- Tierhaltung und Thema "Gewalt" Beitrag #1
Sternlein
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Schon seit meiner Jugend beschäftige ich mich gedanklich damit wie sich die Gattung "Mensch" herab lassen kann, kleine und genau genommen wehrlose Lebewesen zu schlagen. Schon immer bekam ich es im direkten Umfeld, von Schulkameraden, später von Arbeitskollegen, etc. mit. Da kann ich Bücher reden... die meisten geben zu ihre Tiere mit klapsen und/oder gar richtiges schlagen zu "bestrafen" und dieses auch nicht ändern zu wollen.
Seitdem wir einen Problemkater haben, raten mir viele Leute auch noch den zu schlagen.
NEIN! Unser Kater ist so wie er ist weil er übel misshandelt wurde bevor er zu uns kam. Ein Angriff seiner Seits erwidere ich mit einem betonten "Hau ab" um mich selbst beruhigen zu können, jedoch nicht mit Gewalt. Vor allem würde Gewalt meiner Seits wieder Gegengewalt verursachen. Wäre ja Schwachsinn...
Gestern bekamen wir Besuch einer Person die viele Tiere auf engen Raum hält. Mäuse, Ratten, Hamster, Meerschweinchen, Katze..... alle in einem Raum. Ich lud sie zu uns ein um ihr zu zeigen wie es anders gehen sollte. Sie unterstellt mir nun das ich es mit Tieren übertreibe weil unsere Käfige viel größer als ihre sind und die Nager trotzdem täglich Auslauf bekommen. (Um jedem Tier zumindest etwas gerecht zu werden, sind wir Nachts bis ca. 1 Uhr wach damit als letzter noch der Hamster Auslauf hat. Morgens klingelt der Wecker meines Mannes um 05:30 Uhr und meiner zwei Stunden später wieder).
Folgendes wurde mir noch als übertriebene Tierhaltung angelastet: Wir haben ein Einzelkaninchen das mehrmalig in der Vermittlung war, jedoch wieder zurück kam. Das Kaninchen ist eine lange Notfallgeschichte. Er kam mit anfänglich mit dem Tierschutz da ich eine Pflegestelle vom Tierschutz bin.
Naja... unser Rico bestimmt seinen Auslauf selbst. So auch gestern... Rico ruckelte mit dem Käfig. Die Besucherin fragte was das bedeutet. Ich erklärte ihr das Rico raus möchte und machte den Käfig auf. Dann meinte die Besucherin das ich ja wenigstens Abends Ruhe vor den Tieren hätte. Ich antwortete ihr das dem nicht so ist. Rico verbringt den ganzen Abend bis zur Nacht außerhalb des Käfigs! (Gerade Abends liebt Rico es um uns herum zu laufen. Warum sollte ich ihn da weg sperren???) :roll:
Ich kann ein Einzelkaninchen doch nicht weg sperren. Der hat schon genug Einschnitte. Ne, das bringe ich nicht über`s Herz! Vor allem ist Rico schon alt. Er ist aktuell unheimlich verschmust. Das kann und möchte ich ihm nicht nehmen.
Das sei laut Besuch alles übertrieben...
Ich finde das man sich vor der Anschaffung von Tieren überlegen sollte ob man "Ruhe vor seinen Tieren" braucht oder nicht. Tiere kann man nicht mal eben an- und ausschalten!
Thema Tierarztbesuche: Mir wird ständig unterstellt das wir zu schnell zum Tierarzt gehen. Meinen Aussagen das zum Beispiel aus einem Schnüpfchen schnell eine Lungenentzündung werden kann, glaubt niemand in meinem Umfeld. Auch meine Erklärung bezüglich dessen das ein Tier schon wirklich krank ist wenn es erst mal für den Menschen bemerkbar ist, wird nicht ernst genommen.
Während der Besuch gestern da war, bemerkte ich das eine unserer Ratten ungesunden Kot von sich lies (mit Schleim/Eiter... weiß nicht genau). Die Ratte geht heute zur Tierärztin. Das fand die Besucherin völlig übertrieben.
Soll ich meine Ratte denn mit eventuellen Bauchschmerzen und einer mir unbekannten Darmerkrankung über das Wochenende so im Käfig liegen lassen? Natürlich bekommt mein Tier eine Behandlung. Sowas weiß ich ja schon bevor ich mir Tiere anschaffe.
Ähm... ne... bin entsetzt und verstehe das Ganze nicht. Nun frage ich mich allen Ernstes warum Leute sich (sogar sehr viele) Tiere anschaffen wenn sie ihre Ruhe vor ihnen brauchen, sie nicht verstehen wollen, an Tierarztkosten sparen wollen und gar keinen Platz für entsprechende Tiere haben. Und warum kritisieren diese Leute andere Leute die versuchen ihren Tieren mehr zu bieten?
Achja... meine Fütterung des Katers wurde auch negativ angesehen weil ich keine Leckerchen (mit Zucker und Müll) füttere, kein Trockenfutter füttere und die Fütterung generell streng auf Bozita und rohes Fleisch ausrichte. (Mein Kater verträgt übrigens seit einer Magenentzündung nichts was nicht seiner gewohnten Fütterung entspricht).
Seitdem wir einen Problemkater haben, raten mir viele Leute auch noch den zu schlagen.
NEIN! Unser Kater ist so wie er ist weil er übel misshandelt wurde bevor er zu uns kam. Ein Angriff seiner Seits erwidere ich mit einem betonten "Hau ab" um mich selbst beruhigen zu können, jedoch nicht mit Gewalt. Vor allem würde Gewalt meiner Seits wieder Gegengewalt verursachen. Wäre ja Schwachsinn...
Gestern bekamen wir Besuch einer Person die viele Tiere auf engen Raum hält. Mäuse, Ratten, Hamster, Meerschweinchen, Katze..... alle in einem Raum. Ich lud sie zu uns ein um ihr zu zeigen wie es anders gehen sollte. Sie unterstellt mir nun das ich es mit Tieren übertreibe weil unsere Käfige viel größer als ihre sind und die Nager trotzdem täglich Auslauf bekommen. (Um jedem Tier zumindest etwas gerecht zu werden, sind wir Nachts bis ca. 1 Uhr wach damit als letzter noch der Hamster Auslauf hat. Morgens klingelt der Wecker meines Mannes um 05:30 Uhr und meiner zwei Stunden später wieder).
Folgendes wurde mir noch als übertriebene Tierhaltung angelastet: Wir haben ein Einzelkaninchen das mehrmalig in der Vermittlung war, jedoch wieder zurück kam. Das Kaninchen ist eine lange Notfallgeschichte. Er kam mit anfänglich mit dem Tierschutz da ich eine Pflegestelle vom Tierschutz bin.
Naja... unser Rico bestimmt seinen Auslauf selbst. So auch gestern... Rico ruckelte mit dem Käfig. Die Besucherin fragte was das bedeutet. Ich erklärte ihr das Rico raus möchte und machte den Käfig auf. Dann meinte die Besucherin das ich ja wenigstens Abends Ruhe vor den Tieren hätte. Ich antwortete ihr das dem nicht so ist. Rico verbringt den ganzen Abend bis zur Nacht außerhalb des Käfigs! (Gerade Abends liebt Rico es um uns herum zu laufen. Warum sollte ich ihn da weg sperren???) :roll:
Ich kann ein Einzelkaninchen doch nicht weg sperren. Der hat schon genug Einschnitte. Ne, das bringe ich nicht über`s Herz! Vor allem ist Rico schon alt. Er ist aktuell unheimlich verschmust. Das kann und möchte ich ihm nicht nehmen.
Das sei laut Besuch alles übertrieben...
Ich finde das man sich vor der Anschaffung von Tieren überlegen sollte ob man "Ruhe vor seinen Tieren" braucht oder nicht. Tiere kann man nicht mal eben an- und ausschalten!
Thema Tierarztbesuche: Mir wird ständig unterstellt das wir zu schnell zum Tierarzt gehen. Meinen Aussagen das zum Beispiel aus einem Schnüpfchen schnell eine Lungenentzündung werden kann, glaubt niemand in meinem Umfeld. Auch meine Erklärung bezüglich dessen das ein Tier schon wirklich krank ist wenn es erst mal für den Menschen bemerkbar ist, wird nicht ernst genommen.
Während der Besuch gestern da war, bemerkte ich das eine unserer Ratten ungesunden Kot von sich lies (mit Schleim/Eiter... weiß nicht genau). Die Ratte geht heute zur Tierärztin. Das fand die Besucherin völlig übertrieben.
Soll ich meine Ratte denn mit eventuellen Bauchschmerzen und einer mir unbekannten Darmerkrankung über das Wochenende so im Käfig liegen lassen? Natürlich bekommt mein Tier eine Behandlung. Sowas weiß ich ja schon bevor ich mir Tiere anschaffe.
Ähm... ne... bin entsetzt und verstehe das Ganze nicht. Nun frage ich mich allen Ernstes warum Leute sich (sogar sehr viele) Tiere anschaffen wenn sie ihre Ruhe vor ihnen brauchen, sie nicht verstehen wollen, an Tierarztkosten sparen wollen und gar keinen Platz für entsprechende Tiere haben. Und warum kritisieren diese Leute andere Leute die versuchen ihren Tieren mehr zu bieten?
Achja... meine Fütterung des Katers wurde auch negativ angesehen weil ich keine Leckerchen (mit Zucker und Müll) füttere, kein Trockenfutter füttere und die Fütterung generell streng auf Bozita und rohes Fleisch ausrichte. (Mein Kater verträgt übrigens seit einer Magenentzündung nichts was nicht seiner gewohnten Fütterung entspricht).