- Ein Feuer ist erloschen Beitrag #1
demona
- Beiträge
- 7.407
- Punkte Reaktionen
- 6.118
Wieder fällt mir die schwere Aufgabe zu für @Levana Rya einen Beitrag hier zu erstellen.
Heute mussten wir Willi über die Regenbogenbrücke schicken.
Nach kurzer, schwerer Krankheit und dem Todesurteil Tumor - Krebs ist ein Arschloch
- hat er uns die Entscheidung heute sehr einfach gemacht. Er fraß schon immer sehr schlecht, jetzt gar nicht mehr und er suchte Zuflucht in einer Höhle, die er noch nie aufgesucht hatte. Sein Blick war eindeutig und so durfte er gehen.
Er wurde irgendwann im Mai 2005 geboren, wir haben einfach den 22. für ihn festgelegt und kam aus dem Tierheim zu uns. Die Frau damals erzählte uns, dass er bereits das zweite Mal wieder im Tierheim saß.
Er war an eine Erstkatze vermittelt worden und hat sich nicht mit ihr verstanden, hat überall hingepinkelt und nach wenigen Wochen wurde er zurück gebracht.
Ich weiß noch als wir ihn holten. Meine Mama wollte schon immer einen roten Kater haben. Ich bin vor ihr in das Abteil rein, hab den Kater gesehen und mich sofort umgedreht um wieder raus zu gehen. Meine Mama fragte damals, warum ich wieder gehe. Ich hab nur gesagt, dass ich die Transportbox hole.
Sie war verwirrt, hatte doch den Kater noch gar nicht gesehen und als ich mit der Box wieder kam, saß meine Mama vor dem Kater, der auf einem Stuhl ruhte, auf dem Boden und schaute so 


So zog er bei ihr ein und nie wieder aus.
Willi war - wie wohl alle Katzen - ein Charaktertier und ein furchtbarer Schreikater. Wenn ihm was nicht passte, wurde geschrien und zu aller Überraschung hat er nirgends hingepinkelt auch wenn er in ein sehr chaotisches Umfeld kam - damals war ich noch regelmäßig mit meiner Bande zu Besuch und das waren urplötzlich immer drei fremde Katzen im Revier. Er hat es mit einer Ruhe und Gelassenheit ertragen als würde er über allem stehen.
Der Umzug von Thüringen nach Bayern brachte dann das alte Pinkelproblem wieder, es durfte nichts mehr auf dem Boden rumliegen sonst hat er drauf gepinkelt. Er wurde untersucht, weil wir dachten, er hätte was mit der Blase, Katzenstreu wurde gewechselt aber nichts half also hieß es Ordnung halten.
Vor ein paar Jahren kam die große Sorge über uns. Es begann mit einer leichten Halsentzündung bei einer Katze und endete mit zwei Katzen in der Tierklinik und großer Sorge um Willi. Insgesamt eine Woche war er dort, zwei Mal stand er damals vor der Regenbogenbrücke und ist doch wieder umgekehrt. Was waren wir froh und glücklich als wir ihn wieder holen konnten.
Dann kam die letzte Woche. Er war plötzlich dick, wirklich dick und es wurde Flüssigkeit abgezogen, viel Flüssigkeit. Es wurde behandelt, über Ostern immer wieder Flüssigkeit und dann im Ultraschall - und beim Abtasten - die Diagnose, Tumor. Rasant gewachsen und schon riesig. Eine Op stand nicht zur Depatte, die Chancen waren mehr als sehr schlecht, dass er die Op überlebt oder ein stationärer Pflegefall wird.
Dann vorgestern die Änderung im Verhalten, es schien als hätte er abgeschlossen und sein Blick war eindeutig. Er sprach nicht mehr auf die Behandlung an, lief immer wieder mit Flüssigkeit voll, hatte das Fressen vollständig eingestellt und war einfach nicht mehr der Kater, den wir kannten. Die Entscheidung war schwer aber richtig und so durfte er heute über die Regenbogenbrücke gehen.
Gute Reise, Willi, wir sehen uns zur Einäscherung nochmal und dann darfst du für immer nach Hause.
Heute mussten wir Willi über die Regenbogenbrücke schicken.
Nach kurzer, schwerer Krankheit und dem Todesurteil Tumor - Krebs ist ein Arschloch
Er wurde irgendwann im Mai 2005 geboren, wir haben einfach den 22. für ihn festgelegt und kam aus dem Tierheim zu uns. Die Frau damals erzählte uns, dass er bereits das zweite Mal wieder im Tierheim saß.
Ich weiß noch als wir ihn holten. Meine Mama wollte schon immer einen roten Kater haben. Ich bin vor ihr in das Abteil rein, hab den Kater gesehen und mich sofort umgedreht um wieder raus zu gehen. Meine Mama fragte damals, warum ich wieder gehe. Ich hab nur gesagt, dass ich die Transportbox hole.
So zog er bei ihr ein und nie wieder aus.
Willi war - wie wohl alle Katzen - ein Charaktertier und ein furchtbarer Schreikater. Wenn ihm was nicht passte, wurde geschrien und zu aller Überraschung hat er nirgends hingepinkelt auch wenn er in ein sehr chaotisches Umfeld kam - damals war ich noch regelmäßig mit meiner Bande zu Besuch und das waren urplötzlich immer drei fremde Katzen im Revier. Er hat es mit einer Ruhe und Gelassenheit ertragen als würde er über allem stehen.
Der Umzug von Thüringen nach Bayern brachte dann das alte Pinkelproblem wieder, es durfte nichts mehr auf dem Boden rumliegen sonst hat er drauf gepinkelt. Er wurde untersucht, weil wir dachten, er hätte was mit der Blase, Katzenstreu wurde gewechselt aber nichts half also hieß es Ordnung halten.
Vor ein paar Jahren kam die große Sorge über uns. Es begann mit einer leichten Halsentzündung bei einer Katze und endete mit zwei Katzen in der Tierklinik und großer Sorge um Willi. Insgesamt eine Woche war er dort, zwei Mal stand er damals vor der Regenbogenbrücke und ist doch wieder umgekehrt. Was waren wir froh und glücklich als wir ihn wieder holen konnten.
Dann kam die letzte Woche. Er war plötzlich dick, wirklich dick und es wurde Flüssigkeit abgezogen, viel Flüssigkeit. Es wurde behandelt, über Ostern immer wieder Flüssigkeit und dann im Ultraschall - und beim Abtasten - die Diagnose, Tumor. Rasant gewachsen und schon riesig. Eine Op stand nicht zur Depatte, die Chancen waren mehr als sehr schlecht, dass er die Op überlebt oder ein stationärer Pflegefall wird.
Dann vorgestern die Änderung im Verhalten, es schien als hätte er abgeschlossen und sein Blick war eindeutig. Er sprach nicht mehr auf die Behandlung an, lief immer wieder mit Flüssigkeit voll, hatte das Fressen vollständig eingestellt und war einfach nicht mehr der Kater, den wir kannten. Die Entscheidung war schwer aber richtig und so durfte er heute über die Regenbogenbrücke gehen.
Gute Reise, Willi, wir sehen uns zur Einäscherung nochmal und dann darfst du für immer nach Hause.
