- Seltsamer Start in die Woche... Beitrag #1
Nijara
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Imoment ist alles irgendwie komisch. Nichts klappt so wie es klappen soll...
Alles fing irgendwie vor zwei Wochen an, als mein Hündchen Sheepy mit dem Beinchen in einem Angehaken hingen blieb, welcher unter Vollnarkose raus operiert werden musste... Ob es nun die vergesslichkeit eines Anglers oder einer dummer Zufall war, sei dahin gestellt. Dann wurde Honey so furchtbar krank. Warum ausgerechnet die Kleine? Sie war noch so jung, so aufgeweckt, so lebensfroh...
Ich ging Abends ins Bett, doch irgendwas fehlte...genau das rascheln des Streus wenn sie grub, ich machte mir Sorgen, denn sonst fängt sie immer an Krach zu machen wenn ich schlafen will....Ich ging zu ihrem Käfig und schaute nach. Als ich sie hoch hob vorsichtig, sah ich ihre kleinen total angschwollen blutigen Pfötchen. Ich rief natürlich sofort bei einem Nottiertarzt an, welche bloß meinte das sei nicht schlimm...Ja nee is klar... Am nächsten Tag fuhr ich sofort zum Tiierarzt mit ihr. Sie bekam eine Spritze und dann sollte alles besser werden...sollte... Honey reagierte sehr stark auf das Einstreu, wodurch ihre Pfötchen so angeschwollen und blutig waren, das Schwänzchen und der Bauch ebenfalls....2 Tage später war es aber nicht besser...also nochmal hin...wieder eine Spritze mit Schmerzmitteln und Kortison....die arme Kleine, ob sie wusste das ihr nur helfen sollte? Wir haben dazu auch eine Vogelspritze mit Antibiotika bekommen, was wir ihr täglich geben sollten...Was allerdings jedesmal mein Freund liebevoll für mich tat, dann jedesmal wenn ich ihre kleinen kaputten Pfötchen sah, musste ich weinen wie ein kleines Kind, denn das so zu sehen brach mir das Herz entzwei... Über's Wochenende war auch keine Besserung in Sicht. Sie kam zwar öfters raus zum trinken, lief eine Runde durch den Käfig und ging sofort wieder in ihr Häuschen, aber das war nicht ihre Art...Montag, nach der Schule fuhren wir wieder zum Tierarzt, wir wussten genau was in den nächsten Minuten passieren wird...Die Diagnose: 3 von 4 Pfötchen würden absterben in den nächsten 3-4 Tagen...Sie bekam die entgültige Spritze um sie zu erlösen...Keine Schmerzen mehr, nur noch Frieden...Für die Kleine war es das Beste. Die Tierärztin meinte noch, sie bewundert es, wie Honey im Kopf noch so Lebensstark war. Ja das war Honey wirklich....
Wir haben gekämpft, gefleht, gebetet gehofft, geweint...doch letzten Endes, keine Hoffnung.
Und warum? Wegen eines beschissenen Produktionsfehler...Was wäre es doch für ein Skandal, wäre ein Mensch betroffen. Doch bei einem Kleintier interessiert ist kaum jmd. nur die Leute die wirklich Tiere lieben, und dennen bei sowas das Herz zerbricht.
Ich habe den ganzen Abend geweint, bis ich dabei vor Eschöpfung eingeschlafen bin. Ich habe auch deswegen vergessen, meine Physik-Mappe einzupacken und richtig zu lernen, ich konnte einfach nicht, mir gingen die ganze Zeit die Momente vom ersten mal wo ich sie gesehen hab und sie ihre Pfote gegen meinen Finger gestemmt hat bis zum letzten Blick in ihre Augen durch den Kopf.
Ich erklärte meinem Lehrer die Situation. Honey Tod war keine Entschuldigung, das wusste ich, aber ein bisschen Verständnis wäre nicht zuviel gewesen. Keine Spur nur der Satz 'Das ist dein Problem, du musst trozdem dafür sorgen das du alles dabei hast!'. Ein geliebtes Tier ist für immer fort, darf man da nicht ein wenig verpeilt sein?
Generell wurde den ganzen Tag entweder von Honig, Haustieren und Liedern wo es um den Tod ging geredet. Warum genau immer dann?
Eine seltsamer Start in die Woche...vllt. wird es bald besser...
Honey, ich werde dich NIEMALS vergessen, du bist und bleibst meine süße Honigbiene!
Ich schwanke auch immer noch zwischen der entscheidung, ob ich mir einen neuen Hamster aus einer Notstation hole. Irgendwie fehlt mir ja das gewusel, aber andererseits möchte ich nicht nochmal diesen Schmerz, die Trauer durchmachen. Ich glaube, ich bin einfach zu sensibel für Haustiere. Mein Freund möchte sehr gern wieder eine Fellnase...
Mal sehen, ob die Zeit eine neue Fellnase bringt...
R.I.P. geliebte Honey, dein Frauchen Nija
Alles fing irgendwie vor zwei Wochen an, als mein Hündchen Sheepy mit dem Beinchen in einem Angehaken hingen blieb, welcher unter Vollnarkose raus operiert werden musste... Ob es nun die vergesslichkeit eines Anglers oder einer dummer Zufall war, sei dahin gestellt. Dann wurde Honey so furchtbar krank. Warum ausgerechnet die Kleine? Sie war noch so jung, so aufgeweckt, so lebensfroh...
Ich ging Abends ins Bett, doch irgendwas fehlte...genau das rascheln des Streus wenn sie grub, ich machte mir Sorgen, denn sonst fängt sie immer an Krach zu machen wenn ich schlafen will....Ich ging zu ihrem Käfig und schaute nach. Als ich sie hoch hob vorsichtig, sah ich ihre kleinen total angschwollen blutigen Pfötchen. Ich rief natürlich sofort bei einem Nottiertarzt an, welche bloß meinte das sei nicht schlimm...Ja nee is klar... Am nächsten Tag fuhr ich sofort zum Tiierarzt mit ihr. Sie bekam eine Spritze und dann sollte alles besser werden...sollte... Honey reagierte sehr stark auf das Einstreu, wodurch ihre Pfötchen so angeschwollen und blutig waren, das Schwänzchen und der Bauch ebenfalls....2 Tage später war es aber nicht besser...also nochmal hin...wieder eine Spritze mit Schmerzmitteln und Kortison....die arme Kleine, ob sie wusste das ihr nur helfen sollte? Wir haben dazu auch eine Vogelspritze mit Antibiotika bekommen, was wir ihr täglich geben sollten...Was allerdings jedesmal mein Freund liebevoll für mich tat, dann jedesmal wenn ich ihre kleinen kaputten Pfötchen sah, musste ich weinen wie ein kleines Kind, denn das so zu sehen brach mir das Herz entzwei... Über's Wochenende war auch keine Besserung in Sicht. Sie kam zwar öfters raus zum trinken, lief eine Runde durch den Käfig und ging sofort wieder in ihr Häuschen, aber das war nicht ihre Art...Montag, nach der Schule fuhren wir wieder zum Tierarzt, wir wussten genau was in den nächsten Minuten passieren wird...Die Diagnose: 3 von 4 Pfötchen würden absterben in den nächsten 3-4 Tagen...Sie bekam die entgültige Spritze um sie zu erlösen...Keine Schmerzen mehr, nur noch Frieden...Für die Kleine war es das Beste. Die Tierärztin meinte noch, sie bewundert es, wie Honey im Kopf noch so Lebensstark war. Ja das war Honey wirklich....
Wir haben gekämpft, gefleht, gebetet gehofft, geweint...doch letzten Endes, keine Hoffnung.
Und warum? Wegen eines beschissenen Produktionsfehler...Was wäre es doch für ein Skandal, wäre ein Mensch betroffen. Doch bei einem Kleintier interessiert ist kaum jmd. nur die Leute die wirklich Tiere lieben, und dennen bei sowas das Herz zerbricht.
Ich habe den ganzen Abend geweint, bis ich dabei vor Eschöpfung eingeschlafen bin. Ich habe auch deswegen vergessen, meine Physik-Mappe einzupacken und richtig zu lernen, ich konnte einfach nicht, mir gingen die ganze Zeit die Momente vom ersten mal wo ich sie gesehen hab und sie ihre Pfote gegen meinen Finger gestemmt hat bis zum letzten Blick in ihre Augen durch den Kopf.
Ich erklärte meinem Lehrer die Situation. Honey Tod war keine Entschuldigung, das wusste ich, aber ein bisschen Verständnis wäre nicht zuviel gewesen. Keine Spur nur der Satz 'Das ist dein Problem, du musst trozdem dafür sorgen das du alles dabei hast!'. Ein geliebtes Tier ist für immer fort, darf man da nicht ein wenig verpeilt sein?
Generell wurde den ganzen Tag entweder von Honig, Haustieren und Liedern wo es um den Tod ging geredet. Warum genau immer dann?
Eine seltsamer Start in die Woche...vllt. wird es bald besser...
Honey, ich werde dich NIEMALS vergessen, du bist und bleibst meine süße Honigbiene!
Ich schwanke auch immer noch zwischen der entscheidung, ob ich mir einen neuen Hamster aus einer Notstation hole. Irgendwie fehlt mir ja das gewusel, aber andererseits möchte ich nicht nochmal diesen Schmerz, die Trauer durchmachen. Ich glaube, ich bin einfach zu sensibel für Haustiere. Mein Freund möchte sehr gern wieder eine Fellnase...
Mal sehen, ob die Zeit eine neue Fellnase bringt...
R.I.P. geliebte Honey, dein Frauchen Nija