Trauriger Hund

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  • Trauriger Hund Beitrag #1
s-nanerle

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Hallo!!
Ich habe ein goßes Problem mit meinem einjährigen Rüden.
Wir haben ihn als Zweithund angeschafft, und etwa 3-4 Monate nachdem er zu uns kam, ist unsere Hündin das erste mal läufig geworden, was nat. dann Stress pur war, sie zu trennen.
Wir haben dann einen großen Fehler gemacht, und ihm in dieser Zeit weniger Aufmerksamkeit geschenkt.
Seit dieser Läufigkeit hat er sich ziemlich verändert, ist agressiver geworden und hat sogar schon einmal richtig gebissen.
Auch beim Gassi gehen hat sich etwas verändert: Es kann sein, dass ihm der eine Jogger nichts ausmacht, bei dem nächsten aber reagiert er mit knurren , und würde ihm hinterherrennen, wenn er nicht an der Leine wäre.
Außerdem ist er sehr ängstlich, und bellt manchmal schon bei "untypischen Geräuschen" wie z.B. ein schnalzeln mit dem Mund mit bellen.
Wir haben jetzt gehört, dass man gegen diesen "Liebeskummer", den er andscheinend seit der Läufigkeit hat, ein Mittel names Ignatia geben kann, und dass dieser Kummer auch Aggressionen hervorrufen kann.
Wir wollen vieles probieren, weil er, mal abgesehen von den zeitweiligen agressionen, ein super Hund ist, da er aufmerksam, lernbegierig und total verschmust ist. Allerdings wollen wir auch, dass wir ihm wieder mehr vertrauen können, und nicht bei jedem Menschen, dem wir begegnen schon in Hab-Acht Stellung stehen. Und dass er sich bei uns wohl fühlt ist uns auch ein Anliegen.
Wenn ihr also irgenwelche ähnlich Erfahrungen, Tipps oder Wissen über Ignatia habt, würde ich mich sehr freuen, da wir all unsere Energie und Liebe in ihn setzen, um ihn nicht hergeben zu müssen.
 
  • Trauriger Hund Beitrag #2
Hallo,
ich bin absolut dagegen, einem Hund wegen Versäumnisse des Menschen jetzt mit irgend einem Mittel ruhig zu machen. Du hast die Gründe ja schon ziemlich genau geschildert. Was hälts du den davon, dass ihr euch intensiver um ihn kümmert, viel Gassi gehen, schmusen etc. Zeigt ihm doch das ihr ihn genau wie eure Hündin mögt, vielleicht muss die Hündin mal etwas zurückstecken. Mit Sicherheit ist er auch nicht richtig ausgelastet.
Der Ausgang eures Problems ist nicht die Hündin. Liebe in dem Sinne, wie es zwischen Menschen üblich ist, gibt es eigentlich bei Hunden nicht. Wenn sie läufig ist, ist er heiß (Geil) auf sie, aber danach ist das Thema durch.
Um welche Rassen handelt es sich bei den 2 ?


DM
 
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  • Trauriger Hund Beitrag #3
Er bekommt im Moment echt jede Aufmerksamkeit von mir, wir gehen nie weniger als eine Stunde Gassi, oder täglich einfach nur mal zum Spielen und ein bisschen Üben auf eine Wiese.
Oft darf er auch mit mir nach oben kommen zum schmusen und spielen, während dann die Hündin unten bleiben muss.
Das mit den Hunderassen kann ich nicht sagen, da die Hündin aus einer Tötungsstation aus Spanien, und der Rüde aus einer Auffangsstation aus Rumänien kommt. Die Hündin ist aber irgendein schäferhundmix, in dem Rüden muss wohl ein Labrador mit drin sein.

Mir ist noch aufgefallen, das er total nervös und unsicher wird, sobald die Hündin mal aus dem Haus ist.
 
  • Trauriger Hund Beitrag #4
Sind die beiden viel zusammen (ein Schlafplatz, Korb) ? warum gehst du mit denen einzeln Gassi ?
 
  • Trauriger Hund Beitrag #5
Die Hunde sind eig schon viel zusammen, könnten sich aber auch aus dem Weg gehen. Sie schlafen beide im Gang, jedoch getrennt voneinander, da sie sonst in der Nacht miteinander spielen würden, was immer in aufforderndem "Gesinge" endet. Oft streiten sie sich dann aber auch um Dinge wie zb eine Decke, was einfach zu laut wäre, da das schlafzimmer direkt angrenzt.
Meinte Mutter und ich kümmern uns zusammen um die Hunde. Oft gehen wir zusammen mit beiden Hunden Gassi, aber alleine mit beiden ist oft sehr schwierig, da sie sich immer gegenseitig "überholen" wollen,und es ist dann ziemlich unmöglich ist sie zu halten, weil sie beide mittel- bis groß sind.
Außerdem kann ich mich dann nicht so gut auf den Rüden konzentrieren und auf seine "Eigenheiten" eingehen, wie z.B. ablenken mit einem Spielzeug, oder durch das Kommando "Schau" beim vorbeigehen an Leuten denen wir begegnen.
 
  • Trauriger Hund Beitrag #6
warum läßt du denn deine hündin nicht kastrieren? für rüden ist das nämlich
richtig streß wenn er eine läufige hündin vor der nase hat und nicht ran darf
ich habe auch 2 hündinnen eine davon auch aus einer tötungsstation ich
habe beide gleich kastrieren lassen nicht weil ich einen rüden habe sondern
weil das krebsrisiko für hündinnen dann geringer ist meine beiden haben die
op super weggesteckt und viele tierärtzte machen das schon mit endoskopie
da braucht auch nicht soviel geschnitten werden
lg.merle
 
  • Trauriger Hund Beitrag #7
Unsere Hündin ist bereits kastriert, aber wir wollten die erste Läufigkeit abwarten, und genau die musste dann der Rüde miterleben.
Er wird aber dieses Jahr selber noch kastriert.
lg
 
  • Trauriger Hund Beitrag #8
Oft gehen wir zusammen mit beiden Hunden Gassi, aber alleine mit beiden ist oft sehr schwierig, da sie sich immer gegenseitig "überholen" wollen,und es ist dann ziemlich unmöglich ist sie zu halten, weil sie beide mittel- bis groß sind.

Ich habe den Eindruck das ihr mit beiden Hunden noch ganz schön am gehorsam arbeiten müsst, und dann denke ich das die beiden untereinander ein Rangordnungsproblem haben was zum Beispiel durch dieses immer Überholen wollen deutlich wird.
 
  • Trauriger Hund Beitrag #9
Unsere Hündin ist bereits kastriert, aber wir wollten die erste Läufigkeit abwarten, und genau die musste dann der Rüde miterleben.
Er wird aber dieses Jahr selber noch kastriert.
lg


Hmmm, ich hätte nicht die erste Läufigkeit abgewartet um zu kastrieren.
 
  • Trauriger Hund Beitrag #10
Wir haben unsere Hündin auch erst nach der 1. Läufigkeit kastrieren lassen, weil wir von jedem gehört hatten, dass man das so machen sollte. Wir hatten damals auch einen jungen Rüden, aber ich glaub der hat gar net kapiert was mit "seinem" Mädchen passiert, er hat nie großartig an ihr herum geschnüffelt oder so (wenn wir nicht dabei waren, waren sie natürlich getrennt!).

LG Susanne
 
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