- Balu, mein kleiner Sorgenbär... Beitrag #1
teufelchen
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Alles fing damit an, daß er stark abbaute und ich vor zwei Wochen einen dicken Knubbel an Balus linker Backe entdeckte, zusätzlich hatte er auf einmal stark nach Eiter riechenden Mundgeruch. Er hatte noch nie viel auf den Rippen, aber inzwischen wog er nur noch 220g.
Die Tierärztin diagnostizierte einen Abszess und stach mit einer Kanüle hinein damit die Wundflüssigkeit auslaufen konnte und sich somit der Druck auf die Haut verringerte. Sie gab mir Baytril mit das ich ihm eine Woche lang geben sollte und meinte das es nun verheilen würde.
Balu nahm jeden Tag brav seine Medikamente und alles schien in Ordung zu sein, er hatte sich sogar 355g angefuttert.
Zufälliger Weise setzte ich den kleinen alten Mann beim wechseln der Breiverschmierten Zeitung auf die oberste Etage und sah dabei mit Entsetzen ein riesiges Loch an der Stelle wo drei Tage vorher noch der Knubbel war! :shock:
Sofort rannte ich wieder zum TA und der (es ist eine Gemeinschaftspraxis) meinte das es völlig normal ist und zum normalen Heilungsprozess gehört, denn nun kann die Wunde anfangen von innen nach außen wieder zu verheilen. Er gab mir homöopatische Tabletten mit, das Baytril sollte ich weiter geben und zusätzlich regelmäßig mit Kamillentee tupfen. Das war am 1.10..
Auch dann nahm Balu noch brav seine Multipaste mit den untergejubelden Medis, aß aber allgemein weniger Brei und Frischfutter.
Eine Woche später, also letzten Freitag, hatten wir einen Kontrolltermin und alles sah soweit ganz gut aus. Die Backe war wieder fast ganz zuugewachsen und so beschloss mein TA das das Baytril abgesetzt werden soll. Stattdessen spritzte er ihm ein Langzeitantibiotikum und gab mir Metacam mit, welches ich ihm von nun an eine Woche mit den Tabletten zusammen geben sollte.
Ja - und seither ist alles nur noch besch****.
Balu hat das ganze WE so gut wie gar nichts gegessen. Alles was ich ihm angeboten habe, Brei, Kürbismus, Apfelmus, Birne, Tomate, etc., Gurke - im Laufe des Sonntags sogar Gurkenbrei (- oder doch eher Mus?) hab ich gemacht - alles wurde zwar interessiert gemustert, aber trotz offensichtlichem Hunger nicht angerührt. Ich hab gemerkt das er schwierigkeiten mit beißen, schlecken und schlucken hat. Auch die Multipaste mit den Medis hat er nicht genommen worauf hin ich dazu übergehen musste, ihm diese direkt in's Maul zu geben. - ein täglicher Kampf...:roll:
Vorgestern, am Montag war ich gleich nochmal beim TA - da bin ich iwie inzwischen Stammgast - und bestand darauf das er Balu nochmal in's Maul schauen soll, da dort offensichtlich was nicht stimmt.
Leider hatte ich recht.
In der Mundhöhle ist offenbar noch ein recht großes Loch verblieben das auchan einer Stelle noch nach außen offen ist, Zusätzlich ist innen das Zahnfleisch am Ansatz von der Zunge angefressen so daß er diese nicht mehr richtig benutzen kann, was die Futteraufnahme verhindert. Er ist auch wieder auf 290g abgemagert.
Der TA meinte, das er nur noch zwei Möglichkeiten sieht. 1. den tapferen Balu einzuschläfern oder 2. ihm ein kortisohnhaltiges Langzeitmedikament zu geben um zu sehen ob dieses die Heilung möglicherweise noch ankurbelt. Bis Mittwoch müsste dann Besserung eingetreten sein.
Mit einem zugegeben etwas komischen Gefühl hab ich der Kortisonspritze zugestimmt und für Mittwoch gleich einen Termin ausgemacht.
Abends hat er erstaunlicher Weise eine halbe Gurkenscheibe, zwei Trauben und eine dünne scheibe Banane regel recht verschlungen, aber ansonsten auch nichts gegessen.
Heute Abend (inzwischen vielmehr gestern Abend) hat er auch nur zwei/drei Maiskörner, eine Traube und ein bissle Banane gegessen. Alles in Allem nicht viel, aber er zeigt den Willen zu leben und hat immerhin wieder 3 Gramm zugenommen.
Tja, und heute ist der Termin. Um 12.15 Uhr. Und ich habe keinen blassen Schimmer was ich machen - wie ich mich entscheiden soll. :087:
Es ist ein ständiges auf und ab, mal hängt er da wie ein schluck Wasser in der Kurve, isst nichts und man meint er stirbt fast und im nächsten Moment sieht er wieder so fit aus und mampft vor sich hin und strotzt vor Lebenswille trotz seiner noch zusätzlich gelähmten Hinterbeinen.
Was wenn ich sage wir versuchen es noch ein paar Tage und der Kleine quält sich einfach nur und ich merk es nicht?
Oder ich lasse ihn einschläfern und er hätte doch noch eine schöne Zeit vor sich gehabt?
Ich fühl mich grad so unendlich hilflos... ich habe Angst die falsche Entscheidung zu treffen... :087:
Die Tierärztin diagnostizierte einen Abszess und stach mit einer Kanüle hinein damit die Wundflüssigkeit auslaufen konnte und sich somit der Druck auf die Haut verringerte. Sie gab mir Baytril mit das ich ihm eine Woche lang geben sollte und meinte das es nun verheilen würde.
Balu nahm jeden Tag brav seine Medikamente und alles schien in Ordung zu sein, er hatte sich sogar 355g angefuttert.
Zufälliger Weise setzte ich den kleinen alten Mann beim wechseln der Breiverschmierten Zeitung auf die oberste Etage und sah dabei mit Entsetzen ein riesiges Loch an der Stelle wo drei Tage vorher noch der Knubbel war! :shock:
Sofort rannte ich wieder zum TA und der (es ist eine Gemeinschaftspraxis) meinte das es völlig normal ist und zum normalen Heilungsprozess gehört, denn nun kann die Wunde anfangen von innen nach außen wieder zu verheilen. Er gab mir homöopatische Tabletten mit, das Baytril sollte ich weiter geben und zusätzlich regelmäßig mit Kamillentee tupfen. Das war am 1.10..
Auch dann nahm Balu noch brav seine Multipaste mit den untergejubelden Medis, aß aber allgemein weniger Brei und Frischfutter.
Eine Woche später, also letzten Freitag, hatten wir einen Kontrolltermin und alles sah soweit ganz gut aus. Die Backe war wieder fast ganz zuugewachsen und so beschloss mein TA das das Baytril abgesetzt werden soll. Stattdessen spritzte er ihm ein Langzeitantibiotikum und gab mir Metacam mit, welches ich ihm von nun an eine Woche mit den Tabletten zusammen geben sollte.
Ja - und seither ist alles nur noch besch****.
Balu hat das ganze WE so gut wie gar nichts gegessen. Alles was ich ihm angeboten habe, Brei, Kürbismus, Apfelmus, Birne, Tomate, etc., Gurke - im Laufe des Sonntags sogar Gurkenbrei (- oder doch eher Mus?) hab ich gemacht - alles wurde zwar interessiert gemustert, aber trotz offensichtlichem Hunger nicht angerührt. Ich hab gemerkt das er schwierigkeiten mit beißen, schlecken und schlucken hat. Auch die Multipaste mit den Medis hat er nicht genommen worauf hin ich dazu übergehen musste, ihm diese direkt in's Maul zu geben. - ein täglicher Kampf...:roll:
Vorgestern, am Montag war ich gleich nochmal beim TA - da bin ich iwie inzwischen Stammgast - und bestand darauf das er Balu nochmal in's Maul schauen soll, da dort offensichtlich was nicht stimmt.
Leider hatte ich recht.
In der Mundhöhle ist offenbar noch ein recht großes Loch verblieben das auchan einer Stelle noch nach außen offen ist, Zusätzlich ist innen das Zahnfleisch am Ansatz von der Zunge angefressen so daß er diese nicht mehr richtig benutzen kann, was die Futteraufnahme verhindert. Er ist auch wieder auf 290g abgemagert.
Der TA meinte, das er nur noch zwei Möglichkeiten sieht. 1. den tapferen Balu einzuschläfern oder 2. ihm ein kortisohnhaltiges Langzeitmedikament zu geben um zu sehen ob dieses die Heilung möglicherweise noch ankurbelt. Bis Mittwoch müsste dann Besserung eingetreten sein.
Mit einem zugegeben etwas komischen Gefühl hab ich der Kortisonspritze zugestimmt und für Mittwoch gleich einen Termin ausgemacht.
Abends hat er erstaunlicher Weise eine halbe Gurkenscheibe, zwei Trauben und eine dünne scheibe Banane regel recht verschlungen, aber ansonsten auch nichts gegessen.
Heute Abend (inzwischen vielmehr gestern Abend) hat er auch nur zwei/drei Maiskörner, eine Traube und ein bissle Banane gegessen. Alles in Allem nicht viel, aber er zeigt den Willen zu leben und hat immerhin wieder 3 Gramm zugenommen.
Tja, und heute ist der Termin. Um 12.15 Uhr. Und ich habe keinen blassen Schimmer was ich machen - wie ich mich entscheiden soll. :087:
Es ist ein ständiges auf und ab, mal hängt er da wie ein schluck Wasser in der Kurve, isst nichts und man meint er stirbt fast und im nächsten Moment sieht er wieder so fit aus und mampft vor sich hin und strotzt vor Lebenswille trotz seiner noch zusätzlich gelähmten Hinterbeinen.
Was wenn ich sage wir versuchen es noch ein paar Tage und der Kleine quält sich einfach nur und ich merk es nicht?
Oder ich lasse ihn einschläfern und er hätte doch noch eine schöne Zeit vor sich gehabt?
Ich fühl mich grad so unendlich hilflos... ich habe Angst die falsche Entscheidung zu treffen... :087: