- Mit 26 noch sedieren? Beitrag #1
C
CaptainAmazing
- Beiträge
- 3
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo ihr Lieben!
Ich bin neu hier - daher also erst einmal Hallo und ggf. Entschuldigung, falls das schon oft gefragt wurde.
Also es ist so. Meine Katze hat superschlimm Zahnstein - schon seit 10 Jahren. Ich versuche ihn auch schon von Tierärzten seit 10 Jahren entfernen zu lassen, aber von "Das geht nicht mehr, dafür ist sie zu alt", über "Das lohnt sich nicht mehr, die stirbt eh bald" bis hin zu "Unnötig in das Tier noch Geld zu investieren in dem Alter" war jede Antwort dabei, außer ein "Ja, okay, machen wir!". Nun zu den Fakten: meine Katze (aus dem Tierheim) ist schon 26 Jahre alt und seit ihrem bzw. auch meinem dritten Lebensjahr sind wir zusammen. Wir sind also eine Art unzertrennbares Paar und ich möchte natürlich umso mehr, dass es ihr gut geht. Und das tut es auch, denn außer dem schlimmen Zahnstein ist sie topfit, spielt noch wild mit mir, hat ein einwandfreies Fell usw., also absolut nichts was darauf schließen lassen würde, dass sie es "eh nicht mehr lange macht". -.-
Nun habe ich, weil sie einen Tag sehr viel erbrochen hat, letztens einen mobilen Tierarzt angerufen, der sich das mal anschauen sollte - in Arztpraxen gehe ich mit ihr nur noch, wenn es nicht zu vermeiden ist, weil ich ihr den Stress nicht mehr antun möchte. Er hat ihr eine kleine Infusion gegeben, damit sie wieder auf die Beine kommt und ein Mittel gegen den Brechreiz und dann war sie auch schon wieder fit. Ihr Herz, Lunge und weitere Organe hat er natürlich abgehört/abgetastet usw. und konnte nirgends eine negative Veränderung feststellen. Der letzte Bluttest bei ihr ist zudem erst 6 Monate her, da waren alle Werte noch absolut ideal - der Tierarzt damals sagte sogar, dass es auch die Werte einer Zweijährigen sein könnten und war absolut begeistert. Zahnstein entfernen wollte er trotzdem nicht. Ansonsten musste der Heimtierarzt weiter nichts machen, vermutlich nur eine kleine Magenverstimmung - die aber durch die Bakterien des Zahnsteins ausgelöst werden kann, wie er sagte. Also erzählte ich ihm, dass ich schon viele Male versucht hätte, einen Tierarzt zu finden, der bei meiner Lieben den Zahnstein entfernt, aber einfach keinen gefunden hätte. Er sagte, via Narkose würde er das auch nicht mehr machen (altersbedingt), aber er würde es bei älteren Tieren meist mit einer Sedierung machen - auch von Zuhause aus. Nun ist es ja leider schon wirklich sehr schlimm - das Zahnfleisch ist brutal entzündet, unter dem Zahnstein wuchert es und sie stinkt ganz furchtbar aus dem Mund.
Viele Jahre lang habe ich sie gebarft, in der Zeit hatte sie überhaupt keine Probleme mit Zahnstein, aber inzwischen interessiert sie sich dafür einfach nicht mehr und fordert von mir (natürlich nur hochwertiges) Nassfutter mit Soße ein, was natürlich keinen nennenswerten Abriebeffekt mehr hat. Frisches Fleisch mag sie nur noch, wenn ich es anbrate. Ich vermute, dass sie einfach nicht mehr so gut riechen kann und sich deswegen für Rohfleisch nicht mehr interessiert - oder es ihr einfach zu viel Arbeit ist, das Ganze zu kauen, wer weiß.
Jetzt aber zu meiner Frage. Habt ihr Erfahrungen mit Sedierungen bei Katzen, gibt es etwas, was eurer Meinung nach dafür oder dagegen spricht und vor allem - würdet ihr das noch machen lassen, wenn man das Alter und die sonstigen Umstände bedenkt? Ich bin natürlich bereit absolut alles zu tun, damit es meinem Liebling noch möglichst lange gut geht - am liebsten natürlich mit einer Mundhöhle ohne Bakterien. Der Tierarzt meinte, das wäre die ungefährlichste Möglichkeit und absolut unbedenklich für die Katze, auch in diesem Alter - und ich vertraue ihm natürlich, möchte aber dennoch eventuell die Meinungen anderer dazu hören, einfach um mich selbst zu beruhigen und der Meinung zu sein, die richtige Entscheidung zu treffen.
Vielen Dank für eure Meinungen!!
Ich bin neu hier - daher also erst einmal Hallo und ggf. Entschuldigung, falls das schon oft gefragt wurde.
Also es ist so. Meine Katze hat superschlimm Zahnstein - schon seit 10 Jahren. Ich versuche ihn auch schon von Tierärzten seit 10 Jahren entfernen zu lassen, aber von "Das geht nicht mehr, dafür ist sie zu alt", über "Das lohnt sich nicht mehr, die stirbt eh bald" bis hin zu "Unnötig in das Tier noch Geld zu investieren in dem Alter" war jede Antwort dabei, außer ein "Ja, okay, machen wir!". Nun zu den Fakten: meine Katze (aus dem Tierheim) ist schon 26 Jahre alt und seit ihrem bzw. auch meinem dritten Lebensjahr sind wir zusammen. Wir sind also eine Art unzertrennbares Paar und ich möchte natürlich umso mehr, dass es ihr gut geht. Und das tut es auch, denn außer dem schlimmen Zahnstein ist sie topfit, spielt noch wild mit mir, hat ein einwandfreies Fell usw., also absolut nichts was darauf schließen lassen würde, dass sie es "eh nicht mehr lange macht". -.-
Nun habe ich, weil sie einen Tag sehr viel erbrochen hat, letztens einen mobilen Tierarzt angerufen, der sich das mal anschauen sollte - in Arztpraxen gehe ich mit ihr nur noch, wenn es nicht zu vermeiden ist, weil ich ihr den Stress nicht mehr antun möchte. Er hat ihr eine kleine Infusion gegeben, damit sie wieder auf die Beine kommt und ein Mittel gegen den Brechreiz und dann war sie auch schon wieder fit. Ihr Herz, Lunge und weitere Organe hat er natürlich abgehört/abgetastet usw. und konnte nirgends eine negative Veränderung feststellen. Der letzte Bluttest bei ihr ist zudem erst 6 Monate her, da waren alle Werte noch absolut ideal - der Tierarzt damals sagte sogar, dass es auch die Werte einer Zweijährigen sein könnten und war absolut begeistert. Zahnstein entfernen wollte er trotzdem nicht. Ansonsten musste der Heimtierarzt weiter nichts machen, vermutlich nur eine kleine Magenverstimmung - die aber durch die Bakterien des Zahnsteins ausgelöst werden kann, wie er sagte. Also erzählte ich ihm, dass ich schon viele Male versucht hätte, einen Tierarzt zu finden, der bei meiner Lieben den Zahnstein entfernt, aber einfach keinen gefunden hätte. Er sagte, via Narkose würde er das auch nicht mehr machen (altersbedingt), aber er würde es bei älteren Tieren meist mit einer Sedierung machen - auch von Zuhause aus. Nun ist es ja leider schon wirklich sehr schlimm - das Zahnfleisch ist brutal entzündet, unter dem Zahnstein wuchert es und sie stinkt ganz furchtbar aus dem Mund.
Viele Jahre lang habe ich sie gebarft, in der Zeit hatte sie überhaupt keine Probleme mit Zahnstein, aber inzwischen interessiert sie sich dafür einfach nicht mehr und fordert von mir (natürlich nur hochwertiges) Nassfutter mit Soße ein, was natürlich keinen nennenswerten Abriebeffekt mehr hat. Frisches Fleisch mag sie nur noch, wenn ich es anbrate. Ich vermute, dass sie einfach nicht mehr so gut riechen kann und sich deswegen für Rohfleisch nicht mehr interessiert - oder es ihr einfach zu viel Arbeit ist, das Ganze zu kauen, wer weiß.
Jetzt aber zu meiner Frage. Habt ihr Erfahrungen mit Sedierungen bei Katzen, gibt es etwas, was eurer Meinung nach dafür oder dagegen spricht und vor allem - würdet ihr das noch machen lassen, wenn man das Alter und die sonstigen Umstände bedenkt? Ich bin natürlich bereit absolut alles zu tun, damit es meinem Liebling noch möglichst lange gut geht - am liebsten natürlich mit einer Mundhöhle ohne Bakterien. Der Tierarzt meinte, das wäre die ungefährlichste Möglichkeit und absolut unbedenklich für die Katze, auch in diesem Alter - und ich vertraue ihm natürlich, möchte aber dennoch eventuell die Meinungen anderer dazu hören, einfach um mich selbst zu beruhigen und der Meinung zu sein, die richtige Entscheidung zu treffen.
Vielen Dank für eure Meinungen!!
