- Chronischer Katzenschnupfen Beitrag #1
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anja2892
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Hallo,
wir haben nun schon einiges gelesen, aber leider hat uns das noch nicht wirklich weitergeholfen.
Mein Freund und ich haben uns vor sechs Wochen eine kleine Kitten nach Hause geholt. Sie war zum damaligen Zeitpunkt acht Wochen alt, wir haben sie privat übernommen.
Da sie die Letzte aus dem Wurf war und der Verkäufer sie ins Tierheim abgeschoben hätte, konnte sie leider nicht länger bei der Mutter bleiben. Und da wir uns sofort in sie verliebt haben, wollten wir sie dann lieber bei uns wissen.
Wir haben die Kleine dann nach drei Tagen zu einer Tierärztin zwecks Impfungen gebracht. Dabei kam schon die Frage, ob die Kleine häufig niesen würde, da sie bei ihr Augenausfluss entdeckt hatte. Uns war in diesen drei Tagen leider nichts besonderes aufgefallen und ansonsten beurteilte die Ärztin unsere Kleine auch als vollkommen gesund und top fit.
Bis zur zweiten Impfung bekam sie dann aber deutliche Syptome. Niesen, der Ausfluss wurde mehr, die Nase verstopft, das Fressen weniger, die Augen entzündet. Es erfolgte die Gabe eines Antibiotikums, ihr vermindertes Fressverhalten wurde auf durchschießende Zähne zurückgeführt. Sie sprach davon, dass sie wohl den Katzenschnupfen von ihrer Mutter mitbekommen hätte, man das nun aber mit den Impfungen und den Medikamenten in den Griff bekommen würde und es damit ausgestanden wäre.
Dann die zweite Impfung mit einem Immunbooster, mit dem die Symptome hoffentlich verschwinden sollten.
Als ich dann aber bei ihr anrief, dass drei Tage nach dem Booster sich alles wieder so zeigte wie vorher, sprach die Ärztin plötzlich davon, dass unsere kleine Maus den Katzenschnupfen ja chronisch hätte und sie das nie wieder los würde. Dass es chronisch wäre, hätte sie uns angeblich bereits mitgeteilt, obwohl zuvor nie davon die Rede war. Außerdem ging sie davon aus, dass wenn sie es von ihrer Mutter hat, ja 70% der Kitten problemlos damit klar kämen. „Früher hätte man nie geimpft, mittlerweile schon.“, andereseits meinte sie widersprüchlich, hätten wir ihr gesagt, dass die Kleine krank ist, hätte sie nicht geimpft.
Weshalb wir uns nun auch fragen, ob wir ihr mit den Impfungen nicht sogar geschadet haben?
Nun kommt auch noch dazu, dass sie sich seit zwei Tagen häufiger die Ohren kratzt und den Kopf schüttelt, weshalb ich schon eine Mittelohrentzündung befürchte.
Lange Rede, kurzer Sinn: wir sind mit der Situation vollkommen überfordert. Da sie so früh erkrankt war, hatten wir die Pläne einer zweiten Kitten auf Anraten der Ärztin erst einmal zurückgestellt, da sie erst gesund werden sollte. Nun wird sie ja aber wohl nie ganz gesund werden und gilt als ansteckend.
Zudem hat uns die Ärztin keine weiteren wirklich hilfreichen Informationen gegeben. Unsere kleine Sari hat das „nun gratis dazu“. Sie kann das boosten wenn notwendig, ansonsten die Katze fleißig inhalieren lassen.
Wir haben bereits einen Termin bei einer anderen Ärztin ausgemacht, die uns von Bekannten empfohlen wurde.
Aber trotzdem wollte ich hier gerne einmal um Rat fragen.
Was bedeutet dieser Befund denn konkret für uns und unser Mäuschen? Ist eine Vergesellschaftung mit einer anderen Katze möglich? Wegen des Stresses vielleicht sogar schädlich?
Werden wir denn jetzt künftig mit unserer Katze regelmäßig beim Tierarzt sitzen müssen, weil sie ständig leiden muss?
Wie machen wir das denn mit dem Fressen? Da sie so wenig futtert, mal mehr mal weniger schlecht, jetzt auch schon länger, ist sie wirklich sehr schlank geworden
Die Tierärztin hat dabei nicht geholfen, da die Kleine bisher trotzdem immer noch zugenommen hat, aber es macht mir Sorgen. Wir pürieren das Nassfutter schon, was sie zumindest ein bisschen besser annimmt, aber es ist noch immer recht wenig.
Entschuldigung für den langen Text, aber wir wären wirklich Dankbar für ein paar Tipps und vielleicht auch persönliche Erfahrungen mit chronischem Katzenschnupfen.
Liebe Grüße,
Anja und Pascal
wir haben nun schon einiges gelesen, aber leider hat uns das noch nicht wirklich weitergeholfen.
Mein Freund und ich haben uns vor sechs Wochen eine kleine Kitten nach Hause geholt. Sie war zum damaligen Zeitpunkt acht Wochen alt, wir haben sie privat übernommen.
Da sie die Letzte aus dem Wurf war und der Verkäufer sie ins Tierheim abgeschoben hätte, konnte sie leider nicht länger bei der Mutter bleiben. Und da wir uns sofort in sie verliebt haben, wollten wir sie dann lieber bei uns wissen.
Wir haben die Kleine dann nach drei Tagen zu einer Tierärztin zwecks Impfungen gebracht. Dabei kam schon die Frage, ob die Kleine häufig niesen würde, da sie bei ihr Augenausfluss entdeckt hatte. Uns war in diesen drei Tagen leider nichts besonderes aufgefallen und ansonsten beurteilte die Ärztin unsere Kleine auch als vollkommen gesund und top fit.
Bis zur zweiten Impfung bekam sie dann aber deutliche Syptome. Niesen, der Ausfluss wurde mehr, die Nase verstopft, das Fressen weniger, die Augen entzündet. Es erfolgte die Gabe eines Antibiotikums, ihr vermindertes Fressverhalten wurde auf durchschießende Zähne zurückgeführt. Sie sprach davon, dass sie wohl den Katzenschnupfen von ihrer Mutter mitbekommen hätte, man das nun aber mit den Impfungen und den Medikamenten in den Griff bekommen würde und es damit ausgestanden wäre.
Dann die zweite Impfung mit einem Immunbooster, mit dem die Symptome hoffentlich verschwinden sollten.
Als ich dann aber bei ihr anrief, dass drei Tage nach dem Booster sich alles wieder so zeigte wie vorher, sprach die Ärztin plötzlich davon, dass unsere kleine Maus den Katzenschnupfen ja chronisch hätte und sie das nie wieder los würde. Dass es chronisch wäre, hätte sie uns angeblich bereits mitgeteilt, obwohl zuvor nie davon die Rede war. Außerdem ging sie davon aus, dass wenn sie es von ihrer Mutter hat, ja 70% der Kitten problemlos damit klar kämen. „Früher hätte man nie geimpft, mittlerweile schon.“, andereseits meinte sie widersprüchlich, hätten wir ihr gesagt, dass die Kleine krank ist, hätte sie nicht geimpft.
Weshalb wir uns nun auch fragen, ob wir ihr mit den Impfungen nicht sogar geschadet haben?
Nun kommt auch noch dazu, dass sie sich seit zwei Tagen häufiger die Ohren kratzt und den Kopf schüttelt, weshalb ich schon eine Mittelohrentzündung befürchte.
Lange Rede, kurzer Sinn: wir sind mit der Situation vollkommen überfordert. Da sie so früh erkrankt war, hatten wir die Pläne einer zweiten Kitten auf Anraten der Ärztin erst einmal zurückgestellt, da sie erst gesund werden sollte. Nun wird sie ja aber wohl nie ganz gesund werden und gilt als ansteckend.
Zudem hat uns die Ärztin keine weiteren wirklich hilfreichen Informationen gegeben. Unsere kleine Sari hat das „nun gratis dazu“. Sie kann das boosten wenn notwendig, ansonsten die Katze fleißig inhalieren lassen.
Wir haben bereits einen Termin bei einer anderen Ärztin ausgemacht, die uns von Bekannten empfohlen wurde.
Aber trotzdem wollte ich hier gerne einmal um Rat fragen.
Was bedeutet dieser Befund denn konkret für uns und unser Mäuschen? Ist eine Vergesellschaftung mit einer anderen Katze möglich? Wegen des Stresses vielleicht sogar schädlich?
Werden wir denn jetzt künftig mit unserer Katze regelmäßig beim Tierarzt sitzen müssen, weil sie ständig leiden muss?
Wie machen wir das denn mit dem Fressen? Da sie so wenig futtert, mal mehr mal weniger schlecht, jetzt auch schon länger, ist sie wirklich sehr schlank geworden
Die Tierärztin hat dabei nicht geholfen, da die Kleine bisher trotzdem immer noch zugenommen hat, aber es macht mir Sorgen. Wir pürieren das Nassfutter schon, was sie zumindest ein bisschen besser annimmt, aber es ist noch immer recht wenig.
Entschuldigung für den langen Text, aber wir wären wirklich Dankbar für ein paar Tipps und vielleicht auch persönliche Erfahrungen mit chronischem Katzenschnupfen.
Liebe Grüße,
Anja und Pascal