich bin auf jeden Fall bereit andere Sachen für das Pferd zurückzustellen und probiere es auch gerade, jeden Monat den Bettag zurückzulegen den ich für das Pferd brauchen würde. Das ist denke ich eine gute Methode.

Mit dem Reitunterricht hast du recht, ich sollte nicht von anderen abhängig sein. Auch wenn ich hoffe, dass das mit der Freundin erstmal klappt😄

Das mit dem Ref. wird sicher schwierig. ich müsste wahrscheinlich währenddem Auch noch die 6 erlaubten Stunden die Woche arbeiten. Aber möglich ist es denke ich.

Ich glaube auch, dass ich das mit Familie etc. Schaffe. Meine Sorge ist eher, dass wenn ich jetzt sage ich kaufe das Pferd erst nach dem Referendariat weil es gerade nicht perfekt passt, ich es dann wieder nicht mache weil wieder andere Sachen anstehen und es nie perfekt passt. Es ist ja fast immer irgendwas.
Wenn das Pferd schon in dein Leben gehört klappt das auch alles denke ich. Versteht ihr was ich meine?🙈
 
  • Eigenes Pferd im Studium finanzieren Beitrag #10
Na im 5. Semester kannst du dann ja auch schon einschätzen, wie viel Zeit du normalerweise für dein Studium brauchst. Wenn das mit dem Geld ein paar Monate schon geklappt hat, ist doch auch schon mal ein gutes Zeichen.
Möchte damit ja auch nicht sagen, dass das mit deiner Freundin keine gute Idee ist, nur solche Sachen lassen sich ja problemlos jetzt einplanen und dann hast du später keine Probleme :).

Ich kenne auch genug Leute, die sagen, sie würden ein Pferd neben dem Studium nicht schaffen, man muss da schon glaube ich auch etwas ehrlich zu sich selbst sein, ob man das stemmen kann. Aber wie gesagt, es ist nicht prinzipiell unmöglich ;)

Ich glaube auch, dass das mit dem Pferd so ist wie mit dem Kind, die Zeit passt eh nie :p. Ich fand das mit dem Studium aber gar nicht so verkehrt, weil ich halt doch noch relativ flexibel bin und mir wohl jetzt auch ohne Familie noch deutlich mehr Zeit für die Ausbildung meines Pferdes nehmen kann.
 
  • Eigenes Pferd im Studium finanzieren Beitrag #11
Danke für deine Tipps! :) das mit dem Reitunterricht werde ich noch mit einkalkulieren, dann bin ich auf der sicheren Seite.

Ich probiere das mit dem Geld jetzt einfach mal bis Mai aus und werde dann ja sehr n wie es klappt :)

Ich denke auch, dass man im Studium mehr Zeit für das Pferd hat, einfach weil noch keine anderen Verpflichtungen süßer eben Uni, da sind :)
 
  • Eigenes Pferd im Studium finanzieren Beitrag #12
Das klingt doch nach einem Plan. Kannst ja dann mal hier berichten, wenn sich akut was ergibt!

Außerdem ist den ganzen Tag durch lernen eh nix und was gibts da besseres als Sport, frische Luft und ein bisschen Stallduft als Abwechslung? ;)
 
  • Eigenes Pferd im Studium finanzieren Beitrag #13
Genau! Ohne einen Ausgleich dreht man ja durch :D und da ist ein Pferd das schönste!

Ich sage auf jeden Fall bescheid wie ich mich entschieden hab☺
 
  • Eigenes Pferd im Studium finanzieren Beitrag #14
Noch eine Frage: wie hat das bei euch mit der stallsucjr geklappt? Ich meine man braucht ja einem Stall bevor man das Pferd kauft. Habt ihr direkt einen Stall gesucht und den Platz bezahlt, bis ihr das richtige Pferd gefunden habt oder nach einem Pferd gesucht und dann nach einem Stall und das Pferd erst geholt, wenn ihr einen gefunden habt?
 
  • Eigenes Pferd im Studium finanzieren Beitrag #15
Ich habe erst Stall gesucht, da ich da schon ein paar Ansprüche hatte, die für mich indiskutabel waren. Zum einen, dass das Pferd wirklich und jeden Tag nach draußen kommt (bzw Offenstall), dann dass ich nicht zwangsläufig jeden Tag hin MUSS und natürlich der Preis ;). Da fällt schon einiges weg. Ich habe beim angucken immer gleich dazu gesagt, dass ich dann erst ein Pferd suchen werde und das war eigentlich kein Problem. Wir sind dann zu Anfang in einem privaten Offenstall gelandet und da war es dann gar kein Problem, ob das Pferd jetzt eine Woche früher oder später einzieht.
Würde es lieber so angehen und eben gleich fragen wie es ist quasi wegen Platz frei halten.
In meinen jetzigen Stall bin ich aufgrund der Kündigungsfrist des alten Stalls erst mehr als einen Monat nachdem ich ihn angesehen habe. Der Stallbesitzer wollte von mir eine Anzahlung, die dann später von der ersten stallmiete abgezogen wurde und dann haben sie mir den Platz auch frei gehalten. Auch das hat super geklappt.
 
  • Eigenes Pferd im Studium finanzieren Beitrag #16
Okay super :) ich wusste nicht ob die das mit dem freihalten machen wenn man das Pferd noch garnicht hat😅 Dann werde mich mich wenn ich mit der Pferdesuche anfange auch gleich nach Ställen umsehen
 
  • Eigenes Pferd im Studium finanzieren Beitrag #17
Das hält jeder Stall anders mit dem freihalten. Auf dem Hof wo ich mal stand musste eine Einstellerin 3 Monate reduzierte Stallmiete zahlen (waren immer noch 180€/Monat) nachdem ihr Pferd gestorben war, sie wollte aber gern ihre Box für das neue Pferd behalten, zu dem Zeitpunkt waren es nur 40€ günstiger als die eigentliche Stallmiete, das fand ich schon heftig.
Schau dir ruhig mehrere Ställe an und überleg dir was dir wichtig ist. Ich glaube jeder Pferdehalter entwickelt mit der Zeit Ansprüche die unbedingt erfüllt sein müssen um einen Stall zu wählen. Bei mir ist es täglicher Paddockgang oder Offenstall, 24 Stunden Sommerwiese, Heu Fütterung, auf keinen Fall Silage/Heulage und im nächsten Stall hätte ich gern wieder einen Reitplatz oder ähnliches außerdem ist mir die Stallgemeinschaft wichtig, mit reinen lockeren Freizeitreitern komme ich einfach besser klar und fühle mich wohler.
Besteh ruhig auf deine Ansprüche denn ich habe die Erfahrung gemacht das man auf Dauer nicht glücklich wird wenn man viele Abstriche macht weil der Stall dafür dieses oder jenes hat, lieber ein bisschen länger suchen und dafür zufrieden sein.
 
  • Eigenes Pferd im Studium finanzieren Beitrag #18
Danke für die Tipps Cherry lein :)
Ich werde mir die Höfe in der Umgebung mal anschauen und eine Öiste mit meinen Kriterien machen :)

Habt ihr wegen Sattlern noch ein paar Tipps in der Gegend Offenbach/Frankfurt/Darmstadt?
Ich überlege auch dann einen Baumlosen Sattel zu kaufen, finde aber keine Sattler in Hessen die sich damit auskennen... nach allem was ich weiß sollten auch baumlose Sättel angepasst werden. Hat da jemand Erfahrungen?
 
  • Eigenes Pferd im Studium finanzieren Beitrag #19
Ich habe einen Barefoot, die sind auch baumlos und bin sehr zufrieden aber nicht jedes Pferd und jeder Reiter kommt mit Baumlosem Sattel klar. Man merkt schon deutliche Unterschiede zu Sätteln mit Baum, die baumlosen sind eine ganze Ecke weicher und geben weniger Stabilität auch weil oft die Pauschen fehlen, das heißt man sollte selber einen guten festen Sitz haben. Viele Reiter bemängeln das sie in den Stuhlsitz fallen was ich persönlich gar nicht bestätigen kann aber ich habe in der Reitschule auch viel ohne Sattel reiten müssen/dürfen und es wurde sehr auf unseren Sitz geachtet, dadurch habe ich einen sehr guten Sitz gelernt und ich habe keine Schwierigkeiten mit den baumlosen. Ebenso gibt es Reiter die bemängeln man könne mit baumlosen keine richtige Dressur oder Springarbeit machen, auch das kann ich nicht bestätigen im Gegenteil ich finde das man damit besser arbeiten kann weil man die Bewegungen vom Pferd spürt und entsprechend mitarbeiten kann und auch feinere Hilfen geben kann. Was auch oft bemängelt wird ist das baumlose Sättel angeblich rutschen würden aber da muss man dann sagen das diese Sättel einfach nicht passen denn ein passender Sattel rutscht und drückt nicht, das gilt für baumlose genauso wie für Sättel mit Baum.
Alles in allem ist baumlos Reiten Geschmackssache, die einen mögen es gern, die anderen hassen es. Ein baumloser muss aber genauso gut passen wie ein Sattel mit Baum, auch da kann es zu eng sein oder einfach nicht richtig sitzen. Bei uns macht die Osteopathin/Physiotherapeutin auch Sattekontrolle, die verkauft zwar keine aber die kann dir sagen ob der Sattel den du hast passt oder nicht und kann auch Empfehlungen aussprechen. Ich habe außerdem das Glück einen sehr guten Schmied/Trainer zu haben der sich damit ebenfalls sehr gut auskennt und mal drüber schaut wenn man ihn fragt wobei er da auch Adressen hat an die er dich vermittelt wenn er unsicher ist.
Es ist immer sehr schwer einen guten Tierarzt, Schmied und Sattler zu finden.
 
  • Eigenes Pferd im Studium finanzieren Beitrag #20
Ich würde es sehr gerne ausprobieren, weil ich glaube, dass es dem Pferd gut tut. Wenn es nicht klappt ist es halt so... ich kenne bisher nur niemanden der sich in meiner region damit auskennt :(
Ich habe barefoot mal angeschrieben und nach Vertriebspartnern in der Nähe gefragt, da kann man vielleicht einen zur Probe leihen und sie können einen an jemanden weiterleiten der ihn anpassen kann... wäre toll wenn hier noch jemand etwas weiß. Sonst muss ich wohl doch zum klassischen Sattel greifen
 
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