- Hass auf Zwergkaninchen Beitrag #1
Sternlein
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Nein - ich hasse keine Zwergkaninchen. Ich liebe sie! Aber eines meiner Kaninchen wird gehasst. Es wird dafür gehasst das es lebt obwohl es krank und wahrscheinlich sehr alt ist.
Hassobjekt ist mein Engelchen "Karlchen". Der Gute muss schon seitdem er bei uns ist, mindestens ein mal monatlich zum Tierarzt.
In unserer Stadt wollte man ihn schon vor über einem Jahr einschläfern. Zuletzt sollte er in unserer Stadt vor wenigen Wochen eingeschläfert werden. Und beinahe hätten wir es machen lassen wenn da nicht unser Kaninchenspezialist aus Duisburg "Halt, Stopp" gesagt hätte!
Karlchen fehlen ein paar Zähne und er hat den Kopf voll mit Abszessen die auf Grund des Ausmaßes inoperabel sind.
Nun kippte vor Wochen von heute auf morgen sein gesamter Gesundheitszustand. Er magerte innerhalb weniger Tage so ab das man jeden Knochen sieht, wurde schwach und frisst seitdem unglaubliche Massen.
Blutbild: Schlecht! Vor allem sind seine Stoffwechselwerte hoch. Zudem wurde noch ein Herzproblem und ein Wirbelsäulenproblem festgestellt. Hinzu kommend konnte Karlchen weder Urin noch Kot halten und lief dementsprechend dauerhaft aus.
Es reihte sich so vieles zusammen dass auch wir dachten, das eine Erlösung der Einzige Weg sei.
Der Kaninchenspezialist bat um die Blutwerte bevor wir erlösen lassen. Diese schickte ich per Mail und bekam zur Antwort das Karlchen tatsächlich krank ist, jedoch noch nicht erlöst werden soll.
Wir fuhren mit Karlchen dann nach Duisburg. Heraus kam, das Karlchen tatsächlich was am Herzen und der Wirbelsäule neben seinen Gesamtproblemen hat. Zunehmen wird er auch nie wieder.
Aber der Tierarzt ist sich recht sicher das Karlchen (Alter unbekannt) schlichtweg sehr, sehr alt ist. Alte Tiere haben gesundheitliche Probleme. So ist das nun mal. Und so lange Karlchen laufen kann und frisst, soll er leben dürfen.
Meine Schwiegermutter klatschte mir Dinge an den Kopf wie beispielsweise: Wir würden Karlchen nicht lieben sondern ihn nur wegen unserem Ego leben lassen damit wir anderen zeigen können wie gut wir uns kümmern.
Wir seien Tierquäler!
Kaum eine Beleidigung hätte so weh getan wie die Aussage das wir ihn nicht lieben sondern wegen unserem Ego leben lassen würden.
Für unser Ego würden wir sicherlich nicht monatlich Summen im 3-stelligen Bereich für unser krankes Kaninchen ausgeben. Dann kommt hinzu das mein Mann Alleinverdiener ist da ich für Karlchen den ganzen Tag zuhause sein muss damit er alle paar Stunden zusätzlichen Brei (wegen Stoffwechsel, Kalorienzufuhr) bekommt da er ansonsten beim fressen verhungern würde. Zu schaffen war das Ganze mitunter bisher weil mein Mann aktuell einen verdammt guten Job hat und ein Tierschutzverein zur Hilfe eingesprang als es hart auf hart kam.
Das macht man nicht für sein Ego, sondern weil man mit seinem Tier eine Verpflichtung eingeht! Eine der Verpflichtungen ist nun mal, ein Tier nicht "weg zu schmeißen" weil es krank und alt ist!
Das Karlchen nicht eingeschläfert wurde, ist für uns letztlich die richtige Entscheidung gewesen.
Die letzten 2 Tage machte er erstmalig seit langem nicht mehr in die Wohnung! Er fing wieder an, die Klo`s zu nutzen. Vor allem hat er auch Interesse an allem und läuft herum. Er kuschelt mit seiner Partnerin, wuselt in Ecken herum wo er nicht herum wuseln soll, bettelt, macht und tut. Wie ein Kaninchen nun mal so ist...
Nur kann er nicht mehr springen und sieht sehr abgemagert aus. Er schläft auch vermehrt.
Bei meiner Schwiegermutter staute sich nun solch ein Hass gegen Karlchen auf, das man in ihrer Gegenwart nicht mal über ihn sprechen darf. Wie kann man ein Kaninchen nur so hassen...?
Hassobjekt ist mein Engelchen "Karlchen". Der Gute muss schon seitdem er bei uns ist, mindestens ein mal monatlich zum Tierarzt.
In unserer Stadt wollte man ihn schon vor über einem Jahr einschläfern. Zuletzt sollte er in unserer Stadt vor wenigen Wochen eingeschläfert werden. Und beinahe hätten wir es machen lassen wenn da nicht unser Kaninchenspezialist aus Duisburg "Halt, Stopp" gesagt hätte!
Karlchen fehlen ein paar Zähne und er hat den Kopf voll mit Abszessen die auf Grund des Ausmaßes inoperabel sind.
Nun kippte vor Wochen von heute auf morgen sein gesamter Gesundheitszustand. Er magerte innerhalb weniger Tage so ab das man jeden Knochen sieht, wurde schwach und frisst seitdem unglaubliche Massen.
Blutbild: Schlecht! Vor allem sind seine Stoffwechselwerte hoch. Zudem wurde noch ein Herzproblem und ein Wirbelsäulenproblem festgestellt. Hinzu kommend konnte Karlchen weder Urin noch Kot halten und lief dementsprechend dauerhaft aus.
Es reihte sich so vieles zusammen dass auch wir dachten, das eine Erlösung der Einzige Weg sei.
Der Kaninchenspezialist bat um die Blutwerte bevor wir erlösen lassen. Diese schickte ich per Mail und bekam zur Antwort das Karlchen tatsächlich krank ist, jedoch noch nicht erlöst werden soll.
Wir fuhren mit Karlchen dann nach Duisburg. Heraus kam, das Karlchen tatsächlich was am Herzen und der Wirbelsäule neben seinen Gesamtproblemen hat. Zunehmen wird er auch nie wieder.
Aber der Tierarzt ist sich recht sicher das Karlchen (Alter unbekannt) schlichtweg sehr, sehr alt ist. Alte Tiere haben gesundheitliche Probleme. So ist das nun mal. Und so lange Karlchen laufen kann und frisst, soll er leben dürfen.
Meine Schwiegermutter klatschte mir Dinge an den Kopf wie beispielsweise: Wir würden Karlchen nicht lieben sondern ihn nur wegen unserem Ego leben lassen damit wir anderen zeigen können wie gut wir uns kümmern.
Wir seien Tierquäler!
Kaum eine Beleidigung hätte so weh getan wie die Aussage das wir ihn nicht lieben sondern wegen unserem Ego leben lassen würden.
Für unser Ego würden wir sicherlich nicht monatlich Summen im 3-stelligen Bereich für unser krankes Kaninchen ausgeben. Dann kommt hinzu das mein Mann Alleinverdiener ist da ich für Karlchen den ganzen Tag zuhause sein muss damit er alle paar Stunden zusätzlichen Brei (wegen Stoffwechsel, Kalorienzufuhr) bekommt da er ansonsten beim fressen verhungern würde. Zu schaffen war das Ganze mitunter bisher weil mein Mann aktuell einen verdammt guten Job hat und ein Tierschutzverein zur Hilfe eingesprang als es hart auf hart kam.
Das macht man nicht für sein Ego, sondern weil man mit seinem Tier eine Verpflichtung eingeht! Eine der Verpflichtungen ist nun mal, ein Tier nicht "weg zu schmeißen" weil es krank und alt ist!
Das Karlchen nicht eingeschläfert wurde, ist für uns letztlich die richtige Entscheidung gewesen.
Die letzten 2 Tage machte er erstmalig seit langem nicht mehr in die Wohnung! Er fing wieder an, die Klo`s zu nutzen. Vor allem hat er auch Interesse an allem und läuft herum. Er kuschelt mit seiner Partnerin, wuselt in Ecken herum wo er nicht herum wuseln soll, bettelt, macht und tut. Wie ein Kaninchen nun mal so ist...
Nur kann er nicht mehr springen und sieht sehr abgemagert aus. Er schläft auch vermehrt.
Bei meiner Schwiegermutter staute sich nun solch ein Hass gegen Karlchen auf, das man in ihrer Gegenwart nicht mal über ihn sprechen darf. Wie kann man ein Kaninchen nur so hassen...?