beidseitige Linsenluxation

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Rilke

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Hallo zusammen,

ich habe mich hier gerade registriert. 😉

Mein Sammy (m) ist 14 Jahre alt und ein Yorkshire-Mix. Aufgenommen habe ich ihn, als er 3 Jahre alt war, seine Vorbesitzer hatten sich getrennt und keiner von beiden wollte/konnte ihn allein behalten.

Letztes Jahr im Oktober bekam er plötzlich Probleme mit den Augen. Ich hatte einige Zeit vorher schon beobachtet, dass beide Augen etwas trüb wurden, habe das aber auf das Alter geschoben. Unser Tierarzt behandelte ihn vorerst mit Cortison-Augentropfen, es wurde auch erst besser. Da ich selbst ihm die Augentropfen nicht verabreichen konnte, fuhr ich jeden Tag morgens und abends in die Praxis. Plötzlich verschlimmerte sich Sammys Zustand wieder, das rechte Auge tränte stark und er kniff es vor Schmerzen immer wieder zusammen. Der TA schickte mich dann weiter zu einem Augenspezialisten, der eine beidseitige Linsenluxation feststellte. Am rechten Auge hatte die Linse sich nach vorn geschoben, was die starken Schmerzen erklärte, die linke Linse hing noch am seidenen Faden. Dies sei genetisch bedingt und würde bei Yorkshire Terriern, auch bei Mischlingen, meist im Alter von 5 - 6 Jahren sehr häufig auftreten.

Der Augenspezialist sagte mir, man könne in einer Operation die rechte Linse wieder an ihren ursprünglichen Platz legen, Sammy müsste dann aber lebenslang pupillenverengende Augentropfen bekommen. Ich erklärte dem Arzt, dass ich nicht in der Lage sei, ihm Augentropfen zu verabreichen, weil er sich bei mir zu stark dagegen wehren würde. Als nächste Möglichkeit nannte er mir die Stilllegung des rechten Auges, ich müsse mir aber darüber im Klaren sein, dass auch das linke Auge über kurz oder lang betroffen wäre und Sammy dann vollständig erblindet. Ich war völlig fertig und willigte in die Stilllegung ein, die am übernächsten Tag stattfinden sollte. 😭

Als ich mit Sammy dann wieder dort war, untersuchte der Arzt noch einmal beide Augen und sagte dann, es sei wohl ein Wunder geschehen: die rechte Linse ist von selbst wieder an ihren Platz gerutscht! Er könne das Auge zwar trotzdem stillegen, würde mir aber davon abraten, denn es sei jetzt wieder ein funktionierendes Auge, das auch nicht mehr wehtun würde. Am liebsten wäre ich ihm um den Hals gefallen! 😁 ABER: Damit die Linse auch an ihrem Platz bleibt, müsse Sammy jetzt 2 x täglich beidseitig die Augentropfen bekommen, lebenslang. Ja, das wollte ich jetzt unbedingt schaffen! Der Arzt verabreichte die ersten Tropfen direkt in der Praxis und gab mir noch einige gute Tipps, wie ich es zuhause schaffen könne. Überglücklich verließ ich mit Sammy die Praxis.

Die ersten drei Male waren ein Kampf, kann ich euch sagen! Aber mittlerweile lässt Sammy sich die Tropfen ganz bereitwillig verabreichen. Wenn ich ins rechte Auge getropft habe, hält er mir schon das linke von sich aus hin. ☺ Durch die Tropfen sieht er extrem schlecht, da sie halt die Pupille verengen, er ist extrem weitsichtig. Mittlerweile hat sich auch die linke Linse abgelöst, wodurch er noch weniger sieht. Fast taub ist er auch, er hört nur noch mein Pfeifen und wenn ich mit den Fingern schnippse, aber im Haus findet er sich ganz gut zurecht.

Meine Frage ist: gibt es noch andere hier, die von einer (beidseitigen) Linsenluxation betroffen sind?
 
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