- Problem mit meinem Blaustirnamazonen Beitrag #1
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frazn
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Hallo liebes Forum.
Ich bin 19 Jahre alt und suche nach einer Lösung für mein Papageiproblem.
Da dieser Post relativ lang werden könnte, werde ich hier mit einer Art Inhaltsverzeichnis beginnen:
1. Vorgeschichte
2. Aktuelle Situation
3. Was tun?
1. Vorgeschichte
Meine Eltern und ich besitzen einen flugunfähigen, männlichen Blaustirnamazonen namens Coco. Mein Vater bekam ihn zu seinem 16ten Geburtstag in Begleitung eines zweiten Papageis (Name für mich unbekannt, vielleicht wissen ihn meine Eltern noch).
Wir hatten früher ein großes Grundstück auf dem unser Haus, Geschäft, zwei Glashallen (da mein Vater Gärtner ist), und ein Haus in dem mein Opa und Onkel gewohnt haben.
Ab jetzt berichte ich von dem, was meine Mutter noch von früher weiß:
Coco war eigentlich ein sehr geselliger Amazone, der sich oft streicheln ließ und viel gesprochen hat. Er, und der andere Papagei, verstanden sich auch immer prächtig. Der Käfig stand nicht bei uns im Haus, sondern im Geschäft, da mein Vater im Grunde den ganzen Tag dort war.
Mein Opa hatte einen belgischen Schäferhund, der wegen zu wenig Entlastung leicht hyperaktiv war und gerne andere Menschen, freundlicherweise, ansprang. Dies tat er anscheinend auch beim Käfig.
Bei dem Vorfall riss eine Kralle von Coco ab, seitdem hat sich sein Verhalten deutlich verändert: Er wurde aggressiver, ließ sich nicht mehr streicheln und griff auch oft den anderen Papagei an. Letztendlich waren wir dazu gezwungen die beiden zu trennen, der zweite Papagei wurde irgendwann verkauft und wir hatten Coco alleine.
2. Aktuelle Situation
Wir wohnen mittlerweile woanders, der Käfig steht in einem offenen, aber eigenem Raum im Wohnzimmer mit unendlich Klettermöglichkeiten und Übersicht über das Wohnzimmer.
Ich weiß leider nicht selber, wie Coco vor dem Vorfall war, da ich damals noch sehr jung war.
Coco ist sehr eigen und lässt nur zwei Personen an sich ran, nämlich meine Mutter und mich. Meinen Vater hasst er förmlich, bei jeder Gelegenheit versucht er ihn zu attackieren.
Mich hat er allerdings als Herrchen ausgesucht. Mich lässt er im Grunde alles machen, Sachen wie anheben, auf den Arm nehmen etc. habe ich noch nicht probiert, da er meistens zurückweicht wenn ich sowas probiere.
Ich kann ihn außerhalb des Käfigs streicheln, füttern und sogar Spielzeug geben. Wenn ich bei ihm bin geht er außerdem in eine Art Schlafzustand über: Er plustert sich leicht auf, sitzt auf einem Fuß da und knirscht manchmal mit seinem Schnabel.
Wenn ich nicht bei ihm bin, schreit er oft. Ich weiß, dass das eine Art "Wo bist du?"-Ruf ist.
Wir hatten früher insgesamt drei Hunde, zwei sind mittlerweile verstorben. Seitdem hat er mit dem Schreien begonnen.
Meine Mutter verkraftet den ständigen Lärm leider nicht mehr wirklich. Sie hat leichte Nervenzusammenbrüche wenn er schreit, sie selber wurde auch schreckhafter und empfindlicher für laute Geräusche.
Sie tut mir sehr leid, aber genauso tut mir der Vogel leid. Er wurde den Großteil seiner Lebenszeit nicht artgerecht gehalten und das zeigt sich jetzt.
Ich habe gelesen, dass bei einer Einzelhaltung, das Herrchen mindestens acht Stunden mit dem Tier verbringen sollte, andernfalls ist eine Paarhaltung eigentlich erforderlich.
3. Was tun?
Meine Eltern wollen ihn weg haben.
Ich kann auch leider nicht die erforderlichen acht Stunden mit ihm verbringen, da ich einem Hobby semiprofessionell nachgehe und darin auch einigermaßen viel Zeit investieren muss.
Meine Mutter mag, trotz Rumgeschreie, Coco sehr und möchte, genauso wie ich, nur das Beste für das Tier. Deswegen haben wir uns überlegt, Coco vielleicht an einen Zoo abzugeben, oder sogar an ein Heim bzw. eine Person, die bereits einen Papagei besitzt.
Trotzdem möchte ich Coco auf der anderen Seite behalten. Ich liebe meinen kleinen Amazonen und würde es sehr schade finden, wenn sein "Hallo!" mich nicht mehr jeden Tag begrüßen würde. Ich wollte meinen Eltern den Vorschlag, dass wir uns professionelle Hilfe suchen, näherbringen, doch dadurch, dass Einzelhaltung in Österreich illegal ist, haben sie Angst vor einer Anzeige.
Ob wir einen zweiten Papagei dazu kaufen könnten, wissen wir nicht. Sein Verhalten gegenüber anderen Menschen (und wmgl. auch Tieren) hat sich in den letzten Jahren nicht wirklich verändert. Das wäre ein großes Risiko.
Ich bin für jede Hilfe dankbar. Im Anhang habe ich drei Bilder von Coco hochgeladen.
Für Kontaktaufnahme außerhalb des Forums bin ich jederzeit per Mail ([email protected]), oder über Instagram (@fraznofdoom) erreichbar.
Vielen Dank!
Ich bin 19 Jahre alt und suche nach einer Lösung für mein Papageiproblem.
Da dieser Post relativ lang werden könnte, werde ich hier mit einer Art Inhaltsverzeichnis beginnen:
1. Vorgeschichte
2. Aktuelle Situation
3. Was tun?
1. Vorgeschichte
Meine Eltern und ich besitzen einen flugunfähigen, männlichen Blaustirnamazonen namens Coco. Mein Vater bekam ihn zu seinem 16ten Geburtstag in Begleitung eines zweiten Papageis (Name für mich unbekannt, vielleicht wissen ihn meine Eltern noch).
Wir hatten früher ein großes Grundstück auf dem unser Haus, Geschäft, zwei Glashallen (da mein Vater Gärtner ist), und ein Haus in dem mein Opa und Onkel gewohnt haben.
Ab jetzt berichte ich von dem, was meine Mutter noch von früher weiß:
Coco war eigentlich ein sehr geselliger Amazone, der sich oft streicheln ließ und viel gesprochen hat. Er, und der andere Papagei, verstanden sich auch immer prächtig. Der Käfig stand nicht bei uns im Haus, sondern im Geschäft, da mein Vater im Grunde den ganzen Tag dort war.
Mein Opa hatte einen belgischen Schäferhund, der wegen zu wenig Entlastung leicht hyperaktiv war und gerne andere Menschen, freundlicherweise, ansprang. Dies tat er anscheinend auch beim Käfig.
Bei dem Vorfall riss eine Kralle von Coco ab, seitdem hat sich sein Verhalten deutlich verändert: Er wurde aggressiver, ließ sich nicht mehr streicheln und griff auch oft den anderen Papagei an. Letztendlich waren wir dazu gezwungen die beiden zu trennen, der zweite Papagei wurde irgendwann verkauft und wir hatten Coco alleine.
2. Aktuelle Situation
Wir wohnen mittlerweile woanders, der Käfig steht in einem offenen, aber eigenem Raum im Wohnzimmer mit unendlich Klettermöglichkeiten und Übersicht über das Wohnzimmer.
Ich weiß leider nicht selber, wie Coco vor dem Vorfall war, da ich damals noch sehr jung war.
Coco ist sehr eigen und lässt nur zwei Personen an sich ran, nämlich meine Mutter und mich. Meinen Vater hasst er förmlich, bei jeder Gelegenheit versucht er ihn zu attackieren.
Mich hat er allerdings als Herrchen ausgesucht. Mich lässt er im Grunde alles machen, Sachen wie anheben, auf den Arm nehmen etc. habe ich noch nicht probiert, da er meistens zurückweicht wenn ich sowas probiere.
Ich kann ihn außerhalb des Käfigs streicheln, füttern und sogar Spielzeug geben. Wenn ich bei ihm bin geht er außerdem in eine Art Schlafzustand über: Er plustert sich leicht auf, sitzt auf einem Fuß da und knirscht manchmal mit seinem Schnabel.
Wenn ich nicht bei ihm bin, schreit er oft. Ich weiß, dass das eine Art "Wo bist du?"-Ruf ist.
Wir hatten früher insgesamt drei Hunde, zwei sind mittlerweile verstorben. Seitdem hat er mit dem Schreien begonnen.
Meine Mutter verkraftet den ständigen Lärm leider nicht mehr wirklich. Sie hat leichte Nervenzusammenbrüche wenn er schreit, sie selber wurde auch schreckhafter und empfindlicher für laute Geräusche.
Sie tut mir sehr leid, aber genauso tut mir der Vogel leid. Er wurde den Großteil seiner Lebenszeit nicht artgerecht gehalten und das zeigt sich jetzt.
Ich habe gelesen, dass bei einer Einzelhaltung, das Herrchen mindestens acht Stunden mit dem Tier verbringen sollte, andernfalls ist eine Paarhaltung eigentlich erforderlich.
3. Was tun?
Meine Eltern wollen ihn weg haben.
Ich kann auch leider nicht die erforderlichen acht Stunden mit ihm verbringen, da ich einem Hobby semiprofessionell nachgehe und darin auch einigermaßen viel Zeit investieren muss.
Meine Mutter mag, trotz Rumgeschreie, Coco sehr und möchte, genauso wie ich, nur das Beste für das Tier. Deswegen haben wir uns überlegt, Coco vielleicht an einen Zoo abzugeben, oder sogar an ein Heim bzw. eine Person, die bereits einen Papagei besitzt.
Trotzdem möchte ich Coco auf der anderen Seite behalten. Ich liebe meinen kleinen Amazonen und würde es sehr schade finden, wenn sein "Hallo!" mich nicht mehr jeden Tag begrüßen würde. Ich wollte meinen Eltern den Vorschlag, dass wir uns professionelle Hilfe suchen, näherbringen, doch dadurch, dass Einzelhaltung in Österreich illegal ist, haben sie Angst vor einer Anzeige.
Ob wir einen zweiten Papagei dazu kaufen könnten, wissen wir nicht. Sein Verhalten gegenüber anderen Menschen (und wmgl. auch Tieren) hat sich in den letzten Jahren nicht wirklich verändert. Das wäre ein großes Risiko.
Ich bin für jede Hilfe dankbar. Im Anhang habe ich drei Bilder von Coco hochgeladen.
Für Kontaktaufnahme außerhalb des Forums bin ich jederzeit per Mail ([email protected]), oder über Instagram (@fraznofdoom) erreichbar.
Vielen Dank!