Im Grunde genommen kann ja schon davon ausgegangen werden, dass da fleißig gelogen worden ist und eben kein Impfschutz bestand oder eine Immunisierung stattgefunden hat, weder beim Muttertier, noch beim Welpen.
Die Impfungen sind ja im Pass eingetragen und ich würde jetzt nicht sofort davon ausgehen, dass hier aktiv Urkundenfälschung betrieben wurde. Da denke ich eher, dass die Impfung nicht entsprechend gewirkt hat. Wieso, warum, weshalb das so war dürfte schwer aufzudröseln sein und nutzt der TE auch nicht mehr viel.
Pavovirose gilt ja als eine Erkrankung welche vor allem bei schlechten, hygienischen Bedingungen und Hunden mit schlechtem Allgemeinzustand um sich greift, ob das bei der Züchterin der Fall war wissen wir aber natürlich nicht.
Ich denke jetzt bleibt erstmal nur zu hoffen, dass die Kleine es schafft, gerade für kleine Hunde sind solche Erkrankungen ja sehr gefährlich, da sie schnell austrocknen oder Mineralmangel bekommen. In der Klinik ist sie aber sicher in guten Händen.
Mein alter Rüde hatte als Welpe eine Parvovirose bevor er bei mir eingezogen ist. Er war aus dem Auslandstierschutz und ist nur dank der Organisation dem Tod nochmal knapp von der Schippe gesprungen. Als er zu mir kam war er ca 4 Monate alt, das erste halbe Jahr hat er damals schlecht zugenommen und sah ziemlich ausgemergelt aus, gesundheitlich war er allerdings immer stabil und die überwundene Parvovirose hat keine Spätschäden hinterlassen, er ist 14 Jahre alt geworden und war sein Leben lang sehr gesund. Einzig die vielen Infusionen im Welpenalter hatten dafür gesorgt, dass die Venen an den Vorderbeinen ziemlich vernarbt waren, Zeit seines Lebens hatten Tierärzte es deswegen schwierig dort eine Kanüle reinzubekommen, falls wir mal zum Blutabnehmen mussten oder ähnliches.
Ich drücke eurer Kleinen ganz doll die Daumen, wenn sie über den Berg ist wird sie auch ein ganz normales Hundeleben führen können
