- Katze einschläfern Fehler? Beitrag #1
ninni97
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Meine Schwiegermutter hatte eine alte Katze, eine Freigängerin, auf die sie nicht wirklich schaute, die nicht ins Haus durfte. Deswegen kümmerten wir uns um sie.
Die Katze war 17/18 Jahre alt und hatte letztes Jahr im Oktober dann plötzlich einen Tumor im Ohr. Die TÄ meinte, man könne es nicht operieren, da sie schon so alt sei und man solle ihr noch ein schönes Leben machen, bis es dann halt nicht mehr geht und sie dann einschläfern.
Anfang Dezember gingen wir nochmal hin, der Tumor drückte nun von hinten aufs Auge und bereitete ihr Schmerzen, sie verkroch sich zunehmend, wurde ruhiger. Die TÄ gab uns Schmerzmittel und meinte wir sollen nochmal kommen, wenn sich ihre Lebensqualität drastisch ändert (nicht mehr fressen, inaktiv,...)
Durch das Schmerzmittel war sie nun aber so lebendig wie nie. Mittlerweile war der TA-Besuch 2 Monate her und die Katze immer noch fit.
Sie hatte nun sehr viele Beschwerden:
- fast kein Gleichgewichtssinn
- Tumor eiterte stark und blutete manchmal
- sehr strenger Geruch
- bekam das linke Auge kaum mehr auf
- sehr mager
- humpelte
- würgte manchmal
- Zuckungen
- konnte nicht richtig fressen, vieles fiel immer wieder aus ihrem Mund
- konnte nicht mehr miauen, wenn dann nur mit sehr sehr tiefer verzerrter Stimme
- ihre Pfote war kahl, weil sie damit ihre Wunde rieb
- ging sehr oft aufs Klo
Sie sah echt schlimm aus und viele wunderten sich, dass sie noch lebte, - aber sie lief noch die Treppen auf und ab, "rannte" (so guts halt ging) durch den Garten um uns zu begrüßen und fraß sehr viel. Sie war lebendig, nicht so wie im Dezember damal, auch wenn sie nun viel mehr in ihrem Hüttchen schlief.
Wir gingen Ende Januar nochmal zur TÄ, da das Schmerzmittel langsam leer wurde, aber die TÄ wollte uns keins mehr geben, meinte, wir sollen sie nun einschläfern lassen, drängte uns quasi dazu und wir machten einen Termin. Aber die Katze hatte doch immer noch Lebensfreude. Ihr Zustand war schlimm, doch sie war auch gleichzeitig so aktiv.
Gestern war es dann soweit. Vormittags sprang sie noch herum, warf sich auf den Boden, damit wir ihren Bauch kraulen, schnurrte ununterbrochen. Es tat so weh, als wir sie dann zum TA schleppen mussten.
Ich meinte dort nochmal, dass sie immer noch frisst und lebendig ist, aber die TÄ hat nicht wirklich darauf geantwortet, meinte sie spürte ja nichts wegen dem Schmerzmittel, sei aber nur mehr eine arme Erscheinung.
Sie musste ihr 2 Narkosespritzen geben, weil sie nicht einschlief und als sie ganz tief schlief und die endgültige Spritze gegeben wurde, hat sie zweimal aufgeschrien. Die TÄ meinte sie "träume" nur schlecht, aber sei ja bewusstlos und bekäme es nicht wirklich mit. Ich war total fertig.
Danach kam der Teil mit den Muskelzuckungen. Ich meinte mir komme vor sie atmet noch (der Brustkorb hebte und sank ganz sachte, sie hörte nach dem Herz und versicherte mir, dass sie nun gegangen sei. Das beim Brustkorb seien nur auf und ab gehende Muskelzuckungen, so wie man sie auch an den Pfoten sah.
Da ich leider keinen Ort habe um sie zu begraben, musste ich sie beim TA lassen. Ich wollte warten bis die Muskelzuckungen aufhören, aber sie meinte das wird jetzt nur noch schlimmer und wäre gar nicht schön mitanzusehen, deswegen bringe sie sie jetzt weg.
Das war das erste Mal, das ich ein Tier einschläfern lassen musste. Vielleicht war alles korrekt, so wie es gemacht wurde und abgelaufen ist, aber ich habe nun einfach so Angst, dass ich vielleicht doch irgendetwas falsch gemacht habe und der Katze nicht das gegeben habe, was sie verdient hätte.
Hat da jemand Erfahrungen mit und kann mir sagen, ob das alles so richtig war? Ich habe solche Schuldgefühle. Tut mir leid, dass dies so ein Roman geworden ist.
Die Katze war 17/18 Jahre alt und hatte letztes Jahr im Oktober dann plötzlich einen Tumor im Ohr. Die TÄ meinte, man könne es nicht operieren, da sie schon so alt sei und man solle ihr noch ein schönes Leben machen, bis es dann halt nicht mehr geht und sie dann einschläfern.
Anfang Dezember gingen wir nochmal hin, der Tumor drückte nun von hinten aufs Auge und bereitete ihr Schmerzen, sie verkroch sich zunehmend, wurde ruhiger. Die TÄ gab uns Schmerzmittel und meinte wir sollen nochmal kommen, wenn sich ihre Lebensqualität drastisch ändert (nicht mehr fressen, inaktiv,...)
Durch das Schmerzmittel war sie nun aber so lebendig wie nie. Mittlerweile war der TA-Besuch 2 Monate her und die Katze immer noch fit.
Sie hatte nun sehr viele Beschwerden:
- fast kein Gleichgewichtssinn
- Tumor eiterte stark und blutete manchmal
- sehr strenger Geruch
- bekam das linke Auge kaum mehr auf
- sehr mager
- humpelte
- würgte manchmal
- Zuckungen
- konnte nicht richtig fressen, vieles fiel immer wieder aus ihrem Mund
- konnte nicht mehr miauen, wenn dann nur mit sehr sehr tiefer verzerrter Stimme
- ihre Pfote war kahl, weil sie damit ihre Wunde rieb
- ging sehr oft aufs Klo
Sie sah echt schlimm aus und viele wunderten sich, dass sie noch lebte, - aber sie lief noch die Treppen auf und ab, "rannte" (so guts halt ging) durch den Garten um uns zu begrüßen und fraß sehr viel. Sie war lebendig, nicht so wie im Dezember damal, auch wenn sie nun viel mehr in ihrem Hüttchen schlief.
Wir gingen Ende Januar nochmal zur TÄ, da das Schmerzmittel langsam leer wurde, aber die TÄ wollte uns keins mehr geben, meinte, wir sollen sie nun einschläfern lassen, drängte uns quasi dazu und wir machten einen Termin. Aber die Katze hatte doch immer noch Lebensfreude. Ihr Zustand war schlimm, doch sie war auch gleichzeitig so aktiv.
Gestern war es dann soweit. Vormittags sprang sie noch herum, warf sich auf den Boden, damit wir ihren Bauch kraulen, schnurrte ununterbrochen. Es tat so weh, als wir sie dann zum TA schleppen mussten.
Ich meinte dort nochmal, dass sie immer noch frisst und lebendig ist, aber die TÄ hat nicht wirklich darauf geantwortet, meinte sie spürte ja nichts wegen dem Schmerzmittel, sei aber nur mehr eine arme Erscheinung.
Sie musste ihr 2 Narkosespritzen geben, weil sie nicht einschlief und als sie ganz tief schlief und die endgültige Spritze gegeben wurde, hat sie zweimal aufgeschrien. Die TÄ meinte sie "träume" nur schlecht, aber sei ja bewusstlos und bekäme es nicht wirklich mit. Ich war total fertig.
Danach kam der Teil mit den Muskelzuckungen. Ich meinte mir komme vor sie atmet noch (der Brustkorb hebte und sank ganz sachte, sie hörte nach dem Herz und versicherte mir, dass sie nun gegangen sei. Das beim Brustkorb seien nur auf und ab gehende Muskelzuckungen, so wie man sie auch an den Pfoten sah.
Da ich leider keinen Ort habe um sie zu begraben, musste ich sie beim TA lassen. Ich wollte warten bis die Muskelzuckungen aufhören, aber sie meinte das wird jetzt nur noch schlimmer und wäre gar nicht schön mitanzusehen, deswegen bringe sie sie jetzt weg.
Das war das erste Mal, das ich ein Tier einschläfern lassen musste. Vielleicht war alles korrekt, so wie es gemacht wurde und abgelaufen ist, aber ich habe nun einfach so Angst, dass ich vielleicht doch irgendetwas falsch gemacht habe und der Katze nicht das gegeben habe, was sie verdient hätte.
Hat da jemand Erfahrungen mit und kann mir sagen, ob das alles so richtig war? Ich habe solche Schuldgefühle. Tut mir leid, dass dies so ein Roman geworden ist.
