Was für eine Nacht...

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  • Was für eine Nacht... Beitrag #1
Pewee

Pewee

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Also was Hanna angeht, bin ich ja hart im nehmen. Es gibt nicht viele Situationen, wo ich wirklich Angst um sie habe. Hanna ist ja schließlich Hanna. Die haut nix um. Röchelt sie - kein Problem, war wahrscheinlich zu warm, etwas Eis und ein kühler Kong und die Sache ist erledigt. Sie dotzt gegen den Steintisch - kein Problem, sie rennt eh direkt zum Ball weiter, um ihn mir zu bringen. Sie frisst heute mal wieder nicht genug - kein Problem, den Rest mach ich mit Suchspielen wett, da kann man ihr ja eh alles andrehen.
Die Situationen, wo ich wirklich Bammel habe, lassen sich tatsächlich an einer Hand abzählen. Ich habe auch die starke Vermutung, dass Hanna ca. 40 wird und den Weltrekord für den ältesten Hund aufstellt - wenn sie nicht vorher terrierlike ausbüchst und irgendwas dummes anstellt, das tat sie bisher aber nie ;)

Bei Jerry ist das soooo anders. Gestern Nacht halb 3 hörte ich ein seltsames Geräusch. Es klang wie Schluckbeschwerden hinten am Fußende - Jerry. Licht an, vor Jerry gesetzt, panisch gewartet. Was war los? Er schaute mich mit dicken Kulleraugen an, wie immer, wenn er merkt, dass er gerade besondere Aufmerksamkeit bekommt *narf*. Die "Schluckbeschweren" hielten weiter an. Bestimmt volle 5 Minuten (das klingt jetzt hier total spaßig, muss selber gerade dämlich schmunzeln, gestern waren es für mich Horrorminuten *lach*). Plötzlich hört er auf und pennt weiter. Hanna schaut mich an nach dem Motto: "Kannste jetzt mal das Licht ausmachen?!" Beide Hunde schlafen friedlich ein, kein Mucks, keine "Schluckbeschwerden" - gar nichts. Nur ein waches Frauchen, das im Übrigen die ganze Nacht nicht schlafen konnte, weil sie warten wollte, ob es nochmal kommt. Letztlich wurde ich mir dann recht schnell sicher, dass es wohl Schluckauf war :eusa_eh:
Die Ironie ist gerade, dass meine Hunde jetzt so tun als ob nix gewesen wäre. Hanna liegt neben mir auf der Couch und schläft, Jerry steht vor mir mit dem typischen Blick wenn er raus spazieren möchte (was wir vor zwei Stunden getan haben *narf*).

Es ist unfassbar, wie unterschiedlich ich mich in solchen Fällen gegenüber meinen Hunden verhalte. Hannas Röcheln klingt xmal schlimmer, als ob sie jeden Moment erstickt. Da bleibe ich völlig ruhig, massiere den Kehlkopf und gut ist. Bei Jerry sitze ich da als ob man ihn gerade misshandelt hätte und er müsste um sein Leben kämpfen - für einen vermutlichen Schluckauf *gnah* :roll:

Ich fühle mich gerade wie eine dieser Mütter, die nachts nicht schlafen können, bis ihr Kind endlich von dieser Party nach Hause kommt :mrgreen:

Außerdem bin ich jetzt müde, hätte eigentlich noch jede Menge zu tun, schaffe es aber nicht mal zu frühstücken... bööö ich bin so schwach - Ich bin eben ein Hundehalter :tier2::037:
 
  • Was für eine Nacht... Beitrag #2
Oh Pewee, das kenne ich!
Ist jerry dein...nja, wie soll ich sagen?Dein erst Hund?Dein Liebling von beiden?!
*nicht, das du nicht beide lieb hast ;)*
Bei mri war das mit Teddy immer so, wenn der was hatte hätte ich an die decke gehen können vor Sorge, wenn Baby was hatte war alles so weit ok, weil ich wusste,"geht gleich schon wieder, wird schon nix passieren" aber wenn der Dicke was hatte, war vorbei! Da konnte ich dann auch nich mehr Schlafen und konnte nich runter kommen!
Ich kenn das nur zu gut!;)
 
  • Was für eine Nacht... Beitrag #3
Ach, wir sind ja letztlich alle nur Hundehalter :D
Ich kenne das auch. Es gibt Dinge da bleibe ich völlig gelassen und bei anderen komme ich arg ins Schwitzen und ein leichtes Panikgefühl.

Ich glaube wir wissen eben, was sich "normal" anhört und stufen es als ungefährlich ein. Wenn mal was ungewohntes kommt, dann ist das immer was anderes.
 
  • Was für eine Nacht... Beitrag #4
Hehe Sanni, ich weiß was du meinst. Aber eigentlich nicht. Ich könnte wirklich bei keinem von beiden sagen, wen ich "lieber" hab. Aber bei Jerry hab ich irgendwie immer mehr Angst. Ich glaube, die Parvo sitzt mir noch im Nacken :? Blöderweise kostet er das auch immer voll aus und macht auch gern mal auf gequälte Seele ;)
Um Hanna hab ich eigentlich nur mehr Bammel, wenn es sich um größere Behandlungen beim TA handelt. Jerry hat zwar Panik vor dem TA, aber zum Glück ein Gottvertrauen in meine Mutter und mich. Wenn einer dabei ist, lässt er sich auch gut in Narkose legen oder Spritzchen geben. Hanna kämpft da immer so. Spritzchen und kleine Behandlungen gehen zwar sehr gut, aber bei der Narkose hat sie dermaßen gekämpft, bis sie wirklich gar nicht mehr stehen konnte *hmpf*

Aber schön, dass ich mit der Panik nicht allein bin :mrgreen:
 
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